Niessing
Ein leiser Klassiker tanzt weiter
Manchmal sind es die stillen Ideen, die eine ganze Branche verändern. Als Niessing 1986 die „Niessing Schnur“ vorstellte, stellte sie eine scheinbar einfache Frage: Wie kann ein Anhänger wirken, wenn nichts von ihm ablenkt? Die Antwort war revolutionär – eine Kette ohne sichtbare Öse, auf der der Anhänger frei auf der Schnur zu schweben scheint.
Vierzig Jahre später gilt die „Niessing Schnur“ als Ikone des modernen Halsschmucks. Ihr minimalistisches Design folgt konsequent dem Bauhaus-Prinzip „Form follows Function“: eine klare Linie aus fein gewickeltem Golddraht, die sich sanft um den Hals legt und den Anhänger in den Mittelpunkt stellt. „Die Schnur ist eigentlich ein stilles Schmuckstück“, sagt Niessing-Chefdesignerin Nina Friesleben-Laue. „Sie tritt visuell zurück und bringt den Anhänger zum Strahlen.“