GZ Nr. 06-2026
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Schmuckwerk

Auf der Spur der Natur

Manchmal beginnt eine Schmuckidee nicht am Zeichentisch, sondern fernab davon – auf staubigen Pisten, zwischen Gebirge und Wüste. Für Markus Schmidt, Inhaber von Schmuckwerk, war es eine Motorradtour durch Marokko, die den Anstoß für seine neue Kollektion „Kristall“ gab.

11. Juni 2026 Axel Henselder
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Das Abenteuer rief und brachte Markus Schmidt auf eine neue Schmuckidee

„Ich habe mir einen Traum erfüllt“, erzählt Markus Schmidt. Gemeinsam mit einem Freund reiste er nach Marrakesch, von dort aus ging es zwei Wochen lang mit Enduromaschinen durch das Atlasgebirge bis in die Sahara. „Wüstensand ist extrem anstrengend zu fahren – und es war knackig warm. Ein echtes Erlebnis“, sagt er mit einem Schmunzeln. Die Eindrücke dieser Reise wirkten lange nach.

Der entscheidende Moment kam abseits der Strecke: „Im Atlasgebirge habe ich eine kleine Geode gefunden. Nichts Spektakuläres – aber sie hat mich nach dem Aufschlagen angefunkelt.“ Diese Entdeckung ließ ihn nicht mehr los. Geoden, erklärt Schmidt, seien Hohlräume im Vulkangestein, in denen sich über Millionen Jahre aus den eingeschlossenen Gasen Kristalle bilden. „Das Faszinierende ist: Von außen wirken sie völlig unscheinbar. Erst wenn man sie öffnet, zeigt sich diese unglaubliche Schönheit im Inneren.“ Genau dieses Spannungsfeld wurde zum Leitmotiv der neuen Kollektion. „Diese Verborgenheit, dieses Glitzern von innen heraus – das hat mich auf der ganzen Reise beschäftigt“, so Schmidt.

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