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PGM-Engpass befürchtet

Platin

Die Eindämmungsmaßnahmen in Südafrika sind eine Bedrohung für die Verfügbarkeit der Platingruppenmetalle (PGM), befürchtet Heraeus.

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PGM-Engpass befürchtet

Platin

Die Eindämmungsmaßnahmen in Südafrika sind eine Bedrohung für die Verfügbarkeit der Platingruppenmetalle (PGM), befürchtet Heraeus. 

Südafrika hat eine Ausgangssperre von 21 Tagen verhängt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die Untertageminen werden für drei Woche zur Wartung und Instandhaltung geschlossen – angesichts des aktuell niedrigen Platinpreises besteht die Möglichkeit, dass einige kleinere Minen sogar für längere Zeit geschlossen werden. Schmelzöfen und Raffinerien dürfen den Betrieb in einem niedrigeren Umfang aufrechterhalten, wodurch die Verarbeitung bestehender Erzbestände fortgesetzt werden kann. Die Fabriken sind sehr ertragsstark und leisten einen großen Beitrag zur südafrikanischen Volkswirtschaft. Auch Anglo American Platinum darf die Mogalakwena Mine (Tagebau) und die stark automatisierte Mototolo-Mine in geringerem Umfang weiter betreiben. Es besteht das Risiko, dass die Maßnahmen neue Projekte und die Erweiterung bestehender Minen verzögern. Auf Südafrika entfallen 70% des weltweiten Platinangebots, 35% des Palladiumangebots, 81% des Rhodiumangebots, 80% des Iridiumangebots und 90% des Rutheniumangebots. Der angespannte Palladiummarkt ist auf Grund seiner geographisch diversifizierten Angebotsbasis weniger stark von der Stilllegung des wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens betroffen. Dennoch stieg der Preis um 20% bzw. 420 $/oz an, nachdem bekannt wurde, dass Südafrika Ausgangssperren verhängt. Die Minen an anderen wichtigen Standorten wie Russland und Nordamerika erhalten den Betrieb aufrecht, doch die Lage kann sich täglich ändern. Sibanye-Stillwater wird die Förderung in den US-Minen fortführen (Stillwater), das Produktionswachstum des Projekts Blitz in Montana (USA) wird jedoch vorübergehend beeinträchtigt. Das Produktionsniveau von Platingruppenmetallen (PGM) des russischen Unternehmens Nornickel bleibt jedoch unverändert. Das Minenunternehmen Russian Platinum setzt das „Arctic Palladium“-Projekt allein fort. Russian Platinum zog sich aus dem JointVenture mit Nornickel für das Projekt zurück, nachdem ein Aktionär von Nornickel (der russische Aluminiumhersteller UC Rusal) das Einverständnis verweigerte. Russian Platinum wird die Erschließung der Lagerstätten Chernogorskoye und dem südlichen Teil von Norilsk-1 nun allein fortsetzen, womit sich der Projektumfang um etwa ein Drittel verringert. Die Erschließung der ersten Lagerstätte soll ab 2024 beginnen. Einzelheiten darüber, welche Ressourcen und Dienste Nornickel bereitstellen kann, sind noch in Diskussion. Während China beginnt, zur Normalität zurückzukehren, werden weltweit Eindämmungsmaßnahmen ergriffen. Die meisten Fahrzeugfabriken nehmen nach längeren Schließungen im ersten Quartal den Betrieb wieder auf. Damit bieten sie den internationalen Herstellern etwas Entlastung, während infolge des Virusausbruchs weltweit Fabriken schließen müssen. Der China Passenger Car Association zufolge dürfte der chinesische Gesamtjahresabsatz in diesem Jahr um 10% zurückgehen – unter der Annahme, dass sich die Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte wieder normalisiert. Der Ausblick auf den weltweiten Markt unterliegt jedoch ständigen Änderungen und bleibt schwach. Die meisten Fabriken in Europa, den USA und Lateinamerika sind nun geschlossen, was auf den vormals defizitären Märkten für Palladium und Rhodium zwangsläufig einen Marktüberschuss verursacht.

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Goldpreis steigt wieder

Goldpreis

Eine starke physische Nachfrage sorgte in der vergangenen Woche für einen Anstieg des Goldpreises, berichtet Heraeus.

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Goldpreis steigt wieder

Goldpreis

Eine starke physische Nachfrage sorgte in der vergangenen Woche für einen Anstieg des Goldpreises, berichtet Heraeus. 

Zuvor hatten drei wichtige Schweizer Goldverarbeiter auf Grund der durch das Coronavirus verursachten Einschränkungen den Betrieb auf behördliche Anordnung temporär eingestellt. Darüber hinaus erschweren Logistikbeschränkungen zusätzlich den Transport von Edelmetallen. An der New Yorker Warenterminbörse COMEX wurden Gold-Futures zu einem Aufschlag von 70 $/oz gegenüber dem Spotpreis in London gehandelt, da ein Engpass von Goldbarren mit einem Gewicht von 100 Unzen herrschte – diese werden jedoch für die Abwicklung von Future-Kontrakten in den USA benötigt. Normalerweise liegt die Preisdifferenz zwischen den beiden Handelsplätzen bei lediglich wenigen US-Dollar. Um die Liquiditätsengpässe zu mindern, brachte der in Chicago ansässige Börsenbetreiber CME Group am Dienstagabend einen neuen Futures-Kontrakt auf den Markt. Dieser ermöglicht eine Erfüllung (Settlement) gegen Lieferung von Standardbarren mit einem Gewicht von ca. 400 Unzen und 1 kg zusätzlich zu den 100 Unzen Barren. Im bisherigen Jahresverlauf hat der Goldpreis um 6% zugelegt, während der Silberpreis – trotz einer hohen Nachfrage nach Münzen und Barren – um 20% gefallen ist. Das Gold/Silber-Ratio ist mit 112,8 noch immer hoch und der Silberpreis entwickelt sich weiterhin schwach.

www.heraeus.com

 

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Nordstil trotzt Coronakrise

Nordstil

Die Nordstil lädt weiterhin unbeirrt vom 25. bis 27. Juli 2020 zum Netzwerken, Entdecken von Neuheiten und Ordern nach Hamburg ein.

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Nordstil trotzt Coronakrise

Nordstil

Die Nordstil lädt weiterhin unbeirrt vom 25. bis 27. Juli 2020 zum Netzwerken, Entdecken von Neuheiten und Ordern nach Hamburg ein. 

Weihnachten und der Herbst stehen damit unmittelbar vor der Tür. Für viele Besucher ist es nach der Corona-Pause die einzige Möglichkeit, um in sommerlicher Atmosphäre nach Herzenslust vor Ort für das Herbst- und Weihnachtsgeschäft einzukaufen, so der Veranstalter. Händler können zudem aufgrund der Tendence-Absage erstmalig auf der kommenden Sommer-Nordstil für das Frühjahr und den Sommer 2021 vorordern. Einzelhändler treffen auf der Nordstil auf Aussteller aus Deutschland, Skandinavien, den Niederlanden und weiteren europäischen Ländern. Klar strukturiert in die Bereiche Haus & Garten, Stil & Design, Geschenke & Papeterie sowie Schmuck & Mode bietet die Ordermesse ein vielseitiges Produkt- und Themenspektrum, jede Menge Inspirationen und Neuheiten. „Zum Ende des Frühbucherrabatts sind bereits 80 Prozent der Nordstil ausgebucht. Mit ihrem Angebot ist die Orderplattform eine wahre Erlebnismesse und für Aussteller wie Händler als Order- und Inspirationsplattform gesetzt. Aufgrund der aktuellen Situation und der damit verbundenen Absage der Tendence wird die Nordstil den Großvolumenanbietern mit neuen Sortimenten für Frühjahr und Sommer 2021 in diesem Jahr ein eigenes Areal zur Verfügung stellen“, so Philipp Ferger, Bereichsleiter Tendence und Nordstil. „Gleichzeitig weiten wir das Besuchermarketing auf ganz Deutschland aus“, so Ferger weiter. „Die Nordstil wird im Sommer eine der ganz wenigen Plattformen sein, auf der überhaupt die Möglichkeit besteht, dass sich Aussteller und Händler Face-to-Face abstimmen und besprechen können, was jetzt wichtig ist, was geliefert werden kann und wie sich die aktuellen Herausforderungen gemeinsam bewältigen lassen. Wir setzen alles daran, dass die Sommer-Nordstil 2020 durchgeführt werden kann“, so Susanne Schlimgen, Leiterin Nordstil. Es bleibt zu hoffen, dass bis dahin die Corona-Krise auch wirklich ausgestanden ist.

 

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Fotos: AnatolyM/iStockphoto (1)

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„Die Diamantpreise steigen“

Diamantpreis

Nachdem Martin Rapaport mit seinem Diamant-Marktbericht für Unmut in der Branche sorgte, dreht sich der Wind aufgrund des Shutdowns in Indien. Die Diamantpreise steigen, weil der Nachschub auf absehbare Zeit fehlen wird.

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„Die Diamantpreise steigen“

Diamantpreis

Nachdem Martin Rapaport mit seinem Diamant-Marktbericht für Unmut in der Branche sorgte, dreht sich der Wind aufgrund des Shutdowns in Indien. Die Diamantpreise steigen, weil der Nachschub auf absehbare Zeit fehlen wird.
 
Eitan Gul, Geschäftsführer A. Gul Diamonds, Pforzheim, sagt dazu: „Die Preise gingen nur kurzfristig runter, da der chinesische Markt in den ersten drei Monaten nichts mehr abnahm. Nach dem Shutdown in Indien und der Normalisierung in China dreht sich der Wind. Man kann derzeit nicht absehen, wenn man Diamanten bestellt, wann man sie bekommt. Denn die indischen Schleifereien können die nächsten vier bis sechs Wochen nicht produzieren. Dann bleibt der Nachschub aus. Ich beobachte bereits Preissteigerungen von bis zu zehn Prozent. Ich bin überrascht, wie viele Aufträge wir haben. Darunter sind viele Onliner, aber auch Trauringhersteller, die ihre Aufträge aus der Zeit vor Corona abarbeiten. Zahlreiche Kunden ordern zudem jetzt für die Zeit nach der Krise, da dann die Ware knapp sein wird. Wir können liefern. Der Vorteil unserer Industrie ist: Der Konsum wird nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Die Hochzeiten und Verlobungen, die jetzt nicht stattfinden können, die verschieben sich auf Juli oder August. Daher bleibe ich zuversichtlich.“ Martin Rapaport hatte in seinem letzten Marktbericht von starken Preiseinbrüchen berichtet. Viele Händler kritisierten diesen Bericht als nicht zutreffend. Hunderte von Diamantanbietern haben sich in Folge von der Rapnet-Liste streichen lassen, darunter die führenden Unternehmen aus der ganzen Welt. Laut dem JCK Magazin soll sich das Volumen der Bestandslisten von RapNet halbiert haben. Zudem sieht Ronnie VanderLinden, Präsident der Diamantenproduzentenvereinigung IDMA hier das Problem von Interessenkonflikten: „Wir alle unterstützen nachdrücklich eine Branche, die frei von dem allgegenwärtigen und überwältigenden Einfluss eines einzelnen Marktteilnehmers ist, insbesondere eines solchen, der einerseits vorgibt, über die aktuellen Marktpreise zu berichten, während er andererseits Millionen von Dollar auf den verschiedenen Handelsplattformen umsetzt. In der Tat gibt es viele verantwortungsbewusste Stimmen aus der Branche, die behaupten, dass die Rapaport Group, die den führenden Diamantenpreisführer der Branche publiziert, und gleichzeitig Millionen von Dollar Gewinne aus Diamantenverkäufen erzielt, die über ihre verschiedenen Handelsplattformen generiert werden, hier liege nichts weniger als ein ernsthafter Interessenskonflikt vor.“ Die IDMA hat daher ebenfalls ihre Angebote aus der Preisliste entfernt und erkennt diese auch nicht mehr an. VanderLinden appelliert an die Branche, die Rapaport-Preisliste vom März zu ignorieren. Die Israelische Diamantbörse arbeitet zur Zeit an einer alternativen Plattform. Währenddessen hat Rapaport eine Mitgliederbefragung über die Aussetzung der Preislisten-Veröffentlichungen bis Mai durchgeführt, die von zwei Drittel der Unternehmen befürwortet wurden.

 

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Corona-Krise: Pandemie verdirbt Kauflaune

Coronavirus

Geschlossene Geschäfte, Kurzarbeit, Ausgangsbeschränkungen: Das verdirbt den Deutschen auch gewaltig die Kauflaune, so die jüngste Gfk-Konsumklimastudie.

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Corona-Krise: Pandemie verdirbt Kauflaune

Coronavirus

Geschlossene Geschäfte, Kurzarbeit, Ausgangsbeschränkungen: Das verdirbt den Deutschen auch gewaltig die Kauflaune, so die jüngste Gfk-Konsumklimastudie.
 
Gfk-Experte Rolf Bürkl prophezeit Deutschland eine schwere Rezession, die mindestens das Ausmaß der Finanzkrise von 2009 annehmen werde. Für April erwartet die Gfk einen Rückgang ihres Konsumklima-Barometers um 5,6 Zähler auf 2,7 Punkte, der niedrigste Wert seit Mai 2009. Bürkl gegenüber der FAZ: „Die Wirtschaft hat eine Vollbremsung hingelegt durch die verordneten Maßnahmen. Die Angst vor Arbeitslosigkeit hemmt die Konsumneigung – abgesehen davon, dass in vielen Bereichen Konsum derzeit nicht möglich ist.“

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Coronakrise: 90 Prozent der Händler wollen Staatshilfen

Coronavirus

Über 90 % der vom Handelsverband Deutschland (HDE) befragten 600 Unternehmen werden nach eigenen Angaben staatliche Hilfen zur Bewältigung der Corona-Krise in Anspruch nehmen oder tun dies bereits.

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Coronakrise: 90 Prozent der Händler wollen Staatshilfen

Coronavirus

Über 90 % der vom Handelsverband Deutschland (HDE) befragten 600 Unternehmen werden nach eigenen Angaben staatliche Hilfen zur Bewältigung der Corona-Krise in Anspruch nehmen oder tun dies bereits.

Nach HDE-Schätzungen sind aktuell bis zu 300.000 Standorte aufgrund der jeweiligen Regelungen in den Bundesländern von Schließungen betroffen. „Die Lage ist dramatisch. Auch wenn der Handel in dieser Situation kreativ ist, wird es einer großen Zahl von Betrieben ohne staatliche Soforthilfen nicht gelingen, die Krise zu überstehen“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Rund zwei Drittel der Unternehmen bauen nach eigenen Angaben nun Angebot und Services aus, so den Onlinevertrieb über Marktplätze oder den eigenen Webshop. Viele Unternehmen bieten Lieferservices an oder nutzen Social-Media-Kanäle, wie Instagram oder Facebook, um ihre Kunden zu erreichen. „Von entscheidender Bedeutung sind kurzfristige, unbürokratisch gewährte Hilfen, die beim Handel schnell ankommen“, so Stefan Genth. www.einzelhandel.de

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Foto: Verena Müller

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„Partnerschaft ist das Wichtigste in der Krise“

Interview

Junghans-Chef Matthias Stotz im GZ-Gespräch über die Auswirkungen der Corona-Krise.

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„Partnerschaft ist das Wichtigste in der Krise“

Interview

Junghans-Chef Matthias Stotz im GZ-Gespräch über die Auswirkungen der Corona-Krise. 

„Wie geht es? Erreiche ich Sie im Homeoffice?
Danke, ich bin gesund. Prinzipiell bin ich auch komplett fürs Homeoffice ausgestattet, aber ich fahre trotzdem jeden Morgen ins Büro. In diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, auch vor Ort Präsenz und Verantwortung zu zeigen. Unsere Produktion läuft ja auch noch. Aber wir passen natürlich auf, halten Abstand, Kontaktverringerung ist oberstes Gebot und kleinere Besprechungsräume sind geschlossen. 

Und wie geht es Junghans?
Wir waren vor der Krise sehr erfolgreich, hatten eine tolle Inhorgenta und waren richtig gut auf Kurs. Umso bitterer ist diese Situation jetzt. Natürlich haben auch wir Maßnahmen ergriffen. Die Produktion ist deutlich runter gefahren, und wir machen Schichtarbeit. Dies gilt auch für alle anderen Abteilungen aber diese sind besetzt, und wir sind voll handlungsfähig. Unsere Regionalverkäufer arbeiten im Homeoffice und stehen mit sämtlichen Kunden in Kontakt.

Und wie ist die Stimmung bei Ihren Kunden?
Die meisten unserer Kunden reagieren absolut besonnen. Es gibt auch keine massenhaften Stornierungen. Durch die Drosselung unserer Produktion erfolgt ja eh eine automatische Verschiebung. Ich möchte mich hier auch ausdrücklich bei unseren Kunden für die partnerschaftliche Reaktion bedanken. Partnerschaft ist das Wichtigste in der Krise. Eine panische Reaktion im Handel wäre jetzt fatal für die Branche. 

Ist die Krise auch eine Chance?
Jede Krise ist eine Chance. Werbereits solche Erfahrungen erlebt hat, wird das kennen. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich an die neue Situation und lernt damit umzugehen. Sind die größten Sorgen um die Gesundheit und der erhalt des persönlichen Arbeitsplatzes verflogen kommt bestimmt der Gedanke: Ich kann mir schon mal wieder was gönnen. Und so hoffe ich, dass – wenn zumindest eine Teilöffnung der Geschäfte erfolgt – wieder erste kleinere Wünsche bei den Menschen entstehen. Dieser Wendung gilt es gemeinsam mit dem Handel positiv entgegenzusehen damit wir die Chance haben, an den Erfolg vor der Krise anzuknüpfen.

 

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Good News: In 48 Stunden Start frei für den Verkauf

E-Commerce-Aktionspaket

Der Handelsverband Juweliere BVJ sowie Untitled Verlag und Agentur bieten eine E-Commerce-Lösung für den Uhren- und Schmuckfachhandel an. In nur 48 Stunden kann bereits mit dem Verkauf gestartet werden.

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Good News: In 48 Stunden Start frei für den Verkauf

E-Commerce-Aktionspaket

Der Handelsverband Juweliere BVJ sowie Untitled Verlag und Agentur bieten eine E-Commerce-Lösung für den Uhren- und Schmuckfachhandel an. In nur 48 Stunden kann bereits mit dem Verkauf gestartet werden.

Die „Corona-Aktion“ von BVJ und Untitled bietet einen schnellen Einstieg in den E-Commerce. Ziel ist eine preisgünstige und sofortige Übergangslösung für den stationären Händler. Die gestaffelten Micro-Site Shop-Lösungen können in den bestehenden Internet-Auftritt, E-Mail- und WhatsApp-Maßnahmen integriert werden. „Der Umsatz ist weg, die Kosten bleiben – trotz aller Soforthilfen und staatlichen Kredite. Der Fachhandel muss den Draht zu seinen Kunden halten und sucht nach Möglichkeiten, Geschäft zu generieren“, so BVJ-Geschäftsführer Joachim Dünkelmann. „Wir brauchen schnell neue Wege für unsere Produkte zum Kunden. Denn Ostern, Muttertag, Kommunion, Konfirmation und die Hochzeits-Hochsaison stehen unmittelbar vor der Tür.“ Wer noch keinen Online-Shop hat, für den steht nun eine schnelle, branchenbezogene Lösung bereit. Das günstigste Einsteigerpaket wird innerhalb von 48 Stunden realisiert und kostet nur 999 Euro.

Angeboten werden verschieden Varianten mit unterschiedlicher Anzahl von Produkten und Aktionen. Eine Bestell- und Reservierungsfunktion ist inklusive, verschieden Kommunikationsmaßnahmen und Bezahllösungen sind optional. „Wir haben als BVJ mit Concardis zudem einen führenden Kooperationspartner im Paymentbereich, der auch alle relevanten Online-Bezahlarten anbietet. Für die Lieferung von Wertsendungen ist UPS Capital unser idealer Partner für Juweliere. Wir lassen die Händler mit dem neuen Online-Shopping-Paket nicht allein, sondern bieten auch für Online-Zahlung und Logistik die passenden Lösungen“, versichert Dünkelmann. Die Sonderaktion ist befristet bis zum 30. April 2020.

Weitere Informationen: k.valandiz@untitled-verlag.de oder auf www.untitled-verlag.de

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Corona-Epidemie: Handel warnt vor Pleitewelle

In einer gemeinsamen Erklärung fordern Handelsverbände Nachbesserungen bei den geplanten Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise. Die Hilfe könnte ansonsten für viele Händler zu spät kommen.

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Corona-Epidemie: Handel warnt vor Pleitewelle

In einer gemeinsamen Erklärung fordern Handelsverbände Nachbesserungen bei den geplanten Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise. Die Hilfe könnte ansonsten für viele Händler zu spät kommen.


„Wir begrüßen die geplanten Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth in einer gemeinsamen Erklärung mit dem Volkswagen und Audi Partnerverband (VAPV). „Aber wir sehen weiterhin die Gefahr, dass die Kreditbewilligung durch die Banken zu lange dauert.“ Die Regierung müsse daher bei dem Hilfspaket erheblich nachbessern. Ansonsten drohe eine Pleitewelle in den deutschen Innenstädten, unter anderem bei alteingesessenen Schuh- und Bekleidungsfilialisten. „Unter den gegebenen Umständen halten viele Einzelhändler nicht länger als vier Wochen aus“. Bei ungefähr einem Sechstel der Händler handele es sich zudem um mittelgroße Unternehmen, die nicht vom Soforthilfeprogramm der Bunderegierung profitierten. „Sie laufen Gefahr, zwischen den einzelnen Förderprogrammen der Bundesregierung durchzufallen“, so Genth. „Auch für solche Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern müsste der Staat Soforthilfen leisten“, sagt Genth, „indem er zum Beispiel die horrenden Mietkosten in den deutschen Innenstädten bezuschusst.“ Die Verbände fordern außerdem größere Erleichterungen für Unternehmen, die einen Kredit bei ihrer Hausbank beantragen. Die Förderbank KfW solle für 100 Prozent des Ausfallrisikos bürgen. Der aktuelle Entwurf der Bundesregierung sieht hingegen vor, dass die KfW nur bis zu 90 Prozent des Kreditrisikos übernimmt, den Rest muss die Hausbank tragen. Das bedeutet, dass die Hausbank eine eigene Bonitätsprüfung vornehmen muss. „Das dauert viel zu lange und die Hilfe kommt für viele Händler zu spät.“ www.einzelhandel.de

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Corona: HDE fordert Direktzuschüsse

Coronavirus

Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen („Corona-Paket“) zur Stabilisierung der Gesamtwirtschaft und zur Existenzsicherung von kleinen Unternehmen sind nach Auffassung des HDE insgesamt sinnvoll und geeignet. Entscheidend ist nun, dass die Hilfen auch kurzfristig bei den betroffenen Unternehmen ankommen.

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Corona: HDE fordert Direktzuschüsse

Coronavirus

Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen („Corona-Paket“) zur Stabilisierung der Gesamtwirtschaft und zur Existenzsicherung von kleinen Unternehmen sind nach Auffassung des HDE insgesamt sinnvoll und geeignet. Entscheidend ist nun, dass die Hilfen auch kurzfristig bei den betroffenen Unternehmen ankommen.


„Hier zählt jeder Tag“, sagt HDE Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Kreditprüfungen durch die Hausbanken etwa, die mehrere Wochen dauern, seien inakzeptabel. „Die Unternehmen brauchen jetzt verlässliche Zusagen.“ Eine zentrale Rolle werden die von Bund und Ländern bereitgestellten Soforthilfen in Form von nicht zurückzahlbaren Direktzuschüssen spielen. „Das Soforthilfe-Programm der Bundesregierung ist wichtig, wenn auch vom möglichen Auszahlungsbetrag knapp bemessen“, so Genth. Im Einzelhandel seien zudem zahlreiche Unternehmen, die mehr als 10 Mitarbeiter beschäftigen, von Schließungen betroffen und auf entsprechende Hilfen angewiesen. „Auch hier sind Direktzuschüsse dringend geboten“, sagt Stefan Genth. Darüber hinaus müssten Bund und Länder bereits jetzt einen bundesweit einheitlichen und verlässlichen Fahrplan „für die Zeit danach“ entwerfen. www.einzelhandel.de

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BVJ-Serviceletter: Was ist bei Liefergeschäften erlaubt

BVJ-Serviceletter

In einigen Bundesländer sind trotz Geschäftsschließungen während der Corona-Krise Abholdienste weiter erlaubt. Was heißt das für die Praxis der Fachhandelsunternehmer? Antworten gibt der aktuelle Serviceletter des Handelsverbands Juweliere BVJ.

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BVJ-Serviceletter: Was ist bei Liefergeschäften erlaubt

BVJ-Serviceletter

In einigen Bundesländer sind trotz Geschäftsschließungen während der Corona-Krise Abholdienste weiter erlaubt. Was heißt das für die Praxis der Fachhandelsunternehmer? Antworten gibt der aktuelle Serviceletter des Handelsverbands Juweliere BVJ.

Wann dürfen Fachhändler einen Abholdienst anbieten?

  • Solange das Bundesland noch keine vorläufige Ausgangsbeschränkung ausgesprochen hat bzw. nur noch „Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs“ erlaubt.
  • Die letztliche Entscheidung darüber trifft aber die Ordnungsbehörde vor Ort.

Wie könnte der Abholdienst ablaufen?

  1. Der Kunde bestellt Ware bei seinem Fachhändler per WhatsApp, per Telefon, per E-Mail, Webshop oder andere Plattformen und Wege des Fernabsatzes.
  2. Der Händler bestätigt die Bestellung. Damit kommt der Kaufvertrag zustande.
  3. Der Kunde bezahlt die Ware vorab z.B. per Überweisung, PayPal, Lastschrift oder nach der Übergabe per Rechnung.
  4. Der Kunde kommt zum besprochenen Abholort. Dieser darf sich nicht auf der Verkaufsfläche befinden (z.B. Bereich vor dem Geschäft).
  5. Der Händler hält alle vorgeschriebenen Vorgaben zum Infektionsschutz ein (Abstandsregeln, Desinfektionsmittel etc.).
  6. Der Händler überreicht die Ware. Hierbei muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Beispielsweise kann der Händler die Ware an einem Ort in Sichtweite deponieren. Anschließend kann sich der Kunde die Ware nehmen. www.bv-juweliere.de

 

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Hinterm Horizont geht´s weiter

Coronavirus

Der Bundestag hat am Mittwoch ein Milliardenpaket zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise geschnürt. Was das für die Branche bedeutet und wie die weiteren Aussichten sind, dazu ein Kommentar der GZ-Chefredaktion.

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Hinterm Horizont geht´s weiter

Coronavirus

Der Bundestag hat am Mittwoch ein Milliardenpaket zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise geschnürt. Was das für die Branche bedeutet und wie die weiteren Aussichten sind, dazu ein Kommentar der GZ-Chefredaktion. 

Finanzminister Olaf Scholz packt nun die Bazooka aus: Ein insgesamt 750 Milliarden schweres Hilfspaket inklusive 156 Milliarden neuer Schulden wurden am Mittwoch vom Bundestag bewilligt. Der Abschied von der schwarzen Null ist richtig, denn Deutschland steht vor einer Herkules-Aufgabe. Das von dem britischen Ökonomen John Maynard Keynes unter dem Eindruck der Folgen der großen Depression entwickelte Deficit-Spending ist jetzt das Gebot der Stunde. Es ist auch kein Problem neue Schulden aufzunehmen, da Deutschland höchste Bonität aufgrund der bislang guten Haushaltslage genießt. Gut, dass man zuvor wie die „Schwäbische Hausfrau“ für solche Zeiten gespart hatte. Nun hat man die Mittel und Freiräume, um die Notlage zu überbrücken. Jetzt kommt es darauf an, dass das Geld schnell zu den betroffenen Unternehmen fließt und die Bürokratie sich nicht mal wieder als Hemmschuh erweist. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth begrüßt dann auch die Hilfsmaßnahmen, sieht aber die Gefahr, dass die Kreditbewilligung durch die Banken zu lange dauert. Zumal die Antragsteller auch eine Eigenhaftung von zehn Prozent mindestens mit übernehmen müssen. Genth fordert dringend eine Nachbesserung, unter anderem eine 100prozentige Haftung des Staates, sonst drohe eine Pleitewelle, die deutsche Innenstädte weiter veröden lasse. Viele Einzelhändler halten ohne Cash-flow höchstens einen Monat durch. Insgesamt ist die Bundesregierung mit den Hilfspaketen auf dem richtigen Weg.

Die Weltwirtschaft ist mittlerweile in ein künstliches Koma versetzt worden. Aber, ist das auch richtig so? Nach nur einer Woche Ladenschließungen und weitgehenden Ausgangsbeschränkungen machen sich Zweifel breit, ob das alles überhaupt notwendig war. „Operation gelungen, Patient tot“ titelte Publizist Gabor Steingart jüngst in seinem Morning Briefing. Die Kritik: Gerade da, wo es darauf ankäme, also im Gesundheits- und Pflegebereich, fehlten die einfachsten Mittel wie Desinfektionslösungen und Mundschutz, um Alte und Kranke effektiv zu schützen. Man sei eben schlecht auf die Krise vorbereitet und würde die falschen Prioritäten setzen, wenn man die Risikogruppen genauso behandle wie die Jungen. Die Kritik kommt übrigens vom Präsidenten der Bundesärztekammer Dr. Klaus Reinhardt. Er plädiert dafür, vorbelastete und ältere Menschen besonders zu schützen und dafür langsam das soziale Leben und die Wirtschaft wieder anrollen zu lassen. Auch Clemens Fuest, Chef des Ifo-Instituts fordert ein baldiges Ende des Shutdowns, bedeutet doch jeder Monat uneinholbare Wachstumseinbrüche. In den USA möchte man bereits bis Ostern wieder zur Normalität zurückkehren.

Nun, als Laie kann man kaum beurteilen, was der richtige Weg ist. Hier ist man auf den Rat der Experten, sprich Virologen, angewiesen. Solange die ganze Welt stillsteht, bringt es nichts, wenn Deutschland vorzeitig den Shutdown beendet. Ohne Destinationen, in denen die Flieger landen können und ohne Abnehmer für unsere Exportgüter, ist das wenig sinnvoll. Hier ist ein koordiniertes Vorgehen, zumindest in Europa, sinnvoll. Das gilt auch bei der Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen, die man nur gemeinsam stemmen kann. Sonst droht die EU auseinanderzufliegen. Allerdings sollte der Stillstand auch nicht allzu lange dauern, sonst sind die Kollateralschäden zu groß.

Zusammenhalten ist auch das Gebot der Stunde in unserer Branche. Die Verbände haben rasch reagiert und umfassend über die Möglichkeiten informiert, wie man an Überbrückungshilfen kommt und wie man weiterhin mit den Kunden Kontakt hält. Die Industrie stundet teilweise Forderungen, bleibt für den Handel ansprechbar und versucht die Produktion aufrecht zu erhalten. Bis zur Inhorgenta war die Auftragslage gut. Viele Firmen arbeiten die vorhandenen Orders ab, obwohl die Läden derzeit geschlossen sind. Zahlreiche Hersteller forcieren zudem den Ausbau digitaler Absatzkanäle, über die der Fachhandel seine Kunden auch jetzt weiterhin erreichen kann. Es bewegt sich was. Überfällige Veränderungen werden nun endlich umgesetzt. Einige Protagonisten werden nach der Krise fitter dastehen als zuvor.

Es wird ein Danach geben, soviel ist sicher. Experten rechnen sogar mit einem kleinen Wirtschaftswunder. Das gilt auch für die Uhren- und Schmuckwelt. So werden viele Verliebte nach Ende des Lockdowns sich das Ja-Wort geben. Ehepaare, deren Beziehung durch die Krise gefestigt wurde, drücken mit Schmuck oder einer Uhr ihre Dankbarkeit für die gemeinsam bewältigten Herausforderungen aus. Ein Baby-Boom wird sicherlich zum Jahresende folgen.

Corona läutet keineswegs das Ende des Fachhandels ein: Die Menschen sind nach Wochen der Isolation in ihren Wohnungen hungrig nach Kontakten aus Fleisch und Blut. Sie sind die langen Stunden in den Weiten des Webs, das Streamen von Filmen überdrüssig und suchen wieder authentische Erlebnisse. Wir bewegen uns momentan noch in der Panikphase. Niemand weiß genau, was die Zukunft bringt. In den nächsten Wochen weicht diese Angst der Langweile, wenn man wenig zu tun hat und auf das Ende des Lockdowns wartet. Und dann folgt hoffentlich bald die Zeit des Aufbruchs und Neuanfangs. Die finanziellen Mittel sind da, um bis dahin zu kommen. Sie müssen jetzt schnell fließen.

 

Diese gewaltige Krise birgt daher auch riesige Chancen meint

Axel Henselder

Mitglied der GZ Chefredaktion

 

 

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Tendence abgesagt

Coronavirus

Als Reaktion auf die sich weiter verschärfende Situation rund um die Coronavirus-Pandemie und vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen, denen sich der deutsche wie auch europäische Handel derzeit stellen muss, wird die Tendence 2020 abgesagt.

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Tendence abgesagt

Coronavirus

Als Reaktion auf die sich weiter verschärfende Situation rund um die Coronavirus-Pandemie und vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen, denen sich der deutsche wie auch europäische Handel derzeit stellen muss, wird die Tendence 2020 abgesagt.

Der Handel, national wie international, sieht sich derzeit sehr kurzfristigen und stürmischen Entwicklungen ausgesetzt, die sogar zeitnahe als auch mittelfristige Planungen schnell obsolet werden lassen. Vor diesem Hintergrund und in Abstimmung mit Ausstellervertretern und Verbänden wurde beschlossen Planungssicherheit für alle Beteiligten herzustellen und die Tendence 2020 abzusagen. „Wir haben gekämpft und alle Hebel in Bewegung gesetzt, um trotz der aktuell sehr angespannten Situation Ende Juni die Tendence hier in Frankfurt durchführen zu können. Die nun nochmals verschärfte Lage in Bezug auf das Coronavirus lässt uns jedoch leider keine andere Wahl als die Absage der Veranstaltung. Gerne begrüßen wir die Branche wieder in 2021 hier in Frankfurt“, so Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition. Als notwendige Konsequenz der Tendence-Absage und zur Unterstützung der Branche bietet die Messe Frankfurt die Nordstil in Hamburg, vom 25. bis 27. Juli 2020, erstmalig auch als Plattform für die Kollektionen Frühjahr und Sommer 2021 an. Speziell dem Tendence-Produktsegment Sunshine State – Großvolumenanbieter mit neuen Sortimenten für Frühjahr/Sommer 2021 (ehemals Halle 11.0) – wird die Nordstil hierbei aufgrund der aktuellen Situation ein eigenes Areal zur Verfügung stellen. Somit erhalten alle Einkäufer, die auf der Tendence ihre Pre-Order für das kommende Frühjahr und den Sommer 2021 tätigen wollten, die Möglichkeit dies nun wenige Wochen später in Hamburg zu tun. Dazu ergänzt Grothkopp: „Die Integration von Teilen der Tendence in die Nordstil ist eine hervorragende Idee. Die Frühjahrssaison fällt für den Handel weitgehend aus. Für Herbst und Winter können unsere Händler – hoffentlich – auf der Nordstil ordern.“ Darüber hinaus bietet Nextrade (www.nextrade.market) dem Handel ein Order- und Marketinginstrument, das gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen neue Chancen bietet und daher sehr stark nachgefragt wird. Mit Nextrade ist es Ausstellern und Fachbesuchern möglich, ihre Geschäftsbeziehungen auch zwischen Messen aufrecht zu erhalten. Händler können rund um die Uhr, digital und damit auch unabhängig von aktuellen behördlichen Maßnahmen, ihre Order bei den angebundenen Lieferanten platzieren. Tendence-Ausstellern wird daher die jährliche Grundgebühr für 2020 erlassen.

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Herbert-Hofmann-Preis 2020: Gewinner stehen fest

Herbert-Hofmann-Preis 2020

Die Gewinner des Herbert-Hofmann-Preises wurden trotz Absage der Internationalen Handwerksmesse 2020 und der Sonderschau Schmuck in München von der Jury ermittelt.

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Herbert-Hofmann-Preis 2020: Gewinner stehen fest

Herbert-Hofmann-Preis 2020

Die Gewinner des Herbert-Hofmann-Preises wurden trotz Absage der Internationalen Handwerksmesse 2020 und der Sonderschau Schmuck in München von der Jury ermittelt.

Trotz der nicht-stattfindenden Preisverleihung vor Ort war die Auszeichnung und Bekanntgabe der Gewinner ein wichtiges Ereignis für die diesjährigen Preisträgerinnen Melanie Isverding (Deutschland), Katrin Feulner (Deutschland) und Carla Nuis (Niederlande), nicht zuletzt aufgrund des internationalen Renommees der Auszeichnung. Die vom 11. bis 15. März geplante Internationale Handwerksmesse in München wurde wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus abgesagt. Trotzdem wurde dieses Jahr zum 47. Mal der begehrte Herbert-Hofmann-Preis der Sonderschau Schmuck an drei Goldschmiede und Schmuckgestalter vergeben. Die Jury, bestehend aus Prof. Otto Künzli aus München, Prof. Jantje Fleischhut aus Düsseldorf, Dr. Gert Bruckner von der Danner Stiftung München und Dr. Sabine Runde aus Frankfurt, tagte zum Teil virtuell am Freitag, den 13. März 2020, um die drei Preisträger auszuwählen. „Melanie Isverdings großformatiger Halsschmuck mit palladiumbeschichten Kreisscheiben besticht durch eine sehr ausgefeilte graphische Reduktion und spannungsvolle Komposition“, so die Jury in ihrer Begründung. „Die fein abgestimmten Schwarztöne des Ebenholzrahmens, des gewebten Baumwollfeldes und des geschwärzten Silberaufhängers kontrastieren mit den kreisförmigen Scheiben. Der symmetrisch gebaute Rahmen steht auch im Kontrast zu den beiden Scheiben, die man als Himmelskörper deuten könnte, sie suggerieren die Bewegung von Planeten. In der Auseinandersetzung mit Webprozessen wird auf die griechische Mythologie der Weberinnen Bezug genommen. Das Schaffen von textilen Geweben gilt als Metapher für das Entstehen von Gedankengefügen, Geschichten und einem Entwurf die Welt zu betrachten.“ Katrin Feulners Schmuckstücke aus der Serie „Cut“ entstehen aus gefundenen Metallobjekten. Die Ausgangsstücke haben geometrische Formen wie Kreis, Profil oder Stab. Die Einzelelemente werden in Scheiben geschnitten und neu zusammenmontiert. „Dadurch können sich Rapporte und ein gewisser Rhythmus, Gleichgewicht und Spannung bilden“, so die Jury. „Die Basistechnik des Sägens mit unterschiedlichen Goldschmiedesägen erzeugt eine leicht bewegte Oberfläche, die durch Überschleifen gemildert wird und etwas Weiches und Sanftes ausstrahlt und zum Berühren einlädt. So wird durch ein sehr einfaches Mittel der Gestaltung, nämlich durch eine gezielte Sägebewegung, aus ursprünglich rohen Stahlstücken anschmiegsamer Schmuck, der schön zu tragen ist. Bei den Arbeiten spielt der innere als auch der äußere Prozess eine Rolle. Der Vorgang des Arbeitens ist genauso wichtig wie dessen Resultat“. Carla Nuis Goldring wirkt auf den ersten Blick massiv und schwer. In der Tat besteht er aus hauchdünnem Goldblech, das verschweißt wurde. Der Ring ist somit hohl und federleicht. Schon ein erster Händedruck würde den getragenen Ring deformieren und verändern. Somit kommt sein eigentlicher Charakter zum Vorschein: die Fragilität. Dies überzeugte die Jury, so dass sie Nuis ebenfalls mit einem Herbert-Hofmann-Preis auszeichnete. " In dieser Arbeit zeigt sich das nie aufhörende Wechselspiel zwischen Schein und Sein. Der Ring ist nicht für die Ewigkeit gedacht, sondern für die Veränderbarkeit, vom Unendlichkeitsanspruch zur Endlichkeit.“ Die Sonderschau Schmuck bildet jährlich im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse den Treffpunkt für Sammler, Galeristen, Museumskuratoren und Schmuckbegeisterte aus aller Welt. Die Veranstaltung zählt zu den bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Schmuckgestaltung.

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BVJ: Handelssterben geht weiter

Handel

Die Zahl der Betriebe ist im Einzelhandel mit Uhren und Schmuck weiter rückläufig. Dies teilte der Handelsverband Juweliere (BVJ) anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzsteuer-Statistik 2018 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mit. Das Coronavirus dürfte diese Entwicklung beschleunigen.

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BVJ: Handelssterben geht weiter

Handel

Die Zahl der Betriebe ist im Einzelhandel mit Uhren und Schmuck weiter rückläufig. Dies teilte der Handelsverband Juweliere (BVJ) anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzsteuer-Statistik 2018 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mit. Das Coronavirus dürfte diese Entwicklung beschleunigen.

Demnach ist die Zahl der Unternehmen in nur fünf Jahren um über 1.000 gesunken. „Die Konzentration in der Branche hält weiter an", so BVJ-Präsident Stephan Lindner. „Vor allem viele kleinere Betriebe verlassen aufgrund fehlender Nachfolge den Markt und größere Betriebe werden übernommen. Der Trend zur Filialisierung des Mittelstands geht weiter." Durch die aktuelle Corona-Krise könnte sich der Abschmelzungsprozess dramatisch beschleunigen, so der Verband. Lindner appelliert: „Gerade die mittelständischen Juweliere bereichern die Innenstädte und tragen zu lebenswerten Strukturen in Städten und Gemeinden bei. Aber gerade Juweliere sind von der aktuell zwangsweisen Geschäftsschließung aufgrund ihrer hohen Mieten in Innenstadtlagen und überdurchschnittlichen Personalkosten besonders hart getroffen. Wenn hier schnelle Hilfe vom Staat ausbleibt, droht ein Massensterben mittelständischer Arbeitgeber. Wir brauchen keine Kredite, sondern Soforthilfen und rasch wirksame Steuerentlastungen." Noch im Jahr 2013 hatte die Zahl der steuerpflichtigen Betriebe der Branche 8.341 betragen, sie ging bis 2018 auf 7.297 Unternehmen zurück. In der Vermarktung für Uhren und Schmuck dominiert noch der stationäre, mittelständische Einzelhandel mit einem Marktanteil von fast 70 % des Gesamtmarktvolumens. Durch die Zwangsschließung der Betriebe ist mittelfristig nicht nur die flächendeckende Nahversorgung gefährdet. Lindner: „Auch wenn bis vor zwei Wochen die Branchen-Umsätze noch stabil waren, besteht schon jetzt eine strukturelle Gefahr. Dabei hängen Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze in Handel und Handwerk untrennbar zusammen." Gerade in der Uhren- und Schmuck-Branche sind Handel und Handwerk dicht miteinander verwoben. Beispielsweise beschäftigen die Juweliere eine große Zahl an Uhrmachern und bilden diese aus. Lindner: „Und gerade Uhrmacher werden schon jetzt händeringend gesucht." www.bv-juweliere.de

 

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Corona-Krise: Sinn unterstützt seine deutschen Partner-Juweliere

Coronavirus

Sinn Spezialuhren versucht auf unbürokratische und einfache Weise seine Partner-Juweliere, die sogenannten Sinn-Depots zu unterstützen.

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Corona-Krise: Sinn unterstützt seine deutschen Partner-Juweliere

Coronavirus

Sinn Spezialuhren versucht auf unbürokratische und einfache Weise seine Partner-Juweliere, die sogenannten Sinn-Depots zu unterstützen.

„Das Coronavirus hat unsere Welt im Griff. Es beschäftigt unser Land, unsere Wirtschaft und natürlich auch jeden von uns privat“, schreibt Lothar Schmidt, Geschäftsführer und Inhaber, an seine Kunden. „Hinsichtlich der angeordneten Schließungen im Einzelhandel, von denen wir alle betroffen sind, bietet Sinn Spezialuhren seinen Händlern Unterstützung an.“ Die Uhrenproduktion und Administration laufen weiter. Sinn Spezialuhren verfügt zudem über einen gut aufgestellten Online-Shop und kann aktuell Bestellungen, die per Post, Mail, telefonisch, oder eben online erfolgen noch unverändert bearbeiten und versenden. Von diesen Möglichkeiten können nun auch die Sinn-Depots profitieren. Sinn übernimmt dabei Logistik und Versand und der Juwelier erhält seine Marge. Wer keinen eigenen Online-Shop hat, oder einfach die Logistik der Marke nutzen möchte, dem bietet die Frankfurter Marke an, diese Uhr im direkten Streckengeschäft an ihren Endkunden zu verschicken. Die Versand- und Logistikkosten übernimmt in diesem Fall Sinn Spezialuhren und der Händler erhält die übliche volle Marge. Endkunden und die Depots können so mit dem Betreff „Frühling 2020 für Juwelier xy“, ihre Wunschuhr bestellen und das Sinn-Depot ihres Vertrauens unterstützen. Über einen Aufsteller für das Schaufenster, den man auch als Aushang oder auch als Anhang für einen Newsletter nutzen kann, können die Juweliere ihre Kunden informieren. www.sinn.de

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BVJ Oster-Aktion: Wir verkaufen weiter!

BVJ Oster-Aktion

Wegen der Corona-Krise mussten viele Fachhändler ihr Geschäft schließen. Nichtsdestotrotz dürfen die Händler weiter über WhatsApp, per Telefon, per E-Mail, über ihren Webshop sowie Plattformen verkaufen, so der Handelsverband Juweliere BVJ. Das gilt es insbesondere zu den Osterfeiertagen zu nutzen.

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BVJ Oster-Aktion: Wir verkaufen weiter!

BVJ Oster-Aktion

Wegen der Corona-Krise mussten viele Fachhändler ihr Geschäft schließen. Nichtsdestotrotz dürfen die Händler weiter über WhatsApp, per Telefon, per E-Mail, über ihren Webshop sowie Plattformen verkaufen, so der Handelsverband Juweliere BVJ. Das gilt es insbesondere zu den Osterfeiertagen zu nutzen.

Um zu überleben, sind Händler mehr denn je auf ihre lokalen Kunden angewiesen und das müssen sie jetzt kommunizieren. Alle Händler erhalten vom BVJ eine Muster-Pressemitteilung, um pünktlich zum Ostergeschäft in der Zeitung, dem Anzeigenblatt und dem lokalen Radio- und Fernsehsender aktiv zu werden. Die Idee: Viele Händler müssen zwar ihre Geschäfte schließen, bleiben aber per Lieferdienst aktiv. Sie sollten zu Bestellungen über WhatsApp, per Telefon, per E-Mail, über ihren Webshop sowie Plattformen aufrufen. www.bv-juweliere.de

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Handel braucht Unterstützung der Vermieter

Handel

Der Handelsverband Deutschland (HDE) appelliert an die Vermieter von Ladenlokalen, Mieten auszusetzen und Mietstundungen zu ermöglichen. Andernfalls könnten viele Geschäfte in Deutschland den Zeitraum der Ladenschließungen in der Coronavirus-Krise nicht überstehen.

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Handel braucht Unterstützung der Vermieter

Handel

Der Handelsverband Deutschland (HDE) appelliert an die Vermieter von Ladenlokalen, Mieten auszusetzen und Mietstundungen zu ermöglichen. Andernfalls könnten viele Geschäfte in Deutschland den Zeitraum der Ladenschließungen in der Coronavirus-Krise nicht überstehen.


„Von den Schließungen betroffene Händler haben kurz- und langfristig erhebliche Liquiditätsprobleme. Ohne Einnahmemöglichkeiten sind die laufenden Kosten nicht zu stemmen. Die Mietkosten machen dabei einen Großteil aus“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die vielerorts ohnehin schon hohen Mieten drohten nun zu einer kompletten, finanziellen Überforderung vieler Händler zu führen. Der HDE richtet deshalb einen eindringlichen Appell an alle Vermieter von Ladenlokalen, deren Mieter betroffen sind, die Mieten für die Zeit der Schließungen auszusetzen und die Miete auf die laufenden Betriebskosten zu reduzieren. Außerdem sollte den Handelsmietern zusätzlich die Stundung dieser Kosten ermöglicht werden. „Stabile Mieter sind auch im Interesse der Immobilieneigentümer. Der Handel braucht jetzt dringend Hilfe“, so Genth weiter. Schon seit jeher sei der Handel die Wirtschaftsbranche, die in der Lage ist, jeweils die höchsten Mieten am Standort zu zahlen. Ohne den stationären Handel werden diese hohen Mietzahlungen in Zukunft ausfallen. Der Erhalt des stationären Handelsnetzes sichert nicht nur eine leistungsfähige Versorgung der Bevölkerung. „Eine Ausdünnung des stationären Handelsnetzes durch die Coronavirus-Krise würde bedeuten, dass der stationäre Handel seine Rolle als wichtiger sozialer Treffpunkt nicht weiter erfüllen kann. Das umfasst auch das weitreichende gesellschaftliche Engagement des Handels, sei es durch ehrenamtliche Tätigkeiten, die Unterstützung von Festen oder das Trikotsponsoring des lokalen Jugendsports“, so Genth weiter. Das gesellschaftliche Engagement des Handels liegt derzeit jährlich bei rund einer Milliarde Euro. Genth: „Die Vermieter müssen jetzt mit den Händlern Hand in Hand daran arbeiten, den hohen Wert des Handels vor Ort zu erhalten.“ www.einzelhandel.de

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Ärger um Rapaport Preisliste

Rapaport-Preisliste

Der starke Preisverfall bei Diamanten der Rapaport-Preisliste vom 20. März hat zu heftigen Diskussionen in der Branche geführt.

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Ärger um Rapaport Preisliste

Rapaport-Preisliste

Der starke Preisverfall bei Diamanten der Rapaport-Preisliste vom 20. März hat zu heftigen Diskussionen in der Branche geführt.

Nun möchte Martin Rapaport die Mitglieder befragen, ob er die Veröffentlichung bis Mai aussetzen soll. Die Preisliste, die am letzten Donnerstag erschien, trieb so manchem Diamanthändler den Angstschweiß auf die Stirn. Die registrierten Preissenkungen betrafen fast jede Diamantkategorie, die Rückgänge lagen sowohl bei Brillanten wie auch Fantasie-Schliffen zwischen 5% bis 9%. Der durchschnittliche Rückgang wurde auf etwa 7% geschätzt. Am Freitag sagte Rapaport, dass er zwar versteht, warum der Handel die Veröffentlichung der Rückgänge nicht mag, sie aber nun mal real seien. „Es ist wichtig, dass die Rapaport-Preisliste die Realitäten des Marktes widerspiegelt, auch wenn das nicht angenehm ist", sagte er. „Wir können den Markt nicht vor Preisänderungen schützen und müssen die Glaubwürdigkeit unserer Preisinformationen aufrechterhalten." Die Liste werde vor allem von Käufern als Orientierung genutzt, man dürfe diese nicht irreführen, auch, wenn die Inventarwerte der Verkäufer weit darüber lägen. Viele Diamanthändler drohen, ihre Lagerbestände aus dem Online-Handelsnetzwerk Rapnet abzuziehen.

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Coronavirus: Geneva Watch Days auf Ende August verschoben

Geneva Watch Days

Die von mehreren großen Luxusmarken unter Federführung von Bulgari ins Leben gerufene Initiative wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie von Ende April auf den 26. bis 29. August verschoben.

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Coronavirus: Geneva Watch Days auf Ende August verschoben

Geneva Watch Days

Die von mehreren großen Luxusmarken unter Federführung von Bulgari ins Leben gerufene Initiative wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie von Ende April auf den 26. bis 29. August verschoben. 

Das einzige bedeutende Treffen für die Schweizer Uhrenindustrie im Jahr 2020 - nachdem Baselworld und Watches & Wonders wegen der Pandemie ausfallen - soll aber weiterhin stattfinden. Der Lenkungsausschuss der Genfer Uhrentage musste den ursprünglich für Ende April 2020 geplanten Termin jedoch absagen, da sich Covid-19 in Europa und im Rest der Welt so rasant ausbreitet und in den nächsten Wochen keine Entspannung in Sicht ist. Die Geneva Watch Days wurden von mehreren großen Luxusmarken Anfang März ins Leben gerufen, darunter Bulgari, Breitling, Ulysse Nardin, Girard-Perregaux, Gerald Genta, Urwerk, H. Moser & Cie, De Bethune und MB & F. Nun sollen sie vom 26. bis 29. August 2020 in Genfer Hotels und Boutiquen ihre Neuheiten dem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Initiator Jean-Christophe Babin, CEO von Bulgari, möchte damit Einzelhändlern und Medien unter dem Motto "Jetzt sehen, jetzt kaufen, jetzt weiterverkaufen" die wichtigsten Uhren-Neuheiten einer breiten Auswahl an Marken vorstellen, die die Vielfalt der Schweizer Uhrenindustrie repräsentieren. Dies soll Einzelhändlern ermöglichen, in den letzten Monaten des Jahres von der zu erwartenden Nachfragedynamik nach der Krise zu profitieren. Babin erwartet 15 bis 20 weitere Marken als Teilnehmer an den Uhrentagen. Man befinde sich mit mehreren Herstellern im Gespräch. Die Geneva Watch Days sollen einmalig zu einer vollwertigen Uhrenmesse avancieren, die vom Kanton Genf sowie der Stadt voll unterstützt werden. Das viertägige Programm umfasst zahlreiche Termine wie Abendessen mit mehreren Marken, ein GMT Zeitschriftenabend sowie Ausstellungen und Diskussionen. Eine digitale Plattform unter www.gva-watchdays.com befindet sich derzeit in der Entwicklung und soll Einzelhändlern und Mediengästen die Registrierung ermöglichen. Ende April soll sie frei geschaltet werden. Babin erhofft sich mit der Verschiebung mehr Planungssicherheit sowie einen höheren Zuspruch, vor allem aus Asien, welches sich zurzeit von Covid-19 erholt. Auch die europäischen Hauptakteure dürften bis dahin wieder den Kopf frei haben, um an die Zeit nach der Krise zu denken.

 

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Dossier zu Finanzhilfen

BV Schmuck + Uhren

Der Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e.V. Hat ein Dossier zu den aktuell beschlossenen und absehbaren Finanzhilfen in der Coronakrise ausgearbeitet, welches er der Branche kostenfrei zur Verfügung stellt.

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Dossier zu Finanzhilfen

BV Schmuck + Uhren

Der Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e.V. Hat ein Dossier zu den aktuell beschlossenen und absehbaren Finanzhilfen in der Coronakrise ausgearbeitet, welches er der Branche kostenfrei zur Verfügung stellt.

„Wir haben uns nach bestem Wissen und Gewissen bemüht, Informationen zusammenzutragen bzw. die vielen in den letzten Tagen geteilten Informationen uns Links zu verdichten“, sagt Hauptgeschäftsführer Guido Grohmann. „Wir hoffen, sie können Ihnen in dieser sehr schwierigen Situation etwas weiterhelfen.“ Das Dossier darf auch an Nicht-Mitglieder weiter gegeben werden.

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Foto: Alexandre Hahn, Geschäftsführer Gerhard Hahn

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„Zuversicht und Arbeitsmoral treiben mich an“

Interview

Die Corona-Krise spitzt sich immer weiter zu. Im GZ-Gespräch berichtet Alexandre Hahn von Gerhard Hahn, wie er mit der Herausforderung umgeht.

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Foto: Alexandre Hahn, Geschäftsführer Gerhard Hahn

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„Zuversicht und Arbeitsmoral treiben mich an“

Interview

Die Corona-Krise spitzt sich immer weiter zu. Im GZ-Gespräch berichtet Alexandre Hahn von Gerhard Hahn, wie er mit der Herausforderung umgeht. 

GZ: Was hören Sie von Ihren Geschäftspartnern?

Alexandre Hahn: Die Stimmung ist momentan eher abwartend. Es gibt viele Firmen, bei denen aktuell kompletter Stillstand herrscht. Allerdings profitieren einige Akteure noch von den starken Vormonaten. Die Frage ist jetzt, wie schnell sich die Situation beruhigt und wie schnell die Auftragslage anschließend wieder anzieht.

Die Krise trifft auch die Angebotsseite. Haben Sie noch genug Vorräte an Rohsteinen, um nachher den Markt bedienen zu können?

Als langjähriges Familienunternehmen sind wir an Marktveränderungen gewöhnt. Unser Geschäftsmodell ist nicht auf den schnellen Durchsatz ausgelegt, sondern auf einen großen und hochwertigen Bestand. Daher haben wir kein Warenproblem und könnten liefern, sobald die Aufträge reinkommen.

Welche Maßnahmen haben Sie und Ihre Familie ergriffen, um dem Coronavirus zu begegnen?

Die Ausbreitung des Corona-Virus erweist sich als Stresstest, der sich auf nahezu alle Branchen auswirkt. Wir haben frühzeitig notwendige Vorkehrungen getroffen, die dem Schutz unserer Mitarbeiter sowie der Sicherung unserer Betriebsfähigkeit dienen. Im Privatleben ergeht es uns und unseren Familien wie allen anderen: keine unnötigen sozialen Kontakte, möglichst zu Hause bleiben und sich medizinisch vernünftig verhalten. Wenn sich alle an diese Regeln halten, können wir auch ohne Hamsterkäufe und Panik diese Zeit überstehen. 

Mit welchen Strategien wollen Sie die wirtschaftlichen Folgen abfedern?

Es gibt etliche Hebel, die unsere Bundesregierung uns zur Verfügung gestellt hat, um diese Krise zu meistern. Für Familienunternehmen wie uns kommt es jetzt zudem darauf an, wie schnell unsere Gesellschaft den „Turnaround“ hinbekommt und die Krise bewältigt. Wir brauchen Planungssicherheit. Können wir in zwei oder erst in fünf Wochen oder gar Monaten wieder Kundentermine wahrnehmen? Zeit ist essenziell, nicht nur für uns, sondern die gesamte deutsche und internationale Wirtschaft.

Was raten Sie Ihren Geschäftspartnern: Wozu sollten Sie den Shutdown und die geschäftliche Lähmung nutzen?

Die digitale Kommunikation bietet im Moment die größte Chance. Daran arbeiten wir mit Hochdruck. Auf der Seite Gerhardhahn.com werden wir täglich neuen Content hochladen, damit Kunden und Partner informiert bleiben. Gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, auch mal an etwas Schönes zu denken, obwohl die Welt still zu stehen scheint. Dafür ist unsere Branche natürlich prädestiniert.

Woher nehmen Sie die Zuversicht, dass auch diese Krise vorbei geht?

Zuversicht und Arbeitsmoral sind meine Antriebsmotoren. Ich kann nicht viel mit Passivität und Selbstmitleid anfangen. Egal in welcher Lage man steckt. Es gibt immer eine Möglichkeit, etwas Gutes rauszuholen. Das hat mir mein Großvater schon immer gesagt. Ich glaube daran, dass wir mit viel Lebensfreude wieder anfangen werden zu leben. Wir merken jetzt plötzlich, wie gut es uns eigentlich geht und worauf es ankommt. Auf uns bezogen: Ich freue mich schon darauf, wenn wir wieder reisen und unsere Freunde in entfernten Ländern sehen können, wenn wir wieder fantastische Farbsteine suchen. Das ist unser Leben und die Freude daran ist der Motor, der mich und unsere große Familie motiviert. 

www.gerhardhahn.com

 

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Foto: Heng Lim/Shutterstock

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Coronavirus trifft Luxusgüterbranche schwer

BCG Studie

Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) schätzt in einer aktuellen Studie, dass der Weltmarkt für persönliche Luxusgüter in diesem Jahr um 70 bis 90 Milliarden Euro schrumpfen wird, berichtet das Handelsblatt.

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Foto: Heng Lim/Shutterstock

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Coronavirus trifft Luxusgüterbranche schwer

BCG Studie

Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) schätzt in einer aktuellen Studie, dass der Weltmarkt für persönliche Luxusgüter in diesem Jahr um 70 bis 90 Milliarden Euro schrumpfen wird, berichtet das Handelsblatt. 

Im letzten Jahr gaben weltweit Konsumenten 350 Milliarden Euro für Kleidung, Accessoires, Schmuck und Uhren aus. In diesem Jahr sollen es nur noch 260 bis 280 Milliarden Euro sein - ein Minus von 20 bis 25 Prozent. Konkrete Zahlen haben die Luxusgüterfirmen bislang noch nicht veröffentlicht, es gibt nur Schätzungen. Kering befürchtet zum Beispiel für das erste Quartal des laufenden Jahres mit Einbrüchen von 13 bis 14 Prozent. Vor allem die chinesischen Käufer, die im letzten Jahr mehr als ein Drittel der weltweiten Nachfrage nach Luxusgütern ausmachten, halten sich derzeit stark zurück. Analysten beziffern alleine den China-Effekt auf ein Minus von 20 Prozent im Jahresverlauf. Während sich das Land der Mitte langsam wieder berappelt folgen nun die Einbrüche im Rest der Welt. Viele Experten vergleichen die Folgen mit denen der Finanzkrise 2009. Doch einige Auguren sind skeptisch, ob sich die Branche von der Corona-Epidemie ähnlich schnell erholen kann. René Weber, Analyst für die Luxusgüterbranche beim Schweizer Bankhaus Vontobel, sagt: „Bereits im ersten Quartal dieses Jahres dürfte der Umsatz der Schweizer Uhrenindustrie um mehr als 30 Prozent sinken.“ Je nachdem, wie lange der Shutdown und Lockdown in den westlichen Industrieländern anhält, wird der Schrumpfungsprozess weiter andauern.

 

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Silber schwächelt

Silberpreis

Der Silberpreis entwickelt sich bereits seit einiger Zeit schwächer als der Goldpreis und bleibt weiterhin niedrig, so Heraeus.

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Silber schwächelt

Silberpreis

Der Silberpreis entwickelt sich bereits seit einiger Zeit schwächer als der Goldpreis und bleibt weiterhin niedrig, so Heraeus. 

Dies zeigte sich in der vergangenen Woche, als das Gold/Silber-Ratio auf über 125 anstieg. Ein derart hohes Preisverhältnis könnte zu einem höheren Investoreninteresse führen – in der Tat wird eine hohe Nachfrage nach Silbermünzen berichtet, eine Reaktion des Preises ist jedoch bisher ausgeblieben. Nachdem letzte Woche die Bestände erschöpft waren, hatte die US-Mint den Verkauf der American Eagle-Münze vorübergehend eingestellt. In den ersten drei Märzwochen belief sich das Volumen verkaufter American Eagle-Münzen auf 3,11 Mio. Unzen (96,7 t) und lag damit 378% über dem Absatz von Februar. Dennoch bleibt der Silberpreis in seiner Entwicklung weiterhin hinter dem Goldpreis zurück: Wegen des negativen Einflusses, der aus der industriellen Nachfrage erwächst, fiel der Silberpreis letzte Woche um 14% auf ein 11-Jahres-Tief von 12,50 $/oz. Seit Jahresbeginn hat der Silberpreis damit 30% seines Wertes eingebüßt.

www.heraeus.com

 

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Cash statt Gold

Goldpreis

Trotz Kursverlusten performt Gold besser als andere Anlageklassen, berichtet Heraeus.

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Cash statt Gold

Goldpreis

Trotz Kursverlusten performt Gold besser als andere Anlageklassen, berichtet Heraeus. 

Staatsanleihen entwickelten sich über die letzten zwei Wochen volatil: Nach einem Kursanstieg sanken die Anleiherenditen am 9. März auf ein Rekordtief; doch nach einem Kursverlust in der vergangenen Woche rentierten US-Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit oberhalb von 1,1%, was dem höchsten Wert in fast drei Wochen entspricht. Da der Liquiditätsbedarf der Marktteilnehmer aufgrund des Börsenabsturzes die Eigenschaft von Gold als sicherer Anlage überwog, stand der Goldpreis ebenfalls unter Druck und sank auf ein Jahrestief von 1.485 $/oz. Nachdem die US-Notenbank Federal Reserve in einer zweiten Not-Zinssenkung den Leitzins nahe 0% senkte, verschob sich der Realzins weiter in den negativen Bereich. Gold konnte bisher allerdings noch immer nicht davon profitieren; allerdings war das Interesse an Goldbarren von Kleinanlegern groß und die ETF-Bestände blieben auf einem hohen Niveau. Mit einem Kursverlust von lediglich 3% im bisherigen Jahresverlauf (-13% von seinem Höchststand) entwickelte sich Gold besser als die meisten anderen Anlageklassen.

www.heraeus.com

 

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Die Branche trauert um Monika Bachmatiuk

In memoriam

Mit nur 46 Jahren erlag die Handelsvertreterin Monika Bachmatiuk in der vergangenen Woche einem schweren Krebsleiden.

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Die Branche trauert um Monika Bachmatiuk

In memoriam

Mit nur 46 Jahren erlag die Handelsvertreterin Monika Bachmatiuk in der vergangenen Woche einem schweren Krebsleiden. 

Monika Bachmatiuk war zuletzt im Außendienst bei Axel Fritsch für die Marken Spirit Icons sowie Fritsch Sterling unterwegs. Zuvor vertrat sie lange Jahre Bastian Inverun sowie Eva Strepp. Hier hatte sie gleichfalls Axel Fritsch an Bord geholt, nachdem sie zuvor beim Rühle-Diebener-Verlag, damals Herausgeber der GZ, als Vertriebsleiterin das Kataloggeschäft mit aufgebaut hatte. Ihre erste berufliche Station war die Filialleitung eines Juweliergeschäfts. Ihre sympathische, zupackende Art und ihr fröhliches, stets positives Wesen wird der Branche fehlen.

 

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Coronavirus: Der BVJ informiert

BVJ-Infos

Die Branche ist im Krisenmodus und die Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte stehen vor einer existenzbedrohenden Situation. Die Zahl der Fragen der vom Shutdown betroffenen Unternehmen ist enorm. Der Handelsverband Juweliere BVJ hat daher bereits in der vergangenen Woche zahlreiche Tipps und Informationen verfasst.

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Coronavirus: Der BVJ informiert

BVJ-Infos

„Wir haben an unsere Mitglieder in den letzten Tagen eine Reihe von Informationen verschickt“, berichtet Verbandsgeschäftsführer Joachim Dünkelmann. „Gerne stellen wir der Branche die Rundschreiben zur Verfügung.“ Es geht dabei um folgende Informationen: 

  • Die aktuelle „BVJ Chef-Info 03/2020“ enthält wichtige Themen und Links zu Fragestellungen von Kurzarbeitergeld bis Stundung von Steuerzahlungen.
  • Die „BVJ Corona-Krise Checkliste für Einzelhändler“ sensibilisiert für aktuelle Themen und soll dabei helfen, in der derzeitigen Situation nicht den Überblick zu verlieren. 
  • Der „BVJ Serviceletter zu unternehmerischen Tätigkeiten“ zeigt auf, welche Geschäftstätigkeiten für Einzelhändler und Servicebetriebe derzeit trotz Shutdown noch möglich sind.

Alle Informationen stehen auch auf der Homepage zum Download bereit.

https://www.bv-juweliere.de/Aktuell/Presseinformation/Infopaket-fuer-Juweliere-zur-Corona-Krise

 

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Foto: Allexxandar/shutterstock.com

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Coronavirus: Die Schweiz macht jetzt dicht

Coronakrise

Mittlerweile haben fast alle Schweizer Luxusuhrenmanufakturen wegen der Pandemie die Werktore geschlossen. Nach Rolex und Hublot folgten nun Patek Philippe, Audemars Piguet und TAG Heuer. 

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Foto: Allexxandar/shutterstock.com

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Coronavirus: Die Schweiz macht jetzt dicht

Coronakrise

Mittlerweile haben fast alle Schweizer Luxusuhrenmanufakturen wegen der Pandemie die Werktore geschlossen. Nach Rolex und Hublot folgten nun Patek Philippe, Audemars Piguet und TAG Heuer.  

Die Schweizer Uhrenproduktion kommt immer mehr zum Erliegen. Die Firmen schließen ihre Tore, um eine weitere Ausbreitung von COVID-19 zu vermeiden. Auch der Schweizer Juwelier Carl F. Bucherer hat beschlossen, nun alle seine Geschäfte weltweit zu schließen. Die Swatch Group indes hat 12.000 der insgesamt 17.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Entlassungen seien aber nicht geplant. 

 

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Breuning ist für seine Kunden weiterhin da

Breuning

Aufgrund der aktuellen Situation wendet sich der Pforzheimer Schmuckhersteller in einem Rundschreiben an seine Kunden.

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Breuning ist für seine Kunden weiterhin da

Breuning

Aufgrund der aktuellen Situation wendet sich der Pforzheimer Schmuckhersteller in einem Rundschreiben an seine Kunden.
 
"Es ist gerade keine leichte Zeit für uns alle, dennoch müssen wir diese Phase überbrücken", schreibt Breuning. "Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Wir setzen alles daran, Sie zu begleiten und zu unterstützen. Kontaktieren Sie uns gerne für individuelle Wünsche und Fragen." Breuning ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, am Freitag von 8 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 0049 / (0)7231 / 932 - 0 erreichbar. Bislang sei keine Schließung der Firma geplant und man sei in schwierigen Zeiten für seine Kunden gerne weiterhin da. 
 
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Beginn eines deutlichen Abschwungs

Schweizer Uhrenexporte

Die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie auf die Schweizer Uhrenexporte waren im Februar bereits zu spüren. Der Wert der Exporte ging um 9,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Franken zurück.

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Beginn eines deutlichen Abschwungs

Schweizer Uhrenexporte

Die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie auf die Schweizer Uhrenexporte waren im Februar bereits zu spüren. Der Wert der Exporte ging um 9,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Franken zurück.

Dies spiegelt jedoch die tatsächliche Situation in bestimmten Märkten noch nicht vollständig wider, berichtet der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie Fh. Stahluhren machten fast zwei Drittel des Wertverlusts und 90 Prozent des Volumenrückgangs aus. Insgesamt exportierte der Sektor 1,3 Millionen Uhren, 380.000 weniger als im Februar 2019 (-22,2 Prozent). In allen Sektoren waren Rückgänge zu verzeichnen. Sie waren im Bereich von 200 bis 500 Franken (Exportpreis) extrem ausgeprägt, der um mehr als die Hälfte zurückging. Unter 200 Franken und zwischen 500 und 3.000 Franken ging der Exportumsatz um 18 Prozent zurück. Der Schaden war für Uhren mit einem Preis von über 3.000 Franken begrenzt, die fast auf dem Niveau des Vorjahres blieben. Die USA (+ 17,8 Prozent) setzten den im Januar verzeichneten Aufschwung fort und profitierten von einem günstigen Basiseffekt. In Asien verzeichnete Hongkong (-42,0 Prozent) den massivsten monatlichen Rückgang seit 20 Jahren, während China um 51,5 Prozent nachgab. Japan (-2,1 Prozent) ging nur leicht zurück, während die Vereinigten Arabischen Emirate (-26,3 Prozent) und Südkorea (-11,2 Prozent) stärker zurückgingen. In Europa gab es einen Rückgang im Vereinigten Königreich (-18,9 Prozent), aber überraschenderweise setzte sich das Wachstum in Deutschland (+ 7,3 Prozent), Frankreich (+ 12,6 Prozent) und Italien (+ 5,0 Prozent) fort. Der Märzbericht wird in allen Ländern negative Vorzeichen zeigen.

 

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