Oris

Die „Star Edition“ zelebriert den Innovationsgeist

Mit der „Star Edition“ lanciert die Marke eine Neuauflage eines Pioniers der Ankerhemmung.

14. Apr. 2026 Christian Lücke
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Die neue „Star Edition“ von Oris ist der geistige Nachfolger jenes Modells, das in den 1960er-Jahren für Aufsehen sorgte. Denn nach eigenen Angaben ging Oris seinerzeit anwaltlich gegen das Swiss Watch Statute (eine Art Vorläufer heutiger „Swiss Made“-Uhren) vor, weil sich die Marke durch jene Verordnung in ihrem Innovationsgeist gehemmt sah. Ein Jahr nach dem gerichtlichen Sieg präsentierte die Manufaktur aus Hölstein „befreit von den Ketten“, wie sie in der Pressemitteilung schreibt, dann 1966 die ursprüngliche „Oris Star“ mit einer Innovation: die erste Inhouse hergestellte Uhr der Marke mit Ankerhemmung. Passend zu diesem Ereignis erscheint nun – genau 60 Jahre später – eine Neuauflage, die den Einsatz von Oris für die gesamte Schweizer Uhrenbranche zelebrieren soll.

Die Neuheit orientiert sich gestalterisch stark am Original und greift beispielsweise das tonneau-förmige Gehäuse auf, das 35 Millimeter im Durchmesser misst. Ein Vintage-Vibe versprühendes, silbernes Zifferblatt komplettiert die Hommage an die Vergangenheit und zeigt die drei Schriftzüge „Star“, „Automatic“ und „26 Jewels“, welche schon vor 60 Jahren das Antlitz zierten. Auch das asymmetrische Datumsfenster bei 3 Uhr gehört zum Charme von damals.

Neu ist hingegen das Innere: Oris hat die „Star Edition“ mit dem hauseigenen Uhrwerk Calibre 733 ausgestattet, einem Automatikwerk mit einer Gangreserve von 41 Stunden. Die Neuheit soll ab Mai 2026 verfügbar sein und unterliegt keiner Limitierung.

Die Ankerhemmung

Die Hemmung eines Uhrwerks reguliert die freigesetzte Energie im Uhrwerk und sorgt dafür, dass sich eine aufgezogene Uhr nicht sofort unkontrolliert abwickelt. Nur durch diese kontrollierte Abgabe von Energie kann die Zeit genau gemessen werden. Die Ankerhemmung ist heutzutage eine der am weitesten verbreiteten Hemmungen und besteht aus Anker, Ankerrad und Ankergabel. Durch diese Kombination wird eine besonders effiziente Energieübertragung erreicht, weshalb die Ankerhemmung für Zuverlässigkeit und Langlebigkeit bekannt ist.

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