News

| Wirtschaft

Vernetztes Einkaufen für weniger Shoppingstress

Studie

Eine neue Studie des IFH Köln zeigt: Sowohl stationäres Shopping als auch der Online-Einkauf bringt aus Kundensicht bestimmte Störfaktoren mit sich. Die Verknüpfung von stationärem Handel und Onlinemarktplätzen kann diese Faktoren überwinden und bietet ein verbessertes Einkaufserlebnis – insbesondere zur Weihnachtszeit.

Weiterlesen

| Wirtschaft

Vernetztes Einkaufen für weniger Shoppingstress

Studie

Eine neue Studie des IFH Köln zeigt: Sowohl stationäres Shopping als auch der Online-Einkauf bringt aus Kundensicht bestimmte Störfaktoren mit sich. Die Verknüpfung von stationärem Handel und Onlinemarktplätzen kann diese Faktoren überwinden und bietet ein verbessertes Einkaufserlebnis – insbesondere zur Weihnachtszeit.

Volle Fußgängerzonen, lange Wartezeiten in den Geschäften und unklare Produktverfügbarkeiten – gerade in der Vorweihnachtszeit sind das aus Sicht der Kunden die Nachteile des stationären Handels. Beim Online-Shopping können unklare Liefertermine und Lieferzeiten, sowie das fehlende multisensorische Einkaufserlebnis als störend empfunden werden. Ein nachhaltig optimiertes Einkaufserlebnis verspricht daher Connected Commerce, die Verknüpfung von Onlinemarktplätzen mit stationären Geschäften. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Connected Commerce“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit Otto und der ECE, die zur Vernetzung ihres Online- und Offline-Angebots das Joint Venture Stocksquare gegründet haben. Connected Commerce bietet die Möglichkeit, auf einem Onlinemarktplatz die Angebote von stationären Geschäften einzusehen, Produkte direkt vor Ort zu reservieren und abzuholen oder direkt aus dem Geschäft nach Hause liefern zu lassen. Bei den befragten Konsument*innen kommen solche Services gut an: Rund zwei Drittel interessieren sich für Connected Commerce und 75 Prozent bewerten die neue Verbindung von Online- und Offline-Shopping als leicht verständlich und modern. „Im digitalisierten Zeitalter verlangen die veränderten Kundenbedürfnisse Reaktionen beim Handel – online und offline. Connected Commerce adressiert die gängigen Pain Points und schafft als hybrides Shoppingkonzept eine nachhaltig optimierte Customer Experience und ein vielversprechendes Kundenbindungspotenzial für Händler“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln. Die meisten Konsument*innen kaufen sowohl online als auch offline ein. Dabei ergänzen sich beide Einkaufsarten immer mehr. 45 Prozent der stationären Käufe geht bereits eine Onlinerecherche voraus. Diesen Trend berücksichtigend gilt es für Händler vor allem Cross-Channel-Angebote zu nutzen, um Kund*innen online und offline zu begegnen. Hier verspricht das Konzept eines anbieterübergreifenden Onlinemarktplatzes einen vielversprechenden Kundenmehrwert, um Angebote übersichtlich einzusehen und zu vergleichen. Insbesondere für Last Minute Einkäufe in der Weihnachtszeit bietet Connected Commerce attraktive Perspektiven, um den unnötigen Besuch von Geschäften oder eine verspätete Lieferung zu vermeiden. So geben 60 Prozent der Befragten an, Connected Commerce für einen Kauf zwei Tage vor Weihnachten nutzen zu würden und sehen den Vorteil mehrheitlich im zuverlässigen und rechtzeitigen Erhalt des Produktes. Bei der zukunftsweisenden Zielgruppe der 16 bis 29-jährigen, den sogenannten Smart Natives, die über ihr Smartphone stets erreichbar sind, erschließt sich ein besonders großes Marktpotenzial. Knapp 90 Prozent der Smart Natives zeigen sich gegenüber Connected Commerce interessiert. Damit liegt diese Gruppe noch einmal deutlich über der Zustimmung von 65 Prozent in der restlichen Bevölkerung. Die hohe Zustimmung dieser jüngeren und Smartphone-affinen Zielgruppe erfordert auch eine Reaktion auf deren Ansprüche: Insbesondere die Online Reservierung und die zentrale Abholung vor Ort im stationären Geschäft ist gerade für die – als besonders online-affin geltenden – Smart Natives ein weitaus wichtigerer Service als für ältere Konsument*innen.

www.ifhkoeln.de

<< zurück

| Wirtschaft

Weihnachtsgeschäft auf Rekordkurs

Einzelhandel

Nachdem die Händler in der Woche vor dem ersten Advent insbesondere in den Innenstädten noch über teilweise niedrige Kundenfrequenzen berichteten, war die Stimmung vor dem zweiten Advent deutlich besser. Die Handelsunternehmen gehen demnach optimistisch in die letzten beiden Adventswochen, wie der Handelsverband Deutschland HDE berichtet.

Weiterlesen

| Wirtschaft

Weihnachtsgeschäft auf Rekordkurs

Einzelhandel

Nachdem die Händler in der Woche vor dem ersten Advent insbesondere in den Innenstädten noch über teilweise niedrige Kundenfrequenzen berichteten, war die Stimmung vor dem zweiten Advent deutlich besser. Die Handelsunternehmen gehen demnach optimistisch in die letzten beiden Adventswochen, wie der Handelsverband Deutschland HDE berichtet.

Insgesamt rechnet der HDE in diesem Jahr in den beiden Monaten November und Dezember mit einem Umsatzplus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit übersteigen die Umsätze im Weihnachtsgeschäft erstmals die 100 Milliarden Euro-Grenze. Auf den Online-Handel entfallen davon rund 15 Milliarden Euro. Allein für Geschenke wollen die Verbraucher dabei online und stationär mehr als 20 Milliarden Euro ausgeben.

www.einzelhandel.de/weihnachten

<< zurück
Foto: Messe München GmbH

| Events

Die Inhorgenta steht niemals still

Inhorgenta Munich

Die zahlreichen Veränderungen der Inhorgenta Munich zahlen sich aus: Die Ausstellerzahl wächst auf über 1000 Firmen.

Weiterlesen
Foto: Messe München GmbH

| Events

Die Inhorgenta steht niemals still

Inhorgenta Munich

Die zahlreichen Veränderungen der Inhorgenta Munich zahlen sich aus: Die Ausstellerzahl wächst auf über 1000 Firmen.
 
Allein in der Premiumschmuckhalle B1 wächst die Zahl der Marken um 22 Prozent. FreyWille, Autore, Hulchi Bellluni, Chimento, Di Go und zahlreiche weitere Marken bereichern 2020 das Angebot. Auch die Uhrenhalle A1 legt um über fünf Prozent bei den Ausstellerzahlen zu. Prominenter Rückkehrer ist hier die Festina Gruppe. Erwin Sattler, Jacques Lemans, Fortis und andere große Namen vervollständigen hier das Spektrum. „Die Inhorgenta Munich steht nie still“, sagt Projektleiterin Stefanie Mändlein. Tatsächlich glänzt der führende Branchenevent wieder mit zahlreichen Neuerungen. So ist die Schweiz das Partnerland der diesjährigen Messe. Führende eidgenössische Marken werden in einem Salon Suisse in der Halle A1 ein Highlight setzen. Das renommierte Musée international d’horlogerie zeigt hier anhand von ausgewählten Exponaten die Uhrmacherkunst vom 18. Jahrhundert bis heute. Mit der Ausstellung „Meine Uhr“ des Creativ Consultants Joachim Schirrmacher und des Fotografen Franco Tettamanti stellen Schweizer Persönlichkeiten ihre eigene Uhr und die Geschichte dahinter vor. Darüber hinaus wird die Halle C2 komplett neu konzipiert und auf die Trendthemen Nachhaltigkeit und Zukunft des Handels ausgerichtet. Bis zum letzten Jahr hieß sie noch „Inhorgenta Forum“, ab 2020 präsentiert sich die attraktive Seminarfläche in der Halle C2 an einem anderen Ort und unter einem neuen Namen: Die „Trendfactory Munich“ verspricht viel Innovatives und Visionäres. Die Fläche, die sich mitten in der Halle für Contemporary Design & Vison befindet, bietet Top-Speakern aus der ganzen Welt einen Bühne. Dazu gehört beispielsweise Rita Lahlou, Senior Manager und Head of Jewelry bei Amazon Europe, die den Zuhörern Einblicke in das immer wichtiger werdende Thema Future Retail on- und offline vermittelt. Ebenfalls bereits fest eingeplant sind Schmuck-Insiderin Katerina Perez, die einen Workshop zum erfolgreichen Vertrieb über Instagram leitet, Jungdesigner Max Julian Fischer, der über innovative Designkonzepte spricht sowie Luxus-Forscherin Paola de Luca. Sie gibt einen Ausblick auf kommende Trends. Im Rahmen des Inhorgenta Awards wird erstmals zudem die neue Kategorie „Public Choice Award - Best Watch“ ausgelobt. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, sagt: „Die Inhorgenta Munich entwickelt sich ständig weiter. Wir möchten damit Zeichen setzen und Impulsgeber sein.“ Und Projektleiterin Stefanie Mändlein ergänzt: „Die Besucher der Inhorgenta Munich 2020 erwartet in den Hallen und darüber hinaus spannende Ausblicke in die Zukunft und höchst interessante Begegnungen mit visionären Experten.“

www.inhorgenta.com

<< zurück
Foto: Volker Renner

| Events

Casio sagt Baselworld 2020 ab

Baselworld

Der japanische Uhrengigant Casio erklärte am Mittwoch, er wolle sich aus der Baselworld 2020 zurückziehen.

Weiterlesen
Foto: Volker Renner

| Events

Casio sagt Baselworld 2020 ab

Baselworld

Der japanische Uhrengigant Casio erklärte am Mittwoch, er wolle sich aus der Baselworld 2020 zurückziehen. 

Casio ist die zweite große japanische Marke, die sich in den letzten Wochen von der Messe verabschiedet hat. Seiko hatte bereits in der ersten Novemberwoche angekündigt, dass sie in Basel aus terminlichen Gründen nicht ausstellen werden. Wie Seiko und der Schweizer Hersteller Breitling hat Casio auf das relativ späte Datum der Basler Messe - vom 30. April bis 5. Mai – als Hauptgrund verwiesen. Das passe nicht zum Zeitplan für die Veröffentlichung der Uhrenneuheiten. Dies ist das jüngste Signal für eine massive Veränderung des Messegeschehens. Die Swatch Group will im März ihre Kollektion 2020 lancieren, während der Luxuskonzern LVMH eigene Pläne für jede seiner Uhrenmarken angekündigt hat – eine Veranstaltung in Dubai im Januar soll hier den Startpunkt bilden. Casio wird wie auch Seiko vom 14. bis 17. Februar auf der Inhorgenta in München zu sehen sein. Casio hat aber nicht ausgeschlossen, zur Baselworld zurückzukehren, wenn der Termin wieder passt. Citizen ist die einzige große japanische Marke, die Basel bislang die Treue hält.

<< zurück

| Schmuck

Niessing gewinnt German Design Award 2020

Auszeichnung

Niessing hat mit seiner Cube Kollektion beim German Design Award 2020 in der Kategorie Luxury Goods „Gold“ gewonnen.

Weiterlesen

| Schmuck

Niessing gewinnt German Design Award 2020

Auszeichnung

Niessing hat mit seiner Cube Kollektion beim German Design Award 2020 in der Kategorie Luxury Goods „Gold“ gewonnen.

Das sagt die Jury vom Rat für Formgebung über Niessing Cube: "Seit Jahrtausenden fasziniert Gold die Menschen, übt eine geradezu magische Wirkung auf sie aus. In ganz besonderer Weise kommt das Edelmetall als Schmuckanhänger in Form des Niessing Cube zur Geltung. Das originelle Design, vier lose zu einem Kubus ineinander verwobene Rechtecke, ist so raffiniert wie schlicht, entfaltet an der Kette oder Schnur getragen aber erst seine ganze Wirkung. Mit jeder Bewegung verändert sich das Erscheinungsbild, wird aus dem streng geometrischen Kubus ein Knäuel dynamischer Rechtecke. Ein faszinierendes, zeitlos elegantes Schmuckstück, das von der Überraschung und dem Wechselspiel aus Ordnung und Chaos lebt." Als Anhänger oder Ohrschmuck getragen, ist Niessing Cube ständig in Bewegung. Linien und Flächen tauchen auf und ab, das Spiel von Licht und Schatten erweckt den Schmuck zum Leben. Geometrisch streng oder dynamisch tanzend: Cube ist so vielfältig wie das Leben.

www.niessing.com

<< zurück
Foto: Sunshine Seeds/iStockphoto

| Wirtschaft

Silber hinkt Gold hinterher

Silber-ETF

Die Nachfrage nach physisch besicherten Silber-ETFs sank im November, wie Heraeus mitteilt.

Weiterlesen
Foto: Sunshine Seeds/iStockphoto

| Wirtschaft

Silber hinkt Gold hinterher

Silber-ETF

Die Nachfrage nach physisch besicherten Silber-ETFs sank im November, wie Heraeus mitteilt. 

Die weltweiten Bestände in Silber-ETFs haben im Laufe des Novembers um 10,5 Mio. Unzen (326,6 t) bzw. 1,5% nachgegeben, da moderate Gewinne in einigen Ländern von Rückgängen in den USA und Groß-britannien um 6 Mio. Unzen (186,6 t) bzw. 5,5 Mio. Unzen (171,1 t) neutralisiert wurden. Trotz der Rückgänge im November verzeichneten die ETF-Bestände im bisherigen Jahresverlauf einen Anstieg um 86 Mio. Unzen (2.674,9 t bzw. 14%). Die physischen Käufe von Kleinanlegern blieben jedoch mit einer robusten Nachfrage nach Barren von 1 kg, 5 kg und 15 kg robust. Da der Goldpreis keine große Dynamik aufweist, wird auch der Silberpreis vermutlich in seiner Entwicklung weiterhin hinter dem Goldpreis zurückbleiben, zumal der Photovoltaik-Markt aufgrund der US-Strafzölle gegen  China einbrechen könnte.

www.heraeus.com

<< zurück
Foto: Laoshi/iStockphoto

| Wirtschaft

Bain-Studie zum globalen Luxusmarkt 2019

Studie

Der weltweite Umsatz mit persönlichen Luxusgütern steigt 2019 um 4 Prozent auf 281 Milliarden Euro, wie die Unternehmensberatung Bain mitteilt. Vor allem chinesische Verbraucher treiben den Boom an.

Weiterlesen
Foto: Laoshi/iStockphoto

| Wirtschaft

Bain-Studie zum globalen Luxusmarkt 2019

Studie

Der weltweite Umsatz mit persönlichen Luxusgütern steigt 2019 um 4 Prozent auf 281 Milliarden Euro, wie die Unternehmensberatung Bain mitteilt. Vor allem chinesische Verbraucher treiben den Boom an.

Genuss- und reisefreudige Chinesen, selbstbewusste und anspruchsvolle junge Käufer, anhaltender Onlineboom: Diese drei Faktoren treiben 2019 das globale Wachstum für persönliche Luxusgüter laut Bain. Dies sind Ergebnisse der neuesten Ausgabe der Studie "Worldwide Luxury Market Monitor", die die internationale Unternehmensberatung Bain & Company gemeinsam mit dem italienischen Luxusgüterverband Fondazione Altagamma schon zum 18. Mal veröffentlicht. Bei den persönlichen Luxusgütern entwickelt sich besonders positiv das Geschäft mit Schmuck (plus 9 Prozent). Der Umsatz mit Uhren geht hingegen um 2 Prozent zurück. "Nach dem starken Umsatzwachstum bis 2015 herrscht im Markt der persönlichen Luxusgüter nun schon seit einiger Zeit Normalität", stellt Bain-Partner und Luxusgüterexperte Oliver Merkel fest. "Und so dürfte es auch bleiben." Bis 2025 wird der Markt um etwa 3 bis 5 Prozent pro Jahr auf dann 335 bis 375 Milliarden Euro wachsen. Voraussetzung ist allerdings, dass die wirtschaftspolitischen Krisen wie der US-amerikanisch-chinesische Handelskonflikt oder die Auseinandersetzungen in Hongkong nicht eskalieren. Insbesondere die chinesischen Kunden werden für die Luxusgüterbranche immer wichtiger. Die Umsätze im Reich der Mitte legen um 26 Prozent auf 30 Milliarden Euro zu. Damit steht China für 90 Prozent des globalen Wachstums bei persönlichen Luxusgütern - trotz der seit Monaten angespannten Lage in Hongkong, durch die die Luxusumsätze in der Stadt um 20 Prozent eingebrochen sind. Die genuss- und reisefreudigen Chinesen beeinflussen auch das Wachstum in Japan (plus 4 Prozent) und im übrigen Asien (plus 6 Prozent), da sie ihre bevorzugten Edelmarken vermehrt dort erwerben. Dank dieses starken Inlands- und Auslandskonsums kommt es auf dem Luxusgütermarkt gerade zu einer zweiten Welle chinesischer Kaufkraft. Den ersten Boom erlebte die Branche in den Jahren 2010 bis 2014. Europa verzeichnet mit einem neuerlichen Plus von 1 Prozent wieder einen leicht positiven Trend. Der Kontinent bleibt mit 88 Milliarden Euro 2019 der weltgrößte regionale Teilmarkt für Luxusgüter. Am besten schneiden Spanien und Großbritannien ab, etwas schwächer entwickelt sich der Konsum in Deutschland und Frankreich. Der amerikanische Doppelkontinent ist mit 84 Milliarden Euro weiterhin der zweitgrößte Markt für Luxusgüter. Hier drücken insbesondere der starke US-Dollar und die rückläufigen Touristenzahlen die Konsumstimmung. Die Generationen Y (nach 1980 geboren) und Z (nach 1995 geboren) sorgen im Luxusgütermarkt weiter für Furore. Auf sie entfällt das gesamte globale Wachstum, dabei dominieren vor allem die jungen Konsumenten aus China und Südostasien. Im Jahr 2035 werden diese beiden Generationen bis zu 85 Prozent des gesamten Luxusmarktvolumens ausmachen. Bain-Experte Merkel betont: "Diese äußerst selbstbewussten Kunden fordern die Luxusmarken permanent heraus, kreativ zu sein und sich weiterzuentwickeln - und zwar über das reine Produkt hinaus." Auch der Onlinekanal gewinnt weiter an Bedeutung. In diesem Jahr ist der Internethandel mit Luxusgütern um 22 Prozent auf 33 Milliarden Euro gestiegen und kommt damit inzwischen auf einen Marktanteil von 12 Prozent. Online- und stationärer Handel beeinflussen sich zunehmend gegenseitig. In der Folge wird der physische Kanal kontinuierlich unterbrochen. "Wir gehen davon aus, dass der Ausbau des stationären Absatzkanals 2020 seinen Höhepunkt erreicht haben könnte", so Merkel. Soziale Verantwortung bleibt für Luxuskunden ein wichtiges Thema und umfasst mehr als Umweltschutz bei der Herstellung. 80 Prozent - allen voran die jungen Konsumenten - bevorzugen Marken, die sozial verantwortlich handeln. Und 60 Prozent sind der Meinung, dass sich die Luxusgüteranbieter stärker engagieren sollten als Unternehmen anderer Branchen. Dazu passt auch der zunehmende Stellenwert des Secondhand-Luxusmarkts. Dieses Segment erreicht 2019 ein Volumen von 26 Milliarden Euro und ermöglicht der Branche den Zugang zu jungen Kundengruppen. Uhren und Schmuck tragen hier 78 Prozent zum Gesamtumsatz bei, der Einkauf im stationären Handel kommt auf 70 Prozent, die Teilmärkte Europa und USA steuern 82 Prozent zu. Die Zahl der Luxuskunden wird laut Bain-Studie bis 2025 weltweit voraussichtlich auf 450 Millionen ansteigen. Derzeit sind es 390 Millionen. Verantwortlich hierfür ist insbesondere die stark wachsende asiatische Mittelschicht.

www.bain.de

<< zurück
Foto: claffra/iStockphoto

| Wirtschaft

Goldpreis erhielt weiter Auftrieb

Goldpreis

Der Goldpreis erhielt vergangene Woche einen weiteren Aufwärtsimpuls, nachdem die Aktienmärkte ausgehend von ihren jüngsten Höchststanden nachgegeben hatten, berichtet Heraeus.

Weiterlesen
Foto: claffra/iStockphoto

| Wirtschaft

Goldpreis erhielt weiter Auftrieb

Goldpreis

Der Goldpreis erhielt vergangene Woche einen weiteren Aufwärtsimpuls, nachdem die Aktienmärkte ausgehend von ihren jüngsten Höchststanden nachgegeben hatten, berichtet Heraeus.

Die Schwäche der Aktienmärkte war die Folge eines Tweets von US-Präsident Trump, der die Hoffnungen auf eine bevorstehende Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China schwinden ließ. Nach der Veröffentlichung solider US-Arbeitsmarktdaten erholten sich die Aktienmärkte wieder. Die spekulativen Anlage-Positionen in Gold gingen am Ende November auf 27,2 Mio. Unzen (846 t) zurück. Sollten die USA die bisher aufgeschobenen Zölle auf chinesische Importe am 15. Dezember einführen, könnte der Goldpreis weiter ansteigen - auch ohne eine vorherige Korrektur der spekulativen Futures-Positionen auf ein näher am Durchschnitt liegendes Niveau. Die Newmont-Goldcorp erlebt zurzeit einen Goldrausch. Sie hat einen Fünf-Jahres-Ausblick vorgelegt, demzufolge die Goldförderung bis 2024 stetig ansteigen wird. Mit 6,7 Mio. Unzen (208,4 t) liegt die Förderprognose für Gold für 2020 um 1,5 Mio. Unzen (46,7 t) höher als für 2019. Über die nächsten fünf Jahre wird ein Anstieg der Förderung auf 6,5 – 7 Mio. Unzen (202,2 t – 217,7 t) erwartet. Infolge des im April 2019 erfolgten Zusammenschlusses wurde Newmont-Goldcorp zum weltgrößten Goldproduzenten, auf den derzeit 6 Prozent des weltweiten Primärangebots entfallen.

www.heraeus.com

<< zurück

| Wirtschaft

Weihnachtsgeschäft zieht an

Einzelhandel

Der Einzelhandel zeigte sich kurz vor dem zweiten Advent zufrieden mit dem Geschäftsverlauf. Das macht eine aktuelle Trendumfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter Einzelhändlern in ganz Deutschland deutlich.

Weiterlesen

| Wirtschaft

Weihnachtsgeschäft zieht an

Einzelhandel

Der Einzelhandel zeigte sich kurz vor dem zweiten Advent zufrieden mit dem Geschäftsverlauf. Das macht eine aktuelle Trendumfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter Einzelhändlern in ganz Deutschland deutlich.

„In der hinter uns liegenden Woche liefen die Geschäfte auch für die Händler in den Innenstädten vielerorts sehr gut. Die Stadtzentren waren insbesondere am gestrigen Samstag voll, viele Kunden fanden den Weg in den Handel“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. In der Woche vor dem ersten Advent hatten sich insbesondere viele mittelständische Innenstadthändler noch eher unzufrieden gezeigt. Einen wichtigen Impuls setzte auch der Nikolaustag am Freitag. Der HDE erwartete im Vorfeld zusätzliche Umsätze von 860 Millionen Euro für die Geschenke in den Nikolausstiefeln. Etwas mehr als ein Viertel der Deutschen kauft laut einer vom HDE in Auftrag gegebenen Studie gezielt Geschenke zum Nikolaustag ein. Insgesamt rechnet der HDE in diesem Jahr in den beiden Monaten November und Dezember mit einem Umsatzplus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit übersteigen die Umsätze im Weihnachtsgeschäft erstmals die 100 Milliarden Euro-Grenze. Auf den Online-Handel entfallen davon rund 15 Milliarden Euro. Allein für Geschenke wollen die Verbraucher dabei online und stationär mehr als 20 Milliarden Euro ausgeben.

www.einzelhandel.de/weihnachten

<< zurück

| Wirtschaft

Ebbe Weiss-Weingart

In Memoriam

Die Gesellschaft für Goldschmiedekunst e. V. trauert um ihre am 13. November im Alter von 96 Jahren verstorbene Ehrenringträgerin Ebbe Weiss-Weingart.

Weiterlesen

| Wirtschaft

Ebbe Weiss-Weingart

In Memoriam

Die Gesellschaft für Goldschmiedekunst e. V. trauert um ihre am 13. November im Alter von 96 Jahren verstorbene Ehrenringträgerin Ebbe Weiss-Weingart. 

Ihre Ausbildung absolvierte die Goldschmiedin in Nürnberg und München. Bereits kurz nach Kriegsende wagte sie es, ihr eigenes Goldschmiedeatelier am Bodensee zu eröffnen. Von Anfang an stand für die Künstlerin das Experimentieren mit neuen technischen Möglichkeiten im Vordergrund. Gerade dieser Aspekt ihres künstlerischen Schaffens brachte ihr große Anerkennung auf nationaler und internationaler Ebene. Bereits 1951 wurde die Künstlerin auf der IX. Triennale von Mailand mit der Silbernen Medaille für ihr außergewöhnliches Schmuckwerk ausgezeichnet. Ebbe Weiss-Weingart gehört zu den wichtigen Wegbereiterinnen der neuen Schmuckszene, 1961 wurde sie zur ersten umfassenden Ausstellung des internationalen Avantgardeschmucks in die Goldsmiths’ Hall nach London eingeladen. Das Deutsche Goldschmiedehaus in Hanau wusste das Werk Weiss-Weingarts ebenfalls schon früh zu schätzen und widmete ihr 1973 eine Einzelausstellung, auch Pforzheim, Leipzig, Schwäbisch Gmünd und Chemnitz würdigten ihr Werk in Einzelausstellungen. Im Jahre 1978 wurde Ebbe Weiss-Weingart von der Gesellschaft für Goldschmiedekunst, deren Mitglied sie seit 1954 war, mit dem Goldenen Ehrenring ausgezeichnet. Über viele Jahre war die Künstlerin auf den Frankfurter Messen Ambiente und Tendence vertreten. Mit der großzügigen Schenkung einer bedeutenden Sammlung ihrer Schmuckstücke aus den Jahren 1947 bis 1998 an die Stadt Hanau im Jahre 2006, zeigte Ebbe Weiss-Weingart erneut die freundschaftliche Verbundenheit zwischen ihr und Hanau. Auch in den nachfolgenden Jahren wurden immer wieder wichtige Werkstücke dem Goldschmiedehaus als Dauerleihgabe überlassen. Hanau präsentierte im Jahre 2014 und 2018 umfangreiche Ausstellungen zum vielseitigen, von technischen Experimenten geprägten Schmuckschaffen der Goldschmiedemeisterin. Mit der im vergangenen Jahr herausgegebene Publikation wurde das Lebenswerk der Künstlerin eindrucksvoll dokumentiert. Ebbe Weiss-Weingart hat fast sieben Jahrzehnte das Schmuckschaffen in Deutschland mit ihren ganz eigenen Gestaltungsideen geprägt, die Gesellschaft für Goldschmiedekunst wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

www.goldschmiedehaus.com

<< zurück

| Wirtschaft

Neustart für Juwelier Heinecke

Wiedereröffnung

Am alten Standort in Hamburg hat Jan-Werner Heinecke in der vergangenen Woche das Traditionsgeschäft wieder eröffnet.

 

Weiterlesen

| Wirtschaft

Neustart für Juwelier Heinecke

Wiedereröffnung

Am alten Standort in Hamburg hat Jan-Werner Heinecke in der vergangenen Woche das Traditionsgeschäft wieder eröffnet.

Seit 1949 residierte das Familienunternehmen Juwelier Heinecke am Eppendorfer Weg in Hamburg. Doch im Mai war nach 70 Jahren aufgrund rückläufiger Umsätze erst mal Schluss. Doch nun wagt der Diamantgutachter und Juwelier aus Leidenschaft, Jan-Werner Heinecke, am selben Standort den Neustart. „Aber natürlich muss man mit der Zeit gehen, und deshalb habe ich ein neues jüngeres Konzept entwickelt“, sagte der Unternehmer dem Hamburger Abendblatt. Vor 14 Jahren war er als Juniorchef eingestiegen, zuvor hatte er unter anderem bei Wempe Erfahrungen gesammelt. Nun wurde das Geschäft komplett umgebaut. Es präsentiert sich in einem stilvoll-jungen Look mit einem offenen Werkstattbereich. Seine Schwester, die Goldschmiedemeisterin Anja-Ellen wird künftig hier ihre Kollektion vorstellen und Kundenanfertigungen sowie die Umarbeitung von Erbstücken anbieten. Zudem holte sich Heinecke als Partner Andreas Hentschel von der gleichnamigen Hamburger Uhrenmanufaktur an Bord. Heinecke möchte den Eppendorfer Weg zudem aus seinem Dornröschenschlaf wecken und wieder zur attraktiven Flaniermeile gemeinsam mit anderen ansässigen Geschäftsleuten aufwerten. Eine erste Idee dazu sind Ausstellungen von Künstlern in den Räumen des Juweliergeschäfts, kuratiert durch seinen Lebensgefährten und Geschäftspartner André Chahil, einem Kunstberater.

<< zurück

| Events

Schatztruhe für Trends

Ambiente

Überraschend, neu, vielfältig, schön - wenn am 7. Februar die Ambiente startet, eröffnet sich dem Fachpublikum eine wahre Schatztruhe an Neuheiten und frischen Impulsen für die Saison.

Weiterlesen

| Events

Schatztruhe für Trends

Ambiente

Überraschend, neu, vielfältig, schön - wenn am 7. Februar die Ambiente startet, eröffnet sich dem Fachpublikum eine wahre Schatztruhe an Neuheiten und frischen Impulsen für die Saison. 

Im Zentrum der rund 4.460 Aussteller stehen die großen Lifestyle-Trends über alle Branchen hinweg. Die Messe ist nach dem Vorbild eines Concept Stores konzipiert. Die Schmuckaussteller präsentieren sich dadurch in einem hoch inspirierenden Umfeld, in dem sie ihre bisherigen, aber auch neue Zielgruppen treffen. Facheinkäufer tauchen in Stilwelten ein, die sie zu neuen spannenden Schnelldrehern für ein individuelles Sortiment führen. Die Interior Design-Halle 8.0 avanciert zum Treffpunkt von Echt- und Designschmuck. Mit dabei sind Aussteller wie Collection C. Schmiesing by Claudia Di Leo, Heide Heinzendorff, Juchem und Willi Weber & Sohn. Zum Blick über den Tellerrand laden die internationalen Jungdesigner im Talents-Areal ein, die hier teils hoch konzeptionelle, teils sehr konkrete Lösungen für die aktuellen Lifestyle-Trends vorstellen. Die Halle 11 bildet den Hotspot für modischen Schmuck, stilsicher eingebunden in das Angebot von persönlichen Accessoires und Geschenken. In der Ebene 11.1 finden Einkäufer unter anderem wichtige Komponenten für die Goldschmiede, darunter Steine und Perlenstränge etwa bei CC-Pearls und Ruppental. Eine Ebene darunter steht die Urban Gifts-Halle 11.0 für ein trend- und designorientiertes Angebot. Schmuckaussteller sind hier Dansk Smykkekunst, die Marke Konplott, Krikor oder Stephisimo. Frische Impulse setzen Neuzugänge wie das junge Wiener Schmucklabel Sorbet Bracelets während Marken wie Aptica, Maxx Factory, Prodis-Design und TheMoshi den Rahmen mit zeitgeistigen persönlichen Accessoires gestalten. Es gibt also wieder viel zu entdecken auf der Ambiente vom 7. bis 11. Februar.

www.ambiente.messefrankfurt.com

 

<< zurück
Foto: Hannes Magerstaedt

| Events

Volles Haus bei der Winners Night

Deutscher Schmuck- und Edelsteinpreis

Full House und hohe Promi-Dichte machten die Verleihung des 50. Deutschen Schmuck- und Edelsteinpreis in Idar-Oberstein am 29. November zu einem funkelnden Event.

Weiterlesen
Foto: Hannes Magerstaedt

| Events

Volles Haus bei der Winners Night

Deutscher Schmuck- und Edelsteinpreis

Full House und hohe Promi-Dichte machten die Verleihung des 50. Deutschen Schmuck- und Edelsteinpreis in Idar-Oberstein am 29. November zu einem funkelnden Event. 

Im Jahr 1969 ging der wohl renommierteste Designwettbewerb der Branche an den Start. Da lag es nahe, zum runden Geburtstag das Thema Flower-Power zu wählen. Und wie einst die Blumenkinder verstanden es auch die Gäste heute - zuerst im Stadttheater Idar-Oberstein und später im Parkhotel – bis in die Morgenstunden ausgelassen die Preisverleihung zu feiern. Zumal der erste und zweite Hauptpreis des Deutschen Schmuck- und Edelsteinpreises, der durch den Vorsitzenden des Bundesverbandes der Edelstein- und Diamantindustrie Paul-Otto Caesar, übergeben wurde, an ortsansässige Künstler ging. Zahlreiche Promis gaben wieder ihr Stelldichein in der Hunsrück-Metropole: Designer Harald Glööckler, Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, Branchengrößen wie Wolfram Diener (UBM) und Michel Loris-Melikoff (Baselworld) waren ebenso vor Ort wie TV-Moderatorin und Schauspielerin Caroline Beil, die als neue Schmuck- und Edelsteinbotschafterin 2020 vorgestellt wurde. Alfons Schuhbeck bekochte die Gäste, die Weather Girls, bekannt durch den Hit „It's Raining Men“ sorgten auf der Bühne stimmgewaltig für gute Laune. Das von Jörg Lindemann, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Edelstein und Diamantindustrie, versprochene grandiose Feuerwerk zum 50. Geburtstag hat gezündet. Wer mehr über die Veranstaltung und den Bundesverband erfahren möchte, sollte auf jeden Fall die von Untitled Hamburg gestalteten Webseiten besuchen.

www.deutscher-edelsteinpreis.de
www.bv-edelsteine-diamanten.de

<< zurück

| Uhren

Omega präsentiert James Bond-Uhr

Omega

Das 25. James Bond Abenteuer, Keine Zeit Zu Sterben, kommt im April 2020 in die Kinos – Omega präsentiert bereits jetzt jenes neue Modell, das von 007 im Film getragen wird. Der Zeitmesser aus dem Film ergänzt als unlimitierte Uhr die aktuelle Kollektion und wird ab Februar erhältlich sein.

Weiterlesen

| Uhren

Omega präsentiert James Bond-Uhr

Omega

Das 25. James Bond Abenteuer, Keine Zeit Zu Sterben, kommt im April 2020 in die Kinos – Omega präsentiert bereits jetzt jenes neue Modell, das von 007 im Film getragen wird. Der Zeitmesser aus dem Film ergänzt als unlimitierte Uhr die aktuelle Kollektion und wird ab Februar erhältlich sein. 

Bei der Konzeption der neuen Seamaster Diver 300M 007 Edition wurden auch militärische Bedürfnisse berücksichtigt und es flossen sogar der Input von Daniel Craig sowie der 007-Produzenten mit ein. Omega stand während des gesamten Designprozesses in engem Kontakt mit dem Schauspieler, der durch sein besonderes Verhältnis zur Figur James Bond weiß, welche Anforderungen ein Spion an eine Uhr haben könnte. Die Anmerkungen und der Input von Daniel Craig hatten großen Einfluss auf das Endergebnis. Er sagt dazu: „In der Zusammenarbeit mit OMEGA entschieden wir, dass für einen Mann vom Militär wie 007 es ist, eine sehr leichte Uhr benötigt. Zudem habe ich einige Details im Vintage-Stil sowie die Farbe vorgeschlagen, um der Uhr eine einmalige Note zu verleihen. Die fertige Uhr sieht unglaublich aus.“ Sowohl das 42 Millimeter Gehäuse als auch das Mesh-Armband mit seiner innovativen, verstellbaren Schließe wurden aus Titan Grade 2 gefertigt. Das Material ist robust und leicht zugleich – ideal für einen Undercover-Agenten. Um noch weiteres Gewicht einzusparen, hat Omega für Lünette und Zifferblatt braunes Aluminium verwendet – ein Farbton, der unter Kennern „tropical“ heißt. Der klassische Look entsteht durch Super-LumiNova im Vintage-Stil, welche auf der Tauchskala, den geschwärzten Zeigern und den Indizes zum Einsatz kommt. Auf der Rückseite sind eine Reihe von Zahlen zu finden, die dem Format echter Militäruhren entsprechen. „0552“ ist der Code für Navy-Personal, während sich “923 7697” auf eine Taucheruhr bezieht. Der Buchstabe „A“ ist der Code für eine Uhr mit verschraubter Krone und „007“ der berühmte Alias und die Agentennummer von James Bond. Die letzte Zahl „62“ wiederum steht für das Jahr, in dem der erste James Bond Film gedreht wurde. Dank des NAIAD LOCK-Systems im Gehäuseboden sind alle Gravuren korrekt ausgerichtet. Im Inneren der Uhr schlägt ein beeindruckendes Werk, das Omega Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8806, welches die höchsten Branchenstandards in Bezug auf Präzision und Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern erfüllt. Die Uhr wird ab Februar 2020 erhältlich sein. Sie steht wahlweise mit Mesh-Armband aus Titan zur Verfügung oder mit Dunkelbraun-Grau-Beige gestreiftem Nato-Band auf dessen Schlaufe das 007-Logo graviert ist. Beide Varianten werden in einem exklusiven dunkelbraunen Stoffbeutel ausgeliefert.

 

<< zurück

| Wirtschaft

Chronext eröffnet Pick-up Lounge in Paris

Online-Handel

Die Online-Plattform für Luxusuhren Chronext hat in der Maßschneiderei „Blandin & Delloye" in Paris eine weitere Pick-up Lounge eröffnet und baut damit sein Multichannel-Konzept weiter aus.

Weiterlesen

| Wirtschaft

Chronext eröffnet Pick-up Lounge in Paris

Online-Handel

Die Online-Plattform für Luxusuhren Chronext hat in der Maßschneiderei „Blandin & Delloye" in Paris eine weitere Pick-up Lounge eröffnet und baut damit sein Multichannel-Konzept weiter aus. 

Der nun bereits 19. Store bietet Kunden in der Modemetropole die Möglichkeit, sich persönlich beraten zu lassen und die im Onlineshop bestellte Uhr vor Ort abzuholen. Um Kunden den Rundum-Service online und offline gewährleisten zu können, ist zudem eine französische Version der Chronext Website live gegangen. „Je mehr Interaktionen ein Kunde mit der Marke über den Tag verteilt schafft, desto vertrauensvoller ist sie”, sagt Philipp Man, Gründer und CEO von Chronext. „Wir versuchen daher unsere Kunden über verschiedene Kanäle hinweg zu begleiten und zu informieren: Ob bei einer Recherche im Internet, vor Ort im Geschäft oder unterwegs per Smartphone. Stationärer Handel und E-Commerce ergänzen sich an vielen Schnittstellen.” Die Kooperation mit dem Pariser Maßschneider „Blandin & Delloye“ passt zum Konzept von Chronext: „Genau wie jedes Uhrwerk ist auch die Anfertigung von Maßkleidung ein traditionelles und präzises Handwerk. Wir hätten keinen passenderen Partner finden können”, kommentiert Philipp Man. Über 7.000 Modelle: Genau wie in Köln, Hamburg, Berlin, Frankfurt a.M., München, Zug in der Schweiz, London, Maastricht, Wien, auf Sylt, Toronto, Vancouver, Montreal, Melbourne, Sydney, Perth, Brisbane und Hongkong können Kunden ab sofort jede im Chronext-Shop erhältliche Uhr in die 14 Rue Mayet in 75006 Paris bestellen. Jedes Modell, ob neu oder gebraucht, wird von Uhrmachermeistern überprüft und bekommt ein Echtheitszertifikat. Uhren werden auf der Plattform entweder vom Hersteller, einem Großhändler oder einem der 2.000 Einzelhändler aus 40 Ländern angeboten.

www.chronext.com

 

<< zurück
Foto: gahsoon/iStockphoto

| Wirtschaft

Platin schwächelt

Platin

Die Nachfrage für Platinschmuck bleibt schwach in China, wie Heraeus in seinem jüngsten Bericht feststellt.

Weiterlesen
Foto: gahsoon/iStockphoto

| Wirtschaft

Platin schwächelt

Platin

Die Nachfrage für Platinschmuck bleibt schwach in China, wie Heraeus in seinem jüngsten Bericht feststellt. 

Verliert die Nachfrage aus dem Osten ihren Stellenwert? Der Absatz von Platinschmuck in China ist im dritten Quartal im Vorjahresvergleich um weitere 16 Prozent geschrumpft, womit die Nachfrage für das bisherige Jahr 2019 einen Einbruch von 13 Zähler verzeichnet. Die Platineinfuhren Hongkongs, die vielfach zur Schätzung des Platinverbrauchs zur Schmuckherstellung in China heran gezogen werden, fielen im dritten Quartal um 69 Prozent auf 2,8 Tonnen. Das Fertigungsvolumen ging nach Angaben der Platin Guild International (PGI) infolgedessen um 31 Prozent zurück. Dem WPIC zufolge entfiel 2018 eine Nachfrage in Höhe von 1.155.000 Unzen (35,9 t) auf die chinesische Schmuckindustrie, Schätzungen zufolge wird diese nach neun Monaten mit schwacher Nachfrageentwicklung für das Gesamtjahr 2019 um 12-15 Prozent sinken. Im Gegensatz dazu verzeichnete Japan ein Wachstum des Absatzes von Platinschmuck in Höhe von 4,6 Prozent. Die Erhöhung der Verbrauchssteuer (Mehrwertsteuer), die zum 1. Oktober angehoben wurde, hat die Verkäufe angetrieben. Auch in Indien, wo das dritte Quartal wegen der Monsunzeit üblicherweise ruhig verläuft, übertraf der Absatz mit einem Wachstum von 10 Prozent die Erwartungen. Dennoch wird in diesem Jahr die globale Nachfrage nach Platinschmuck sinken, weil der Absatz in China (das einen Marktanteil von 50 Prozent hat) weiterhin rückläufig ist.

www.heraeus.com

<< zurück

| Events

Nordstil sorgt für frischen Wind

Nordstil

Wenn die Winter-Nordstil vom 11. bis 13. Januar 2020 ihre Tore öffnet, weht wieder ein besonders frischer Wind durch die Messehallen. Für diesen sorgen nicht nur die Neuheiten der Aussteller, sondern auch Highlights wie das Nordstil Forum.

Weiterlesen

| Events

Nordstil sorgt für frischen Wind

Nordstil

Wenn die Winter-Nordstil vom 11. bis 13. Januar 2020 ihre Tore öffnet, weht wieder ein besonders frischer Wind durch die Messehallen. Für diesen sorgen nicht nur die Neuheiten der Aussteller, sondern auch Highlights wie das Nordstil Forum. 

„Eine steife Brise kann einem entgegenwehen. Oder man kann sie dazu nutzen, ordentlich Fahrt aufzunehmen. Im Nordstil Forum begrüßen wir viele erfahrene Experten, die dem Handel helfen, aktuelle Strömungen richtig einzuschätzen, die Segel zu setzen und neuen Schwung ins Geschäft zu bringen“, sagt Binu Thomas, Leiter Nordstil. Dafür bietet das Nordstil Forum an allen drei Messetagen ein volles Programm. Die Themen reichen von den aktuellen Mega- und Lifestyletrends über wirksame Aktionen am POS bis hin zu digitalen Konzepten für inhabergeführte Unternehmen. Mit dabei sind Stars wie der schwedische Blogger Trendstefan und der Digitalexperte Francesco Ferreri. Wie verändern heutige Innovationen die Kundenkanäle und wie kann der Handel darauf reagieren? Der Digital-Entrepreneur und Gründer des Digital Apartment, Francesco Ferreri, zeigt am ersten Messetag auf, wie Händler den Überblick über das digitale Marktgeschehen behalten können. Am Messemontag lüftet er das Geheimnis rund um das „Digital Mindset“ und erläutert, wieso E-Commerce mehr ist als Bällebad und Kicker. „Handel(n) stationär & digital: Auf die Kombination kommt es an!“ ist das Thema von Elmar Fedderke. Der Handelsexperte liefert seinen Zuhörern praktische Hilfestellungen dazu, wie sie ihr eigenes Engagement an der Schnittstelle offline-online prüfen und verbessern können. Wie die sozialen Medien das Geschäft zum Erblühen bringen, führt Rupert Fey, Gründer Beyond Flora, in seinem praxisorientierten Beitrag vor. An allen drei Tagen können sich die Fachbesucher dazu aus erster Hand darüber informieren, wie die neue Orderplattform Nextrade funktioniert. Als Speaker und Ansprechpartner sind Nicolaus Gedat, Geschäftsführer nmedia GmbH und Daniel Zander, IT-Projektmanager nmedia GmbH, vor Ort. Er ist der Star der Branche: Stefan Nilsson – besser bekannt als „Trendstefan“ – berichtet von den weltweit coolsten und innovativsten Retail-Konzepten. Der sympathische Schwede hat mit seinem Blog „trendstefan.se“ Fans auf der ganzen Welt gewonnen. Am Messesamstag befasst er sich unter anderem mit der Frage, was Konsumenten heute zu loyalen Kunden macht. Am Messesonntag rückt er den Megatrend „Nachhaltigkeit“ aus skandinavischer Sicht ins Licht. Intelligente und ganzheitliche Strategien für die Kreislaufwirtschaft stellt Dagmar Parusel, Projektmanagerin der EPEA GmbH, in ihrem Vortrag „Einblick in zukünftige Konsumkulturen - Cradle to Cradle“ vor. Darin erläutert sie nicht nur, wie diese besondere Art des Recyclings funktioniert, sondern auch wie es dem Einzelhandel gelingt, die „Generation Y“ mit verantwortungsvollen Produkten anzusprechen. Ebenfalls einem Megatrend widmet sich die Designerin Jutta Werner in ihrem Vortrag „The Power of Product - Wie gut gewählte Produkte sich auf unser Wohlbefinden auswirken.“ Darin gibt sie Antworten auf Fragen wie: Was sind die neuen Wohlfühltrends? Und womit kann ich in einer Welt, in der es scheinbar alles gibt, meine Käufer erreichen? Inspirierend und speziell auf den POS abgestimmt sind die beiden Praxissessions „Schächtelchen, Kästchen, Tütchen. Frühling und Sommer zum Einpacken“ – eine Ideenkiste der Verpackungstrainerin Gudrun Rohsmöller – sowie „Florale Präsentationen und neue stilistische Ideen für die POS-Gestaltung“ der Floristin und Gestalterin Marion Schouten. Insgesamt bietet das Forum auf der Winter-Nordstil fast 30 Vorträge. Einige davon werden an mehreren Terminen angeboten, so dass sich Messe- und Konferenzbesuch ideal vereinen lassen.

www.nordstil.messefrankfurt.com/forum

<< zurück

| Events

Oscar der Schmuckbranche steht in den Startlöchern

Inhorgenta Award 2020

Die Vorbereitungen zum Inhorgenta Award laufen auf Hochtouren. Bei der exklusiven Abendgala am 16. Februar 2020 stehen wieder innovative Designkonzepte und handwerkliche Qualität im Mittelpunkt.

Weiterlesen

| Events

Oscar der Schmuckbranche steht in den Startlöchern

Inhorgenta Award 2020

Die Vorbereitungen zum Inhorgenta Award laufen auf Hochtouren. Bei der exklusiven Abendgala am 16. Februar 2020 stehen wieder innovative Designkonzepte und handwerkliche Qualität im Mittelpunkt. 

Die Verleihung ist ein Saisonhighlight, nicht nur für die Branche, sondern auch für die prominenten Gäste sowie zahlreiche Medienvertreter. Steigende Einreichungszahlen und eine positive Resonanz prägen die Entwicklung des Awards seit seiner Premiere in 2017. „Der Inhorgenta Award gilt als echte Anerkennung und die Preisverleihung ist der Höhepunkt im Rahmenprogramm der Messe“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Messe München. Neben der etablierten Kategorie „Public Choice – Best Piece of Jewelry“ wird erstmals der „Public Choice Award – Best Watch” ausgelobt. Per Onlinevoting wählt das Publikum auf Basis von Beschreibung und Fotos den Sieger. Die weiteren Kategorien: Fine Jewelry, Fashion Jewelry, Watch Design, Designer of the Year, Design Newcomer of the Year und Next Generation Retail. Eine Jury aus Experten und Opinion Leadern bewertet die eingereichten Schmuckstücke und Uhren. Neu dabei sind Claudia Hofmann, Gründerin des German Fashion Council und Jörn Kengelbach, Chefredakteur des Lifestyle Magazins Robb Report. Ebenso erstmals in der Jury: Christoph Stelzer vom Retail-Spezialist Dfrost, Heide Rezepa-Zabel, „Bares für Rares“-Schmuck-Expertin, und Buchautorin Mira Wiesinger. Zu den weiteren Mitgliedern zählen Anja Heiden, Mitglied der Geschäftsleitung bei Wempe, sowie Christine Lüdeke, Professorin für Gestaltung an der Hochschule Pforzheim. Auch der Designer der Inhorgenta Award-Trophäe Patrik Muff und der Uhrenexperte Gisbert Brunner sind erneut Teil der Jury. Der deutsche Influencer und Schmucklabel-Gründer, André Hamann ist nicht nur offizieller Brand Ambassador der Messe, sondern ebenfalls Teil der Jury. Stefanie Mändlein, Projektleiterin der Inhorgenta, erklärt: „Der Inhorgenta Award wird auch deshalb so geschätzt, da unsere Jury hohe Maßstäbe ansetzt. Die Trophäe stellt daher eine echte fachliche Auszeichnung dar.“ Die Verleihung findet im edlen Ambiente der BMW Welt statt. 450 Gäste, Prominente und zahlreiche Medienvertreter werden zur Veranstaltung erwartet. Inhorgenta-Botschafter André Hamann blickt mit Spannung auf den Abend: „Ich freue mich zum ersten Mal Teil der Jury zu sein. Da ich selbst Schmuckdesigner bin, weiß ich es sehr zu schätzen, dass Ideen und Konzepte in so einem hochwertigen Ambiente gewürdigt werden.“

www.inhorgenta.com

 

<< zurück
Foto: Inc/Shutterstock

| Wirtschaft

Silberförderung sinkt

Silber

Der Rückgang der Silberförderung spitzt sich laut Heraeus zu.

Weiterlesen
Foto: Inc/Shutterstock

| Wirtschaft

Silberförderung sinkt

Silber

Der Rückgang der Silberförderung spitzt sich laut Heraeus zu. 

Proteste und soziale Umwälzungen in Südamerika führen zusammen mit unerwartet geringen Silbergehalten in den Erzen in einigen der größten Silberminen zu einem erneuten Rückgang der Minenförderung in diesem Jahr. Das Unternehmen Hochschild hat sein avisiertes Produktionsziel für 2020 um 5 Prozent auf 35 Mio. US-Dollar je Feinunze (1.088,6 t) gesenkt, um weitere Explorationen zu ermöglichen, nachdem 2019 die Silbergehalte im Erz der Pallancata-Mine gefallen sind. Im vergangenen Jahr belief sich das Primärangebot von Silber auf 855,7 Mio. Unzen (26.615,2 t) – seit der Rekordproduktion von 2015 sank das Silberangebot der Minen mit zunehmender Geschwindigkeit. Wie auch der Goldpreis wird der Silberpreis kurzfristig höchstwahrscheinlich weiterhin unter Druck bleiben.

www.heraeus.com

<< zurück
Foto: Pressmaster/Shutterstock

| Wirtschaft

Guter Start ins Weihnachtsgeschäft

Einzelhandel

Kurz vor dem ersten Advent erlebte das Weihnachtsgeschäft mit dem Black Friday am 29.11. im Einzelhandel sein erstes Highlight.

Weiterlesen
Foto: Pressmaster/Shutterstock

| Wirtschaft

Guter Start ins Weihnachtsgeschäft

Einzelhandel

Kurz vor dem ersten Advent erlebte das Weihnachtsgeschäft mit dem Black Friday am 29.11. im Einzelhandel sein erstes Highlight. 

Viele Handelsunternehmen nutzten die Gelegenheit, um den Kunden Rabatte einzuräumen und Sonderangebote zu machen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von 3,1 Milliarden an Black Friday und Cyber Monday. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 22 Prozent. Beide Tage werden von Jahr zu Jahr bekannter, deshalb beteiligen sich auch immer mehr Händler an diesen beiden Anlässen. Mehr Informationen und Zahlen unter. Für das Weihnachtsgeschäft insgesamt (Gesamtumsatz November + Dezember) erwartet der HDE im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von drei Prozent auf dann knapp mehr als 102 Milliarden Euro. Damit steigen die Erlöse gegenüber dem Vorjahr um drei Milliarden und erreichen in November und Dezember erstmals die 100-Milliarden-Euro-Marke. Die Online-Umsätze werden im Weihnachtsgeschäft bei knapp 15 Milliarden Euro liegen, was im Vorjahresvergleich einem Plus von knapp elf Prozent entspricht.

www.einzelhandel.de

<< zurück

| Wirtschaft

Gold zeigt saisonale Schwäche

Goldpreis

Zum Jahresende denken Händler darüber nach, Gewinne zu realisieren. Der Goldpreis, der bei 1.464 US-Dollar je Feinunze notiert, hat in diesem Jahr einen Anstieg um 14 Prozent verzeichnet, wie Heraeus berichtet.

Weiterlesen

| Wirtschaft

Gold zeigt saisonale Schwäche

Goldpreis

Zum Jahresende denken Händler darüber nach, Gewinne zu realisieren. Der Goldpreis, der bei 1.464 US-Dollar je Feinunze notiert, hat in diesem Jahr einen Anstieg um 14 Prozent verzeichnet, wie Heraeus berichtet. 

Das Metall ist damit für 2019 der Rohstoff mit der fünftbesten Preisentwicklung. Die spekulativen Anlage-Positionen an der Warenterminbörse COMEX stiegen am 19. November auf 28,6 Mio. Unzen (889,6 t) und erreichten damit ein Niveau nahe am jüngsten Hoch von 31,2 Mio. Unzen (970,4 t) und am Rekordhoch von 31,6 Mio. Unzen (982,9 t). Normalerweise liegen zu Beginn einer Goldpreis-Rally die spekulativen Positionen deutlich niedriger. Sollten die USA und China den ersten Teil eines Handelsabkommens beschließen, bevor am 15. Dezember neue Zollerhöhungen in Kraft treten, dürfte es zu weiteren Verkäufen kommen. Dies passt zusammen mit dem für den Goldpreis typischen saisonalen Muster mit einer schwachen Phase Mitte Dezember, auf die in den letzten Handelstagen eine Rally folgt, die auch im ersten Quartal des Folgejahres andauert. Die US-Aktienmärkte erreichten wegen des Optimismus hinsichtlich einer bevorstehenden Einigung Chinas und der USA auf ein Handelsabkommen Rekordhöchststände. Dies führte zu einem Anstieg der Anleiherenditen und einem Rückgang des Goldpreises. Die drei in kurzen Abständen aufeinander folgenden Zinssenkungen der US-Notenbank Federal Reserve verdeutlichen, dass die gesamtwirtschaftliche Lage der USA ernster ist als bei einer Volkswirtschaft, die in der Mitte des Konjunkturzyklus Unterstützung benötigt – dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund einer länger als 10 Jahre andauernden Wachstumsperiode. Die EZB hat ihre Einlagenfazilität auf -0,5 Prozent gesenkt, doch es ist fraglich, wie viel Spielraum ihr noch verbleibt. Nach drei Zinssenkungen liegt der Zinskorridor der Fed bei 1,50 bis 1,75 Prozent. Unabhängig davon dürfte das BIP-Wachstum der USA abnehmen und die Zinsstrukturkurve wird nach einem inversen Verlauf steiler, was auf eine nahende Rezession hindeutet. Sollte die US-Volkswirtschaft weiterhin schwächeln, wird die Fed den Leitzins erneut senken. Sicherheitsorientierte Anlagen sollten somit weiterhin gefragt sein und auch der Goldpreis dürfte im kommenden Jahr davon profitieren. Die chinesischen Goldimporte sind im laufenden Jahr um 40 Prozent eingebrochen, was, laut Heraeus insbesondere durch die sehr schwachen Monate Juli (43,6 t) und Oktober (34,9 t) verursacht wurde. Die Goldimporte belaufen sich im bisherigen Jahr auf 791 Tonnen und liegen damit unter den im selben Zeitraum 2018 erreichten 1.338 Tonnen. Im Oktober traten die Auswirkungen des andauernden Handelskonflikts zwischen den USA und China sowie der Unruhen in Hongkong zutage – die Netto-Goldeinfuhren Festlandchinas aus Hongkong, die als Haupthandelsweg ein Indikator für die Marktstimmung sind, gaben inoffiziellen Berichten zufolge gegenüber September um weitere 10,8 Prozent auf 10.400 Tonnen nach. Die an der Shanghai Gold Exchange (SGE) gehandelten Goldvolumina gingen im Vergleich zum Vormonat um 32 Prozent auf 231 Tonnen zurück. Dem World Gold Council zufolge müsste die private Nachfrage nach Schmuck, Barren und Münzen im letzten Quartal um 35 Prozent ansteigen, um das Niveau von 994,3 t zu erreichen. Die Analysten von Heraeus halten das für unwahrscheinlich.

www.heraeus.com

<< zurück

| Events

Gübelin Ball: Ein funkelnder Erfolg

Benefizball

Bereits zum zweiten Mal haben das Haus Gübelin und das Luzerner Sinfonieorchester einen eleganten Benefizball ausgerichtet. Am 30. November folgten rund 260 Ballfreunde und Kulturinteressierte der Einladung zum Gübelin Luzerner Sinfonieball, um in bester Gesellschaft die musikalische Jugendförderung zu unterstützen. Ein voller Erfolg, denn bei diesem Charity-Anlass wurden über 72 000 Schweizer Franken erzielt.

Weiterlesen

| Events

Gübelin Ball: Ein funkelnder Erfolg

Benefizball

Bereits zum zweiten Mal haben das Haus Gübelin und das Luzerner Sinfonieorchester einen eleganten Benefizball ausgerichtet. Am 30. November folgten rund 260 Ballfreunde und Kulturinteressierte der Einladung zum Gübelin Luzerner Sinfonieball, um in bester Gesellschaft die musikalische Jugendförderung zu unterstützen. Ein voller Erfolg, denn bei diesem Charity-Anlass wurden über 72 000 Schweizer Franken erzielt. 

Aufgrund des enormen Anklangs auf die letztjährige Premiere des Balls haben sich das Luzerner Sinfonieorchester und Gübelin entschlossen, den erfolgreichen Benefizanlass fortzusetzen. Auch in diesem Jahr stellten die Gastgeber ein facettenreiches und farbenfrohes Programm zusammen. Dieses gewährte Einblicke in die vielschichtigen Musikvermittlungsaktivitäten des Orchesters. Zu den musikalischen Höhepunkten gehörte der Auftritt der aufstrebenden 16-jährigen Geigerin Maria Dueñas. Die Spanierin, die trotz ihres jungen Alters bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, stellte sich dem Luzerner Ballpublikum exklusiv vor. Kinder aus dem Patenprojekt «Mein Musiker» zeigten ebenso ihr Können wie Schüler und Schülerinnen aus Luzern und Meggen, die sich eigens für den Ball zu einem Chor formierten. «Solche Beiträge beweisen, dass eine Begeisterung für klassische Musik entsteht, wenn man selber musiziert», freute sich Numa Bischof Ullmann, Intendant der Luzerner Sinfonieorchesters. «Nur dank Einnahmen wie jenen aus dem Gübelin Luzerner Sinfonieball können wir aber ein so breit gefächertes Musikvermittlungsprogramm anbieten.» Die Tanzfläche wurde zu beliebten und bekannten Melodien des Luzerner Sinfonieorchesters eröffnet. Am späteren Abend luden zeitgenössische Rhythmen von DJ Tarnover zur Ball-Party. Mit rund 260 Besucherinnen und Besuchern war der zweite Gübelin Luzerner Sinfonieball bereits mehrere Wochen vor dem Anlass komplett ausverkauft. Die limitierte Gästeanzahl verlieh dem Ball eine persönliche Note und bot den Gästen die Möglichkeit, alte Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Als Moderator führte Nik Hartmann durch den Abend. Zu den musikalischen Genüssen gesellten sich kulinarische Kreationen von Tanja Grandits. Die Köchin des Jahres 2020 begeisterte mit einem Galadiner, von dem die Gäste in den höchsten Tönen schwärmten. Zu den illustren Gästen zählten unter anderem die Balletttänzerin und Kontorsionistin Nina Burri sowie Sindi Arifi, Laetitia Guarino und Clifford Lilley. Lokale Prominenz mit klingenden Namen und Grössen aus Wirtschaft, Politik und Kultur nahmen ebenfalls an der glamourösen Ballnacht teil. Mit etwas Glück konnten die Gäste hochkarätige Tombola-Preise gewinnen. Strahlendes Highlight der Tombola war ein Padpadradscha-Ring aus der neuen Linie «Splendid Feather» von Gübelin Jewellery. Der Rotgoldring ist mit einem seltenen Padparadscha (1.55 ct), pastellfarbenen Saphiren und Brillanten besetzt und hat einen Wert von 20 000 Franken. Zwei einzigartige Preise konnten die Ballgäste in einer stillen Auktion ersteigern: ein Privatkonzert mit Musikern des Luzerner Sinfonieorchesters und ein Kochworkshop mit Tanja Grandits. Dank der Tombola, der stillen Auktion und grosszügigen Spenden konnte an diesem Abend die stolze Summe von 72.708 Franken geniert werden. Dieser Erlös kommt vollumfänglich den Musikvermittlungs-Projekten des Luzerner Sinfonieorchesters zugute. Raphael Gübelin betont: «Das Luzerner Sinfonieorchester ist ein Juwel in der Welt der klassischen Musik. Mit unserem Engagement möchten wir dazu beitragen, die Jugendförderung des ältesten Sinfonieorchesters nachhaltig zu unterstützen.» Als Hommage an den seltenen Padparadscha-Saphir waren die festlichen Räumlichkeiten des Hotels Schweizerhof Luzern in romantische orange-rosa Töne getaucht. Mit viel Liebe zum Detail prägte die seltene Saphir-Varietät leitmotivisch das funkelnde Ambiente des Balls. Zudem hatten die Gäste Gelegenheit, die Novitäten von Gübelin Jewellery zu entdecken. Der Schmuck aus der «Aurora» Welt ist von der faszinierenden Innenwelt des Padparadschas inspiriert und wurde exklusiv zum Ball erstmals in Luzern ausgestellt.

www.gubelin.com 

<< zurück

| Schmuck

Neue Vertriebskollegin bei Clioro

Clioro

Ab Januar 2020 wird Ulrike Richwien den Außendienst von Clioro übernehmen.

Weiterlesen

| Schmuck

Neue Vertriebskollegin bei Clioro

Clioro

Ab Januar 2020 wird Ulrike Richwien den Außendienst von Clioro übernehmen. 

Ulrike Richwien war ihr gesamtes Berufsleben in der Schmuckbranche tätig, zuletzt mehrere Jahre bei IsabelleFa, davor bei Wellendorff. Ulrike Richwien hat nochmals eine neue Herausforderung gesucht und sich daher im Herbst bei der Dettinger-Gruppe insbesondere für die Tochterfirma Clioro beworben. Schnell wurde sie sich mit Falk Dettinger einig, der im Außendienst bei Clioro Handlungsbedarf sieht. Ab Januar geht es los und Ulrike Richwien wird auf den Messen in München und Basel am Stand für die Kunden präsent sein.

<< zurück

| Schmuck

German Design Award 2020 für Touch-Ring

Auszeichnung

Die Ulmer Manufaktur Ehinger-Schwarz 1876 gewinnt zum zweiten Mal den German Design Award für ihren Touch-Ring.

 

Weiterlesen

| Schmuck

German Design Award 2020 für Touch-Ring

Auszeichnung

Die Ulmer Manufaktur Ehinger-Schwarz 1876 gewinnt zum zweiten Mal den German Design Award für ihren Touch-Ring. 

In Sekunden ein neuer Ring. Dank des innovativen Touch-Systems von Ehinger-Schwarz 1876 kann die Trägerin in wenigen Augenblicken ihren Ring selbst gestalten und verändern. Das außergewöhnliche Schmuckdesign und der innovative Wechselmechanismus der Touch Ringe wurde mit dem German Design Award „Winner 2020“ in der Kategorie Excellent Product Design – Luxury Goods ausgezeichnet. Dies ist damit die zweite Auszeichnung der Touch Ringe. Bereits im Frühjahr 2019 wurden die Schmuckstücke mit dem Red Dot Designpreis 2019 prämiert.

www.ehinger-schwarz.de

<< zurück

| Wirtschaft

30 Jahre Goldschmiede Albath

Jubiläum

Ende November 1989 begann die Geschichte der Goldschmiede Albath in Aachen. Anlässlich des runden Geburtstags räumt das Unternehmen Rabatte von 30 Prozent ein.

Weiterlesen

| Wirtschaft

30 Jahre Goldschmiede Albath

Jubiläum

Ende November 1989 begann die Geschichte der Goldschmiede Albath in Aachen. Anlässlich des runden Geburtstags räumt das Unternehmen Rabatte von 30 Prozent ein.

„Es sind spannende Jahre gewesen und wir haben viel erlebt“, sagt Rainer Albath. „Die Welt des Handwerks und Handels ist im Umbruch, den Weg in die Digitalisierung haben wir erfolgreich beschritten. Wir danken unseren Kunden für Treue und Verbundenheit und laden sie ein, bis zum 24. Dezember zu uns in die Goldschmiede zu kommen und bei einem Gläschen Sekt über die Vergangenheit und Zukunft zu sprechen.“ Als kleines Dankeschön hat Albath ein großes und wertiges Sortiment an Schmuck mit einem interessanten Rabatt zum Jubiläum von 30% für die Kunden zusammengestellt.

www.goldschmiede-albath.de

<< zurück

| Events

Talentschmiede Ambiente

Ambiente

Jung, mutig, provokativ. Im Rahmen der Talents lädt die Ambiente wieder die nächste Generation des Designs dazu ein, sich auf der weltgrößten Fachmesse für Konsumgüter zu präsentieren.

Weiterlesen

| Events

Talentschmiede Ambiente

Ambiente

Jung, mutig, provokativ. Im Rahmen der Talents lädt die Ambiente wieder die nächste Generation des Designs dazu ein, sich auf der weltgrößten Fachmesse für Konsumgüter zu präsentieren. 

Lebensstile und Konsum neu denken. Darum geht es den 21 Talents in der Halle 8.0. Starke konzeptionelle Ansätze und marktreife Produktideen kommen dabei sowohl von jungen Designbüros und Start-ups als auch von Hochschulen. So haben es dieses Jahr gleich drei Teilnehmerinnen der German Design Graduates (GDG) in die Talents geschafft. Die 2019 ins Leben gerufene Initiative will die Diversität der deutschen Hochschullandschaft in den Fokus rücken. Dafür zeichnet sie jährlich die besten Absolventinnen und Absolventen von zwölf der renommiertesten Institutionen aus dem Bereich Produkt- und Industriedesign aus. Einer der drei Gründer ist Mark Braun, Professor an der HBKsaar. Der vielfach prämierte Designer hat zu Beginn seiner Karriere selbst als Talent in Frankfurt ausgestellt. „Ich freue mich sehr über den Schulterschluss der Talents mit den German Design Graduates. Beide Plattformen bieten jungen Gestaltern eine hervorragende Möglichkeit, sich selbst zu verorten. Das ist ein wichtiger Schritt für den späteren Erfolg. Denn natürlich geht es bei Innovationen um das überraschende Moment – aber eben auch darum, die richtigen Schlüsse aus den jeweiligen Herausforderungen zu ziehen. Dabei sollten wir das Herz der Produktgestaltung nicht vergessen. Relevanz trifft Schönheit: Ob ich das geschafft habe, zeigt mir das Feedback auf der Ambiente recht deutlich“, sagt Mark Braun. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 37 Talents-Teilnehmer aus Brasilien, Deutschland, Großbritannien, Japan, Italien, Portugal, Tschechien, USA. Die jungen Designer, Hochschulabsolventen und Labels stellen in Frankfurt ihr Können unter Beweis und vernetzen sich mit Herstellern, Händlern und der internationalen Designszene. Die Messe Frankfurt unterstützt sie dabei über den kostenfreien Messeauftritt hinaus mit Rat, Tat und Öffentlichkeitsarbeit. Zur Ambiente 2019 präsentieren sich insgesamt 4.460 Aussteller aus über 90 Ländern. Die Ambiente 2020 findet vom 7. bis 11. Februar statt.

https://ambiente.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html

<< zurück

| Uhren

5 Jahre Garantie für Michel Herbelin

Michel Herbelin

Eine besondere Weihnachtsaktion bietet Michel Herbelin: Vom 1. Dezember 2019 bis 7. Januar 2020 wird die Garantiezeit der Uhren auf fünf Jahre verlängert.

Weiterlesen

| Uhren

5 Jahre Garantie für Michel Herbelin

Michel Herbelin

Eine besondere Weihnachtsaktion bietet Michel Herbelin: Vom 1. Dezember 2019 bis 7. Januar 2020 wird die Garantiezeit der Uhren auf fünf Jahre verlängert.

Die erweiterte Garantie gilt nur für teilnehmende Händler. Dieser Kaufvorteil umfasst alle Uhren der Michel Herbelin Kollektion. Ausgenommen von der verlängerten Garantie sind die Newport Connect, Batterien, Lederbänder sowie natürlicher Verschleiß und unsachgemäßer Gebrauch. Zur werblichen Unterstützungbietet die Marke einen 5 Jahre Garantie-Aktions-Aufsteller zur Dekoration im Schaufenster des Juweliers. Zudem gibt es spezielle „5 Jahre-Garantiekarten“ mit der besonderen Garantielaufzeit von 5 Jahren für den Aktionszeitraum. Jeder teilnehmende Händler erhält einen Vorrat an Garantiescheinen. Mit jeder neuen Uhren-Bestellung seitens des teilnehmenden Händlers wird automatisch eine "5 Jahre–Garantiekarte“ mit der Ware ausgeliefert. Mit der „5 Jahre- Garantie-Aktion“ generiert Michel Herbelin vor Ort und in den Sozialen Medien eine hohe Aufmerksamkeit. Die Botschaft wird breit gestreut über die Presse, in den Sozialen Medien und auf der Website.

www.michel-herbelin.de

<< zurück

| Events

André Hamann wird Inhorgenta-Botschafter

Inhorgenta Munich 2020

Der Influencer André Hamann ist der neue Ambassador der Inhorgenta Munich 2020.

Weiterlesen

| Events

André Hamann wird Inhorgenta-Botschafter

Inhorgenta Munich 2020

Der Influencer André Hamann ist der neue Ambassador der Inhorgenta Munich 2020.

„Wir freuen uns sehr, ihn an Board zu haben“, teilt Stefanie Mändlein auf Facebook mit. Der deutsche Influencer und Gründer seines eigenen Schmucklabels, ist nicht nur offizieller Brand Ambassador der Inhorgenta Munich 2020, sondern ebenfalls aktiver Teil der Jury für den Inhorgenta Award. André Hamann ist ein deutsches Männermodel, Unternehmer und digitaler Influencer. Seine Modelkarriere begann er zunächst in der österreichischen Hauptstadt Wien. Inzwischen arbeitet er international.

www.inhorgenta.com

<< zurück

| Wirtschaft

Auf der Spur der Steine

Provenance Proof

Zum ersten Mal sind im internationalen Handel grössere Mengen von Edelsteinen erhältlich, die mit zwei innovativen Technologien von Provenance Proof ausgestattet sind, teilt aktuell das Schweizer Gemmologische Labor Gübelin mit.

Weiterlesen

| Wirtschaft

Auf der Spur der Steine

Provenance Proof

Zum ersten Mal sind im internationalen Handel grössere Mengen von Edelsteinen erhältlich, die mit zwei innovativen Technologien von Provenance Proof ausgestattet sind, teilt aktuell das Schweizer Gemmologische Labor Gübelin mit. 

Die Kombination aus einer physischen Kennzeichnung mit Nanolabeln (Emerald Paternity Test) und einem digitalen Transaktionsverzeichnis (Provenance Proof Blockchain) bietet so viel Transparenz wie nie zuvor. Provenance Proof, eine Initiative des Gübelin Gemmologischen Labors, ist seit kurzem ein eigenes, unabhängiges Unternehmen. Das innovative Start-up hat sowohl den «Emerald Paternity Test» entwickelt, der physische Kennzeichnungen auf Basis von Nanolabels nutzt, um ungeschliffene Smaragde bereits in der Mine zu markieren, als auch die «Provenance Proof Blockchain». Die Blockchain ermöglicht, bei allen Arten von Edelsteinen sämtliche Schritte der Lieferkette zurückzuverfolgen. Beide Technologien von Provenance Proof stehen der gesamten Branche zur Verfügung. Bei der «Provenance Proof Blockchain» handelt es sich um ein digitales, nachträglich nicht veränderbares Logbuch, das die relevanten Daten von Edelsteinen entlang der Wertschöpfungskette von einem Eigentümer zum nächsten festhält. Diese Plattform ist sicher und anwenderfreundlich. Dabei wägt sie sorgfältig die Interessen in Bezug auf Transparenz und Datenschutz gegeneinander ab. Nur der gegenwärtige Besitzer erhält Einblick in die Daten der vorgelagerten Lieferkette eines bestimmten Edelsteins. Alle Interessengruppen der Branche können, die entsprechende Berechtigung vorausgesetzt, kostenlos auf die Blockchain zugreifen. Die «Provenance Proof Blockchain» wurden zusammen mit dem Technologieunternehmen Everledger entwickelt und stellt eine einzigartige Lösung in der Edelstein- und Schmuckbranche dar. Raphael Gübelin, Präsident des Hauses Gübelin, erklärt: «Jede dieser Technologien funktioniert für sich genommen perfekt, aber die Kombination aus physischem Tracer und digitaler Blockchain gewährleistet noch mehr Transparenz.» In diesen Tagen gelangen erhebliche Mengen hochwertiger ungeschliffener Edelsteine in den weltweiten Handel, die mit den beiden Kennzeichnungs- und Rückverfolgungstechnologien von Provenance Proof versehen sind. Einmal mehr bildet die Minengesellschaft Gemfields die Speerspitze der Branche, indem sie ihre Smaragde mit dem «Emerald Paternity Test» ausstattet und sie in die «Provenance Proof Blockchain» einträgt. Auf den jüngsten Gemfields-Auktionen in Singapur wurden mehr als 13 Kilogramm dieser Edelsteine in Spitzenqualität erfolgreich an die geladenen Einkäufer versteigert. Erstmals gelangen damit einige Tausend hochwertige Edelsteine, die mit den beiden Provenance Proof Technologie ausgestattet sind, in den internationalen Handel und werden demnächst geschliffen und facettiert. Bald werden Schmuckmarken und Händler diese Edelsteine erwerben können. Dieses bisher unerreichte Mass an Transparenz und Rückverfolgbarkeit eröffnet Einzelhändlern völlig neue Möglichkeiten, die Geschichte und Reise eines Steins ganz individuell zu erzählen. Adrian Banks, Managing Director of Product & Sales bei Gemfields, betont: «Das Interesse der Kunden an der Herkunft der Edelsteine steigt ständig. Sie möchten wissen, wie Edelsteine verantwortlich gefördert werden können, damit sie positive Auswirkungen auf die Länder haben, aus denen sie stammen.» So entsteht in der Edelsteinbranche eine überprüfbare Transparenz auf vollkommen neuem Niveau. Endkunden und alle weiteren Interessengruppen entlang der Wertschöpfungskette können von nun an mit wenigen Klicks im Internet die gesamte Vorgeschichte eines Edelsteins ab der Mine einsehen. Die Verfügbarkeit einer grossen Zahl hochwertiger Edelsteine mit verifizierbarer Herkunft ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer transparenteren Wertschöpfungskette. Schmuckmarken, Gross- und Einzelhändler können jetzt diese Edelsteine gezielt anfragen. Die Webseite www.provenanceproof.io enthält ein Verzeichnis aller Unternehmen, die Provenance Proof Technologien nutzen. Diese digitale Plattform hilft bei der Suche nach rückverfolgbaren Edelsteinen.

<< zurück

| Schmuck

Spirit Icons legt She Collection auf

Me too-Bewegung

Körperliche und sexuelle Gewalt gegen Frauen ist und bleibt ein Problem. Die dänische Silberschmuckmarke Spirit Icons hat nun im Sinne der Me-too-Bewegung eine eigene Kollektion aufgelegt.

Weiterlesen

| Schmuck

Spirit Icons legt She Collection auf

Me too-Bewegung

Körperliche und sexuelle Gewalt gegen Frauen ist und bleibt ein Problem. Die dänische Silberschmuckmarke Spirit Icons hat nun im Sinne der Me-too-Bewegung eine eigene Kollektion aufgelegt. 

Erst am Montag gab es einen weltweiten Aktionstag gegen Gewalt an Frauen, der die Menschen zum Nach- und Umdenken bewegen soll. In Paris gingen zehntausende auf die Straße, in Deutschland erstrahlten abends Gebäude in orangem Licht. Die dänische Schmuckmarke stellt aus diesem Anlass eine She-Collection vor, die mit dem Symbol der Weiblichkeit für ein selbstbewusstes Frauenbild steht. „Mentaler oder auch körperlicher Missbrauch ist ein stetig wachsendes Problem. She steht als Zeichen der Unterstützung von Frauen für Frauen“, sagen Firmeninhaber Daniel und Tim Christensen. „Spirit Icons wünscht sich, der wachsenden Gefahr zu begegnen. Das ist der Grund für den Entwurf und die Umsetzung dieser Kollektion mit dem Symbol für Weiblichkeit in ihrem Zentrum.“ Daniel Christensen steht dem Thema besonders nahe, da er selbst psychischen Missbrauch erleben musste. Zehn Prozent vom Erlös jedes verkauften Stücks geht an die dänische Danner-Organisation, die allein im vergangenen Jahr mehr als 69 Frauen und 56 Kinder in 52 kleinen Wohnungen Zuflucht vor häuslicher Gewalt bot.

www.spiriticons.com

<< zurück