GZ Nr. 06-2026
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Taucheruhren | Seiko

Dem Meer verbunden

Die Frage, auf welche Uhr man sich zum Tauchen am besten verlässt, wurde seit 1965 millionenfach mit der „Prospex“ von Seiko beantwortet. Von Basic bis Spring-Drive ist die Palette riesig.

01. Juni 2026 Ulrich Voß
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Das heute legendäre Modell „Seiko 62MAS“ von 1965, das noch nicht „Prospex“ hieß, konnte schon sehr viel und war – wie so oft bei Seiko – ungeschlagen im Preis-Leistungs-Verhältnis. 150 Meter wasserdicht, Automatikwerk, große Leuchtzeiger, drehbare Taucherlünette: Die überhaupt erste Taucheruhr aus Japan setzte einen hohen Maßstab. Sicherheit war das wichtigste Kriterium dieser Uhr, die sich sogleich als professionelle Spezialuhr positionierte und unter Profitauchern sehr beliebt wurde. Die Erfahrungen mit dieser Uhr waren so gut, dass sie später sogar bei japanischen Antarktisexpeditionen eingesetzt wurde.

Die Urmodelle der „62MAS“ haben heute Kultstatus erlangt und werden im gut erhaltenen Zustand im mittleren vierstelligen Eurobereich verkauft. Später kamen weitere legendäre Modelle hinzu, die den Ruf dieser Profi-Taucheruhr weit über die Grenzen der Spezialisten hinstitugen. „Turtle“, „Samurai“, „Sumo“, „Marinemaster“ oder „Tuna“ lassen die Herzen von Seiko-Fans höher schlagen und sind längst Zeugnis der Zeitgeschichte geworden.

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