Markt

Alles wird teurer? Diese Uhren nicht

Stabile Preise sind im Schmuckbereich derzeit nicht machbar. Bei Uhren schon.

25. Mai 2026 Ulrich Voß
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„Alles wird teurer, nur Uhren nicht“, hatte Christian Frommherz auf der Inhorgenta festgestellt. Der CEO der JDM-Swiss-Group ist einer der großen Volumenhersteller von Swiss-Made-Uhren. Rund 600.000 Stück sind es im Jahr, teils für große Marken, teils für seine eigenen Labels wie die Swiss-Made-Einstiegsmarke Jacques du Manoir, den Mittelpreislagenvertreter Roamer oder der neuen Lizenz von G-Star. Der Preis ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg am P.O.S. – und Uhren können ihn halten.

Wie lange, zeigt Citizen eindrücklich. Die Uhrenmarke, deren Erschwinglichkeit bereits im Namen zu finden ist, weil sie sich an alle „Bürger“ richtet, versucht per se, die Preise tief und stabil zu halten. Wie gut das gelingt, auch bei Bestsellern, macht die „Aqualand“ deutlich. Bei ihrer Lancierung vor 40 Jahren war die „JP2000-08E Promaster Aqualand“ die erste Taucheruhr mit elektronischem Tiefenmesser – selbstverständlich im Preisbereich, den sich die meisten Bürger leisten können. Dabei ist es seither geblieben. Konkret: Zur Euro-Umstellung 2001/2002 kostete das Modell, das schon damals Kultstatus besessen hatte, genau 399 Euro – heute sind es 429 Euro.

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