„Chronographe 1887“

Zeitreise durch die (Flieger-)Geschichte

Mit dem „Chronographe 1887“ interpretiert Eberhard & Co. die Ästhetik historischer Fliegerchronographen in zeitgemäßem Gewand neu.

13. Feb. 2026 Christian Lücke
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Mit dem „Chronographe 1887“ schlägt Eberhard & Co. ein weiteres bedeutendes Kapitel dieser Linie auf – jener Kollektion, die seit 2019 das Gründungsjahr der traditionsreichen Maison würdigt. Vorgestellt wurde das Modell erstmals anlässlich der Watches and Wonders Geneva 2024 und positioniert sich als zeitgemäßer Chronograph, der historische Substanz mit moderner Technik verbindet. Neben der Serienausführung gibt auch limitierte Modelle in der Kollektion, die den Namenszusatz „Édition Limitée“ tragen und je 250-mal hergestellt wurden.

Charme der 1930er-Jahre

Gestalterisch verkörpert der „Chronographe 1887“ einen ausgeprägten zeitgenössischen Vintage-Charme. Seine Formsprache ist das Ergebnis intensiver Studien originaler Eberhard-Flyback-Chronographen aus den 1930er-Jahren, von denen viele heute im firmeneigenen Museum in La Chaux-de-Fonds zu sehen sind. Charakteristische Linien historischer Zeitmesser treffen auf bewusst gesetzte Retro-Details wie die Stahlkrone mit koaxialem Drücker, elegant geschwungene Bandanstöße sowie ein harmonisch proportioniertes Gehäuse.

Detailreiches Zifferblatt

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem detailreichen Zifferblatt. Es trägt das historische Eberhard & Co.-Logo aus den Archiven des frühen 20. Jahrhunderts und ist je nach Variante mit einer Telemeterskala am äußeren Rand sowie einer Spiraltachymeterskala im Zentrum ausgestattet. Unterschiedliche Farbvarianten und Veredelungen verleihen dem Modell zusätzliche Tiefe: Dazu zählen fein gravierte Diamantmuster zwischen den Skalen, warm anmutende bronzefarbene Töne, die durch ein metallisches Beschichtungsverfahren entstehen, sowie das klassische „Clous de Paris“-Dekor bei zwei Ausführungen des „Chronographe 1887“.

Zwei Chronographenwerke mit Flyback-Funktion

In der „Chronographe 1887 Automatique“ (die Serienversion) arbeitet das Automatikwerk Kaliber EB 380. Die Gangreserve beträgt mehr als 60 Stunden. Die auf 250 Exemplare limitierte „Chronographe 1887 Édition Limitée“ setzt hingegen auf das Handaufzugskaliber EB 280, das in Zusammenarbeit mit AMT konzipiert wurde. Es bietet ebenfalls eine Gangreserve von über 60 Stunden.

Technisch zeigt sich die Kollektion „Chronographe 1887“ ebenso ambitioniert. Es gibt zwei neue Chronographenwerke mit Flyback-Funktion („Retour en vol“), eine Komplikation, die in den 1930er-Jahren für die Luftfahrt entwickelt wurde. Sie erlaubt es, laufende Zeitmessungen unmittelbar neu zu starten.

Die Verbindung mit der Luftfahrt reicht tief in die Geschichte der Marke zurück: von Chronographen für die astronomische Navigation der Regia Aeronautica in den 1940er-Jahren über den legendären „Chronomaster“ der 1980er-Jahre bis hin zu modernen Hommagen wie dem „ChronoFlyer“. Der „Chronographe 1887 Automatique“ knüpft genau an dieses Erbe an und übersetzt es in eine elegante, vielseitige Armbanduhr, die Tradition, Technik und Charakter auf überzeugende Weise vereint.

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