GZ Nr. 06-2026
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Sustainable Jewellery Day

Verantwortung braucht Transparenz

Mit neuen Standards, digitalen Lösungen und enger Zusammenarbeit – unter anderem der Teilnahme am „Sustainable Jewellery Day“ des BV Schmuck und Uhren in Pforzheim – will der Responsible Jewellery Council (RJC) die Schmuck- und Uhrenbranche nachhaltiger machen. Executive Director Purvi Shah spricht über ihre Vorstellungen für mehr Transparenz.

01. Juni 2026 Axel Henselder
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Der diesjährige „Sustainable Jewellery Day“ stellt Transparenz entlang der gesamten Lieferkette in den Mittelpunkt. Welche konkreten nächsten Schritte plant der Responsible Jewellery Council, um die internationale Rückverfolgbarkeit von Materialien weiter zu verbessern?

Transparenz ist heute keine Nischenanforderung mehr, sondern zunehmend eine wirtschaftliche und regulatorische Notwendigkeit. Für den RJC geht es nun darum, den Schritt von der Verpflichtung zur praktischen Umsetzung zu vollziehen und unsere Mitglieder bei der Anwendung der neuen Standards zu unterstützen. Dazu gehört die stärkere Implementierung unseres „Chain-of-Custody-Standards“ ebenso wie praxisnahe Hilfsmittel für die neue „Leitlinie zur Diamanten-Rückverfolgbarkeit“. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Akzeptanz entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erhöhen. Wichtig ist uns zudem die bessere Kompatibilität mit anderen anerkannten Due-Diligence-Systemen. Rückverfolgbarkeit muss grenzüberschreitend, materialübergreifend und für Unternehmen jeder Größe funktionieren. Unser Ziel ist ein System, das skalierbar, glaubwürdig und wirtschaftlich tragfähig für die gesamte Branche ist.

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