Wandel | Horbach
Bewegung und Belebung
Geschäftsführer Christian Müller (l.) und sein Vater Klaus Müller tüfteln gerne gemeinsam
Bild: Martin Glauner
Das digitale Zeitalter beginnt bei dem Technikunternehmen bereits vor der Jahrtausendwende. Exakt: 1997 mit der ersten CNC-Fräsmaschine – für Christian Müller, der zunächst Zweifel an der Marktoffenheit hat, „eine Art Drogenerfahrung im positiven Sinn“. Sein Vater Klaus Müller, sagt er, habe immer schon „über den Tellerrand geblickt“ und gewusst, dass die Branche 3D-Werkzeuge braucht.
2004 folgt der größte Sprung der Firmengeschichte: die Kooperation mit dem US-
Hersteller Solidscape, dessen 3D-Drucker den Markt weltweit verändern. Ab 2016 bekommt der Wachsdruck Konkurrenz durch günstige, für Schmuck geeignete Resin-Drucker. Horbach bedient längst die komplette 3D-Fertigungskette – als Händler aller relevanten Hersteller, ebenso als Dienstleister im jüngst erweiterten Firmengebäude.