Maurizio Koch soll Internationalisierung vorantreiben
Sternglas erweitert Führung mit neuem COO
Bild: Sternglas / Felix Liebel
Die Hamburger Uhrenmarke Sternglas baut ihre Führungsstruktur aus: Maurizio Koch übernimmt ab sofort die Position des Chief Operating Officer (COO). In dieser Funktion soll er die operative Skalierung des Unternehmens begleiten und die nächste Phase des internationalen Wachstums aktiv mitgestalten, heißt es in der Pressemitteilung.
Erfahren im Digitalsegment
Koch verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im digitalen Handel. Zuletzt war er Geschäftsführer des Online-Shops Limberry, der sich auf Premium-Trachtenmode spezialisiert hat. In über sechs Jahren entwickelte er das Unternehmen konsequent weiter, baute Team und Marke aus und etablierte eine leistungsfähige Infrastruktur im E-Commerce, schreibt Sternglas. Kochs Schwerpunkte seien dabei in den Bereichen Shopentwicklung, Dateninfrastruktur und Performance-Marketing angesiedelt.
Für Sternglas-Gründer Dustin Fontaine ist der Neuzugang ein wichtiger Schritt in die Zukunft: „Maurizio bringt genau die operative Stärke und internationale Erfahrung mit, die wir für unseren weiteren Wachstumskurs brauchen.“
US-Markt im Fokus
Sternglas befindet sich derzeit nach eigenen Angaben in einer dynamischen Wachstumsphase. Besonders der US-Markt hat für die Hamburger Marke stark an Bedeutung gewonnen: Rund 50 Prozent des Gesamtumsatzes erziele die Marke inzwischen in den Vereinigten Staaten, teilt sie mit. Trotz US-Zöllen plant das Unternehmen, seine Präsenz dort im Jahr 2026 weiter auszubauen.
Auch international wachsen
Der neue COO sieht großes Potenzial in der internationalen Entwicklung der Marke. „Sternglas hat enormes internationales Potenzial. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team die nächste Wachstumsphase strukturiert und nachhaltig zu gestalten“, sagt Maurizio Koch.
Auswirkungen auf den Fachhandel
Auch für den stationären Fachhandel soll die Erweiterung der Geschäftsführung positive Auswirkungen haben. Dirk Proksch, Director Retail bei Sternglas, erwartet vor allem Fortschritte bei operativen und digitalen Prozessen. Diese sollen dazu beitragen, Juweliere künftig noch schneller, verlässlicher und mit einem verbesserten Service zu unterstützen. Weltweit gibt es laut Sternglas derzeit über 550 Fachhänder.
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