„Coupe Aéronautique Gordon Bennett“
Tutima und die Gasballon-Weltmeisterschaft
Bild: Tutima Glashütte
Wenn am 28. August in Gladbeck 26 Teams aus zwölf Ländern zum Coupe Aéronautique Gordon Bennett starten, ist Tutima Glashütte wieder als offizieller Zeitnehmer dabei. Der von der Fédération Aéronautique Internationale (FAI) ausgerichtete Wettbewerb gilt als ältester und renommiertester Gasballon-Wettbewerb der Welt. Seine Geschichte reicht bis 1906 zurück, als der amerikanische Verleger James Gordon Bennett Jr. die erste Austragung in Paris initiierte.
Das Prinzip ist ebenso einfach wie anspruchsvoll: Sieger wird das Zweierteam, das allein durch geschickte Nutzung der Luftströmungen die größte Entfernung zum Startpunkt zurücklegt. Motor und Brenner gibt es nicht. Durch das Abwerfen von Ballast beziehungsweise Ablassen von Wasserstoff wechseln die Piloten die Flughöhe und suchen nach günstigen Strömungen. Mehrere Tage können die Mannschaften dabei unterwegs sein und Höhen von über 5.000 Metern erreichen.
Tutima erneut offizieller Zeitnehmer
Für Tutima ist es das zweite Engagement bei dem traditionsreichen Wettbewerb: Bereits 2024, als der „Coupe Aéronautique Gordon Bennett“ in Münster ausgetragen wurde, trat die Glashütter Uhrenmarke als offizieller Zeitnehmer auf.
„Nach unseren Engagements im Tennis und bei der Kieler Woche unterstreicht unsere Rolle hier, dass wir nicht nur an Land und auf dem Wasser, sondern auch hoch in der Luft zuhause sind“, erklärt Tutima-Geschäftsführer Matthias Stotz.
Eine besondere Verbindung zum Wettbewerb besteht zudem über Wilhelm Eimers. Der fünffache Weltmeister absolvierte 1995 gemeinsam mit Bernd Landsmann mit 92 Stunden und elf Minuten die bislang längste Ballonfahrt des Wettbewerbs und steuert bei Events auch den Tutima-eigenen Heißluftballon. 2026 zählt sein Sohn Benjamin Eimers laut Tutima zu den Favoriten auf den Weltmeistertitel.
„Flieger T5“ für die Weltmeister
Auch am Handgelenk schlägt Tutima die Brücke zur Luftfahrt: Das neu gekürte Weltmeister-Duo erhält jeweils eine „Tutima Flieger T5“. Die Pilotenuhr greift mit lanzenförmigen Zeigern und dem markanten Nullindex in Dreiecksform historische Gestaltungselemente auf. Die Fliegeruhren-Tradition der Marke reicht bis zum Tempostopp-Chronographen aus den 1940er-Jahren zurück.
Die „Flieger T5“ besitzt ein 38,5 Millimeter großes Gehäuse aus Titan Grade 5, ein glänzend blaues Zifferblatt und ein hellbraunes Horween-Lederband mit hellen Kontrastnähten. Im Inneren arbeitet das automatische Kaliber Tutima 330 mit Datumsanzeige bei 6 Uhr und 41 Stunden Gangreserve. Bombiertes, entspiegeltes Saphirglas, eine verschraubte Krone sowie ein Titanboden mit Saphirglas-Sichtfenster ergänzen die Ausstattung.
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