Synthetische Farbedelsteine
Christ zündet die nächste Stufe
Weiß ist und bleibt die wichtigste Farbe bei Verlobungsringen. Doch Marktführer Juwelier Christ spricht bei farbigen Steinen von einem Wachstumsmarkt – und zündet die nächste Stufe. „Neben Lab-Grown-Diamanten gewinnen auch Lab-Grown-Farbsteine zunehmend an Bedeutung. Hier sind vor allem Saphire, Rubine und Smaragde zu nennen“, sagt Kerstin Fleischer, Director Merchandising & Purchasing bei Christ. Lab-Grown-Diamanten hätten sich in den vergangenen Jahren von einer Nischenkategorie zu einem festen Bestandteil des internationalen Schmuckmarktes entwickelt. Gleichzeitig wachse das Interesse an Lab-Grown-Farbsteinen, die neue kreative Möglichkeiten für modernes Schmuckdesign eröffnen, sagt Fleischer. Christ treibe diese Entwicklung aktiv voran und erweitert sein Angebot nun in rund 70 Standorten erstmals um eine eigene Kollektion mit Lab-Grown-Farbsteinen.
Das passt in die Strategie von Christ, die unter dem neuen Inhaber Morellato derzeit alles „Goldschmiedische“ ausbauen, beispielsweise den flächendeckenden Ankauf von Altgold, Graviermöglichkeiten in allen Stores sowie den systematischen Ausbau des Echtschmucks und hier vor allem des Gold- und Diamantsortiments. Christ stärkt klassische Juwelier-Tugenden – und dazu gehören künftig auch Farbedelsteine. Zudem sind Farbedelsteine aus dem Labor preislich interessant. Die Produktionskosten sind deutlich niedriger und liegen im Schnitt um 70 bis 95 Prozent unter den Preisen von natürlichen, auch behandelten Steinen.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare zu sehen oder zu verfassen.