Nachwuchs im Fokus
Uhrmacher-Mobil startet in die Tour-Saison 2026
Bild: ZV Uhrmacher
Das Uhrmacher-Mobil des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik (ZV) startet mit Rückenwind in die Saison 2026. Wie der Verband einige Tage vor Beginn der Inhorgenta per Pressemitteilung verkündete, stehen bereits 14 Auftritte mit insgesamt 26 Einsatztagen fest – weitere Veranstaltungen sind in Planung.
Den Auftakt bildet die Inhorgenta in München vom 20. bis 23. Februar 2026. Dort soll nicht nur das Uhrmacherhandwerk prominent präsentiert werden, sondern auch aktiv um Unterstützer und neue Förderer für die Initiative geworben werden. Das Ziel bleibt klar definiert: Junge Menschen für die Ausbildung im Uhrmacherhandwerk zu begeistern.
Breite Unterstützung aus der Branche
„Unsere Sponsoren unterstützen uns glücklicherweise auch im laufenden Jahr, und wir konnten neue Partner hinzugewinnen“, erklärt ZV-Präsident Albert Fischer. Neben der Inhorgenta beziehungsweise der Messe München zählen 2026 erstmals der Uhrenhersteller Seiko sowie der Versicherungsanbieter Wertgarantie zu den Sponsoren.
Weiterhin engagieren sich Beco Technic, Boley, Casio, Favor, G-Shock, Juwelier Hilscher, Kieninger, Erwin Sattler, Sinn, Tutima, Valorima/Mannheimer Versicherung, Vector Technik, Wempe, Witschi und Zeppelin (PointTec). Die Partner profitieren demnach nicht nur von der sichtbaren Logopräsenz auf dem Fahrzeug und in Veröffentlichungen, sondern auch von der Einbindung in die Social-Media-Aktivitäten auf Instagram, TikTok und Facebook.
Erfolgreicher Start im Premierenjahr
Bereits im Startjahr 2025 war das Uhrmacher-Mobil nach eigenen Angaben auf 12 Terminen mit insgesamt 23 Veranstaltungstagen im Einsatz. Engagierte Uhrmachermeister begleiteten die Einsätze, zudem nutzten mehrere Mitgliedsbetriebe das Fahrzeug mit eigenem Personal in ihren Regionen, berichtet der Uhrmacherverband.
Werkstatt auf Rädern: kostenfrei für Mitglieder
Das Uhrmacher-Mobil versteht sich als Zukunftsinitiative für das Handwerk. Die vollständig ausgestattete Werkstatt wirbt auf Ausbildungsmessen, regionalen Ausstellungen und Berufsorientierungsveranstaltungen für das Berufsbild des Uhrmachers. Neben zentral koordinierten Terminen können Mitgliedsinnungen und Betriebe die mobile Werkstatt kostenfrei für eigene Veranstaltungen nutzen.
Begleitet werden die regionalen Einsätze durch Social-Media-Aktivitäten, regionale Pressearbeit sowie eine Ausbildungsplatzbörse unter www.wie-tickst-du.de. Damit verbindet der Verband klassische Nachwuchswerbung mit digitaler Ansprache. Ein Ansatz, der angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels im Handwerk an Bedeutung gewinnt.
Signalwirkung im Engagement um Nachwuchs
Mit der Tour 2026 setzt der Zentralverband ein klares Signal: Die Zukunft des Uhrmacherhandwerks entsteht dort, wo Begeisterung entfacht wird – direkt am Werkbankplatz, mobil und nahbar.
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