Bulova
Überraschend anders
Das Gefühl des „Es ist nicht wie jede andere Marke“, das Gabriel Bekdas bei der Vorstellung von Bulova durch den Außendienstmitarbeiter hatte, hat sich bei seinen Kunden wiederholt. Heute, nach zweieinhalb Jahren, kann er ein positives und überraschendes Fazit ziehen. Bulova verkauft sich nicht nur gut, sondern es handelt sich zu rund 70 Prozent um mechanische Modelle mit einem Durchschnittspreis von stattlichen 450 Euro. Käufer sind vorwiegend Männer, 50 plus, Typ: Anzugträger. Es sei eine feine Zielgruppe, sagt der Hamburger Juwelier.
Seine Idee von damals ist aufgegangen. Die Marke hat sich im Portfolio etabliert, irgendwo zwischen Citizen und Hamilton. Wobei sich Bulova mit keiner anderen Marke überschneide, ist sich Bekdas sicher. Der Kunde will etwas Spezielles. Es sei auf jeden Fall ein Überzeugungskäufer, der genau weiß, was er will – eine Uhr mit Charakter. Dies sei anders als im Modebereich der Uhrenlizenzen, wo der Kunde schon mal von Armani zu Michael Kors oder von Fossil zu DKNY wechsle.
„Der Bulova-Käufer weiß genau, was er will – eine Uhr mit Charakter.“Gabriel Bekdas, Juwelier Bektas, Hamburg
Der Markenname sei durchaus bekannt, bei älteren Kunden oder Uhreninsidern, berichtet Bekdas. Bulova, das ist nicht nur für die Brancheninsider eine elegante Marke mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch die Konsumenten wissen erstaunlich viel über die 151 Jahre alte Marke aus New York, die auch schon auf dem Mond war und mit ihrem Stimmgabelwerk Zeitgeschichte geschrieben hat.
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