Auch Christ legt weiter zu

Geschäftsjahr 2025/26: Morellato wächst

Die Morellato-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Umsatzplus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr abgeschlossen und sich damit „trotz eines wirtschaftlich herausfordernden Umfelds“ behauptet, wie sie in einer Pressemitteilung schreibt.

03. Aug. 2026 Christian Lücke
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Neben dem Umsatzplus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr verkündete der italienische Schmuck- und Uhrenkonzern auch einen konsolidierten Umsatz von 750 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg die EBITDA-Marge auf 21 Prozent. Zu beachten ist, dass diese Zahlen von steigenden Edelemtallpreisen beeinflusst sein können.

665 Standorte in Europa

Nach Angaben von Morellato basiert das Wachstum auf einem vollständig integrierten Geschäftsmodell – von der Eigenproduktion über das Markenmanagement bis hin zum Direktvertrieb. Europaweit betreibt die Gruppe 665 eigene Stores, hinzu kommt ein starkes E-Commerce-Geschäft, das nach eigenen Angaben inzwischen rund 20 Prozent des Umsatzes ausmacht.

Als wesentlicher Wachstumsmotor gilt weiterhin das Segment Edelschmuck, das inzwischen rund 75 Prozent des Konzernumsatzes erwirtschaftet. Trotz hoher Gold- und Silberpreise setzt Morellato dabei verstärkt auf recycelte Edelmetalle und unterstreicht im Geschäftsbericht auch darüber hinaus sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit. Seit 2023 ist die Unternehmensgruppe nach den Standards des Responsible Jewellery Council (RJC) zertifiziert.

Christ mit Umsatzverteilung von 70 Prozent stationär und 30 Prozent online

Auch Christ, das seit 2023 zur Morellato-Gruppe gehört, setzte seinen Wachstumskurs fort. Das Unternehmen steigerte den Umsatz im Geschäftsjahr 2025/26 um zwei Prozent (gegenüber dem Vorjahr) auf rund 367 Millionen Euro und konnte zugleich das EBITDA leicht verbessern. Besonders erfolgreich entwickelte sich erneut das Omnichannel-Modell mit einem stabilen Umsatzmix von rund 70 Prozent stationärem Geschäft und 30 Prozent Online-Umsatz.

Darüber hinaus investierte Christ in die Modernisierung seines Filialnetzes, den Ausbau des Eigenmarkengeschäfts sowie neue Serviceangebote. So entwickelte sich der 2025 eingeführte Goldankauf bereits im ersten Jahr zu einem relevanten Umsatztreiber. Gleichzeitig wurde die Eigenmarke um weitere Goldprodukte ergänzt und die Kollektion aus 100 Prozent recyceltem Sterlingsilber ausgebaut.

Die Morellato-Gruppe

Zur Morellato-Gruppe gehören heute 14 Eigenmarken sowie mehrere Lizenzmarken. Neben Morellato zählen unter anderem Philip Watch, Sector No Limits, Lucien Rochat und die Einzelhandelsmarken Christ, Bluespirit und Cleor zum Portfolio.

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