Kommentar von GZ-Herausgeber Christian Jürgens zur Inhorgenta 2026
München hat geliefert
Dass die Erwartungen nicht in den Himmel reichten, hat dabei erst mal gar nichts mit der Messe selbst zu tun. Aber die Rahmenbedingungen – vom hohen Goldpreis, über unsere stagnierende Wirtschaft und die daraus resultierende deutsche Depression bis hin zu den allgegenwärtigen weltpolitischen Verwerfungen – schienen nicht optimal. Die Zeichen standen nicht unbedingt gut.
Doch die Frequenz war sehr ordentlich, die Qualität der Besucher meiner Meinung nach besser als in den letzten Jahren, die Inszenierung farbenfroh, der Inhorgenta Award durchaus glamourös. Und vor allem: Es wurde Business gemacht.
Auch bei uns am Stand – grade beim AI-Studio – herrschte wuseliges Treiben.
Natürlich hatte auch diese Show ihre Schwächen. Daran kann und muss man arbeiten. Aber für den Moment sollten wir uns freuen. Das war angesichts der skizzierten Rahmenbedingungen eine sehr gute Messe. München war ein Erfolg, der ins Jahr hineinstrahlen wird. Steffi Mändlein und ihr Team haben geliefert.
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