Ergebnis der Delegiertentagung in Berlin
Von drei auf fünf: ZV Uhren erweitert sein Präsidium
V. l.: Timo Boxberg, Albert Fischer, Manuel Philipp und Jochen Weiss (Andreas Triffterer wurde in Abwesenheit gewählt und ist deshalb nicht abgebildet)
Bild: ZV Uhrmacher / Mark Bollhorst
Der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik (ZV) stellt seine Führung breiter auf. Bei der Delegiertentagung am 19. September 2026 in Berlin wurde das Präsidium turnusgemäß neu gewählt und von bislang drei auf fünf Mitglieder erweitert. Präsident Albert Fischer wurde ebenso im Amt bestätigt wie Vizepräsident Timo Boxberg und Präsidiumsmitglied Manuel Philipp. Neu in das Führungsgremium des Bundesinnungsverbands des Uhrmacherhandwerks ziehen Andreas Triffterer und Jochen Weiss ein. Beide wurden einstimmig gewählt.
Zwei neue Mitglieder im Präsidium
Triffterer ist Obermeister der Uhrmacherinnung Frankfurt, Weiss Obermeister der Uhrmacherinnung Stuttgart. Fischer begrüßte die Verstärkung und verwies auf das Fachwissen und Engagement der beiden neuen Präsidiumsmitglieder. Angesichts der Herausforderungen für Branche und Verband sei ihre Unterstützung „mehr als willkommen“.
Dem fünfköpfigen Präsidium gehören damit künftig Albert Fischer aus Mainburg als Präsident, Timo Boxberg aus Overath-Vilkerath als Vizepräsident sowie Manuel Philipp aus Burgsalach, Andreas Triffterer aus Frankfurt am Main und Jochen Weiss aus Filderstadt als weitere Präsidiumsmitglieder an. Das Präsidium und die Ausschüsse werden jeweils für vier Jahre gewählt.
Die Erweiterung war bereits im Vorfeld der Wahl von den Delegierten einstimmig beschlossen worden. Mit der personell breiteren Aufstellung will der Verband insbesondere die anstehenden Aufgaben in den Bereichen Ausbildungsförderung, Zertifizierung, Öffentlichkeitsarbeit und Ersatzteilversorgung bewältigen.
Wechsel im Fachausschuss
Auch weitere Verbandsgremien wurden in Berlin gewählt. Als Rechnungsprüfer wurden Reinhold Rückel und Stefan Stahl sowie Ulrich Müller als Stellvertreter im Amt bestätigt.
Beim Fachausschuss für Wirtschaft und Technik (FAWT) übernimmt Timo Boxberg den Vorsitz. Er folgt auf Joachim Zorn, der nach jahrzehntelangem ehrenamtlichem Engagement nicht erneut kandidierte. Der Zentralverband dankte Zorn für seinen langjährigen Einsatz. Beim Hauptprüfungsausschuss (HPA) wurde Manuel Philipp als Vorsitzender bestätigt.
Neu eingerichtet wurde zudem ein befristeter Satzungsausschuss. Er soll die Satzung des Zentralverbands überarbeiten und dabei insbesondere die aktuelle Rechtslage sowie veränderte Kommunikationswege berücksichtigen.
Die Delegiertentagung fand unmittelbar vor den Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen des Zentralverbands in Berlin statt.
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