Internationale Zusammenkunft

Pop-up-Ausstellung: 40 Schmuckklassen in München

Die Neue Sammlung der Pinakothek der Moderne lädt zum internationalen Gipfeltreffen: Über 40 Schmuckklassen zeigen am 6. März 2026 ihre Kreationen bei einer Pop-up-Ausstellung.

25. Feb. 2026 Christian Lücke
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Grafik zum visuellen Erkennungszeichen des Studiengangs New Craft Object Design der Peter Behrens School of Arts/Hochschule Düsseldorf

München wird am 6. März 2026 zum Epizentrum des zeitgenössischen Schmucks. Auf Einladung der Neuen Sammlung in der Pinakothek der Moderne treffen sich mehr als 40 Schmuckklassen aus 24 Nationen zu einem internationalen Gipfeltreffen – verbunden mit einer einmaligen Pop-up-Ausstellung. Der Anlass ist dreifach festlich: 2026 begeht Die Neue Sammlung, das Designmuseum in der Pinakothek der Moderne, ihr 100-jähriges Bestehen. Zugleich blickt das Haus auf 20 Jahre Schmuckausstellungen zurück – begonnen 2006 mit „Herman Jünger. Fundstücke“. Darüber hinaus feiert das Sammlungsgebiet Schmuck sein 30. Jubiläum: 1996 wurde das erste Schmuckobjekt erworben und die Betreuung der zeitgenössischen Schmucksammlung der Danner-Stiftung als Dauerleihgabe übernommen.

Im Rahmen dieses Jubiläumsformats entwickeln die teilnehmenden Klassen eigene Präsentationen, die sie am Freitagabend des Schmuckwochenendes als Pop-up-Ausstellungen inszenieren. Die Beiträge sind nur am 6. März 2026 in der Pinakothek der Moderne zu erleben – ein bewusst temporäres Format, das den experimentellen Charakter und die Energie des jungen zeitgenössischen Schmucks unterstreicht. Bereits um 11 Uhr findet eine Medienkonferenz statt, bei der Studierende mit ihren Arbeiten anwesend sind; das Abendevent beginnt um 19 Uhr.

Deutsche Schmuckklassen vor Ort:

  • Peter Behrens School of Arts – Hochschule Düsseldorf
  • Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, University of Art and Design (Halle), Schmuck
  • Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Fakultät Gestaltung – Metallgestaltung & Schmuck
  • Hochschule Trier, Campus Idar-Oberstein – Gemstones & Jewellery
  • Akademie der Bildenden Künste München, Klasse für Schmuck und Gerät
  • Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Klasse für Bildende Kunst/Schmuck und Gerät
  • Pforzheim University, School of Design – Jewellery Department
  • Berufskolleg Schmuck, Goldschmiedeschule und Uhrmacherschule Pforzheim
  • Hochschule Wismar, Fakultät Gestaltung

Internationale Beteiligung

Weitere Klassen reisen aus Argentinien, Australien, Belgien, China, Tschechien, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Korea, Litauen, Mexiko, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Polen, Portugal, der Slowakei, Spanien, Schweden und den USA an. Damit entsteht ein globales Panorama aktueller Positionen zwischen künstlerischem Schmuck, Materialexperiment und konzeptueller Objektkunst.

Schmuckklassen setzen sichtbare Zeichen

Jede Schmuckklasse hat für die einmalige Pop-Up-Ausstellung einen einzigartigen Auftritt entwickelt. Denn: Eine der Bedingungen ist, dass sich die Teilnehmer im Raum bewegen – also keine festen Präsentationsflächen zur Verfügung gestellt bekommen. Beispiel Peter Behrens School of Arts/Hochschule Düsseldorf mit dem Studiengang New Craft Object Design: Die 33 Teilnehmerinnen unterschiedlicher Jahrgänge sind am Abend des 6. März durch ein überdimensionales farbiges Label mit Aufdruck erkennbar. Individuell und an ungewohnten Stellen an der Kleidung befestigt, verweist das Label auf Schmuck als körperbezogenes Medium – und macht zugleich das Kollektiv sichtbar.

Musikalischer Abschluss

Ab 22 Uhr sorgt die Band SASEBO für den musikalischen Ausklang. Mit David Bielander und Yutaka Minegishi stehen Akteure aus der Schmuckszene auf der Bühne; als Celebrity Guest tritt die mehrfach mit Designpreisen ausgezeichnete, japanisch-deutsche Schmuckkünstlerin Mari Ishikawa in einem besonderen Gig auf.

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