Ausstellung am 18. und 19. Juni
Jewels Basel: David Pflugi macht Fusionismus tragbar
Jewels Basel (links: Visual) und Ohrschmuck von David Pflugi
Bilder: Jewels Basel & David Pflugi
Kunst trifft Haute Joaillerie in Basel: Im Juni treffen Sammler, Künstler, Juweliere und Galeristen im Grand Hotel Les Trois Rois aufeinander, wenn die Jewels Basel als exklusive Ausstellung der internationalen Schmuck- und Kunstszene ihre Pforten öffnet. Die von Dr. Nadine Fink kuratierte Ausstellung findet in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt und gilt als einer der intimsten und anspruchsvollsten Schmucksalons Europas.
Im prachtvollen Salle des Rois kommen unabhängige Schmuckateliers, Haute-Joaillerie-Marken und zeitgenössische Kunstgalerien und ein handverlesenes Publikum zusammen. Statt großer Inszenierungen setzt Jewels Basel bewusst auf persönliche Begegnungen, kuratorische Qualität und außergewöhnliche Arbeiten.
David Pflugi als Brückenbauer zwischen Kunst und Schmuck
Zu den besonderen Positionen der diesjährigen Ausgabe zählt der Schweizer Künstler David Pflugi. Der 1969 geborene Bildhauer, Maler und Performance-Künstler entwickelte bereits Ende der 1990er-Jahre seine eigene Kunstrichtung: den Fusionismus. Im Zentrum seines Schaffens steht die Idee, dass Wahrnehmung stets von Perspektiven geprägt wird. Seine oft reliefartigen Werke verändern ihr Erscheinungsbild je nach Blickwinkel des Betrachters und offenbaren unterschiedliche Motive, Emotionen und Bedeutungen. Bewegung und Licht werden damit zu aktiven Bestandteilen des Kunstwerks.
International bekannt wurde Pflugi durch großformatige Arbeiten im öffentlichen Raum sowie durch seine multidimensionalen Skulpturen. Mit seiner Präsentation bei Jewels Basel erweitert er diesen Ansatz nun konsequent in den Bereich des Schmucks.
Bild: Instagram / David Pflugi
Von Marmor zu Gold und Diamanten
Ausgangspunkt der neuen Schmucklinie „David Pflugi Jewellery“ ist die Skulptur „Heart Seed“. Das ursprünglich aus weißem Marmor geschaffene Kunstwerk zeigt – abhängig vom Blickwinkel – entweder ein Herz oder eine Sonnenblume.
Die beiden Motive stehen symbolisch für Liebe und Wachstum, Emotion und Energie sowie die Verbindung von Mensch und Natur. Genau diese Mehrdeutigkeit bildet die Grundlage der Schmuckkollektion.
Unter dem Leitgedanken „From Marble to Diamond, from Large to Small“ entstanden Ringe, Colliers und Ohrschmuck, die das charakteristische Spiel mit Perspektiven und Wahrnehmung in eine tragbare Form übersetzen. Die Schmuckstücke verstehen sich nicht als bloße Miniaturisierung einer Skulptur, sondern als eigenständige Interpretation des Fusionismus. Je nach Betrachtungswinkel eröffnen sich neue Formen und Lesarten.
Weitere Aussteller der Jewels Basel
Nana Fink (Basel): Die Basler Schmuckdesignerin verbindet historische Vorbilder und traditionelle Goldschmiedekunst mit einer modernen, eleganten Formensprache.
Michelle Willame (Zürich): Die GIA-Gemologin kreiert individuelle Schmuckstücke für Privatkunden und ist für außergewöhnliche Edelsteine sowie maßgeschneiderte Designs bekannt.
Busatti Milano (Italien): Die traditionsreiche Mailänder Maison steht seit über 75 Jahren für italienische Alta Gioielleria mit seltenen Edelsteinen und zeitloser Eleganz.
Swetha Dandamudi / SruthiLaya (Indien): Das Schmuckhaus aus Hyderabad verbindet indische Handwerkskunst mit zeitgenössischem Design und emotionalen Schmuckstücken mit Erbstückcharakter.
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