Unabhängige Uhren | Tutima Glashütte
Patria zeigt mehr Werk
Puristischer Auftritt und Glashütter Uhrmacherkunst auf allerhöchstem Niveau kennzeichnen die „Patria“ mit Kleiner Sekunde von Tutima bereits seit 2014. Ausdruck technischer und handwerklicher Kompetenz ist das komplett selbst entwickelte und gefertigte Handaufzugskaliber T617. Zu seinen unverkennbaren Merkmalen gehört jene stabile Dreiviertelplatine, welche die Uhrmacherei im abgeschiedenen Müglitztal seit 1864 prägt. Die Idee, das Räderwerk großflächig und besonders stabil zu lagern, trägt bis in die Gegenwart. Mechanik-Voyeuren versperrt das großflächige Bauteil jedoch die Sicht.
Und genau deshalb hat Tutima-Chef Matthias Stotz das feine sächsische Oeuvre konsequent zum Kaliber T626 umgestaltet. An den Dimensionen und den bewährten Merkmalen ändert sich aus guten Gründen nichts. Förmlich unübersehbar ist jedoch die neu gestaltete Halbplatine. Ein zusätzlicher Kloben dient der Lagerung von Sekunden- und Ankerrad. Was zuvor unter besagter Dreiviertelplatine verborgen blieb, lässt sich nun in allen Details beobachten. Auch Minuten- und Kleinbodenrad treten offen zutage. Beim Blick durch eine Lupe zeigen sich hochwertige Zahnräder mit eingestochenen Spiegeln und anglierten Schenkeln sowie weitere Details jener handwerklichen Veredelung, welche man sonst eher von Spitzenkalibern mit Genfer Siegel kennt.