IWC Schaffhausen
„Man sieht nur mit dem Herzen gut“
Was 2006 mit einem einzigen Pilotenchronographen begann, ist heute eine der beständigsten und emotionalsten Uhrenkooperationen der Branche: Seit zwei Jahrzehnten verbindet IWC Schaffhausen seine Flugzeuguhren-DNA mit dem literarischen Erbe Antoine de Saint-Exupérys, weltbekannt für seine Erzählung „Der kleine Prinz“, „Le Petit Prince” im Original. Zur Watches & Wonders 2026 feiert die Schaffhauser Manufaktur dieses Jubiläum mit insgesamt sieben Uhren in drei Kollektionen.
Die Verbindung zwischen IWC und Saint-Exupéry liegt näher, als es auf den ersten Blick scheint. Antoine de Saint-Exupéry, 1900 in Lyon geboren, absolvierte mit 21 Jahren seine erste Flugstunde – die erste hatte er sich mit 12 erschlichen, indem er den Piloten Gabriel Salvez anlog und behauptete, seine Mutter sei einverstanden. Er wurde Postpilot auf der Strecke Toulouse–Casablanca–Dakar, erforschte die Wüste, überlebte mehrere Abstürze und wurde zu einem der meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts. Am 31. Juli 1944 stieg er in eine Lockheed P-38 Lightning zu einem Aufklärungsflug über dem besetzten Frankreich – und kehrte nie zurück. 2003 wurde ein Wrackstück seiner Maschine im Mittelmeer nahe Marseille geborgen.
Sein bekanntestes Werk, 1943 publiziert, handelt von einem kleinen Prinzen, der den Asteroiden B-612 verlässt, um ferne Planeten zu besuchen, und dabei lernt, was wirklich zählt – Freundschaft, Liebe, Verlust. Der vielleicht berühmteste Satz des Buches: „Man sieht nur mit dem Herzen gut; das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Ein Uhrmacher, der Präzision und Emotion als zwei Seiten derselben Medaille versteht, hätte keinen besseren Schutzpatron finden können.
2006: Der erste Schritt einer langen Reise
Die Zusammenarbeit zwischen IWC und den Erben Antoine de Saint-Exupérys begann 2006 – zunächst mit einem auf 1.630 Stück limitierten Pilotenchronographen in Stahl und 250 Exemplaren in Roségold, gewidmet dem Autor und Flieger selbst. Der Gehäuseboden dieser ersten Referenz zeigte eine Gravur der P-38 Lightning, des letzten Flugzeugs, das Saint-Exupéry je flog. Den Namen „Le Petit Prince“ trugen die Uhren damals noch nicht – dieser wurde erst ab 2013 eingeführt, als IWC aus der Zusammenarbeit eine eigenständige Linie formierte.
Das erste offizielle Le-Petit-Prince-Modell war die Referenz IW326506, ein Mark-XVII-Basiskaliber in Stahl mit tiefblauem Zifferblatt – dem seither unverwechselbaren Erkennungszeichen aller Le-Petit-Prince-Editionen. Das tiefe Nachthimmelblau der Zifferblätter soll verstanden werden als Sinnbild des Kosmos, den der kleine Prinz auf seiner Reise durchquert.
Jede Le-Petit-Prince-Edition ist an drei Designmerkmalen zu erkennen:
- Tiefblaues Sonnenstrahlzifferblatt mit satinierter Oberfläche und weißen Indizes – ein Verweis auf die Weite des Weltraums, den der kleine Prinz auf seinem Asteroiden B-612 bewohnt und bereist
- Vergoldete Zeiger und Appliken mit Super-LumiNova-Füllung für optimale Ablesbarkeit – konsequent im Geist der IWC-Fliegeruhren-Tradition
- Gravur auf dem Gehäuseboden, die den kleinen Prinzen zeigt, umgeben von Mond, Sternen und dem charakteristischen Schriftzug „Le Petit Prince“
Watches & Wonders 2026: das größte Jubiläums-Lineup aller Zeiten
Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums präsentiert IWC zur Watches & Wonders 2026 insgesamt sieben neue Le-Petit-Prince-Modelle in drei Kollektionen – ein Umfang, der in der Geschichte der Partnerschaft ohne Präzedenz ist.
Der Überraschungsgast: Portofino Day & Night 34
Erstmals in der Geschichte der Le-Petit-Prince-Kooperation verlässt IWC die Welt der Fliegeruhren: Die Portofino Automatic Day & Night 34 Le Petit Prince (Ref. IW459806) trägt das blaue Sonnenstrahlzifferblatt und die Geisteshaltung der Zusammenarbeit in eine der elegantesten IWC-Kollektionen. Das 34-mm-Edelstahlgehäuse und die flache Bauweise von 8,9 mm machen dieses Modell zur offensichtlichsten Wahl für kleinere Handgelenke, ohne es ausdrücklich als Damenmodell zu positionieren.
Das erzählerische Herzstück sitzt bei 6 Uhr: Eine Tag-Nacht-Anzeige zeigt die kontinuierliche Bewegung zwischen Tag und Nacht, vollständig rotierend in 24 Stunden. Zur Mitternacht erscheint der Mond im oberen Sichtfenster des kleinen Diskus – und auf diesem goldenen Mond steht der kleine Prinz selbst und blickt in den Sternenhimmel. Eine charmante Illustration des vielleicht prägendsten Motivs der Erzählung: der Einsamkeit und Schönheit des Blicks auf den Weltraum vom eigenen Asteroiden aus. Das Armband ist ein von Hand gefärbtes blaues Alligatorleder des italienischen Lederartisans Santoni.
Das technische Highlight: Pilot’s Watch Chronograph 41 in weißer Keramik
Das technisch und ästhetisch mutigste Modell der Jubiläumskollektion ist der Pilot’s Watch Chronograph 41 Le Petit Prince in weißem Zirkoniumoxid-Keramik (Ref. IW389410). Weiße Keramik und tiefblaues Zifferblatt – das ist ein Kontrastpaar, das es in der Le-Petit-Prince-Geschichte noch nicht gab und das Revolution Watch als „one of the stars of the show“ der gesamten IWC-Kollektion 2026 bezeichnet.
Zirkoniumoxid-Keramik ist leichter und härter als Stahl, kratzerunempfindlich und besitzt eine samtartige, glatte Oberfläche. Krone, Drücker und Gehäuseboden sind aus Titan. Das Farbverlaufs-Sunburst-Zifferblatt zeigt einen tiefblauen Farbgradienten, der in dieser Form bisher so nicht in der Le-Petit-Prince-Palette zu sehen war. Rhodinierte Zeiger und Chromalight-Leuchtmasse. Kaliber 69381 mit 33 Rubinen, Säulenrad, 46 Stunden Gangreserve, 41,9 mm Durchmesser. Das EasX-CHANGE-System erlaubt schnellen, werkzeuglosen Wechsel des weißen Kautschukarmbands..
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