Jaeger-LeCoultre

Maximale Durchsicht bei minimaler Höhe

Trotz Tourbillon und Schlagwerk nur 8,25 Millimeter hoch: Jaeger-LeCoultre hat mit der „Master Hybris Mechanica Ultra Thin Minute Repeater Tourbillon“ die nach eigenen Angaben dünnste Uhr mit eben diesen namensgebenden Komplikationen vorgestellt. Für mehr Durchblick bei der Skelettierung sind Saphirbrücken verbaut.

14. Apr. 2026 Christian Lücke
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Die Manufaktur aus dem Vallée de Joux lanciert ein exklusives Modell (limitiert auf zehn Exemplare), das über ein skelettiertes Zifferblatt den Blick auf ein außergewöhnliches Inneres freigibt: Das Automatikwerk Jaeger-LeCoultre Kaliber 362 in der Version „Hybris Mechanica“ hat eine Bauhöhe von lediglich 5 Millimetern, wodurch das Gehäuse sehr dünn gefertigt werden kann und nur 8,25 Millimeter hoch ist. Laut Hersteller ist es das dünnste Werk seiner Art, das Selbstaufzug mit Minutenrepetition und obendrein einem fliegenden Tourbillon verbindet. Das Uhrwerk besteht laut Jaeger-LeCoultre aus 593 einzelnen Komponenten und benötigt sieben Wochen bis zur Fertigstellung.

Doppelt meisterhaft

Die Marke kommuniziert, mit dieser Uhr zwei eigene Innovationen zusammenzuführen: Die Minutenrepetition, die die Uhrzeit mittels eines Schlagwerks akustisch wiedergibt, und die uhrmacherische Kunstfertigkeit, sehr dünne Werke zu bauen. In der neuen „Hybris Mechanica“-Version wurde hierfür das Kaliber 362, das Jaeger-LeCoultre erstmals 2014 vorgestellt hat, so weiterentwickelt, dass das gesamte Uhrwerk quasi lückenlos zu sehen ist. Dafür müssten normalerweise Brücken im Uhrwerk mit Öffnungen versehen werden – nicht so bei Jaeger-LeCoultre. Die Marke hat hier einen Schritt weitergedacht und für den maximalen Durchblick Brücken aus Saphir verwendet statt wie üblich auf Metall. Parallel dazu ist auch der fliegende Tourbillon besonders gefertigt, wird doch der Durchblick sowohl durch den Ausschnitt in der Grundplatte als auch durch das Fehlen von Kloben oder Brücken, die ihn in Position halten, noch verstärkt. Die Gangreserve beträgt übrigens 42 Stunden.

Beim akustischen Schlagwerk wurden 187 Komponenten verbaut und ein Design ausgeklügelt, das einerseits die dünne Bauhöhe des gesamten Uhrwerks ermöglicht, andererseits eine außergewöhnliche Akustik gewährleisten soll. Die Pause zwischen dem Stunden- und Minutenschlag soll somit äußerst kurz sein und die „Master Hybris Mechanica Ultra Thin Minute Repeater Tourbillon“ eine flüssige und ununterbrochene Tonsequenz liefern, verkündet die Marke.

Das Zifferblatt

Das Zifferblatt wird von einer Lünette aus 18-karätigem Weißgold umrahmt und zeigt durch die Skelettierung den Rotor aus 18-karätigem Roségold, aus dem auch das Gehäuse gefertigt ist. Ebenfalls sind die Indizes und das Markenlogo in Roségold gehalten, wohingegen die sichtbaren Uhrwerkteile mit aufwändigen Finishes (u. a. poliert, längs geschliffen, guillochiert) versehen sind, um das Licht zu reflektieren und für einen Kontrast zu sorgen.

Die Uhr ist bis 30 Meter wasserdicht und wird an einem braunen Alligatorlederband getragen.

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