ZV Goldschmiede

Zusammenhalt als Zukunftsmodell

Zwischen wirtschaftlichen Herausforderungen, Nachwuchssorgen und wichtigen Zukunftsthemen zeigte die Frühjahrestagung des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere in Würzburg am 9. Mai vor allem eines: Die Branche rückt enger zusammen.

05. Juni 2026 GZ Redaktion
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Bereits am Vorabend der Tagung trafen sich zahlreiche Kollegen auf der Alten Mainbrücke in Würzburg. In entspannter Atmosphäre wurden Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und langjährige Freundschaften gepflegt – ein gelungener Auftakt für die diesjährige Frühjahrestagung des Zentralverbandes. Zur offiziellen Begrüßung fand ZV-Präsident Michael Seubert deutliche Worte: „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Zusammenhalt und gemeinsames Handeln wichtiger denn je. Viele Betriebe stünden aktuell unter großem Druck, um sich am Markt behaupten zu können.“ Auch die neue Geschäftsführerin Yvonne Zenke informierte die Teilnehmer offen über die derzeitige Situation des Verbandes. Die finanziellen Mittel würden knapper, dennoch sei das Engagement innerhalb der Gemeinschaft ungebrochen. Besonders die Förderung des Nachwuchses und die Unterstützung der Mitgliedsbetriebe stünden weiterhin im Mittelpunkt der Verbandsarbeit.

Ein zentrales Thema der Tagung war die Zukunft des Goldschmiedehandwerks. Guido Stegmann, Vorsitzender des Referats Sachverstand, sprach über die sinkende Zahl an Ausbildungsplätzen und die daraus resultierende Entwicklung: Immer weniger Meisterprüflinge bedeuten langfristig auch einen Mangel an qualifizierten Sachverständigen im Goldschmiedehandwerk. Gleichzeitig wurden wichtige Schritte zur Neuauflage einer Datenbank für Meisterpunzen vorgestellt – ein bedeutendes Nachschlagewerk für die Branche. Mit Spannung wurde zudem das Thema des kommenden Wettbewerbs „Junge Cellinis“ bekanntgegeben. Unter dem Titel „Kunsthistorischen Schmuck neu interpretieren“ wartet auf den Nachwuchs eine kreative und anspruchsvolle Aufgabe.

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