Die GZ beim Event von Hamilton
Zwischen Entertainment und dem Geist vergangener Zeiten
Hamilton „American Classic Pan Europ“ und die „Khaki Field Auto Chrono“
Bild: Hamilton
Die Marke der Swatch-Group ist seit jeher als „The Watchmaker of Filmmakers“ bekannt, hat das Engagement in der Unterhaltungsindustrie in der jüngeren Vergangenheit aber deutlich erweitert. Kooperationen mit Videospielherstellern sorgen dafür, dass die Uhren der in Amerika verwurzelten Marke nicht mehr länger nur über Kinoleinwände flimmern, sondern auch wortwörtlich erlebt werden können – anhand von Videospielcharakteren. Die Welten von Digitalem und echtem Leben verschwimmen dann dahingehend, dass Gamer ihre liebsten Uhren aus den Spielen auch im Alltag am Handgelenk tragen können. Zuletzt war dies etwa bei „Death Stranding 2“ („Boulton Death Stranding 2“) oder „Call of Duty“ („Khaki Field Auto 38 MM Call of Duty“) der Fall. Jetzt hat Hamilton in Kooperation mit dem Spielentwickler Capcom zwei Modelle für das Spiel „Resident Evil Requiem“ konzipiert:
„American Classic Pan Europ“ und die „Khaki Field Auto Chrono“
Die „American Classic Pan Europ“ soll für Stärke und Raffinesse stehen und setzt dies mit einem goldakzentuierten Armband, geometrischen Motiven auf dem Gehäuseboden und einem Zifferblatt in Gold und Schwarz um. Die „Khaki Field Auto Chrono“ ist der für Robustheit stehende Counterpart und komplett in Schwarz gehalten. Sie verfügt über einen eingravierten Flügel auf 9-Uhr, der gefallene Kameraden ehren soll. Beide sind je auf 2000 Exemplare limitiert und wurden bei Fachhändlern und letztlich bei Endkunden sehr gut angenommen, gibt die Marke einen kleinen Einblick.
„American Classic Chronograph H“
Die vor wenigen Wochen vorgestellten Neuheiten in der „American Classic Chronograph H“-Kollektion greifen den Geist des Motorsports der 1960er- und 1970er-Jahre auf. Die Modelle präsentieren sich mit markanten Farbverläufen in „Jägergrün“, warmem Braun sowie einer dynamischen Blau-Orange-Kombination, die das geschwungene Gehäusedesign des Chronographen besonders eindrucksvoll betonen. Das Retro-inspirierte Erscheinungsbild soll dabei an die Instrumente klassischer Rennwagen erinnern und verleiht der Uhr eine ausdrucksstarke, sportliche Präsenz.
„Jazzmaster Open Heart“
Mit der „Jazzmaster Open Heart“ rückt Hamilton die Faszination mechanischer Uhrmacherkunst sichtbar in den Mittelpunkt. Die neuen Modelle sind vor drei Wochen erschienen und zeichnen sich durch ihre Öffnung im Zifferblatt aus, die den Blick ins Uhrwerk freigibt. Die Uhren verfügen über „Rauchzifferblätter“ mit fein abgestuften Farbverläufen von warmen Braun- und Goldtönen bis hin zu tiefem Blau oder frischem Türkis.
Filmuhren und Museumsuhren
Zudem präsentierte die Marke Uhren mit Filmverbindung in einer passend mit Popcorn, Filmrolle und Filmklappe dekorierten Vitrine. Auch einen Bereich für Museumsuhren gab es, der die Besonderheit aufwies, über die reine Filmverbindung hinaus stets die Originaluhr aus den Dreharbeiten ausgestellt zu haben. Hierzu zählte beispielsweise die „Pulsomatic“ aus „X-Men: Days of Future Past“ oder die „Ardmore“ aus dem Streifen „Der talentierte Mr. Ripley“.
Ebenso historisch war eine Ansicht des originalen Firmengebäudes. Damals, 1932, fing für die amerikanische Marke, die heute zur Swatch-Group gehört, alles in Lancaster im Bundesstaat Pennsylvania an. Das markante Gebäude stehe heute noch, auch das Schild sei noch vorhanden, aber es ist nicht mehr im Besitz der Uhrenmarke.
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