Giovanni Raspini
Schmuck aus der Wüste
Die Kunden mit unerwarteten und faszinierenden Neuheiten zu überraschen und dabei stets die Identität der Marke zum Ausdruck zu bringen: Während dieser Prozess bei vielen Firmen Teil einer strategischen Vorgehensweise ist, funktioniert es bei Giovanni Raspini vollkommen spontan. Für sein neuestes Werk, die Kollektion „Nomad“, ließ sich der toskanische Designer von den Schmuckstücken nomadischer Völker aus aller Welt inspirieren: Berber, Tuareg, indigene Völker Nordamerikas und die Bewohner der asiatischen Steppen. Trotz dieser Inspirationsquelle von großer historischer und formaler Bedeutung, erkennt man die Handschrift des Designers sofort. Der freien Fantasie folgend, schuf er Schmuckstücke, die eine alte Sprache sprechen – geprägt von Stille, Wärme und organischen Formen.
Eine Sprache, die der Designer auf seine eigene Weise interpretiert und dabei seine typischen Stilmerkmale integriert – etwa die Modellierung und den Wachsausschmelzguss sowie die materialbetonten Oberflächeneffekte. So erwacht die Erinnerung an alte Kulturen durch einen zeitgenössischen Blick und neue handwerkliche Fertigungstechniken zu neuem Leben.
Für die Kollektion wählte Giovanni Raspini vergoldete Bronze, teilweise kombiniert mit Bergkristallen, Rosenquarz, Lapislazuli, Türkispasten oder großen Süßwasserperlen. „Nomad“ basiert auf einer antigeometrischen Formensprache und unregelmäßigen Oberflächen, bei denen Hammerschlageffekte zu einzigartigen Lichtreflexen führen. Das Ergebnis ist modischer Schmuck auf höchstem Niveau, der auch in Oversize-Dimensionen einen glänzenden Auftritt hat.
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