Messe wächst 2027 auf Stand jetzt 75 Aussteller
Watches and Wonders kündigt neun weitere Neuzugänge an
Bild: WWGF/KEYSTONE/Cyril Zingaro
Die Watches and Wonders stellt die Weichen für 2027. Vom 5. bis 11. April 2027 soll die Uhrenmesse nicht nur mit einer größeren Markenvielfalt, sondern auch mit einem neuen Ausstellungskonzept und einem auf sieben Tage erweiterten „In The City“-Programm aufwarten. Insgesamt werden 75 Marken in Genf vertreten sein.
Neun weitere Marken neu angekündigt
Dass Breitling, Damiani, Gallet und Universal Genève 2027 erstmals an der Watches and Wonders Geneva teilnehmen werden, war bereits seit Juni 2026 bekannt (die GZ berichtete). Nun haben die Veranstalter die Liste der Debütanten erweitert. Neu bekannt gegeben wurden Akhor, Alain Silberstein, Berneron, Breva Genève, Fortis, Kerbedanz, Porsche Design, Singer Reimagined und Stollenwurm. Damit kommen neun weitere Namen hinzu, sodass insgesamt 13 Marken ihr Debüt feiern.
Die Neuzugänge erweitern das Spektrum der Messe deutlich. Neben etablierten Namen wie Fortis und Porsche Design finden sich darunter kleinere und unabhängige Akteure sowie Marken mit ausgesprochen eigenständigen gestalterischen Ansätzen.
Mit dem Wachstum verändert sich auch die Aufteilung innerhalb des Palexpo. Die Haupthalle soll künftig 32 führende Uhrenhäuser vereinen. Im „Carré des Horlogers“ werden 27 Marken vertreten sein – nach Angaben der Veranstalter hat sich deren Zahl damit innerhalb eines Jahrzehnts verdreifacht. Weitere 16 Marken präsentieren sich auf der „Mezzanine“.
Schweizer Landschaft als Inspiration
Auch optisch erhält die Watches and Wonders 2027 einen neuen Auftritt. Das Ausstellungskonzept im Palexpo wird vollständig überarbeitet und orientiert sich an den Seen und Bergen der Genfer Region und der Schweiz, schreiben die Veranstalter. Großzügigere Gänge sollen zugleich die Besucherführung verbessern und für mehr Bewegungsfreiheit sorgen.
Inhaltlich will die Veranstaltung das Uhrmacherhandwerk noch stärker erlebbar machen. Kunsthandwerk, Aus- und Weiterbildung sowie Live-Demonstrationen und Workshops sollen eine zentrale Rolle spielen. Damit richtet sich die Veranstaltung nicht allein an Branchenprofis und erfahrene Sammler, sondern verstärkt auch an ein Publikum, das erstmals mit Uhrmacherei und ihren Handwerksberufen in Berührung kommt.
Sieben Tage Uhrmacherei in Genf
Parallel dazu wächst das Programm außerhalb des Palexpo. „In The City“ erstreckt sich 2027 erstmals über alle sieben Veranstaltungstage vom 5. bis 11. April. Geplant sind unter anderem das Watchmaking Village, Aktionen der Marken in ihren Boutiquen, Handwerksvorführungen, immersive Formate sowie kulturelle und musikalische Veranstaltungen. Damit soll Watches and Wonders Geneva noch stärker über die eigentliche Messe hinaus in die Stadt hineinwirken und Genf für eine Woche zur Bühne für Uhrmacherei, Handwerk und Uhrenkultur machen.
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