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Manu

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Sie lieben die Architektur der kleinen Form, die Macher hinter Manu. Der handgearbeitete Schmuck mit seinem grafischen bis spielerischen Ausdruck kommt bei Goldschmieden gut an.

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Manu

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Sie lieben die Architektur der kleinen Form, die Macher hinter Manu. Der handgearbeitete Schmuck mit seinem grafischen bis spielerischen Ausdruck kommt bei Goldschmieden gut an.

Der Silber-Schmuck mit matt veredelten, teilweise vergoldeten Oberflächen entsteht in den Werkstätten in Hameln in Handarbeit. Fünf Designer entwickeln hier vielseitige und sehr persönliche Schmuckideen, die den Anspruch haben, das Tüpfelchen auf dem Ich der Trägerin zu sein. „Wir haben traditionell sehr viele reine Goldschmiede als Kunden, die mit unserem Designerschmuck ihre eigenen Kollektionen ergänzen“, berichtet Johannes Weege, Inhaber der Manu Schmuckwerkstatt. Ein Beispiel ist dieser Armreif aus Silber und Gold mit einem kleinen Brillanten. Modernes Design pur.

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Viel Medienresonanz - keine Antwort

Offener Brief

In einem offenen Brief vom 18.01.2021 an Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel sowie die Ministerpräsidenten, der von über 260 Branchenteilnehmern unterzeichnet wurde, hatte die GZ um eine Öffnung des Einzelhandels gebeten. Das Ergebnis? Viel Medienresonanz, aber keine Antwort.

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Viel Medienresonanz - keine Antwort

Offener Brief

In einem offenen Brief vom 18.01.2021 an Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel sowie die Ministerpräsidenten, der von über 260 Branchenteilnehmern unterzeichnet wurde, hatte die GZ um eine Öffnung des Einzelhandels gebeten. Das Ergebnis? Viel Medienresonanz, aber keine Antwort.
 
Der offene Brief der GZ, der von über 260 Branchenteilnehmern unterzeichnet wurde, forderte die Wiedereröffnung des Einzelhandels, der nachweislich kein Pandemietreiber ist, sowie
eine zügigere Bearbeitung der Wirtschaftshilfen für die betroffenen Unternehmen. Der Brief erhielt viel mediale Resonanz, u.a. berichteten Zeit, Süddeutsche, Welt, Handelsblatt, RTL. Eine Antwort erhielt die Gz bis heute indes nicht.
 
Initiator Christian Jürgens: „Wir haben den offenen Brief an Frau Dr. Merkel, die Minister Scholz und Altmeier, sowie an alle 16 Ministerpräsidenten versendet. Wir haben auf 19 Zusendungen keine einzige Antwort erhalten, noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung. Wenn man bedenkt, dass über 260 Unternehme  diesen Brief unterzeichnet haben und dass die die Ministerien und Ministerpräsidenten große Stäbe haben, ist dies schon sehr überraschend. Man könnte auch sagen unhöflich oder unprofessionell. Das spricht nicht dafür, dass die Politik die Interessen des Einzelhandels besonders ernst nimmt.“
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THE SHOW: Weitere Top-Aussteller

THE SHOW

Mit Stenzhorn, Roberto Demeglio, Facet und Fabio Collection darf THE SHOW weitere prominente Aussteller begrüßen. Lesen Sie hier, warum Niessing, Meister und Gellner auf das Konzept des neuen Formats setzen.

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THE SHOW: Weitere Top-Aussteller

THE SHOW

Mit Stenzhorn, Roberto Demeglio, Facet und Fabio Collection darf THE SHOW weitere prominente Aussteller begrüßen. Lesen Sie hier, warum Niessing, Meister und Gellner auf das Konzept des neuen Formats setzen.

www.the-show.online


Das Timing von THE SHOW passt perfekt. Get ready for the boom! Persönliche Treffen, Schmuck zum Fühlen, Neuheiten, Konsumlust im Handel und besondere Lebensfreude werden das zweite Halbjahr prägen. THE SHOW kann in der Schmuckbranche die neuen Goldenen Zwanziger einläuten.

– Sandro Erl, CEO Niessing Manufaktur


Es ist die Konzentration von ausgewählten Marken, Juwelieren und deren ausgesuchten Kunden, die THE SHOW innovativ und relevant macht. Klein und fein lässt sich so eine direkte Kommunikation wie unter Freunden etablieren und ein besonders intensiver Austausch erreichen. Zum einen. Zum anderen stimuliert es den Wettbewerb untereinander, wenn man so hautnah die unterschiedlichsten Konzepte und Positionierungen der Mitbewerber erleben kann. Aus der Affinität von Marken, Juwelieren und Konsumenten entsteht mit THE SHOW ein hoch erfolgreicher Brennpunkt des Exklusiven.

– Jörg Gellner, CEO


„Ich freue mich, die junge Pflanze THE SHOW wachsen zu sehen und auch in der zweiten Ausgabe dabei zu sein. Ich finde es wichtig und richtig, dass das Konzept nochmal angefasst wurde, und es ist mutig und gut, die Veranstaltung zu vergrößern. Endlich können wir unsere Neuheiten wieder unseren Partnern, aber auch den Endkunden zeigen und uns austauschen. Ich freu mich einfach nur drauf. Und hoffe, dass möglichst viele Händler kommen.“

– Fabian Meister, Meister

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Foto: Olena_T/iStockphoto

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Pandemie verzögert Aufschwung

Coronakrise

In ihrem Frühjahrsgutachten prognostizieren die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 3,7 Prozent im laufenden Jahr und um 3,9 Prozent im Jahr 2022. Der erneute Shutdown verzögert die wirtschaftliche Erholung, aber sobald die Infektionsgefahren vor allem durch das Impfen gebannt sein werden, wird eine kräftige Erholung einsetzen. Etwa zu Beginn des kommenden Jahres dürfte die Wirtschaft zur Normalauslastung zurückkehren.

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Foto: Olena_T/iStockphoto

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Pandemie verzögert Aufschwung

Coronakrise

In ihrem Frühjahrsgutachten prognostizieren die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 3,7 Prozent im laufenden Jahr und um 3,9 Prozent im Jahr 2022. Der erneute Shutdown verzögert die wirtschaftliche Erholung, aber sobald die Infektionsgefahren vor allem durch das Impfen gebannt sein werden, wird eine kräftige Erholung einsetzen. Etwa zu Beginn des kommenden Jahres dürfte die Wirtschaft zur Normalauslastung zurückkehren.

„Aufgrund des anhaltenden Shutdowns dürfte die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 1,8 Prozent gesunken sein“, sagte Torsten Schmidt, Konjunkturchef des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung. Die neue Infektionswelle und die damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen führen zu einer Abwärtsrevision der Prognose für das Jahr 2021 um 1 Prozentpunkt im Vergleich zum Herbstgutachten 2020. In ihrer Prognose gehen die Institute davon aus, dass der derzeitige Shutdown zunächst fortgesetzt wird und dabei auch die zuletzt erfolgten Lockerungen wieder weitgehend zurückgenommen werden. Erneute Lockerungsschritte werden erst ab Mitte des zweiten Quartals erwartet, eine Aufhebung der Beschränkungen dann bis zum Ende des dritten Quartals. „Im Zuge der Lockerungen erwarten wir für das Sommerhalbjahr eine kräftige Ausweitung der Wirtschaftsaktivität, vor allem bei den von der Pandemie besonders betroffenen Dienstleistungsbereichen“, so Schmidt. Angesichts der zu erwartenden Lockerungen dürfte auch die Erholung der Erwerbstätigkeit im Sommerhalbjahr an Fahrt gewinnen. Im Jahresdurchschnitt ist für das Jahr 2021 ein Anstieg der Erwerbstätigkeit um 26.000 Personen zu erwarten. Im kommenden Jahr dürfte der Anstieg 539.000 Personen betragen, wobei das Vorkrisenniveau im ersten Halbjahr erreicht wird. Im Zuge der Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen ab Mai wird auch die Zahl der Arbeitslosen verstärkt zurückgehen. Die öffentlichen Haushalte dürften im Jahr 2021 ein Defizit aufweisen, das mit 159 Mrd. Euro noch etwas höher ausfällt als im Jahr zuvor. Zwar nehmen konjunkturell die Steuereinnahmen bereits wieder zu. Die Ausgaben für Impfungen und Tests lassen jedoch die sozialen Sachleistungen kräftig steigen. Die Investitionstätigkeit des Staates dürfte zudem weiter expandieren, insbesondere aufgrund der verfügbaren Mittel in Investitionsprogrammen. In Relation zum Bruttoinlandsprodukt dürfte das gesamtstaatliche Budgetdefizit im Jahr 2021 mit 4,5 Prozent in etwa konstant bleiben und im Jahr 2022 deutlich auf 1,6 Prozent zurückgehen. Die Corona-Pandemie hinterlässt auch Spuren beim Produktionspotenzial. Nach der aktuellen Schätzung dürfte es in den Jahren 2020 bis 2024 durchschnittlich rund 1,1 Prozent unter dem Niveau liegen, das vor der Corona-Krise geschätzt wurde. Zudem rücken die Konsequenzen des demografischen Wandels in Deutschland immer näher. Mit dem Eintritt der Babyboomer in das Rentenalter wird die Erwerbsbevölkerung in wenigen Jahren schrumpfen und der Anteil der Älteren deutlich steigen. Die Folgen für das Potenzialwachstum sind beträchtlich: Bis zum Jahr 2030 muss mit einer Verringerung der jährlichen Potenzialwachstumsrate um rund einen Prozentpunkt gerechnet werden. Die weitere Entwicklung der Pandemie ist weiterhin das bedeutendste Abwärtsrisiko für die Prognose. Nach wie vor kann es bei der Lieferung von Impfstoffen und Tests zu Engpässen und Verzögerungen kommen. Darüber hinaus könnte das Auftreten neuer Mutationen des Virus die Wirksamkeit der Impfstoffe reduzieren, wodurch der Öffnungsprozess möglicherweise gestoppt werden müsste und damit die wirtschaftliche Erholung abermals zurückgeworfen würde.

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Protest-Mail an Bundestagsabgeordnete

BVJ Handelsverband Juweliere

Der Handelsverband Juweliere BVJ ruft im Schulterschluss mit seinem Dachverband HDE zu einer Protestaktion des Handels auf. Jeder Einzelhändler ist aufgefordert, sich per Mail an seinen Bundestagsabgeordneten zu wenden.

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Protest-Mail an Bundestagsabgeordnete

BVJ Handelsverband Juweliere

Der Handelsverband Juweliere BVJ ruft im Schulterschluss mit seinem Dachverband HDE zu einer Protestaktion des Handels auf. Jeder Einzelhändler ist aufgefordert, sich per Mail an seinen Bundestagsabgeordneten zu wenden.

Der Deutsche Bundestag muss jetzt über die Änderungen im Infektionsschutzgesetz entscheiden. Aktuell sind für den Einzelhandel im Fall eines Falles massive Verschärfungen geplant. Weder „Click & Collect“ (Abholkauf) noch „Click & Meet“ (Terminkauf) oder „Test & Meet“ (Terminkauf für negativ Getestete) sind im letzten Gesetzentwurf vorgesehen.

Mit dem bei der GZ abrufbaren Musterbrief des Dachverbandes HDE können sich Händler jetzt per E-Mail an Ihre Bundestagsabgeordneten wenden, um die geplanten weiteren Einschränkungen Ihrer Geschäftstätigkeit zu verhindern. Den Kontakt zu den Bundestagsabgeordneten finden Händler unter https://www.bundestag.de/abgeordnete.

Weitere Informationen: Joachim Dünkelmann (bvj@einzelhandel-ev.de)

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Direkte Absatzwege zum Konsumenten

IFH Köln

Die Beschränkungen der Coronapandemie und das veränderte Kaufverhalten haben die Bedeutung des Kundenkontakts auf eine neue Ebene gehoben. Eine Vertriebsform, die dies für sich zu nutzen weiß, ist Direct-to-Consumer (D2C). Im aktuellen Consumer Barometerdes IFH Köln in Zusammenarbeit mit KPMG wird das Absatzmodell analysiert.

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Direkte Absatzwege zum Konsumenten

IFH Köln

Die Beschränkungen der Coronapandemie und das veränderte Kaufverhalten haben die Bedeutung des Kundenkontakts auf eine neue Ebene gehoben. Eine Vertriebsform, die dies für sich zu nutzen weiß, ist Direct-to-Consumer (D2C). Im aktuellen Consumer Barometerdes IFH Köln in Zusammenarbeit mit KPMG wird das Absatzmodell analysiert.

Die zunehmende Digitalisierung und die Verankerung sozialer Medien haben in den letzten Jahren den Weg für einen unmittelbaren Kontakt von Herstellern zu ihrer Zielgruppe bzw. potentiellen Kunden geebnet. Instagram, Facebook und Co. bieten hierfür heute eine Vielzahl an Kontaktpunkten und Möglichkeiten. Das Konzept Direct-to-Consumer (D2C) beschreibt eine vom Hersteller forcierte Vermarktung und den Verkauf von Produkten direkt an Verbraucher. Händler als Intermediäre werden dabei häufig ausgeklammert, Schlüsselelement des erfolgreichen Vertriebs ist die Ansprache der Zielgruppe über eigene Marketingkanäle. Vertrieb findet über herstellereigene Onlineshops, Social Media und Influencer Marketing statt. Das Prinzip D2C funktioniert vor allem bei Segmenten, in denen das Sourcing der Rohstoffe für den Hersteller vergleichsweise unkompliziert ist. Weiter spielt die Möglichkeit zur Spezialisierung und Personalisierung der Produkte eine besondere Rolle – insbesondere für die Vermarktung über soziale Medien. Ein hoher Digitalisierungsgrad des Produkts erleichtert den Direktvertrieb weiter. Laut neuestem Consumer Barometer von IFH Köln und KPMG zeigt sich, dass vor allem im Bereich Fashion von Konsumenten schon einmal bewusst direkt beim Hersteller gekauft wurde. Ein Kauf direkt beim Hersteller – oder doch lieber über einen Händler? Beide Erwerbswege bieten für die Zielgruppe verschiedene Vorteile: Während es beim bewussten Herstellerkauf  die Gewissheit ist, keine Produktfälschungen erworben zu haben, sowie vermehrte Produktinformationen und ein individuell zugeschnittenes Produkt zu erhalten, punkten Händler mit stationärer Erreichbarkeit, einem umfassenderen Produktportfolio und einem überzeugenden Verkaufserlebnis. Hersteller und Händler sollten sich dabei nicht zwangsläufig als Gegenspieler betrachten. Insbesondere eine umfassende, empathische Beratung ist, gerade bei komplexeren Produkten, zumeist nicht rein digital abdeckbar. Auch kann der stationäre Händler den Weg zu einer größeren Zielgruppe ebnen. Gleichzeitig kann es für Händler lohnend sein, einen Platz im Sortiment für „junge“ Marken und Produkte zu reservieren. So entstehen mittlerweile viele hybride Formen.

www.ifhkoeln.de

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Fritsch Sterling präsentiert neuen Katalog

Fritsch Sterling

Pünktlich zum Beginn der neuen Saison präsentiert der Silberschmuckspezialist den Fritsch Sterling Neuheiten-Katalog 2021.

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Fritsch Sterling präsentiert neuen Katalog

Fritsch Sterling

Pünktlich zum Beginn der neuen Saison präsentiert der Silberschmuckspezialist den Fritsch Sterling Neuheiten-Katalog 2021.

Ein gelungener Mix mit neuen Schmuckstücken aus Sterlingsilber mit Topasen in den Farbvarianten Royal Blue, Paraiba, Rainforest und Blazing Red Topas erwartet die Kunden. Auch Designs in purem Sterlingsilber, Colliers, Ohrhänger und Gravur-Ringe gehören zum Sortiment. Weitere Neuheiten aus Silber mit Diamanten und Zuchtperlen runden die neue Kollektion ab. Modelaufnahmen versprühen Lebensfreude pur und wecken die Lust auf den außergewöhnlichen Designerschmuck. Zudem hat die Marke aus Bremen ihren Webauftritt überarbeitet.

www.fritsch-sterling.com

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| Schmuck

Rauschmayer überarbeitet Logo

Rauschmayer

Stilvoll, zeitlos und selbstbewusst – das assoziiert Rauschmayer mit dem Re-Design seines bekannten Logos.

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Rauschmayer überarbeitet Logo

Rauschmayer

Stilvoll, zeitlos und selbstbewusst – das assoziiert Rauschmayer mit dem Re-Design seines bekannten Logos. 

Filigran und elegant, adaptiert die Trauringmanufaktur altbekannte Logo-Elemente und inszeniert dennoch ein völlig neues und dabei stilvoll abgewandeltes und modernes Logo. Die bekannten Tauben mit den Ringen, der namhafte Schriftzug, sowie die einprägsame Farbgebung, bilden nach wie vor den elementaren Kern der Wort-Bildsprache. Zarte und geschwungene Linien verleihen dem Ganzen eine gewisse Leichtigkeit und Eleganz. „Wir sind der Meinung, dass wir mit diesem Design noch mehr Kunden ansprechen, so Chris Rauschmayer. Das neue Logo wird bereits im

Rauschmayer Concept Store in Baden-Baden präsentiert. Wer sich ein Bild, auch im Zusammenspiel mit dem Curve-Konzept machen möchte, ist herzlich eingeladen, sich nach vorheriger Terminabsprache mit dem zuständigen Gebietsleiter, selbst ein Bild vom Gesamtkonzept zu machen. Aufgrund der moderaten Verbesserungen, ist eine Wiedererkennung zum „ursprünglichen“ Logo nach wie vor vorhanden. Ein Austausch in den verschiedenen Medien findet daher sukzessive statt.

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| Uhren

Erfolgreiche Premiere in der virtuellen Welt

Watches and Wonders 2021

Gestern ging die Genfer Uhrenmesse Watches & Wonders zu Ende – das nach eigenen Angaben bisher größte Uhren-Onlineevent. In sieben Tagen virtueller Veranstaltungen, Präsentationen, Gesprächen und Live-Chats wurden der Branche eine Fülle von Neuheiten präsentiert. Das stimmt optimistisch.

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Erfolgreiche Premiere in der virtuellen Welt

Watches and Wonders 2021

Gestern ging die Genfer Uhrenmesse Watches & Wonders zu Ende – das nach eigenen Angaben bisher größte Uhren-Onlineevent. In sieben Tagen virtueller Veranstaltungen, Präsentationen, Gesprächen und Live-Chats wurden der Branche eine Fülle von Neuheiten präsentiert. Das stimmt optimistisch. 

Keine Messehalle mit Messeständen, sondern Studios und Ateliers: So etwas wie die Messe „Watches and Wonders“ hat es noch nie gegeben. Früher war man durch die Genfer Palexpo-Hallen flaniert, nun gab es Home-Office mit Messe, Treffen und Neuheiten auf dem Bildschirm.

Auch der Kreis der Aussteller war neu: Bei vergangenen Ausgaben des Genfer Uhrensalons waren mit Namen wie Cartier, A. Lange & Söhne, IWC oder Jaeger-LeCoultre vor allem Marken des Luxusgüterkonzerns Richemont vertreten, begleitet von einigen wenigen unabhängigen Uhrenherstellern.

Seit 2021 sind weitere Branchenvertreter dabei: Teilgenommen haben mit den wichtigen Playern Rolex, Patek Philippe und Chopard auch die zum französischen LVMH-Konzern gehörenden Häuser Hublot, TAG Heuer und Zenith. Auch kleine und feine Hersteller wie Nomos Glashütte und Chronoswiss gehörten zu den 38 Ausstellern der Watches & Wonders.

Nach Angaben der Messe waren 23.000 Gäste eingeladen – Medien und Juweliere ebenso wie Endverbraucher. Sie konnten an 500 Pressekonferenzen oder 400 Präsentationen für Juweliere teilnehmen; zudem begrüßten Markenvertreter die Gäste in über 40 „Keynotes“. Für einen guten Start in jeden der Messetage sorgte eine live ausgestrahlte „Morning Show“.

Nach technischen Anlaufschwierigkeiten am ersten Messemorgen verlief das Programm reibungslos – jeder Punkt so individuell wie die jeweilige Marke und ihre Menschen. Während einige CEOs aus den Uhrenateliers sendeten, gab es bei anderen entspannte Statements aus einem Studio. Zudem stellten sich Vertreter jeder Marke in digitalen Diskussionen den Fragen von Teilnehmern.

Trotz positiver Stimmen zur Veranstaltung: Man wartet sehnsüchtig wieder auf „normale“ Messeveranstaltungen. Zumal Watches & Wonders als digitale Plattform nicht unbedingt erforderlich sei, sagte Thierry Stern, Präsident von Patek Philippe, bei einem virtuellen Pressegespräch. Präsentationen könne jede Marke auch für sich machen, so der Patek Philippe-Chef. „Das Virtuelle ist nur eine Ergänzung und ersetzt keine echte Messe“, sagte Stern und betonte: „Es ist wichtig, sich zu treffen und Produkte anzufassen.“

In anderen Teilen der Welt ist das nun wieder möglich: Direkt im Anschluss an die virtuelle Veranstaltung aus Genf beginnt heute in einem zweiten Teil der Watches and Wonders eine physische Veranstaltung in Shanghai. Bis zum 18. April präsentieren sich 19 Uhrenmarken im West Bund Art Center in Shanghai. Die ersten zwei Messetage sind dem Fachpublikum vorbehalten, dann öffnet die Messe auch für weitere Besucher. In Shanghai mit dabei sind unter anderem Rolex, Cartier, Chopard, Vacheron Constantin und A. Lange & Söhne.

Neuheiten Highlights

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Den Tag im Blick

Nomos Glashütte

Update für die klassische „Metro“ von Nomos Glashütte: Das Uhrenmodell ist erstmals mit dem patentierten Ringdatum der Marke erhältlich und erlebt seine Premiere bei der digitalen Watches and Wonders.

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Den Tag im Blick

Nomos Glashütte

Update für die klassische „Metro“ von Nomos Glashütte: Das Uhrenmodell ist erstmals mit dem patentierten Ringdatum der Marke erhältlich und erlebt seine Premiere bei der digitalen Watches and Wonders. 

Es sind zwei leuchtend orange Farbfelder, die auf das Besondere hinweisen: Sie bewegen sich rund um das Zifferblatt und umfassen dabei jeweils das aktuelle Datum. Diese exklusive Art der Anzeige hat Nomos Glashütte entworfen und sich als „Ringdatum“ patentierten lassen. Es ist wesentliches Merkmal des hauseigenen Automatikwerks DUW 6101. Dieses ist besonders flach und tickte bisher ausschließlich in der „Tangente Neomatik 41 Update“. Nun wird es erstmals in das Uhrenmodell „Metro“ integriert.

Die neue „Metro Neomatik 41 Update“ wurde bei der Watches and Wonders mit einem silberfarbenem Zifferblatt in einem 40,5 Millimeter großen Edelstahlgehäuse vorgestellt. Mit einer Höhe von 9,05 Millimetern liegt die Neuheit elegant am Handgelenk. Die Uhr wird an einem dunkelgrauen Textilband getragen.

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Foto: Bjoern Wylezich / Shutterstock.com

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Antwerpener Diamant-Handel auf Erholungskurs

Antwerp World Diamond Centre (AWDC)

Während die Pandemie weiterhin die Welt in Atem hält und unter anderem die indische Diamantbörse vorübergehend geschlossen werden musste, bestätigen die Zahlen für das erste Quartal des Antwerp World Diamond Centre (AWDC) eine Erholung der Branche, die bereits Ende 2020 einsetzte.

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Foto: Bjoern Wylezich / Shutterstock.com

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Antwerpener Diamant-Handel auf Erholungskurs

Antwerp World Diamond Centre (AWDC)

Während die Pandemie weiterhin die Welt in Atem hält und unter anderem die indische Diamantbörse vorübergehend geschlossen werden musste, bestätigen die Zahlen für das erste Quartal des Antwerp World Diamond Centre (AWDC) eine Erholung der Branche, die bereits Ende 2020 einsetzte.

Gegenüber dem Vorjahr stieg der Gesamtwert der auf dem Antwerpener Markt gehandelten Rohdiamanten auf fast 5 Milliarden US-Dollar oder knapp 50 Millionen Karat importierter und exportierter Rohdiamanten. Der Sprung um 25% ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass Januar und Februar 2020 - die letzten Monate vor dem weltweiten Ausbruch der Covid-Krise - als sehr starke Monate galten. Die Rohimporte stiegen um 13% auf 24 Millionen Karat, während die Exporte im Vergleich zum ersten Quartal 2020 um 40% auf fast 25 Millionen Karat kletterten. Was die geschliffenen Steine betrifft, so sind die Zuwächse bescheidener, aber signifikant, um auf eine Markterholung in den wichtigsten Verbrauchermärkten der Branche hinzuweisen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2020 beträgt das Volumen der exportierten und importierten polierten Produkte zusammen bis zu +2 Millionen Karat, was 3,6 Milliarden US-Dollar entspricht. Die Exporte nach China legten sogar volumenmäßig um 435% und wertmäßig um 461% und in die USA um 44% bzw. 23% zu. Im Vergleich zum ersten Quartal 2021 mit dem ersten Quartal 2020 blieben die Exporte von polierten Diamanten volumenmäßig unverändert, stiegen jedoch um 6,6% auf 1,8 Mrd. USD, während die Importe um 12,6% auf 1,2 Mio. Karat bei einem Wert von 1,8 Mrd. USD stiegen. „Das erste Quartal 2021 setzt den Trend der letzten Monate des Jahres 2020 fort und zeigt die Widerstandsfähigkeit Antwerpens und seine Beweglichkeit, voll funktionsfähig zu bleiben, während die Welt weiterhin gegen die Pandemie kämpft. Der Handel mit Rohdiamanten, das Lebenselixier der gesamten Branche, treibt die weitere Erholung mit optimalen Marktbedingungen und Preisen in Antwerpen voran. Dies zeigen die mehr als 30 Ausschreibungen, die in den letzten drei Monaten neben Vertrags- und Sonderverkäufen in der Diamantenhauptstadt durchgeführt wurden ”, so Karen Rentmeesters, Senior Manager PR & Communications AWDC.

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Store Book 2021: Die 50 besten Ladenkonzepte der Welt

Deutschen Ladenbauverband dLv

Das Store Book ist ein Best-of des internationalen Store-Designs. 50 Projekte weltweit werden hier vorgestellt. Das Buch wird seit 2014 jährlich vom Deutschen Ladenbauverband dLv herausgegeben.

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Store Book 2021: Die 50 besten Ladenkonzepte der Welt

Deutschen Ladenbauverband dLv

Das Store Book ist ein Best-of des internationalen Store-Designs. 50 Projekte weltweit werden hier vorgestellt. Das Buch wird seit 2014 jährlich vom Deutschen Ladenbauverband dLv herausgegeben.

Retail- und Store-Experten teilen ihr Wissen in Interviews und Beiträgen. Das Buch erlaubt einen Blick in Läden, die 2020 über Wochen geschlossen waren. Es ist eine großartige Inspirationsquelle für alle, die sich mit der Gestaltung von Läden beschäftigen. Das Jahr 2020 war geprägt durch die Pandemie und wiederkehrende Lockdowns. Die Folgen für den stationären Einzelhandel sind dramatisch. Wenn das Einkaufen vor Ort auch nach Corona eine Zukunft haben soll, sind Gestaltung, Einrichtung und Atmosphäre von Geschäften der wichtigste und womöglich einzige Faktor, auf den der stationäre Handel setzen kann. Die Bandbreite der vorgestellten Läden ist groß. Außergewöhnliche Projekte wie der Museumsshop im Residenzschloss Ludwigsburg konkurrieren mit den futuristischen Läden aus Asien, die mit fast verschwenderischer Materialfülle glänzen.  Ihr umfangreiches Wissen über Handelsformate teilen Retail-Experten wie Wolf Jochen Schulte-Hillen und Daniel Schnödt mit dem Leser. Nicole Srock Stanley weiß, wie ein gutes Store-Design aussehen muss, um erfolgreich sein. Dass sich der Pop-up-Store als gutes Marketinginstrument im Einzelhandel etabliert hat, zeigt Christoph Stelzer. Es werden großartige, besondere und manchmal polarisierende Projekte vorgestellt. Der Band ist für 69,00 Euro auf der dLv-Webseite erhältlich.

www.ladenbauverband.de

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| Schmuck

Gellner Showroom kommt gut an

Gellner

Die coole, lässige Atmosphäre des neuen Marken-Showrooms von Gellner in Zürich kommt bei den Juwelieren gut an, wie erste Reaktionen zeigen.

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Gellner Showroom kommt gut an

Gellner

Die coole, lässige Atmosphäre des neuen Marken-Showrooms von Gellner in Zürich kommt bei den Juwelieren gut an, wie erste Reaktionen zeigen.

Stephan Schuck vom gleichnamigen Juweliergeschäft in Baar sagt: „Eine originelle Idee von Gellner, die Neuheiten in einem Loft mitten in Zürich vorzustellen. Die wohnliche Atmosphäre lädt zum Kaufen ein. Gerade in diesen Zeiten ist der Dialog innerhalb der Branche ein Must. Diese Art von Begegnung schafft Raum, Zeit und neue Impulse.“ Alexander Seiler vom gleichnamigen Basler Juweliergeschäft bestätigt: „Cool, lässig, edel - mit dem Showroom in Zürich hat Gellner die Ideale Bühne für sein Produkt gefunden und bietet der Branche eine Plattform für den produktiven Austausch.“ Juwelier Adriano Zoppi aus Chur schließt sich dem an: „Mit dem Gellner Showroom wurde für uns ein besonderer Rahmen geschaffen, um außerhalb des Betriebsalltags den Spirit der Marke zu erleben, neue Kollektionen zu entdecken und eine gemeinsame Strategie für die erfolgreiche Vermarktung zu entwickeln. Gerade in Zeiten der Pandemie, wissen wir den wertvollen, persönlichen Austausch besonders zu schätzen.“

www.gellner.com

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| Wirtschaft

Städter sparen mehr

ifo Institut

Die Ersparnisse von Konsumenten, die in Städten leben, sind in mehreren europäischen Ländern im Corona-Jahr 2020 deutlich gestiegen. Das ist ein zentrales Ergebnis der ersten gemeinsamen Studie des ifo Instituts und der TU München mit der Digitalbank N26.

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Städter sparen mehr

ifo Institut

Die Ersparnisse von Konsumenten, die in Städten leben, sind in mehreren europäischen Ländern im Corona-Jahr 2020 deutlich gestiegen. Das ist ein zentrales Ergebnis der ersten gemeinsamen Studie des ifo Instituts und der TU München mit der Digitalbank N26. 

Demnach stiegen die Einlagen der Kunden dort verglichen mit Januar 2020 im ersten Lockdown um rund 20 Prozentpunkte und erhöhten sich im zweiten Lockdown um weitere rund 20 Prozentpunkte. Das deute auf einen massiven Rückstau an Kaufkraft in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Spanien hin, heißt es in der Studie.Weiterhin stellten die Autoren fest, dass sich die Einkommen von Städtern gegen Ende 2020 von einem initialen Rückgang erholten und in Deutschland und Österreich sogar das Vorkrisenniveau übertrafen. Zudem deuten hohe Ausgaben für langlebige, nicht lebensnotwendige Güter, die in vorherigen Krisen, wie z.B. der Finanz- und der Eurokrise meist deutlich reduziert wurden, auf geringe ökonomische Unsicherheit unter Verbrauchern hin. „Auf Basis unserer Erkenntnisse kann der private Konsum Motor für eine rasche Erholung in ganz Europa sein, wenn die Ausgaben nachgeholt werden“, sagt Sebastian Wichert, stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und Neue Technologien, einer der Autoren. „Voraussetzung dafür sind effektive Teststrategien, regionales Infektionsmanagement und eine beschleunigte Impfkampagne; politische Maßnahmen zur Stützung der Kaufkraft sind deshalb nicht zielführend“, fügt er hinzu. Die Städter veränderten ihre Konsumgewohnheiten sichtbar während der Pandemie: Sie hoben weniger Bargeld ab und reduzierten ihre Ausgaben für Dienstleistungen wie Restaurantbesuche und Nahverkehr während der Lockdowns. Gleichzeitig gaben sie meist mehr Geld für langlebige Güter aus, etwa Elektronikartikel und Möbel – vor allem in Deutschland und Österreich, aber auch Frankreich. In Italien und Spanien hingegen blieben diese Käufe von nicht lebensnotwendigen Gütern im Corona-Jahr meist unter dem Vorkrisenniveau, erholten sich aber gegen Ende 2020.

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Foto: Corona Borealis Studio / Shutterstock

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Infektionsschutzgesetz: HDE warnt vor Verschärfungen

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der Einzelhandelsverband HDE warnt in einem offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten vor Verschärfungen für den Einzelhandel.

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Foto: Corona Borealis Studio / Shutterstock

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Infektionsschutzgesetz: HDE warnt vor Verschärfungen

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der Einzelhandelsverband HDE warnt in einem offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten vor Verschärfungen für den Einzelhandel.

In dem Schreiben heißt es: Wir begrüßen ausdrücklich die mit diesem Gesetzentwurf verfolgte Zielsetzung, das Infektionsgeschehen einzudämmen und oberhalb von Inzidenzwerten von 100 in einzelnen Landkreisen dort bundeseinheitliche Maßnahmen zu definieren, die auch zur Bekämpfung nachweislicher Infektionsherde etwa im privaten Rahmen geeignet sind. Allerdings ist für uns in keinster Weise nachvollziehbar, dass im aktuellen Gesetzentwurf für den Einzelhandel Regelungen vorgesehen sind, die weit über die Bund-Länder-Beschlüsse vom 22. März und den Status quo vor dem 7. März hinausgehen und für den Handel gravierende weitere zusätzliche Beschränkungen implizieren.

Zum Schreiben >>

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Sound der Goldschmiede

Ole Lynggaard Copenhagen

Ein Hämmern hier, ein Klopfen da und diese wunderbaren Pinselstriche...ja, bei Ole Lynggaard Copenhagen sind noch 40 echte Goldschmiede beschäftigt, die ihr Handwerk leben und lieben und jedes Schmuckstück manuell anfertigen.

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Sound der Goldschmiede

Ole Lynggaard Copenhagen

Ein Hämmern hier, ein Klopfen da und diese wunderbaren Pinselstriche...ja, bei Ole Lynggaard Copenhagen sind noch 40 echte Goldschmiede beschäftigt, die ihr Handwerk leben und lieben und jedes Schmuckstück manuell anfertigen.

Mit der OLC Symphony feiert die dänische Marke in einem Video nicht nur die Klänge und die Mitarbeiter, sondern gewährt auch einen Einblick in sein Heiligstes: das Headoffice in Kopenhagen, in dem von A bis Z noch alles selbst gemacht wird. Dort entsteht prachtvoller Schmuck, wird vor Ort in Handarbeit produziert und die Qualität jedes einzelnen Stücks eingehend geprüft – alles unter einem Dach. Auch alle Werbematerialien und Marketingmaßnahmen werden hier entworfen und hergestellt.

Zum Video >>

 

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Foto: YIUCHEUNG / Shutterstock.com

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HKTDC International Sourcing Show verzeichnet 23 000 Teilnehmer

HKTDC

Die HKTDC International Sourcing Show ist die erste vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisierte hybride Messe. Deren Online-Part startete am 17. März mit mehr als 1.400 Ausstellern und registrierte bis zum Monatsende rund 23.000 Teilnehmer aus 131 Ländern und Regionen.

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Foto: YIUCHEUNG / Shutterstock.com

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HKTDC International Sourcing Show verzeichnet 23 000 Teilnehmer

HKTDC

Die HKTDC International Sourcing Show ist die erste vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisierte hybride Messe. Deren Online-Part startete am 17. März mit mehr als 1.400 Ausstellern und registrierte bis zum Monatsende rund 23.000 Teilnehmer aus 131 Ländern und Regionen.

Wie schon bei den digitalen Messen in 2020 bot das HKTDC die KI-unterstützte Online Business Matching Plattform Click2Match an. Bis zum 31. März wurden über 7.000 Business Matching Meetings arrangiert, um neue Geschäftschancen für Unternehmen in der Pandemiezeit aufzuzeigen. Zusätzlich zu den bestehenden virtuellen 3D-Ständen führte das HKTDC einen Produktionsservice für Produktvideos ein, um KMUs bei der Vermarktung ihrer Artikel zu unterstützen. Ein Service, der von den Ausstellern gut angenommen wurde. Benjamin Chau, Deputy Executive Director des HKTDC, zeigte sich überzeugt, dass ein hybrides Modell aus Online- und Offline-Sourcing auch künftig Ausstellern und Einkäufern Vorteile biete. „Auch wenn die physischen Messen wieder stattfinden können, wird das HKTDC weiterhin Online-Sourcing Events zu unterschiedlichen Themen organisieren, die sich an den Sourcing-Zyklen der verschiedenen Branchen orientieren. Unser Ziel ist, mehr Geschäftschancen für Lieferanten und Kunden auf der ganzen Welt zu generieren." Bei einer Online-Umfrage des HKTDC antworteten 80 % der Aussteller, dass Messen mit Online-Elementen in Zukunft ihr wichtigster Vermarktungskanal werden. 96 % gaben an, dass sie auch künftig an den Online- und physischen Messen des HKTDC teilnehmen wollen. Bei den Einkäufern waren es über 80%, die Interesse an Messen mit virtuellen und physischen Elementen haben. Mit Blick auf die Ergebnisse gehen über 80 % der Aussteller davon aus, dass sie eines der folgenden Ziele erreicht haben: etwa die Generierung neuer Vertriebskontakte, den Kontakt mit neuen Kunden, die Förderung der Marken- und Produktbekanntheit ihres Unternehmens sowie den Launch und die Vorstellung neuer Produkte. Über 90 % der Einkäufer stimmten zu, dass sie durch die Messe neue Produkte und Lieferanten gefunden sowie eine bessere Kenntnis von Markttrends bekommen haben. Im Intelligence Hub fanden im März 17 Webinare statt, in denen mehr als 60 Branchenexperten über die neuesten Entwicklungen und Trends in der Branche berichteten und die insgesamt mehr als 44.000 Teilnehmer verzeichneten. Die Videos der Webinare stehen auf der Intelligence Hub Webseite zur Verfügung. Die International Sourcing Show ist die erste HKTDC-Messe im Online- und Offline-Format. Sie integriert sieben HKTDC Messen, die ursprünglich für Frühjahr 2021 geplant waren. Der Online-Part der Messe läuft vom 17. März bis zum 29. Juli, während die physische Veranstaltung vom 26. bis zum 29. Juli im Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC) stattfinden soll. Der Click2Match-Business Matching Service für die Online-Messe ist zwar beendet, aber Einkäufer können über die aktualisierte hktdc.com Sourcing Plattform bis Ende Juli 2021 weiterhin gezielt mit Ausstellern in Kontakt treten.

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De Beers berichtet über verhaltene Rohsteinverkäufe

Beers Group

Die Beers Group gab den Wert der Rohdiamantenverkäufe aus dem dritten Zyklus ihrer Global Sightholder Verkäufe und Auktionen bekannt. Demnach beliefen sich die Umsätze im dritten Zyklus auf rund 440 Millionen US-Dollar. Im zweiten  Zyklus waren es noch 550 Millionen, im ersten 663 Millionen US-Dollar.

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De Beers berichtet über verhaltene Rohsteinverkäufe

Beers Group

Die Beers Group gab den Wert der Rohdiamantenverkäufe aus dem dritten Zyklus ihrer Global Sightholder Verkäufe und Auktionen bekannt. Demnach beliefen sich die Umsätze im dritten Zyklus auf rund 440 Millionen US-Dollar. Im zweiten  Zyklus waren es noch 550 Millionen, im ersten 663 Millionen US-Dollar.

Die Erholung der Rohdiamantmärkte verläuft noch sehr zögerlich. Aufgrund der anhaltenden Pandemiebeschränkungen rund um den Globus hatte die De Beers Group den Zeitraum für ihre zyklischen Sights über die traditionelle einwöchige Dauer hinaus verlängert. Die vorläufigen Verkaufszahlen des dritten Zyklus beziehen sich auf den Zeitraum vom 22. März bis zum 6. April und können sich aufgrund der endgültig abgeschlossenen Verkäufe noch ändern. Der Gesamtumsatz für den dritten Zyklus des Jahres 2021 ging gegenüber dem zweiten Zyklus zurück, aber Bruce Cleaver, CEO der De Beers Group, sagt, dies sei kein Grund zur Sorge. „Nach einer guten Weihnachtszeit und einem Trend, der sich im ersten Quartal 2021 fortsetzt, haben wir erneut eine solide Nachfrage nach Rohdiamanten festgestellt. Wir starten ja in eine traditionell ruhigere Jahreszeit für die Diamantenindustrie. Der Umsatz entsprach daher den Erwartungen und sowohl die Marktstimmung als auch die allgemeinen Branchenbedingungen bleiben positiv. Angesichts der Pandemieentwicklungen in Europa und der jüngsten Sperrung von Mumbai, die zur Schließung der Bharat Diamond Bourse führte, ist klar, dass wir weitere Herausforderungen in Bezug auf Covid-19 sehen werden.“

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Handel drohen 60 Prozent Umsatzverluste

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der HDE warnt: Der Fachhandel büßt 60 Prozent seiner Umsätze, wenn er mit Testpflicht öffnen darf.

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Handel drohen 60 Prozent Umsatzverluste

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der HDE warnt: Der Fachhandel büßt 60 Prozent seiner Umsätze, wenn er mit Testpflicht öffnen darf.

Einen Tag bevor das Bundeskabinett Veränderungen am Bundesinfektionsgesetz beschließen will, macht eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter über 1.000 Unternehmen deutlich, wie kritisch die Lage bei vielen Nicht-Lebensmittelhändlern ist. Demnach sehen 45 Prozent der Befragten ihre unternehmerische Existenz im Laufe des Jahres in akuter Gefahr. Selbst die Händler, die Kunden mit negativem Test empfangen durften, verzeichneten Umsatzverluste von mehr als 60 Prozent. Der HDE fordert angesichts der prekären Lage vieler Geschäfte weiterhin Verbesserungen bei den staatlichen Hilfen und wehrt sich gegen Geschäftsschließungen ab einem Inzidenzwert von 100. „Viele Nicht-Lebensmittelhändler verlieren aufgrund der angekündigten Veränderungen im Infektionsschutzgesetz jegliche Perspektive. Die Geschäfte ab einem Inzidenzwert von über 100 wieder zu schließen, wird der Lage nicht gerecht. Denn es ist längst belegt, dass der Einkauf mit Hygienekonzept kaum Infektionsrisiken birgt. Die Politik greift an den falschen Stellen ein. Jetzt muss gezielt gegen die dritte Welle der Pandemie vorgegangen werden“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die aktuelle HDE-Umfrage zeigt, wie groß die Not im Einzelhandel mittlerweile ist. Demnach verloren die Innenstadthändler im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten in der vergangenen Woche 60 Prozent ihrer Umsätze. Dabei konnte auch die Öffnung für negativ getestete Kunden nicht weiterhelfen, hier gingen die Umsätze um 62 Prozent zurück. Dort, wo die Kunden mit Terminvereinbarung einkaufen durften, verzeichneten die Händler ein Minus von fast 50 Prozent. Angesichts der großen Umsatzverluste fordert der HDE Anpassungen bei den staatlichen Nothilfen. „Wenn die Hilfsmaßnahmen jetzt nicht schnell greifen, erreichen viele Handelsunternehmen einen Kipppunkt, ab dem es sehr schnell abwärts geht“, so Genth weiter. Zwar haben nach der HDE-Umfrage bereits drei Viertel der von den Corona-Maßnahmen betroffenen Händler staatliche Hilfe bekommen. Allerdings warten auch noch fast zwei Drittel auf ausstehende Zahlungen. Der Handelsverband kämpft bereits seit Monaten für die Abschaffung der Obergrenzen auf Bundes- und EU-Ebene, um sicherzustellen, dass auch größere Handelsunternehmen ausreichend Hilfsgelder bekommen, um die Krise zu überstehen. Zudem macht sich der HDE für die Möglichkeit zur Auszahlung eines Unternehmerlohns für inhabergeführte Geschäfte stark. Ansonsten drohe vielen Unternehmern der Gang zum Sozialamt.

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Moderne für die Ewigkeit

Patek Philippe

Mit dem neuen „Ewigen Kalender Referenz 5236P-001“ präsentiert Patek Philippe bei der Messe Watches & Wonders eine große Komplikation in modernem Look. Die patentierte Anzeige von Tag, Datum und Monat in einer Linie sorgt für eine aufgeräumte Optik auf dem Zifferblatt.

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Moderne für die Ewigkeit

Patek Philippe

Mit dem neuen „Ewigen Kalender Referenz 5236P-001“ präsentiert Patek Philippe bei der Messe Watches & Wonders eine große Komplikation in modernem Look. Die patentierte Anzeige von Tag, Datum und Monat in einer Linie sorgt für eine aufgeräumte Optik auf dem Zifferblatt. 

Eine Zeile – das ist die Besonderheit des neuen Ewigen Kalenders von Patek Philippe. Denn Tag, Datum und Monat stehen in einer einzigen Linie. Das hat sich Patek Philippe patentieren lassen – ebenso wie weitere Details des Uhrwerks, das in der Neuheit seine Premiere erlebt. Zum Auftakt kommt wurde es mit einem eleganten Platingehäuse mit blauem Zifferblatt ausgestattet.

Mit der Lancierung der Referenz „5236P-001“ verleiht Patek Philippe dem Ewigen Kalender ein neues Gesicht. Die Neuheit zeigt den Wochentag, das Datum und den Monat in einer Anzeige auf einer Linie in einem länglichen Fenster unterhalb von 12 Uhr an.

Diese Art der Anzeige ist nicht ganz neu in der Geschichte der Manufaktur. Für den amerikanischen Markt wurden in der Vergangenheit bereits Taschenuhren mit der Kalenderanzeige auf einer Linie gefertigt. Die amerikanischen Kunden begeisterten sich für komplizierte Uhren, die einfach zu benützen waren und die Anzeigen des ewigen Kalenders auf einen Blick anzeigten.

Neues Uhrwerk

Um dies wiederaufleben zu lassen, entstand das Automatikkaliber 31-260 PS QL. Dafür entwickelte man das Kaliber 31-260 REG QA, das 2011 im Jahreskalender-Regulator Referenz 5235 lanciert wurde, weiter. Dieses Automatikwerk zeichnet sich nicht zuletzt dank seines exzentrisch eingesenkten Minirotors durch eine äußerst schlanke Konstruktion aus. Es wurde ergänzt mit dem Mechanismus des neuen ewigen Kalenders, der als Zusatzmodul auf einer eigens hierzu gestalteten Platine konstruiert.

Laut Patek Philippe steckt die größte Innovation in der einzeiligen Kalenderanzeige mit Hilfe von vier Drehscheiben, die gleichzeitig eine optimale Ablesbarkeit, einen minimalen Energieverbrauch und höchste Zuverlässigkeit gewährleistet. Allein dieser Mechanismus erfordert im Vergleich zur herkömmlichen Anzeige eines ewigen Kalenders 118 zusätzliche Einzelteile.

Der neue „Ewige Kalender Referenz 5236P-001“ hat ein schlichtes Platingehäuse mit einem Durchmesser von 41,3 Millimetern und eine abgeschrägte Lünette.

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Aufgefrischt

Patek Philippe

„Calatrava“ ist ein Klassiker von Patek Philippe: zum ersten Mal 1932 lanciert, stellt die Manufaktur bei der Messe Watches & Wonders nun die nächste Generation vor. Die neue Calatrava hat ein modernisiertes Design, einen Durchmesser von 39 Millimetern und ein brandneues Handaufzugswerk.

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Aufgefrischt

Patek Philippe

„Calatrava“ ist ein Klassiker von Patek Philippe: zum ersten Mal 1932 lanciert, stellt die Manufaktur bei der Messe Watches & Wonders nun die nächste Generation vor. Die neue Calatrava hat ein modernisiertes Design, einen Durchmesser von 39 Millimetern und ein brandneues Handaufzugswerk. 

Eine klassische rund Uhr mit einem markanten Details: Die Lünette der „Calatrava“ ist fast von Anfang an mit einem „Clous de Paris“-Dekor verziert. Das grafische Motiv wird auch „Hufnagelmuster“ genannt. Es schmückt nun die Lünette der neuen „Calatrava“, die als Referenzen „6119“ in Rosé- oder in Weißgold bei Watches & Wonders vorgestellt wird.

Neu ist der moderne Gehäusedurchmesser von 39 Millimetern. Darin ist ein schlichtes Zifferblatt untergebracht, dessen facettierten Index-Appliken aus Gold laut Patek Philippe eine weitere Design-Entwicklung sind. Die Goldzeiger erinnern an die erste „Calatrava“ aus dem jahr 1932. Einen weiteren Akzent setzt die kleine Sekunde bei 6 Uhr.

Durch den Gehäuseboden mit Saphirglas hat man Blick auf das Handaufzugswerk 30-255 PS – ein Manufakturkaliber, das ganz neu entwickelt und gebaut wurde. Das Ziel bei der Konstruktion war ein Uhrwerk mit größerem Durchmesser, das die Konstruktion von besonders flachen Uhren erlaubt. Das neue Kaliber hat einen Durchmesser von 30,4 Millimetern und ist lediglich 2,55 Millimeter hoch. Es bietet stattliche 65 Stunden Gangautonomie, die zwei parallel geschalteten Federhäusern zu verdanken sind.

Bei der Architektur des neuen Basiswerks achteten die Konstrukteure der Manufaktur auf Traditionen: Demnach hat jedes Rad oder jede Funktion eine eigene Brücke erhalten. Das Kaliber 30-255 PS zeigt auf der Oberseite sechs elegant geformte Brücken, die in schönster Uhrmachertradition finissiert sind.

Die neue Referenz 6119 wird in zwei unterschiedlichen Varianten lanciert: in Roségold mit einem silberfarbenen Zifferblatt, aufgesetzten Indexen und Zeigern aus Roségold und einem schokobraun glänzenden Alligatorband. Die Ausführung in Weißgold hat ein anthrazitgraues Zifferblatt sowie weißgoldene Index-Appliken und Zeiger. Dieses Modell wird an einem schwarz glänzenden Alligatorband getragen. Beide Modelle sind laut Patek Philippe die „ Quintessenz der klassischen runden Armbanduhr mit zeitloser Eleganz“.

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Neue Geschäftsleitung bei Ernst Stein

Ernst Stein

Seit Anfang März leitet die bekannte Edelstein- und Schmuckdesignerin Petra Meiren die Tochtermarke von A. Ruppenthal. Sie tritt die Nachfolge von Stephan Eberle an, der im Januar unerwartet verstarb.

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Neue Geschäftsleitung bei Ernst Stein

Ernst Stein

Seit Anfang März leitet die bekannte Edelstein- und Schmuckdesignerin Petra Meiren die Tochtermarke von A. Ruppenthal. Sie tritt die Nachfolge von Stephan Eberle an, der im Januar unerwartet verstarb. 

Sowohl die Kollegen von Ernst Stein als auch von der Firma Ruppenthal sowie die Inhaberfamilie bedauern den plötzlichen Verlust von Stephan Eberle. Die Nachfolgerin Petra Meiren möchte die Marke in seinem Sinne weiterführen. Sie sagt: „Daran möchte ich anknüpfen und meine langjährige Erfahrung im Bereich Designschmuck und Marketing einbringen. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und werde die Ernst Stein Produkte weiter modernisieren und eng mit den Goldschmieden und Juwelieren zusammenarbeiten. Durch die Synergien, die das Unternehmen A. Ruppenthal bietet, hat Ernst Stein ein großes Potenzial.“

www.ernststein.com

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Foto: Martin M303 / Shutterstock.com

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US-Sanktionen gegen Myanmar treffen Rubinhandel

Rubinhandel

Das US-Finanzministerium (OFAC) hat Myanma Gems Enterprise auf die Liste der Staatsunternehmen Myanmars gesetzt, die als Reaktion auf den Militärputsch und die gewalttätige Unterdrückung der Bevölkerung ihre Waren nicht mehr nach Nordamerika ausführen dürfen.

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Foto: Martin M303 / Shutterstock.com

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US-Sanktionen gegen Myanmar treffen Rubinhandel

Rubinhandel

Das US-Finanzministerium (OFAC) hat Myanma Gems Enterprise auf die Liste der Staatsunternehmen Myanmars gesetzt, die als Reaktion auf den Militärputsch und die gewalttätige Unterdrückung der Bevölkerung ihre Waren nicht mehr nach Nordamerika ausführen dürfen.

Dies bedeutet, dass praktisch keine birmanischen Rubine, Jade und anderen Edelsteine mehr von US-Unternehmen aufgekauft werden können. Myanma Gems Enterprise - auch bekannt als Myanmar Gems Corp. und Myanmar Gems Enterprise - ist eine Unterabteilung des Minenministeriums der Regierung und laut einer Erklärung der Finanzabteilung „für alle Edelsteinaktivitäten in Burma verantwortlich“. Es organisiert auch die lokalen Handelszentren und Plattformen, in denen Rubine und Jade verkauft werden. Noch ist es kein generelles Embargo, wie es bereits schon mal vor der Demokratisierung des Landes von 2008 bis 2016 verhängt wurde. Es ist lediglich ein Verbot des Umgangs mit bestimmten Unternehmen.  Allerdings gelten die Lieferketten in Myanmar als äußerst undurchsichtig. Da das Militär auf fast allen wirtschaftlichen Aktivitäten die Hand drauf hat, kann man jedoch davon ausgehen, dass fast alle gehandelten Edelsteine dem Unterdrückungsapparat zugutekommen. Selbst wenn man Edelsteine ​​aus Hongkong oder Thailand kauft, muss man sicher gehen, dass diese Edelsteine ​​nicht von den sanktionierten Unternehmen in Burma stammen. Dies ist die dritte Sanktionsrunde, die die US-Regierung seit der Machtübernahme des Militärs in Myanmar verhängt hat. Im Februar hat das OFAC drei Edelsteinunternehmen zu seiner SDN-Liste hinzugefügt: Myanmar Ruby Enterprise, Myanmar Imperial Jade Co. und Cancri (Edelsteine ​​und Schmuck) Co. Am 25. März wurden zwei weitere Unternehmen mit gemeldeten Edelsteinverbindungen hinzugefügt: Myanma Economic Holdings Public Co. Ltd. und Myanmar Economic Corp. Ltd. Experten rechnen mit anziehenden Rubinpreisen als Folge.

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Neues Material bei Swatch

Swatch

„Swatch Next“ heißt die neue Uhrenlinie von Swatch, mit der die Marke ihre neueste Innovation präsentiert: das Material „Bioceramic“. Der Name weckt Erwartungen, die erfüllt werden: Die neuen Uhren verbinden tatsächlich Keramik mit biologisch gewonnenem Kunststoff.

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Neues Material bei Swatch

Swatch

„Swatch Next“ heißt die neue Uhrenlinie von Swatch, mit der die Marke ihre neueste Innovation präsentiert: das Material „Bioceramic“. Der Name weckt Erwartungen, die erfüllt werden: Die neuen Uhren verbinden tatsächlich Keramik mit biologisch gewonnenem Kunststoff.

Keramik ist ein bei Uhren wohlbekanntes und überaus geschätztes Material. Vor allem seine Robustheit gilt als Plus für Uhrgehäuse. Eine Eigenschaft, die sich nun auch Swatch zu eigen macht. Dabei gehen die Schweizer – wieder einmal – eigene Wege. Denn für das Gehäuse der neuen Uhr „Swatch Next“ wird Keramik mit Kunststoff gemischt – genauer gesagt mit biologisch gewonnenem Kunststoff. Laut Swatch werden zwei Drittel Keramik mit einem Drittel Plastik zusammengebracht. Das Ergebnis fühlt sich soft und geschmeidig an. Dennoch ist Bioceramic laut Swatch robust und widerstandsfähig.

Zur Premiere lässt man dem neuen Material jede Menge Raum: die neue „Swatch Next“ aus der Kollektion „Big Bold“ hat einen Gehäusedurchmesser von stattlichen 47 Millimetern. Zum Auftakt ist die neue Uhr in fünf Farben – Schwarz, Weiß, Grau, Hellblau und Rosa – erhältlich.

Betont wird der Look von einem offenen Zifferblatt, das den Blick auf das Quarzwerk ermöglicht, umgeben von durchbrochenen Kreisen. „So kann sich die Optik des neuen Materials in der typischen ‚transparenten‘ Swatch-Philosophie voll entfalten“, heißt es im Pressedossier der neuen Uhr. Ergänzt wird das Gehäuse aus Bioceramic mit Armband und Uhrglas aus biologisch gewonnenem Kunststoff. Die neue „Swatch Next“ kommt im Mai in den Handel.

Laut Swatch ist die Materialinnovation ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der Marke. Diese begann 1983 mit Uhren, die aus nur 51 Komponenten bestehen. 2020 stellte Swatch einen Kunststoff biologischen Ursprungs vor, der erstmals in der Kollektion „Bioreloaded“ zum Einsatz kam. Nun ergänzt Bioceramic das Portfolio von Swatch – derzeit in fünf Farben. Dabei soll es nicht bleiben: Im Laufe des Jahres wird Swatch die Farbpalette vergrößern. Auch die Verwendung von Bioceramic soll ausgeweitet werden – auf alle wichtigen Swatch-Produktlinien.

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Foto: Corona Borealis Studio / Shutterstock

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Infektionsschutzgesetz: HDE fordert zielgenaue Maßnahmen

Handelsverband Deutschland (HDE)

Mit Blick auf die für die kommende Woche angekündigte Änderung im Infektionsschutzgesetz fordert der Handelsverband Deutschland (HDE), die dritte Welle mit zielgenauen Maßnahmen wirksam einzudämmen.

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Foto: Corona Borealis Studio / Shutterstock

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Infektionsschutzgesetz: HDE fordert zielgenaue Maßnahmen

Handelsverband Deutschland (HDE)

Mit Blick auf die für die kommende Woche angekündigte Änderung im Infektionsschutzgesetz fordert der Handelsverband Deutschland (HDE), die dritte Welle mit zielgenauen Maßnahmen wirksam einzudämmen.

Einen möglichen weiteren Lockdown mit Geschäftsschließungen infolge regionaler Notbremsen bei hohen Inzidenzen sieht der Verband kritisch, auch weil der Einkauf mit Hygienekonzept nachgewiesenermaßen kein Treiber der Pandemie ist. Positiv bewertet der HDE den Schritt hin zu einem einheitlicheren Rechtsrahmen für das gesamte Bundesgebiet. „Es ist gut, dass durch einen bundeseinheitlichen Rahmen mehr Übersichtlichkeit und Klarheit in die Regelungen kommen soll. Entscheidend für uns alle ist die rasche Eindämmung der dritten Welle. Dafür sind auch unpopuläre Entscheidungen erforderlich, um die Ansteckungsgefahr genau dort zu reduzieren, wo derzeit die meisten Infektionen stattfinden. Ein erneuter an regionale Inzidenzen geknüpfter Lockdown mit Geschäftsschließungen wäre nur ein ratloses Signal der Verzweiflung. Längst ist klar, dass der Einkauf mit Hygienekonzept nur ein geringes Infektionsrisiko birgt“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Politik solle nach einem Jahr Pandemie endlich zu zielgenauen Maßnahmen gegen das Virus finden. Gefordert sei jetzt eine grundlegende Neuausrichtung der Corona-Politik, die den generellen Lockdown durch ein evidenzbasiertes Konzept zielgenauer Einzelmaßnahmen, die an den tatsächlich nachgewiesenen Infektionsquellen anknüpfen, ersetzen. Nach einer aktuellen Studie der TU Berlin kommt es vor allem im eigenen Haushalt; bei privaten Besuchen, bei der Arbeit oder in Schulen zu Ansteckungen (https://bit.ly/3s2yIKk). Sollte sich die Politik trotzdem erneut für einen Lockdown oder die Notbremse mit Geschäftsschließungen entscheiden, müssten alle Bereiche, die erwiesenermaßen zum Infektionsgeschehen beitragen, einbezogen werden. Andernfalls bestehe das Risiko enormer Folgekosten, ohne dass das eigentliche Ziel der Pandemieeindämmung erreicht werde. Zudem betont der HDE die Notwendigkeit einer verbindlich festgelegten Öffnungsstrategie, die klar festschreibt, unter welchen konkreten Bedingungen die Beschränkungen wieder zurückgenommen werden. „Wenn die Geschäfte wieder geschlossen werden, dann muss es ein Licht am Ende des Tunnels geben“, so Genth weiter. Außerdem sei die finanzielle Not bei vielen Handelsunternehmen nach wie vor groß, die staatlichen Hilfen kämen aufgrund von lange bekannten Fehlern nicht ausreichend dort an, wo sie gebraucht werden. Eine aktuelle HDE-Umfrage aus der vergangenen Woche unter 750 Nicht-Lebensmittelhändlern zeigt, dass knapp 60 Prozent dieser Betriebe ohne weitere staatlichen Hilfen damit rechnen, ihr Geschäft in diesem Jahr aufgeben zu müssen. Genth: „Es ist allerhöchste Zeit, inhabergeführten Handelsunternehmen endlich die Möglichkeit zur Auszahlung eines Unternehmerlohns einzuräumen. Ansonsten droht vielen Unternehmern der Gang zum Sozialamt.“ Zusätzlich sollte die monatliche Begrenzung der Überbrückungshilfe III auf 1,5 bzw. drei Millionen Euro gestrichen und die EU-Beihilfegrenze von derzeit maximal zwölf Millionen Euro erhöht werden. Ansonsten bekämen größere, filialisierte Handelsunternehmen nicht ausreichend Unterstützung, um diese Krise zu überstehen.

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Cool, glamourös, deutsch

THE SHOW

THE SHOW versammelt die deutschen Top-Manufakturen. Lesen Sie hier, wieso Tamara Comolli, die Queen des lässigen Luxus, happy ist. Warum Gerhard Schreiner seine Schätze das erste Mal seit mehr als 20 Jahren in Deutschland zeigt, wo Andreas Krieger Potenzial sieht und was Birgit Becker zur Customer Journey sagt.

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Cool, glamourös, deutsch

THE SHOW

THE SHOW versammelt die deutschen Top-Manufakturen. Lesen Sie hier, wieso Tamara Comolli, die Queen des lässigen Luxus, happy ist. Warum Gerhard Schreiner seine Schätze das erste Mal seit mehr als 20 Jahren in Deutschland zeigt, wo Andreas Krieger Potenzial sieht und was Birgit Becker zur Customer Journey sagt.

www.the-show.online


„Wir waren die Ersten, die gesagt haben: ,Wir sind wieder da!‘ Ich war total happy mit der ersten Edition. Wir haben neue Kunden gewonnen. Und ich glaube, dass die zweite Ausgabe noch besser wird.“

– Tamara Comolli


„Customer Journey Experience ist in aller Munde. Und genau das ist es, was THE SHOW ausmacht. Es ist keine Messe, es ist ein Event voller Leben – die Atmosphäre unbeschreiblich. Hamburg ist einfach eine fantastische Stadt. THE SHOW bietet in dieser unsicheren Zeit eine sichere Plattform für unsere Schmuck- und Uhrenbranche. Sich austauschen, zusammen lachen, neue Eindrücke sammeln und neue Kontakte knüpfen: einfach wieder ein Stück Normalität. Mit den schönen Erinnerungen an das „letzte Mal“ können wir das neue Event kaum erwarten und freuen uns riesig darauf.“

– Birgit Becker, Richard Hans Becker


„Wir wünschen durch unsere Teilnahme an dem Event THE SHOW einen entscheidenden Anteil an Glamour nach Hamburg zu bringen. Es ist nach 20 Jahren die erste öffentliche Präsentation unserer Juwelenkollektion auf deutschem Boden. Wir freuen uns sehr, den norddeutschen Juwelieren und ihren Kunden unsere außergewöhnlichen Kreationen zu zeigen. Unser primäres Ziel ist es, dem deutschen Juwelier die Möglichkeit näher zu bringen, hochwertigste Juwelen seinem Kundenklientel zu präsentieren und als alternative Anlage zu offerieren. Als Highlight werden wir unsere neue ‚Sunrise‘-Kollektion, bestehend aus Intense Yellow Diamanten in Größen von 10 bis 100 Karat, präsentieren. Ebenfalls werden wir anlässlich des Events eine Kollektion ‚einmalig in Deutschland gezeigt‘ von pinken und blauen Diamanten offerieren.“

– Gerhard Schreiner, Schreiner Jewellery


„Ich habe das Konzept von Anfang an unterstützt. Ein kleines, innovatives, frisches Format. Für uns hat es schon im letzten Jahr hervorragend funktioniert. Die Weiterentwicklung ist absolut folgerichtig. Ich glaube, das Ganze hat riesiges Potenzial.“

– Andreas Krieger, Hans D. Krieger

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Strukturveränderung im Handel mit Uhren und Schmuck

BVJ Handelsverband Juweliere

Die Zahl der Einzelhandelsunternehmen im Bereich Schmuck und Uhren geht weiter zurück. Fast jeder siebte Betrieb hat innerhalb der letzten 10 Jahre geschlossen.

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Strukturveränderung im Handel mit Uhren und Schmuck

BVJ Handelsverband Juweliere

Die Zahl der Einzelhandelsunternehmen im Bereich Schmuck und Uhren geht weiter zurück. Fast jeder siebte Betrieb hat innerhalb der letzten 10 Jahre geschlossen.

Dies geht aus der aktuellen Umsatzsteuerstatistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis) für das Jahr 2019 hervor, wie der Handelsverband Juweliere (BVJ) jetzt mitteilt. Der Verband geht ab dem Jahr 2021 von einem beschleunigten Abschmelzungsprozess aus. BVJ-Präsident Stephan Lindner: „Die zunehmende Digitalisierung stellt die Branche nicht nur in Corona-Zeiten vor wachsende Herausforderungen. Wir müssen da sein, wo unsere Kunden sind und deshalb massiv in Online-Aktivitäten in Verkauf und Kommunikation investieren. Diesen Weg wollen und können nicht alle Unternehmen mitgehen.“ Die pandemiebedingten Einschränkungen sorgen auch im Handel mit Uhren und Schmuck für eine dramatische Beschleunigung der Entwicklung. Lindner: „Noch sind uns keine nennenswerten Corona-bedingten Geschäftsaufgaben in der Branche bekannt. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die langfristigen Schäden der Pandemiefolgen erst in den nächsten Monaten zeigen und bis Ende 2022 zu einer Reihe von Schließungen aus wirtschaftlichen Gründen führen wird. Jede Woche längerer Lockdown lässt die Zahl der erwarteten Pleiten exponentiell steigen.“

Mit immer noch 7.179 Unternehmen in 2019 ist der Einzelhandel mit Uhren und Schmuck bei einem gleichzeitigen Umsatz der Branche von fast 6 Milliarden Euro* nach wie vor sehr mittelständisch geprägt. Mit einer so hohen Zahl oft kleinerer Einzelhandelsgeschäfte ist nicht nur eine flächendeckende Distribution, sondern auch eine Nahversorgung mit Schmuck, Uhren und begleitenden Dienstleistungen sichergestellt.

Innerhalb der Branche gab es in den letzten Jahren zahlreiche Übernahmen von Unternehmen durch mittelständische Wettbewerber aufgrund fehlender Unternehmernachfolge. Dadurch erhöht sich die Konzentration. Die 120 größten Handelsunternehmen (1,67 %) der Branche stehen für 61 % des Gesamtumsatzes. Die Betriebe über 5 Mio. Jahresumsatz machen 3,6 Mrd. Euro Umsatz, während die übrigen gut 7.000 Unternehmen rund 2,4 Mrd. Euro erwirtschaften.

*(Umsatz mit Lieferungen und Leistungen ohne Umsatzsteuer; enthalten sind Waren- und Dienstleistungsumsätze inklusive Goldschmiede- und Uhrmacherarbeiten, Änderungen, Wartung, Batteriewechsel, Goldankauf etc.)

Der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ) ist die berufspolitische und fachliche Interessenvertretung des Fachhandels der Branche in Deutschland. Der Verband vertritt die Interessen von über 9.000 Einzelhandelsunternehmen. Der BVJ gehört zum Fachbereich Technik der Einzelhandelsorganisation und ist dem Handelsverband Deutschland (HDE) angeschlossen.

Weitere Informationen bei:

Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ)

Joachim Dünkelmann (Geschäftsführer)
Tel. 02 21 / 2 71 66 – 0
bvj@einzelhandel-ev.de

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Zweistelliger Umsatzrückgang in 2020

BVJ Handelsverband Juweliere

Der Einzelhandel mit Schmuck und Uhren wurde von den Pandemiemaßnahmen hart getroffen. Der Umsatz der Branche ging im Jahr 2020 insgesamt um über 11 % auf 4,25 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz mit Uhren sank aufgrund fehlender Touristen und Geschäftsreisenden mit einem Minus von 15 % noch deutlicher als das Schmucksegment.

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Zweistelliger Umsatzrückgang in 2020

BVJ Handelsverband Juweliere

Der Einzelhandel mit Schmuck und Uhren wurde von den Pandemiemaßnahmen hart getroffen. Der Umsatz der Branche ging im Jahr 2020 insgesamt um über 11 % auf 4,25 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz mit Uhren sank aufgrund fehlender Touristen und Geschäftsreisenden mit einem Minus von 15 % noch deutlicher als das Schmucksegment.

Dies teilte der Handelsverband Juweliere (BVJ) anlässlich der aktuellen Neuheiten-Präsentationen der Uhrenbranche mit. „Wir verkaufen Emotionen und Glücksgefühle – die lassen sich über den Bildschirm nur bedingt vermitteln“, so BVJ-Präsident Stephan Lindner. „Die Schmuck- und Uhrenbranche braucht das Einkaufs- und Beratungsumfeld in den Geschäften, um die Werte der Produkte im wahrsten Wortsinn erlebbar zu machen. Durch Online-Verkäufe und Beratung auf die Ferne lässt sich das nicht kompensieren“, so Lindner weiter. Auch durch massive Investitionen der Branche in Digitalisierung und Online-Marketing, kreative Aktionen und Kundennähe auf allen Sozialen Kanälen war in 2020 kein besseres Ergebnis erzielbar. Besonders negativ wirkte sich der Lockdown kurz vor dem für die Branche wichtigen Weihnachtsgeschäft aus. Die temporäre Mehrwertsteuersenkung blieb für die Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte ohne nennenswerte Effekte.

Zum Jahresauftakt 2021 sieht der Kölner Verband die Bedeutung des stationären Handels für den Absatz von Luxusgütern wie Schmuck und Uhren bestätigt. BVJ-Präsident Lindner: „Wir brauchen eine rasche und dauerhafte Öffnung der Ge-schäfte, denn die Umsatzentwicklung im ersten Quartal 2021 ist in unserer Branche katastrophal.“ Trotz seit März in einigen Bundesländern wieder erlaubter Öffnung oder Termin-Beratung liegen die Handelsumsätze nach BVJ-Hochrechnung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres örtlich zwischen 65 und 80 % unter dem Schnitt der letzten Jahre. Zudem habe der Umsatzverlauf der einzelnen Monate in 2020 gezeigt, dass sich im Handel mit Uhren und Schmuck die Ausfälle aufgrund Geschäftsschließungen nur sehr eingeschränkt aufholen lassen.

Der BVJ geht zwar von einem deutlichen Nachholbedarf nach der Beendigung des aktuell immer noch weitreichenden Lockdowns aus. Die durch staatliche Maßnahmen verursachten Ausfälle im 1. Quartal 2021 lassen sich jedoch in 2021 nicht ansatzweise aufholen. Lindner: „Mit jeder Woche Verlängerung des Lockdowns werden unternehmerische Existenzen und Arbeitsplätze vernichtet. Der Appell an die Politik lautet: Lasst uns öffnen und damit überleben! Wir sind für ein sicheres und kontaktfreies Einkaufen in unseren Geschäften bestens gerüstet.“

Der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ) ist die berufspolitische und fachliche Interessenvertretung des Fachhandels der Branche in Deutschland. Der Verband vertritt die Interessen von über 9.000 Einzelhandelsunternehmen. Der BVJ gehört zum Fachbereich Technik der Einzelhandelsorganisation und ist dem Handelsverband Deutschland (HDE) angeschlossen.

Weitere Informationen bei:

Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ)

Joachim Dünkelmann (Geschäftsführer)
Tel. 02 21 / 2 71 66 – 0
bvj@einzelhandel-ev.de

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Was bringen Cross-Channel-Services

Click & Meet und Click & Collect

Der Handel reagiert flexibel auf die Herausforderungen unterschiedlicher Lockdown-Regelungen in den Ländern. Doch was bringen die Cross-Channel-Services wirklich? Dieser Frage geht das Einzelhandelsforschungsinstitut IFH Köln in seinem Corona Consumer Check nach.

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Was bringen Cross-Channel-Services

Click & Meet und Click & Collect

Der Handel reagiert flexibel auf die Herausforderungen unterschiedlicher Lockdown-Regelungen in den Ländern. Doch was bringen die Cross-Channel-Services wirklich? Dieser Frage geht das Einzelhandelsforschungsinstitut IFH Köln in seinem Corona Consumer Check nach.

Lockdown – schon wieder. Oder doch nicht? Jetzt sollen die Bundesländer über Lockerungen oder Schließungen entscheiden. Das Saarland tritt aus dem Lockdown aus, in einigen Bundesländern greift die Notbremse und die Geschäfte sind wieder zu. Gerade einmal drei Wochen haben die ersten Lockerungen angehalten, bevor sie nun in einigen Regionen wieder zurückgenommen wurden. Eine turbulente Zeit – auch für den Handel. Viele stationäre Händler haben in der letzten Zeit teils neue Services angeboten, um trotz Geschäftsschließungen den Kundenkontakt halten zu können, so zum Beispiel Click & Meet. Zeit für einen ersten Recap: Wie nehmen die Konsumenten Click & Meet wahr? Wie wird es genutzt? Hat das Shoppen mit Termin eine Zukunft? Der neue IFH Corona Consumer Check gibt Antworten. Vier Monate Lockdown haben die Konsumenten geprägt. Der Onlinekanal hat in der letzten Zeit ein deutliches Wachstum erlebt. Und trotz kleiner Lockerungen und Angeboten wie Click & Collect oder Click & Meet nimmt der Trend Richtung Online weiter an Fahrt auf. Die Menschen wechseln auch weiterhin in den Onlinekanal und erledigen Einkäufe, die sie normalerweise im Geschäft tätigen, im Netz. Dieses Mal so viele, wie noch nie im Verlauf der Pandemie. Damit erreicht der Onlineshift seinen aktuellen Höhepunkt. Und wer profitiert davon? Auch weiterhin dominieren bei den Verbraucher, die in den Onlinekanal gewechselt sind, die etablierten Onlineanbieter Amazon und eBay. Online Pure Player schlagen somit die Cross-Channel-Angebote der stationären Händler. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an sogenannten Händlerservices und der Handel ist streckenweise äußerst kreativ geworden, um den Kundenkontakt zwar zu halten, aber dennoch Abstand zu wahren. So liefert beispielsweise in Düsseldorf ein ferngesteuertes Auto die Waren aus dem Laden zu den Kunden auf dem Bürgersteig – völlig kontaktlos. Wer seine Kreativität nicht in diesem Maße ausleben will oder kann, setzt auf bekannte Services wie Click & Collect oder Click & Meet. Neben diesen viel diskutierten Services stechen aber noch andere Angebote hervor: Über 70 Prozent der Käufer kennen auch Lieferservices lokaler Händler, das Angebot von Gutscheinen oder einen Telefonservice zur Bestellung von Waren. Neuere Angebote wie Social Commerce, Virtual Shopping oder die Beratung per WhatsApp erfreuen sich konsumentenseitig dagegen noch bescheidener Bekanntheit. Grundsätzlich sind einzelne dieser Services zwar vielen Konsumenten schon ein Begriff, die Nutzung ist jedoch noch verhalten. Insbesondere in der jüngeren Zielgruppe wird öfter auf neue Services zurückgegriffen. Im direkten Vergleich der beiden heiß diskutierten Services Click & Collect sowie Click & Meet zeigen sich ebenso Unterschiede: Zwar ist hinsichtlich des Gebrauchs dieser beiden Services generell noch viel Luft nach oben, Click & Collect schneidet aber etwas besser ab. Dies ist nicht besonders verwunderlich, da auch vor der Coronakrise einige Händler bereits einen solchen Abholservice angeboten haben, während das Shoppen mit Termin erst durch die Pandemie bekannt geworden ist. Welcher Service gewählt wird, um die gewünschten Produkte zu erhalten, ist branchenabhängig. Insbesondere, wenn es um die Inspirationssuche oder das Stöbern im Geschäft geht – wie beispielsweise bei Fashion – präferieren die Verbraucher eher das Shoppen im Geschäft mit einem Termin. Click & Collect hingegen können sich die Befragte in den verschiedensten Branchen gut vorstellen: Bei Produkten in den Bereichen Wohnen und Einrichten, Elektronik oder Freizeit und Hobby ist der Anteil der Befragten, die sich vorstellen können, den Abholservice zu nutzen, höher.  Doch was bedeutet das für die Zukunft von Click & Meet? Zwar ist die Zufriedenheit unter den Nutzern des Terminshoppings recht hoch, trotzdem ist die Absicht, Click & Meet während der Pandemie noch einmal zu nutzen, eher zurückhaltend. Der Service scheint derzeit eher eine kurzfristige Übergangslösung zu sein: Aktuell will nur knapp ein Fünftel nach der Krise (weiterhin) Click & Meet nutzen. Vermutlich wird es aber auch darauf ankommen, welche Maßnahmen die Bundesregierung als Nächstes beschließt und wie lange der Lockdown noch anhalten wird. Shopping mit Termin ist immerhin das einzige Konzept, das aktuell – zumindest dort, wo der Inzidenzwert unter 100 liegt – einen Besuch der Geschäfte und den dortigen Einkauf möglich macht.

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Entwicklungen im Handel: Was kommt?

IFH Köln

Beim Blick aus Handelssicht auf das Coronajahr 2020 wird in erster Linie von online, online und nochmals online gesprochen, so das Handelsforschungsinstitut IFH Köln in einem aktuellen Beitrag.  

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Entwicklungen im Handel: Was kommt?

IFH Köln

Beim Blick aus Handelssicht auf das Coronajahr 2020 wird in erster Linie von online, online und nochmals online gesprochen, so das Handelsforschungsinstitut IFH Köln in einem aktuellen Beitrag.   

Nicht nur shutdownbedingt verzeichnete der Onlinehandel schließlich ein Wachstum von über 20 Prozent. Doch es lohnt auch, die veränderten Bedarfe durch die stay@home-Zeit näher unter die Lupe zu nehmen. Was ist zu lernen? Der Blick auf die Handelszweige zeigt ein Ausnahmejahr, welches je nach Branche für unterschiedlich starke Umsatzrückgänge aber auch -gewinne gesorgt hat. Bei Uhren und Schmuck lag das Minus bei fast acht Prozent. Die Wachstumsratenamplitude zwischen den Handelszweigen für 2020 liegt somit bei circa 60 Prozent – in „normalen“ Jahren bei durchschnittlich 15 Prozent. Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht – wurde das Leben mit dem ersten Shutdown doch schlagartig auf den Kopf gestellt: Aufenthalt im Garten/Wald statt Urlaub. Malen, Basteln, Spielen zu Hause statt in KiTa oder Schule. Homeoffice statt Dienstreisen. Zoom-Meetings statt Freunde treffen. Zuhause kochen statt Essen gehen … Die Liste lässt sich noch weiterführen. So herrschen nicht nur zwischen den einzelnen Handelszweigen teilweise extreme Unterschiede, sondern auch innerhalb dieser. Auch wenn solche Ausnahmejahre nicht zum Standard werden, kann der Handel daraus lernen. Grundlegend untermauert wurde wieder einmal, wie wichtig es ist, von den Kunden aus zu denken: Nur wenn Bedürfnisse verstanden und danach gehandelt wird, kann ein zeitgemäßes Leistungsangebot präsentiert werden. Vor allem in zwei Bereichen haben die Unternehmen schnell reagiert:

  1. Kundenansprache: Wie digitale Kanäle kurzfristig für die Kundenberatung genutzt werden können, zeigen Lösungen mit WhatsApp-Beratung, Livestream-Shopping oder Video-Beratung.
  2. Sortimentsanpassungen: Kurzfristig gilt es, auf neue Bedarfe zu reagieren, wie zum Beispiel dem Trend zum werthaltigen Echtschmuck.

Unter dem Titel „Handel in Coronazeiten – Status quo und Perspektiven“ haben Professor Dr. Werner Reinartz, Universität zu Köln, und das IFH Köln relevante Zahlen zu Markt, Wettbewerb und Konsumverhalten für den Handel der Zukunft zusammengetragen. Die vollständige Unterlage steht IFH Förderern exklusiv im Mitgliederbereich zur Verfügung.

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