Nachhaltigkeit | Citizen
Viel mehr als Eco-Drive
Die Zahlen sprechen für sich: Jedes Jahr verkauft Citizen nach eigenen Angaben vier Millionen Eco-Drive-Uhren. Das schont die Umwelt. Wären diese Uhren mit Einwegbatterien ausgestattet, würden die Batterien übereinandergestapelt jedes Jahr einen 8.400 Meter hohen Turm ergeben, also fast so hoch wie der Mount Everest, würde der Berg direkt am Meer stehen. In den vergangenen 50 Jahren – Eco-Drive feiert in diesem Jahr ein rundes Jubiläum – wurden vermutlich insgesamt 300 Millionen Eco-Drive-Uhren verkauft. Würden die eingesparten Einwegbatterien nebeneinander liegen, würden sie den Äquator eineinhalbmal umrunden.
Eco-Drive ist zwar das bekannteste Beispiel des Nachhaltigkeitsaspekts, aber längst nicht das einzige. Die Strategie besteht aus vier Säulen: langlebige Produkte, ressourcenschonende Materialien, Kreislaufwirtschaft und verantwortungsvolle Lieferketten.
Beim ersten Punkt taucht die zweite Spezialdisziplin des japanischen Uhrenherstellers auf, Titan beziehungsweise die hauseigene „Super Titanium“-Legierung. Das Material ist leicht, korrosionsbeständig, sehr langlebig und somit nachhaltig. Systematisch wurde der Anteil an nachhaltigen Materialien in den vergangenen Jahren ausgebaut.
Beispiel Zifferblätter: Seit 2025 hat Citizen bei Eco-Drive-Uhren auf 100 Prozent recyceltes Polycarbonat umgestellt, soweit technisch möglich. Bisher waren viele Solarzifferblätter, da sie lichtdurchlässig sein müssen, aus neu produziertem Kunststoff. Citizen hat seine Palette erweitert, beispielsweise um natürliche Materialien wie Washi-Papier oder Perlmutt. Auch Armbänder sind teilweise aus recycelten PET-Flaschen oder pflanzenbasierten Materialien wie Apfel- oder anderen Fruchtverarbeitungsresten.
Neben der Materialwahl ist auch die Konstruktion der Uhren bewusst nachhaltig ausgelegt. Jeder Juwelier wird wissen, wie wenig After-Sales die japanischen Uhren verursachen – und sollte es Probleme geben, ist das Reparatur- und Serviceangebot einschließlich Ersatzteilversorgung vorbildlich. Die Grundidee ist dabei eindeutig: Eine Uhr, die zehn Jahre oder länger getragen wird, verursacht deutlich weniger Ressourcenverbrauch als häufige Neuanschaffungen.
Citizen als Gruppe verfolgt zudem weltweit eine Kreislaufwirtschaftsstrategie, um den Rohstoffeinsatz zu minimieren, beispielsweise durch die Reduktion von Verpackungsmaterial, den Einsatz von Recyclingpapier und FSC-zertifizierten Papieren, die Verringerung von Einwegkunststoffen und die Umstellung auf digitale Bedienungsanleitungen. Ebenso liegt ein Schwerpunkt des Nachhaltigkeitsansatzes auf verantwortungsvollen Lieferketten zur Reduktion des Verbrauchs entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
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