GemGenève

Das etwas andere Genf

Während viele Messen auf Größe und Spektakel setzen, kultiviert die GemGenève lieber Nähe, Substanz und überraschende Perspektiven. Gerade das macht die Genfer Veranstaltung derzeit so relevant wie selten zuvor.

05. Juni 2026 Caroline Schiedt
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Fast 40 Kunstobjekte aus dem Bestand der Baur Foundation waren in der Ausstellung „Shaping matter, enhancing beauty“ zu sehen

Vielleicht ist es genau die Zeit jetzt, die die GemGenève derzeit so stark macht. Während sich die Luxusbranche vielerorts zwischen Unsicherheit, Preisdruck und globalen Spannungen neu sortieren muss, wirkt die Genfer Messe erstaunlich klar in ihrer Haltung. Weniger Hochglanz, weniger Überinszenierung, dafür mehr Gespräche, mehr Expertise und mehr Mut zur Individualität.

Die Zahlen der Jubiläumsausgabe sprechen für sich: Über 5.365 Besucher aus 109 Ländern kamen zur zehnten Ausgabe nach Genf, insgesamt wurden mehr als 8.000 Eintritte registriert, ein Rekord für die Messe. Doch interessanter als das Wachstum selbst ist die Art, wie die Veranstalter der GemGenève dieses erreicht haben. Denn die Veranstaltung funktioniert bewusst anders als viele große Luxusplattformen.

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