GZ Nr. 06-2026
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Schaffrath

Diamanten ohne Dresscode

Männerschmuck wird persönlicher, sportlicher und kompromissloser. Schaffrath zeigt mit „Colortaire“ und „The One“, wie moderner Luxus heute funktioniert: lässig tragbar, technisch extrem und voller Charakter.

01. Juni 2026 Caroline Schiedt
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Vom Sportplatz bis zum Dinner die perfekten Begleiter: die Armbänder „Colortaire“

Profifußballer tragen Diamanten zum Hoodie, Tennisspieler kombinieren Goldarmbänder mit Performancewear und selbst im Luxussegment wird Understatement plötzlich spannender als reine Machtdemonstration. Männerschmuck verändert gerade seinen Charakter und Schaffrath hat dieses neue Spielfeld erstaunlich präzise gelesen. Die Kollektionen „Colortaire“ und „The One“ zeigen dabei zwei sehr unterschiedliche Facetten modernen Herrenschmucks. Die eine alltagstauglich, sportiv und selbstverständlich. Die andere radikal exklusiv und emotional aufgeladen. Gemeinsam ist beiden der Gedanke, dass Schmuck heute nicht laut auftreten muss, um Luxus auszustrahlen. Er soll Persönlichkeit transportieren. Und zwar möglichst mühelos.

Besonders spannend ist dabei „Colortaire“. Die Armbänder wirken clean, fast reduziert, entwickeln aber genau dadurch enorme Präsenz. Leder, Gold und Diamanten treffen auf einen Look, der irgendwo zwischen Luxusobjekt und Everyday Piece funktioniert. Entscheidend ist jedoch etwas anderes: Tragekomfort. Die Stücke bleiben nicht an Kleidung hängen, fühlen sich leicht an und begleiten ihren Träger vom Sportplatz bis zum Dinner. Genau diese neue Alltagstauglichkeit macht hochwertigen Männerschmuck derzeit so relevant. Dass Schaffrath die „Colortaire“-Bildwelten zum Teil bewusst im Umfeld von Sport und modernem Lifestyle inszeniert, kommt nicht von ungefähr. Gerade Profisportler prägen heute weltweit einen neuen Zugang zu Luxus. Schmuck gehört dort längst selbstverständlich zum Alltag und nicht mehr nur zum großen Auftritt. Allerdings gelten dabei andere Regeln als früher: weniger Inszenierung, mehr Authentizität. Weniger klassische Prestigeobjekte, mehr individuelle Statements.

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