GZ Nr. 07-26
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Orient

Nur mechanisch, nur Manufaktur

Die Marken Orient und Orient Star stellen sich in Deutschland neu auf. Besonderheit: Das japanische Unternehmen ist eine reinrassige Manufaktur, das all seine Werke selbst herstellt.

10. Juli 2026 Ulrich Voß
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Uhren mit Charakter, und auch noch Jubiläum: Die Modelle von Orient Star erzählen faszinierende Geschichten über Muonionalusta-Meteoriten, geben offene Blicke aufs Manufakturkaliber preis, überzeugen mit klassischer Ausgewogenheit oder technischen Finessen (von links)

Seit Jahrzehnten fertigen Orient und Orient Star hochwertige mechanische Uhren für Liebhaber auf der ganzen Welt und setzen jetzt in Deutschland ganz auf den gehobenen Uhrenfachhandel. Kernpunkte der neuen Strategie sind die Qualität der Manufaktur und die konsequente Unterstützung für den Fachhandel, die bei der überdurchschnittlich hohen Handelsmarge beginnt: 2,5 – ein Wert, den man sonst nur von Schmuck kennt. Für den aktiven Verkauf im Fachgeschäft liefert das Unternehmen außergewöhnliche Verkaufsunterstützung mit modularen Displays für den Verkaufspunkt sowie alle notwendigen Marketing-Tools sowohl für klassische Werbung als auch für Social-Media-Aktivitäten mit Einbeziehung des Fachhändlers. Im Außendienst unterstützt Carsten Stammer.

Fachhändler wie beispielsweise Juwelier Maximilian aus Nürnberg, den mit der IWT International Watch Trade eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, schätzen die faire und verlässliche Partnerschaft auf Augenhöhe. Den Orient-Uhren selbst bescheinigt der Juwelier eine zuverlässige Qualität und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese beiden Punkte sind seit jeher die großen Vorteile des japanischen Unternehmens.

Auch die Uhren von Orient sind ausnahmslos mit eigenen mechanischen Kalibern ausgestattet, in diesem Fall das Automatikwerk F6722

Seit der Gründung im Jahr 1950 steht die Entwicklung und Fertigung mechanischer Uhren im Mittelpunkt des japanischen Herstellers. Gemeinsam mit der Premiumlinie Orient Star, die in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag feiert, hat sich die Marke über Jahrzehnte hinweg eine internationale Fangemeinde unter Uhrenliebhabern aufgebaut. Während viele Hersteller auf externe Zulieferer setzen, fertigt Orient seine Kaliber selbst und bewahrt damit eine hohe Kontrolle über Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit. An der Eigenständigkeit hat auch die Übernahme von Orient durch Seiko Epson 2009 nichts geändert, da dieser Zweig der Seiko-Gruppe nichts mit der Seiko Group Corporation und somit mit Seiko, Grand Seiko oder Credor zu tun hat. Die Orient Watch Co. Ltd. fusionierte 2017 mit der Seiko Epson Corporation. Mittlerweile hat Seiko Epson seinen Markennamen in Epson geändert. Bezogen auf die Uhrenproduktion agiert Orient also komplett unabhängig und eigenständig, was beispielsweise an den Uhrwerken wie den F6- und F7-Kalibern deutlich wird, die allesamt aus eigener Entwicklung stammen. Das Sortiment von Orient und Orient Star bietet eine breite Auswahl unterschiedlicher Modelle – von der klassischen Dresswatch für formelle Anlässe über sportliche Chronographen bis hin zu robusten Taucheruhren.

Orient ist dabei die Marke für preisbewusste mechanische Uhren mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Verkaufspreise der Uhren für den deutschen Markt beginnen bei 250 Euro und enden bei 620 Euro. Bei 630 Euro startet Orient Star als höher angesiedelte Linie. Die Modelle der „M collection“ mit „F8-Kaliber“ und bis zu 70 Stunden Gangreserve erzielen einen UVP bis zu 3.400 Euro. Orient Star wurde bereits 1951 als höherwertige Ergänzung von Orient eingeführt. Die wichtigsten Unterschiede sind die hochwertigere Verarbeitung, die bessere Ausstattung, die komplizierteren Uhrwerke und die luxuriösere Designsprache. Der Lieferant empfiehlt, bei Orient ein Sortiment von rund 25 bis 30 Uhren der 110 Modelle umfassenden deutschen Gesamtkollektion sowie bei Orient Star 15 Uhren der 50 Modelle umfassenden Kollektion vor Ort zu führen.

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