Norldicht
Frische Messe-Brise aus Nordost
Entspannte Atmosphäre direkt am Yachthafen: Schmuckmesse „Nordlicht“ bei Rostock
Bild: Dugena
Thomas Misztl ist ganz unverhofft zum Messe-Veranstalter geworden. Als die Messe Leipzig im vergangenen Jahr die „Midora“ fallen ließ, wurde der Schmuckgroßhändler selbst aktiv, damit überhaupt eine Messe stattfindet. Der Unternehmer aus Rosenthal-Bielatal an der tschechischen Grenze war mit der Leipziger Messe bis zum Schluss zufrieden. Also suchte er einen kostengünstigen Standort in der Nähe, wurde in Schkeuditz fündig und organisierte ein Nachfolgeformat, das im vergangenen Herbst erstmals stattfand und vor allem aufgrund der lockeren Atmosphäre und dem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis ankam.
Eine ähnliche Entwicklung deutet sich bei seiner zweiten großen Messe „Nordlicht“ an, die im nun dritten Jahr auf allen drei Etagen des Kongresszentrums Hohe Düne stattfindet – und noch immer eine Warteliste hat. Zumindest Boccia Titanium, verrät Misztl, könne das nächste Mal mit dabei sein. Einen Umzug aber soll es nicht geben. Denn Aussteller und Besucher sind begeistert von der Location direkt am Yachthafen. Zudem: „Die oberste Prämisse ist: Es muss bezahlbar sein“, sagt Misztl. Erstaussteller Engelkemper ist begeistert vom neuen Format. Organisator Thomas Misztl habe eine starke Regionalmesse in schönem Ambiente direkt am Jachthafen aufgebaut, lobt Engelkemper-Chef Guido Abeler. Mit seinem Portfolio habe er offensichtlich genau den Geschmack der Besucher getroffen. Ähnlich positiv äußerte sich auch Dugena-Chef Marco Schneider, der in diesem Jahr das zweite Mal dabei war und größeren Aufwand für eine hochwertigere Präsentation gleich im Eingangsbereich betrieben hatte.