Wandel | Horbach

Bewegung und Belebung

Seit Horbach der Schmuckbranche die 3D-Technologie zugänglich machte, ist viel passiert. 10 Millionen Farben, Lust auf Herausforderungen und die Frage, ob wir im chinesischen Jahrhundert leben: ein Update aus Idar-Oberstein.

18. Aug. 2026 Saraj Morath
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Das digitale Zeitalter beginnt bei dem Technikunternehmen bereits vor der Jahrtausendwende. Exakt: 1997 mit der ersten CNC-Fräsmaschine – für Christian Müller, der zunächst Zweifel an der Marktoffenheit hat, „eine Art Drogenerfahrung im positiven Sinn“. Sein Vater Klaus Müller, sagt er, habe immer schon „über den Tellerrand geblickt“ und gewusst, dass die Branche 3D-Werkzeuge braucht.

2004 folgt der größte Sprung der Firmen­geschichte: die Kooperation mit dem US-
Hersteller Solidscape, dessen 3D-Drucker den Markt weltweit verändern. Ab 2016 bekommt der Wachsdruck Konkurrenz durch günstige, für Schmuck geeignete Resin-Drucker. ­Horbach bedient längst die komplette 3D-­Fertigungskette – als Händler aller relevanten Hersteller, ebenso als Dienstleister im jüngst erweiterten Firmengebäude.

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