Deutschland zählte zu den Top-Besuchernationen

Vicenzaoro: Messesaison startete optimistisch

Gute Stimmung, gefüllte Hallen und gute Geschäfte – die Januarausgabe der Vicenzaoro markierte einen positiven Auftakt in die Messesaison. Die Messe verzeichnete nach eigenen Angaben 60 Prozent internationale Besucher, wobei Deutschland unter den Top-4-Besuchernationen rangierte. Ein Erfolg war auch das von der GZ und der Vicenzaoro veranstaltete German Get-Together, das zum zweiten Mal stattfand.

21. Jan. 2026 Christian Lücke
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Mit einem starken Besucheranstieg aus den USA, Großbritannien, Indien und Deutschland endete die Januar-Ausgabe der Schmuck- und Uhrenmesse Vicenzaoro 2026 am vergangenen Wochenende. Insgesamt betrug der Anteil internationaler Gäste 60 Prozent, „ein Wert auf Rekordniveau wie im Vorjahr“, verkündeten die Veranstalter, die Italian Exhibition Group (IEG). Die Veranstaltung habe eindrucksvoll gezeigt, wie sie als Plattform am Puls der gesamten Wertschöpfungskette der Branche sei, und in einem „von schwankenden Edelmetallpreisen und geopolitischen Spannungen geprägten Umfeld“, schreibt die Messe.

Besonders stark vertreten war der US-Markt mit einem Anteil von 7 Prozent aller internationalen Besucher. Zudem hätten andere Länder ein erhebliches Wachstum der Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr aufzuweisen, darunter Indien (+40 Prozent) und China (+20 Prozent). Hinsichtlich der klassischen europäischen Kernmärkte zeigten sich Frankreich (+23 Prozent) und das Vereinigte Königreich (+12 Prozent) weiter auf Wachstumskurs, heißt es vonseiten der Veranstalter.

German Get-Together: Austausch in bester Gesellschaft

Das German Get-Together in Vicenza war genau der richtige Rahmen, um nach Messeschluss zusammenzukommen. Rund 150 Gäste folgten der Einladung und nutzten den Abend für das, was im Messealltag oft zu kurz kommt: echtes Kennenlernen, offenen Austausch und neue Impulse. Juweliere, Aussteller und Markenrepräsentanten aus verschiedenen Ländern kamen miteinander ins Gespräch. Es wurde gelacht, diskutiert und – man glaubt es kaum – auch ganz konkret über Geschäfte gesprochen. Vor allem aber war spürbar, wie viel Freude Kommunikation machen kann, wenn sie ungezwungen und auf Augenhöhe stattfindet.

Rahmenprogramm als Erfolg bewertet

Neben der Hauptmesse waren auch flankierende Veranstaltungen wie VO Vintage, die auf Secondhand-Uhren und Vintageschmuck spezialisierte Schau, als Erfolg gewertet. Als neuer Programmpunkt präsentierten sich die VO Awards, die Handwerkskunst, Design und Innovationskraft mit neuen Materialien auszeichneten. Technologieaffine Besucher fanden bei T.Gold erneut führende Lösungen für die Schmuckproduktion.

Urbane Begegnungen und Lösungen für Herausforderungen

Matteo Farsura, Jewellery & Fashion Director der IEG, wird in der Pressemitteilung so zitiert: „Vor fünf Jahren lag der Schwerpunkt auf dem Potenzial digitaler Kanäle für diese Branche, heutzutage liegt er auf der Optimierung der Produktionsprozesse, um die Rohstoffkosten auszugleichen.“ Dies zeige exemplarisch auch das diesjährige Motto der Januar-Ausgabe „People, Products, Places“. Die begleitende Veranstaltungsreihe ViOff brachte zusätzlich urbanes Leben und junge Zielgruppen auf die Messe, etwa mit dem „Golden Talk“, an dem über 650 Studierende teilnahmen.

Nächster Termin

Mit Blick auf den September 2026 steht bereits der nächste Termin fest: Vom 4. bis 8. September trifft sich die Branche erneut in Vicenza zur Herbstausgabe der Vicenzaoro, mit dabei sind dann wieder die T.Gold und die VO Vintage.

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