Farbedelsteinlieferant Ruppenthal
Spinell ist Edelstein des Jahres 2026
Der Spinell: Auswahl an Exemplaren von Ruppenthal
Bild: Ruppenthal
Der Spinell steht 2026 im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Auf der diesjährigen Inhorgenta in München wurde der Farbedelstein offiziell zum „Edelstein des Jahres“ gekürt. Damit rückt ein Mineral in den Fokus, das in der Schmuckbranche lange eher zurückhaltend eingesetzt wurde – nicht zuletzt aufgrund seines vergleichsweise hohen Preisniveaus.
Neue Fundstätten in Tansania und Mosambik verändern nun jedoch die Marktsituation deutlich, schreibt der Farbedelsteinlieferant Ruppenthal aus Idar-Oberstein. Demnach lassen sich inzwischen Spinelle in sämtlichen Farbvarianten zu deutlich erschwinglicheren Preisen liefern. Besonders gefragt sind dabei die klassischen Blau- und Rottöne, die traditionell zu den begehrtesten Farbnuancen zählen.
Mit einer Mohshärte von 8 gilt der Spinell zudem als ausgesprochen verarbeitungstauglich und langlebig – Eigenschaften, die ihn sowohl für Goldschmiede als auch für Designer attraktiv machen. Gleichzeitig blickt der Edelstein auf eine lange historische Tradition zurück: Über Jahrhunderte hinweg wurden Spinelle häufig mit Rubinen verwechselt und zierten zahlreiche bedeutende Kronjuwelen.
Gruppenbild der Jury für den Edelstein des Jahres: (v. l) Albert Ruppenthal, Geschäftsführer der A. Ruppenthal KG; Dr. Claudio Milisenda, Geschäftsführer Deutsche Stiftung Edelsteinforschung (DSEF)/Idar-Oberstein; Michael Seubert, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Goldschmiede und Silberschmiede e. V./Cottbus; Jörg Lindemann, Geschäftsführer Bundesverband der Edelstein- und Diamantindustrie e. V./Idar-Oberstein; Jeanette Fiedler, Geschäftsführerin DDI, Stiftung Deutsches Diamant Institut/Pforzheim und öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Diamanten, Edelsteine und Schmuck; Tanja Wenger, Verlags- und Redaktionsleitung Gold’Or/ Baar (Schweiz) und Gesa Hufmann, Chefredakteurin ‚markt intern‘ (Düsseldorf)
Bild: markt intern / Gesa Hufmann
Wachsendes Interesse auf dem Inhorgenta-Stand von Ruppenthal
Das wachsende Interesse am Spinell spiegelte sich auch auf der Inhorgenta wider, schreibt Ruppenthal und bezieht sich dabei auf den eigenen Messestand, an dem sich auch die Tochterfirma Ernst Stein präsentierte. Es habe reger Betrieb geherrscht: Insbesondere Goldschmiede, Schmuckdesigner und Juweliere mit eigener Werkstatt nutzten die Messe, um ihr Sortiment zu erweitern und neue Materialien zu entdecken, heißt es in der Pressemitteilung.
Trend zu geringerem Goldanteil
Neben dem Spinell selbst stießen vor allem Edelsteintropfen, Briolett-Schliffe sowie Zuchtperlen in unterschiedlichen Preislagen auf große Nachfrage. Insgesamt zeigte sich dabei eine klare Entwicklung hin zu Schmuckkomponenten mit geringerem Goldanteil – ein Trend, der sich laut Ruppenthal in der Branche zunehmend bemerkbar mache.
Neue Möglichkeiten für Juweliere und Goldschmiede
Für den Fachhandel eröffnet der Spinell damit eine spannende Perspektive: ein Edelstein mit ausgezeichneter gemmologischer Qualität, historischer Bedeutung und wachsender Verfügbarkeit.
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