Ausstellung „Silver Lining“

Silberkunst im Schmuckmuseum Pforzheim

Das Schmuckmuseum Pforzheim widmet dem Werkstoff Silber eine umfassende Ausstellungsreihe. „Silver Lining“ vereint internationale Positionen, historische Highlights und zeitgenössische Perspektiven.

29. Apr. 2026 Christian Lücke
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Mit der Ausstellungsreihe „Silver Lining“ rückt das Schmuckmuseum Pforzheim vom 17. Mai 2026 bis zum 6. Januar 2027 die künstlerische und handwerkliche Vielfalt des Materials Silber in den Mittelpunkt. Gleich drei Ausstellungen werden parallel präsentiert und eröffnen einen facettenreichen Blick auf die zeitgenössische und historische Silberschmiedekunst.

„21. Silbertriennale International“

Im Zentrum steht die „21. Silbertriennale International“, die als eine der bedeutendsten Plattformen für zeitgenössische Silberschmiedekunst gilt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1965 durch die Gesellschaft für Goldschmiedekunst und das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau hat sich der Wettbewerb international etabliert. Die in Pforzheim gezeigten Arbeiten überzeugen durch gestalterische Innovationskraft, künstlerische Raffinesse und höchste handwerkliche Präzision.

Weitere Themenschwerpunkte

Ergänzt wird die Triennale durch mehrere thematische Interventionen: Unter dem Titel „Kühle Brillanz“ präsentiert das Museum ausgewählte Highlights aus Silber und Diamanten aus der eigenen Sammlung. Historische Bezüge stellt zudem die Präsentation von Objekten der Marke Grossé Sterling her. Eine ethnografische Perspektive eröffnet die Schau „Afghanistan, Oman oder Schwarzwald?“, die Silberschmuck aus unterschiedlichen Kulturkreisen gegenüberstellt.

Nachwuchs im Rampenlicht

Auch der Nachwuchs erhält eine Bühne: Ab der Pforzheimer Museumsnacht am 17. Oktober 2026 zeigen Schüler des Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät der Goldschmiedeschule Pforzheim ihre Arbeiten und geben Einblick in aktuelle Ausbildungsansätze.

Erweitert durch Mode, Materialität und Fotografie

Über die klassische Schmuckkunst hinaus erweitert „Silver Lining“ den Blick auf angrenzende Disziplinen. Mit „Randnotizen“ von Monika Markert und Silke Helmerdig werden Positionen aus Mode und Fotografie präsentiert, während die Installation „ONE MILLION“ von Uli Aigner eine konzeptuelle Auseinandersetzung mit Materialität und Wert anstößt.

Offizielle Eröffnung am 17. Mai

Die Ausstellung wird am 17. Mai 2026 im Rahmen des Internationalen Museumstags eröffnet und unterstreicht einmal mehr die Rolle Pforzheims als bedeutendes Zentrum für Schmuck- und Metallkunst.

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