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Brandbrief an die Kanzlerin ist raus

Offener Brief

Die GZ hat eine Petition gestartet, die in einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidenten der Länder mündet. 264 Branchenangehörige haben das Schreiben, welches ein Ende des Lockdowns zum 1. Februar sowie ein schnelles, unbürokratisches Anlaufen der versprochenen Finanzhilfen fordert, innerhalb von wenigen Tagen unterschrieben.

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Brandbrief an die Kanzlerin ist raus

Offener Brief

Der Unmut über den Lockdown ohne absehbares Ende wächst. Auch in der Schmuck- und Uhrenbranche sinkt die Akzeptanz der Einschränkungen – zumal sie bislang die Infektionszahlen noch nicht auf das gewünschte Niveau drücken konnten. Die GZ hat daher eine Petition gestartet, die in einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidenten der Länder mündet. 264 Branchenangehörige haben das Schreiben, welches ein Ende des Lockdowns zum 1. Februar sowie ein schnelles, unbürokratisches Anlaufen der versprochenen Finanzhilfen fordert, innerhalb von wenigen Tagen unterschrieben.

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| Ausbildung

Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd

Ausbildung

Du bist kreativ? Du begeisterst dich für Design? Dann starte jetzt deine Ausbildung zur/zum staatlich geprüften Designer/in, Schmuck und Gerät!

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Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd

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Du bist kreativ? Du begeisterst dich für Design? Dann starte jetzt deine Ausbildung zur/zum staatlich geprüften Designer/in, Schmuck und Gerät!

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| Uhren

Fünf Marken schließen sich im Vertrieb zusammen

Vertrieb

2021 gehen fünf deutsche Unternehmen aus der Uhren- und Schmuckbranche gemeinsame Wege. Die Marken B. Junge und Söhne, Bruno Söhnle mit Sitz in Glashütte, die Pforzheimer Marke Laco, Dugena aus Meisenheim sowie Flume aus Essen bieten dem Handel künftig ein breites und effizientes Leistungs-Spektrum.

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Fünf Marken schließen sich im Vertrieb zusammen

Vertrieb

2021 gehen fünf deutsche Unternehmen aus der Uhren- und Schmuckbranche gemeinsame Wege. Die Marken B. Junge und Söhne, Bruno Söhnle mit Sitz in Glashütte, die Pforzheimer Marke Laco, Dugena aus Meisenheim sowie Flume aus Essen bieten dem Handel künftig ein breites und effizientes Leistungs-Spektrum. 

Stephanie Söhnle übernimmt übergreifend für alle Uhrenmarken die Vertriebsleitung und steht bei Fragen zur Verfügung. Die gewohnten Gebietsverkaufsleiter bleiben die persönlichen Ansprechpartner vor Ort. Man will so gemeinsam Synergien nutzen und sich stark für den Handel in schwierigen Zeiten machen.

 

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| Schmuck

Gübelin launcht Online-Kurse

Gübelin

Ab sofort können Edelsteinliebhaber mit der Gübelin Akademie ihr Wissen online vertiefen – überall und zu jeder Zeit. Der neue Online-Kurs «Coloured Gem Professional: The Basics» spricht Interessierte weltweit an und teilt mit ihnen das Wissen, die Erfahrung und die Leidenschaft des Hauses Gübelin für Farbedelsteine.

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| Schmuck

Gübelin launcht Online-Kurse

Gübelin

Ab sofort können Edelsteinliebhaber mit der Gübelin Akademie ihr Wissen online vertiefen – überall und zu jeder Zeit. Der neue Online-Kurs «Coloured Gem Professional: The Basics» spricht Interessierte weltweit an und teilt mit ihnen das Wissen, die Erfahrung und die Leidenschaft des Hauses Gübelin für Farbedelsteine. 

«The Basics» ist eigens für den digitalen Einsatz konzipiert und ausgerichtet. Zahlreiche Videos vermitteln Inspiration und Wissen und ermöglichen zudem spannende Einblicke in das Haus Gübelin. Dabei kulminiert der Online-Kurs das Wissen von Experten aus Luzern, Hongkong und New York. Persönlich gestaltete Kurzinterviews reichern den Kurs an und bieten zusätzliche Informationen, wie über die Arbeit der Kuratorin, die die über 27’000 Edelsteine umfassende Referenzsteinsammlung des gemmologischen Labors betreut. «The Basics» bietet eine Einführung in die faszinierende Welt der Farbedelsteine und fokussiert auf die sogenannten «Big Three»: Rubin, Smaragd und Saphir. Der Online-Kurs richtet sich an Edelsteinliebhaber, Connaisseurs, Sammler sowie Schmuckexperten und vermittelt sowohl wissenschaftliche als auch emotionale Aspekte. 

Der digitale Kurs erweitert das Schulungsangebot und fügt sich perfekt in das modular aufgebaute Programm der Akademie ein. Ebenso wie der Präsenzkurs «Coloured Gem Professional: Level 1» qualifiziert auch der erfolgreiche Abschluss des Online-Kurses «The Basics» zur Teilnahme am Level 2. So können die Absolventen tiefer in die Welt der Farbedelsteine eintauchen und ihre Ausbildung fortsetzen. Raphael Gübelin, Präsident des Hauses Gübelin, erklärt: «Innovation, Wissen und Digitalisierung haben in unserem Familienunternehmen einen hohen Stellenwert. Mit dem Online-Kurs bauen wir unsere digitale Kompetenz weiter aus. Online können wir unser Wissen, unsere Inspiration und Leidenschaft mit Interessierten auf der ganzen Welt teilen.» Digital sind die Teilnehmenden räumlich und zeitlich unabhängig, was mehr Flexibilität, Individualität und ein persönliches Lerntempo ermöglicht. Um das tiefe Wissen über Farbedelsteine mit Connaisseurs, Sammlern und Experten zu teilen, hat das Haus Gübelin die Akademie gegründet. Der Kurs «The Basics» wird auf Englisch gehalten und ist in vier Module unterteilt. Jedes Modul schließt mit einem Test ab. Nach erfolgreichem Abschluss aller vier Module erhalten die Teilnehmende ein Zertifikat. Anmeldung: www.gubelin.com/academy-online 

 

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| Uhren

Mühle-Glashütte mit neuem Online-Store

Mühle-Glashütte

Pünktlich zum Jahresstart erneuert Mühle-Glashütte seinen Online-Auftritt und integriert einen Online-Store.

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Mühle-Glashütte mit neuem Online-Store

Mühle-Glashütte

Pünktlich zum Jahresstart erneuert Mühle-Glashütte seinen Online-Auftritt und integriert einen Online-Store. 

Nie war es einfacher, die Welt von Mühle-Glashütte zu entdecken und nur mit einem Klick seine Mühle-Sammlung zu erweitern. Die Modelle können bequem direkt über die Website gekauft oder beim Fachhändler in der Nähe abgeholt werden. Von der bildreichen Darstellung der Zeitmesser über zusätzliche Informationen zu Entstehung und Material einer Mühle-Uhr bis zum Download der Bedienung-Anleitung im PDF-Format: Auf der neuen Mühle-Website gibt es viel Neues und Nützliches zu entdecken. Im Mittelpunkt bei der Neuausrichtung der Webseite stand insbesondere auch die Resonanz der Kunden und Freunde von Mühle-Glashütte hinsichtlich der bisherigen Online-Präsenz. So ist die Kollektion nun besonders übersichtlich in verschiedene Uhrenfamilien gruppiert. In diesen findet sich nicht nur jeweils ein Vertreter eines Modells, sondern auch Zifferblatt- und Bandvarianten.
Zudem ist die Uhrensuche per Filterfunktion möglich. Auch wurden informative Bereiche, zum Beispiel zur Manufaktur, zu Armbändern oder Materialien deutlich erweitert.

Ein wichtiger Schritt im Zuge des Relaunches war es, einen zusätzlichen Vertriebskanal zu erschließen: Denn Mühle-Uhren sind nun auch direkt über die Website erhältlich. Der Online-Shop bietet dabei nicht nur die Möglichkeit die Uhr direkt zu beziehen, sondern auch beim Fachhändler abzuholen. Thilo Mühle, Geschäftsführer und 5. Generation des Familienunternehmens Mühle-Glashütte: „Mit der neuen Webseite haben wir zum einen die Darstellung unserer Zeitmesser verbessert, damit sich unsere Kunden ein umfassendes Bild von einem Modell machen können. Zum anderen können sie eine Uhr nun direkt über die Webseite erwerben. Dabei kann man z.B. entscheiden, ob man die Uhr bei einem Fachhändler abholen oder sie direkt von uns beziehen möchte. So pflegen wir nicht nur die Partnerschaft mit unseren Fachhändlern, unsere Kunden haben auch die freie Wahl, wann, wie und wo sie eine Mühle-Uhr kaufen.“

www.muehle-glashuette.de

 

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| Wirtschaft

Uhren und Schmuck im Krisenmodus

IFH Köln

Der neue Branchenfokus Schmuck und Uhren des Instituts für Handelsforschung IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung betrachtet den Markt, seine Entwicklung, Warengruppen und Vertriebswege und gibt zudem eine Prognose bis 2025 und zeigt: Das letzte Jahrzehnt im Schmuck- und Uhrenmarkt war von einer Aufholjagd geprägt, die seines gleichen sucht.

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Uhren und Schmuck im Krisenmodus

IFH Köln

Der neue Branchenfokus Schmuck und Uhren des Instituts für Handelsforschung IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung betrachtet den Markt, seine Entwicklung, Warengruppen und Vertriebswege und gibt zudem eine Prognose bis 2025 und zeigt: Das letzte Jahrzehnt im Schmuck- und Uhrenmarkt war von einer Aufholjagd geprägt, die seines gleichen sucht. 

Nach Jahren der Krise wurde 2019 ein neues Allzeithoch erreicht, die Branche verzeichnete einen Umsatz in Höhe von 6,37 Milliarden Euro. Und dann? Das Coronajahr 2020 setzt der Branche zu und unterbricht den langjährigen Auftrieb abrupt. In der modernen Geschichte so nie vorgekommen wirft die Entwicklung die Nachhaltigkeitsfrage auf: Kommt es zu einer heftigen, aber vorübergehenden Störung oder hallt der Negativeffekt lange Jahre nach und beeinträchtigt so die (nachhaltige) Erholung der Branche? In der mittleren Variante 2020, der in der Studie präferierten Einschätzung, rechnet man mit einem knapp 13-prozentigen Einschnitt – pessimistische Szenarien gehen von Umsatzeinbußen bis zu -15 Prozent aus. Grund hierfür: Schmuck und Uhren sind Konsumgüter, die in Zeiten der Krise nicht im zentralen Interesse des Verbrauchers stehen. Hinzu kommen Phasen des Shutdowns, zuletzt über die für die Branche bedeutsame Weihnachtszeit. Mit 5,55 Milliarden Euro Umsatz läge die Branche damit wieder auf dem Niveau früherer Jahrzehnte. Aber 2021 lässt hoffen. Prognosen rechnen mit einem in etwa 7,5-prozentigen Nachfrageschub. Bei einer darauffolgenden Dynamikverflachung von etwa 1,5 Prozent jährlich erreicht der Schmuck- & Uhrenmarkt 2023/24 wieder das (Rekord-)Niveau der Vor-Corona-Zeit. 2025 dürfte damit ein Volumen von knapp 6,5 Milliarden Euro erreichbar sein. Fazit des IFH: Der unmittelbare Richtungswechsel von 2019/20/21 nimmt die Form eines abgeflachten „Vs“ an und fällt weniger extrem aus als die Erwartungen der Wirtschaftsinstitute für die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland.

 

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Swarovski setzt den Sparstift an und schließt Shops

Swarovski

Der Tiroler Kristallkonzern will 33 von 102 Shops in Österreich sowie weltweit 750 der 3000 Läden schließen.

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Swarovski setzt den Sparstift an und schließt Shops

Swarovski

Der Tiroler Kristallkonzern will 33 von 102 Shops in Österreich sowie weltweit 750 der 3000 Läden schließen. 

Dabei betreffe es in etwa zu gleichen Teilen die selbst betriebenen und die Franchisegeschäfte – derzeit je 1.500. "Wir werden unser Distributionsnetzwerk anpassen – etwas weniger, dafür aber größere Geschäfte", erklärte Swarovski-CEO Robert Buchbauer. Der Kristallkonzern machte bereits mit der Ankündigung von Stellenstreichungen im Juli auf sich aufmerksam: In Wattens sollen von den derzeit noch bestehenden 4.600 Stellen weitere 1.000 entfallen. Mittelfristig peilt man am Hauptsitz 3.000 Mitarbeiter an. Bis 2022 sollen noch mal 600 Stellen gekürzt werden. Erst im Oktober verkündete der Konzern eine Neuausrichtung auf das Hochpreissegment sowie eine schlankere Führungs- und Entscheidungsstruktur.

 

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Wirtschaftsleistung schrumpft Ende 2020 leicht

ifo Institut

Der im November in Kraft getretene Shutdown hinterlässt seine Spuren in der deutschen Konjunktur. Das ifo rechnet mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent im letzten Quartal 2020.

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Wirtschaftsleistung schrumpft Ende 2020 leicht

ifo Institut

Der im November in Kraft getretene Shutdown hinterlässt seine Spuren in der deutschen Konjunktur. Das ifo rechnet mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent im letzten Quartal 2020. 

Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 5,0 Prozent für das Gesamtjahr 2020 würde dann einen Ausfall von rund 200 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung bedeuten im Vergleich zu einer Prognose ohne Coronakrise von plus einem Prozent. Im ersten Vierteljahr 2021 dürfte die Wirtschaft nur um 0,5 Prozent wachsen. „Anders als im Frühjahr 2020 ist derzeit nur die Wirtschaftsleistung in wenigen Branchen beeinträchtigt“, sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. „Die Schließung von Teilen des örtlichen Einzelhandels wird sich gesamtwirtschaftlich im Schlussquartal 2020 wohl kaum bemerkbar machen, da ein Großteil der Ausfälle durch den Online-Handel ausgeglichen wurde“, sagt Wollmershäuser weiter. „Aber vor allem bei Hotels und Gaststätten sowie bei Dienstleistern aus Kunst, Unterhaltung und Erholung dürfte die Wertschöpfung im vierten Quartal erneut mit hohen zweistelligen Raten geschrumpft sein. Im Gegensatz dazu setzten die Industrie und die industrienahen Dienstleister ihren Erholungskurs bislang weitgehend unbeeindruckt von der Infektionswelle und den staatlichen Maßnahmen fort. Ihre Wertschöpfung dürfte am Jahresende deutlich gestiegen sein.“ Insgesamt haben die Corona-Pandemie und die Infektionsschutzmaßnahmen die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr in eine der tiefsten Krisen der deutschen Nachkriegszeit gestürzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Bruttoinlandsprodukt  (BIP) um 5,0 Prozent geschrumpft, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte. Nur während der Weltfinanzkrise im Jahr 2009 war der Rückgang mit 5,7 Prozent noch stärker. Durch den neuen Shutdown wird sich die Erholung in diesem Jahr verzögern. Eine genaue Prognose der konjunkturellen Entwicklung ist jedoch schwierig und hängt maßgeblich vom Verlauf der Pandemie und von Dauer und Umfang der staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen ab. Unterstellt man  zum Beispiel eine Öffnung des Einzelhandels ab Februar und ein Ende des Shutdowns im Gastgewerbe und den übrigen Dienstleistungsbereichen Ende März, dürfte das BIP im ersten Quartal nur um 0,5 Prozent steigen. Mit der Lockerung des Shutdowns dürfte dann eine rasche und kräftige Erholung einsetzen, wie bereits das vergangene Jahr gezeigt hat. Sollte sich zudem bis in den Sommer hinein auch das Verhalten der Verbraucher*innen weitgehend normalisieren, etwa weil die Covid-19-Impfungen weit vorangeschritten sind, könnte das Vorkrisenniveau der Produktion an Waren und Dienstleistungen bereits in der zweiten Jahreshälfte erreicht werden. Im Jahresdurchschnitt dürfte das Bruttoinlandsprodukt dann um etwa 4,5 Prozent zulegen.

 

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Juwelier Willer Hamburger des Tages

Hamburger des Tages

Juwelier Rolf-Detlef Willer wurde vom Hamburg Journal des NDR am 13. Januar zum Hamburger des Tages gekürt.

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| Wirtschaft

Juwelier Willer Hamburger des Tages

Hamburger des Tages

Juwelier Rolf-Detlef Willer wurde vom Hamburg Journal des NDR am 13. Januar zum Hamburger des Tages gekürt.

Die Begründung lieferte Mitarbeiterin Irene Berndt, die ihm damit dafür dankte, dass er das Unternehmen und die Mitarbeiter erfolgreich durch die Krise geführt hat. "Er hat alle Mitarbeiter mitgenommen, er hat ein Herz für uns und immer ein offenes Ohr."

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| Uhren

Jürgen Bestian wird neuer Brand Manager bei Leinfelder Uhren München

Leinfelder Uhren München

Zum Jahresauftakt vermeldet die Münchner Uhrenschmiede Leinfelder einen Neuzugang im Team. Seit Januar 2021 bekleidet Jürgen Bestian die Position des Brand Managers.

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Jürgen Bestian wird neuer Brand Manager bei Leinfelder Uhren München

Leinfelder Uhren München

Zum Jahresauftakt vermeldet die Münchner Uhrenschmiede Leinfelder einen Neuzugang im Team. Seit Januar 2021 bekleidet Jürgen Bestian die Position des Brand Managers. 

Nach fast 31 Jahren in führenden Positionen bei der Compagnie Financière Richemont SA freut sich Bestian auf seine neue Herausforderung in der bayerischen Landeshauptstadt. „Nach jahrelanger Konzernzugehörigkeit ist die Chance, mein Know-how in einem privat geführten Unternehmen einzubringen, eine großartige Aufgabe. Ab sofort werde ich meine gesammelte Erfahrung im Vertrieb, im Marketing und im Produktmanagement für neue Kollektionen umsetzen“, sagt Jürgen Bestian. „Neben definierten Image-Projekten liegt mein Fokus darauf, für Leinfelder Uhren München weitere, attraktive Uhrenkollektionen zu lancieren, die vom Design bis hin zum Marketing- und Vertriebskonzept ein interessiertes Käuferpublikum ansprechen werden.“ Seit 1990 arbeitet Jürgen Bestian in der Uhrenbranche. Zuletzt verantwortete er die strategischen und operativen Geschicke der Marke Jaeger-LeCoultre in der Region Northern Europe. 20 Länder und knapp 15 Mitarbeiter zählten zu seinem Verantwortungsbereich. „Jürgen Bestian wird unser Führungsteam um Geschäftsführerin Margret Maas mit seiner Erfahrung und seinem passionierten Uhrenwissen bereichern. Beide treffen strategische und operative Entscheidungen in enger Abstimmung“, so Prof. Dr. Ulrich L. Rohde, Inhaber der Leinfelder Uhren München.

 

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| Wirtschaft

Juwelier klagt gegen Bundesregierung

Coronakrise

Juwelier Jürgen Grün mit Filialen in Crailsheim und Ansbach will gegen die Ungleichbehandlung der Überbrückungshilfen III für November und Dezember klagen.

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| Wirtschaft

Juwelier klagt gegen Bundesregierung

Coronakrise

Juwelier Jürgen Grün mit Filialen in Crailsheim und Ansbach will gegen die Ungleichbehandlung der Überbrückungshilfen III für November und Dezember klagen. 

Bislang ist noch kein Euro der versprochenen Hilfen, die je nach Umsatzrückgang bis zu 90 Prozent der Fixkosten des Einzelhändlers abdecken sollen,  geflossen. Das kann laut Einzelhandelsverband HDE noch bis März dauern. Angeblich gebe es Softwareprobleme bei den Antragsformularen. Juwelier Grün klagt einerseits dagegen, dass bei Umsatzrückgängen von bis zu 30 Prozent überhaupt keine Hilfe gewährt werde. Zudem werde der Einzelhandel schlechter gestellt als die Gastronomie, die 75 Prozent des Umsatzverlustes gegenüber dem Vorjahr ersetzt bekommt. Grün will nun den Antrag auf Überbrückungshilfe stellen und rechnet mit einer Ablehnung, gegen die er juristisch vorgehen möchte. Er liest die Konditionen so, dass überhaupt kein Einzelhändler in den Genuss der Überbrückungshilfe kommen wird, da sie ja vor dem 16. Dezember ihre Geschäfte noch nicht schließen mussten. Dabei sei aufgrund der Schließungen der Gastronomie und Freizeiteinrichtungen bereits zuvor die Frequenz in den Städten deutlich gesunken und damit die Umsätze. Auch HDE-Geschäftsführer Stefan Genth sieht hier eine Ungleichbehandlung. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht das anders, da ja im November nicht alle Geschäfte schließen mussten. Grün hofft, dass ihm viele Kollegen folgen werden und es zu einer Klagewelle komme.

 

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| Wirtschaft

Boris Palmer warnt vor Verödung der Innenstädte

Coronakrise

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) macht sich in einem Brandbrief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) große Sorgen um Deutschlands Innenstädte.

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Markus Wissmann / Shutterstock.com

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Boris Palmer warnt vor Verödung der Innenstädte

Coronakrise

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) macht sich in einem Brandbrief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) große Sorgen um Deutschlands Innenstädte.

Am Beispiel der Tübinger Altstadt, die geprägt sei durch einen lebendigen Mix aus Wohnen Kultur, Gastronomie, Gewerbe und Handel beschreibt Boris Palmer die langfristigen Gefahren des Lockdowns: „Der Trend zum Onlinehandel wird dramatisch verstärkt und die Kunden werden nachher nicht wiederkommen. Ohne Handel wären unsere Städte nicht wiederzuerkennen. Wie leer und öde es dann aussieht, ist derzeit unmittelbar spürbar, da die meisten Ladentüren geschlossen bleiben. Ob diese Schließungen weiterhin erforderlich sind, ist strittig.“ Er führt als Beispiel, wie es anders geht, die Schweiz an, die bewusst auf die Geschäftsschließungen bislang verzichtet habe. Zudem fordert er die Finanzhilfen so zu gestalten, dass die Händler auch überleben können.

 

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Smarte Alternative

OOZOO

Mit seinen Smartwatches bietet das Trendlabel dem Fachhandel eine vielversprechende Neuheit: Das Produkt ist begehrt, die Preisklasse einmalig, die Marge regulär. 

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Smarte Alternative

OOZOO

Mit seinen Smartwatches bietet das Trendlabel dem Fachhandel eine vielversprechende Neuheit: Das Produkt ist begehrt, die Preisklasse einmalig, die Marge regulär.  

Man erkennt die Multitalente an ihren original OOZOO-Zifferblättern. „Wir haben unsere normalen Modelle sozusagen digitalisiert. Es ist auch möglich, das Zifferblatt individuell zu gestalten“, erklärt Ansprechpartner Kevin Schaubel von OOZOO Germany. Die neue Smartwatch ist erst seit rund vier Monaten auf dem Markt, die Resonanz groß, wie er berichtet. Ein Grund für den Run: der bemerkenswerte Publikumspreis von unter 100 Euro – „eine Chance für Fachhändler, guten Umsatz zu generieren. Dabei können sie mit einer Marge von 2,4 rechnen, was bei dieser Produktgruppe ungewöhnlich ist.“ Derzeit gibt es zwei Unisex-Modelle in jeweils 10 Farben, ab Lager verfügbar bei der Firma Schaubel. Die Funktionen decken sich mit denen wesentlich teurer Konkurrenz-Produkte. So kann man mit der Smartwatch unter anderem Musik steuern, das Wetter abrufen, die Herzfrequenz messen, Schritte und Kalorien zählen, Nachrichten und Anrufe anzeigen lassen oder den Sportmodus nutzen. Für den Halt am Arm sorgen Edelstahl-Mesh-Bänder mit Magnetverschluss oder Silikonarmbänder in diversen Farben. Letztere lassen sich einfach wechseln, sind einzeln erhältlich und bieten damit die Möglichkeit des Zusatzverkaufs.  

www.oozoo.com

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Kunden begeistern

Garmin

Hochwertige Smartwatches, die exklusiv im Fachhandel erhältlich sind. Mit diesem Konzept ist Garmin seit sechs Jahren erfolgreich. Eine Bilanz.

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Kunden begeistern

Garmin

Hochwertige Smartwatches, die exklusiv im Fachhandel erhältlich sind. Mit diesem Konzept ist Garmin seit sechs Jahren erfolgreich. Eine Bilanz. 

Er wächst und wächst und wächst: Der Markt für Smartwatches wird seit Jahren stetig größer. Laut einer Veröffentlichung des US-amerikanischen Analyseinstituts IDC aus dem Frühjahr 2020 legten die Verkäufe von Smartwatches zuletzt um jährlich 22,7 Prozent zu. Garmin hat daran einen stattlichen Anteil: Die US-Bank Morgan Stanley stuft Garmin 2019 als fünfgrößter Uhrenhersteller weltweit ein – nach Apple, Rolex, Omega und Cartier, aber vor Longines und Patek Philippe.

Garmin selbst verbucht Rekordzahlen: „„Die Nachfrage nach Active Lifestyle-Produkten bringt uns im dritten Quartal ein starkes Umsatzwachstum und einen Umsatz- und Ertragsrekord“, so Cliff Pemble, Präsident und CEO von Garmin, bei der Präsentation der Zahlen für das dritte Quartal 2020.

Von diesem Erfolg profitieren auch Fachhändler: Denn anders als Hersteller gängiger Smartwatches arbeitet Garmin mit dem Uhrenfachhandel zusammen – als bislang einziges Unternehmen. Das Besondere: Garmin bietet eine exklusive Kollektion, die ausschließlich im Uhrenfachhandel erhältlich ist sowie fachhandelsübliche Margen.

„Das gibt dem Juwelier die Möglichkeit, neue Zielgruppen anzusprechen“, sagt Simon Schön, Key Account Manager von Garmin Deutschland, der seit 2015 die Zusammenarbeit mit dem Uhrenfachhandel betreut.

 

Garmin MARQ Performance Aviator

In diesen sechs Jahren ist viel geschehen: Das Händlernetz wurde stetig ausgebaut, auch die Kollektion wuchs: 2016 stellte Garmin die erste Luxus-Smartwatch exklusiv für den Vertrieb im Uhrenfachhandel vor: „Fenix Chronos“ mit GPS-Features. Es folgten weitere Exklusiv-Modelle – bis heute insgesamt über einhundert Referenzen – und 2019 die Uhrenlinie „MARQ“, die Themen wie Automotive, Marine oder Outdoor gewidmet ist. Somit deckt Garmin mit den Fachhandelskollektionen alle Preisebereiche ab – von Fashion bis Luxus.

Mit den anspruchsvollen Modellen kann man auch Liebhaber von mechanischen Luxusuhren begeistern, hat Simon Schön festgestellt: „Sie wollen auch beim Sport oder in der Freizeit etwas Hochwertiges tragen, ein tolles Designstück, das sie beim Sport, zum Beispiel beim Golfen, sogar noch unterstützt.“

Das fordert den Verkäufer durchaus heraus, stellt Simon Schön fest: „Wir bieten tolle Produkte, die erklärungsbedürftig sind und beim Verkauf mehr Einsatz erfordern als andere Produkte.“ Dabei habe Garmin ein klares Ziel: „Unser Ansinnen ist es nicht, schnell viel zu verkaufen, sondern aus einem Kunden einen Fan zu machen, der ein Juweliergeschäft verlässt, dort gut beraten wurde und dadurch begeistert wurde.“

Dafür bietet Garmin dem Fachhandel vielfältige Unterstützung: Es gibt Schulungen und Webniare, um alle Einzelheiten der Produkte kennenlernen zu können. „Mittlerweile wissen unsere Partner, dass Garmin innovativ ist, regelmäßig Neuheiten präsentiert, einen guten Service bietet und dass die Qualität stimmt. Man sieht, dass wir unser Versprechen halten“, betont Simon Schön.

Das wissen zunehmend mehr Fachhändler zu schätzen: Seit 2020 arbeitet Garmin mit einigen der Branchengrößen zusammen – mit den Juwelieren Bucherer, Rüschenbeck und Leicht.

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Lockdown bis weit in den März hinein?

Coronakrise

Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mit einer Verlängerung der Einschränkungen, wie heute bekannt wurde. Eventuell droht der Lockdown je nach Infektionsgeschehen noch über zweieinhalb Monate zu gehen.

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Lockdown bis weit in den März hinein?

Coronakrise

Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mit einer Verlängerung der Einschränkungen, wie heute bekannt wurde. Eventuell droht der Lockdown je nach Infektionsgeschehen noch über zweieinhalb Monate zu gehen. 

In einer unionsinternen Sitzung warnte Merkel vor einer Ausbreitung der Coronavirus-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika in Deutschland. Deutschland stünden demzufolge weitere harte Wochen bevor. Sie schließt eine Verlängerung des Lockdowns offenbar nicht aus. „Deutschland steht vor acht bis zehn sehr harten Wochen“, sagte Merkel nach Auskunft mehrerer Teilnehmer in der AG Sicherheit der Unions-Bundestagsfraktion. Das wäre fatal für den Nonfood-Einzelhandel, der bereits jetzt um sein Überleben ringt. Viele Experten rechnen mit einem branchenübergreifenden Einzelhandelssterben und eine weitgehende Verödung der Innenstädte, wenn nicht bald wirtschaftliche Perspektiven aufgezeigt werden.

 

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HDE-Umfrage: Für rund 80 Prozent der Einzelhändler reichen die Hilfen nicht aus

Umfrage

Das Jahr 2021 könnte für viele vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen in der Insolvenz enden. So zeigt eine aktuelle HDE-Trendumfrage unter 1.500 Händlern, dass rund 80 Prozent der Händler davon ausgehen, dass die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nicht zur Existenzsicherung reichen. Knapp 60 Prozent der Unternehmen in den Innenstädten stehen ohne weitere staatliche Hilfen vor dem Aus. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb weiterhin dringend eine Anpassung der Überbrückungshilfen durch den Bundesfinanzminister.

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HDE-Umfrage: Für rund 80 Prozent der Einzelhändler reichen die Hilfen nicht aus

Umfrage

Das Jahr 2021 könnte für viele vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen in der Insolvenz enden. So zeigt eine aktuelle HDE-Trendumfrage unter 1.500 Händlern, dass rund 80 Prozent der Händler davon ausgehen, dass die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nicht zur Existenzsicherung reichen. Knapp 60 Prozent der Unternehmen in den Innenstädten stehen ohne weitere staatliche Hilfen vor dem Aus. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb weiterhin dringend eine Anpassung der Überbrückungshilfen durch den Bundesfinanzminister.

„Wenn Minister Scholz die in Aussicht gestellten Überbrückungshilfen jetzt schnell überarbeitet und die Beantragungskriterien besser an die Lage des Einzelhandels anpasst, dann gibt es noch eine Chance, das Schlimmste zu verhindern. Ansonsten droht 2021 für viele Handelsunternehmen und in der Folge auch für ganze Innenstädte zu einem Katastrophenjahr zu werden“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Ergebnisse der HDE-Umfrage zeigen, dass die Hilfen nicht ankommen. Dementsprechend pessimistisch blicken viele der befragten Unternehmen auf das gerade begonnene Jahr: 23 Prozent rechnen damit, dass sie ohne weitere staatliche Unterstützung im ersten Halbjahr aufgeben müssen, für das zweite Halbjahr liegt dieser Wert sogar bei weiteren 28 Prozent. Die schlechten Zukunftsperspektiven erklären sich auch aus einem für viele Händler weit unter Normalmaß liegenden Weihnachtsgeschäft. So lagen nach HDE-Umfrage die Umsätze im Bekleidungshandel im November knapp ein Drittel, im Dezember 44 Prozent unter den Vorjahreswerten. „Hohe Umsatzverluste im für viele Händler überlebenswichtigen Weihnachtsgeschäft bringen zahlreiche Unternehmen unverschuldet in eine prekäre Situation“, so Genth weiter. Der Handel unterstütze die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, auf der anderen Seite müssten die unter den Schließungen leidenden Unternehmen aber wirksam unterstützt werden, um diese Zeit überstehen zu können. Genth: „Die Politik muss jetzt zu den wirtschaftlichen Folgen und den eigenen Versprechen stehen. Wegducken und Aussitzen geht nicht.“

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Korrektur der PGM-Preise in 2021?

Platin

Südafrika verzeichnet einen starken Anstieg von Corona Neuinfektionen. Damit drohen Minenschließungen, auch wenn das Heraeus eher für unwahrscheinlich hält. Allerdings droht Ungemach von der Nachfrageseite.

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Korrektur der PGM-Preise in 2021?

Platin

Südafrika verzeichnet einen starken Anstieg von Corona Neuinfektionen. Damit drohen Minenschließungen, auch wenn das Heraeus eher für unwahrscheinlich hält. Allerdings droht Ungemach von der Nachfrageseite.

Weltweit werden Restriktionen wieder angezogen. Der Start der Impfungen erfolgte nicht schnell genug um weitere Restriktionen, die sich auf Verbraucher und das wirtschaftliche Geschehen auswirken, zu verhindern. Strengere Restriktionen treten in Teilen der USA und in Europa in Kraft, aber auch Japan erwägt eine Verschärfung. Obwohl in China, dem größten PGM Verbraucher, die Infektionszahlen sehr niedrig sind, kann sich das Land dem negativen Trend auf die Wirtschaftsentwicklung nicht entziehen, wenn die wichtigen Handelspartner die Lockdown-Maßnahmen wieder verschärfen. Für die PGM-Nachfrage ist das eher ein schlechtes Zeichen. Eine schwächere Wirtschaftsentwicklung hat einen schwächeren Rand und einen niedrigeren Platinpreis zur Folge. Der Platinpreis und der Kurs des südafrikanischen Rands weisen eine starke negative Korrelation auf. Im ersten Quartal 2020 verlor der Rand in Folge des Lockdowns deutlich an Wert, die Risikoaversion stärkte den US-Dollar. Im zweiten Halbjahr hat sich die Situation gedreht, der Dollar ist nun überverkauft. Obwohl der Einbruch der Wirtschaft derzeit weniger stark ausgeprägt ist, könnte sich der Rand vor dem Hintergrund einer stärkeren Risikoaversion erneut abschwächen und den Platinpreis nach unten ziehen. Nichtsdestotrotz ist für 2021 von einem höheren Durchschnittspreis für Platin auszugehen. Größere Preisschwankungen sind zu erwarten. Kurzfristig erhalten die marktengen PGMs Unterstützung. Es wird einige Zeit dauern, bis die raffinierte Produktion von Anglo zu einem normalen Niveau zurückkehrt, sobald deren Konverteranlage wieder voll einsatzfähig ist. Die zweite Lockdown-Welle wirkt sich nachteilig auf die wirtschaftliche Entwicklung aus, die PGM Nachfrage im Jahr 2021 dürfte sich daher weniger stark erholen als bisher erwartet.

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Rückenwind für Gold?

Goldpreis

Obwohl die Demokraten die beiden Senatssitze in Georgia gewannen, was eigentlich positiv für Goldpreis war, konnte der starke Preisanstieg vom Jahresbeginn nicht gehalten werden.

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Rückenwind für Gold?

Goldpreis

Obwohl die Demokraten die beiden Senatssitze in Georgia gewannen, was eigentlich positiv für Goldpreis war, konnte der starke Preisanstieg vom Jahresbeginn nicht gehalten werden.

Trotz des Sturms auf das Capitol durch Trump-Unterstützer wurde Joe Biden als neuer Präsident der USA am gleichen Tag bestätigt und kann nun in das Weiße Haus einziehen. Die Demokraten können nun auch den Senat kontrollieren, was dem Präsidenten die Durchsetzung seiner Wirtschaftspolitik erleichtert, um die Folgen der Pandemie zu bekämpfen. Weitere Pakete zur Stimulierung der Wirtschaft, sowie mittel- bis langfristige zusätzliche Ausgabeprogrammen werden den Goldpreis unterstützen. www.heraeus.com

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v.l.n.r. Matthias Heimberg, Kai-F. Binder, Frank Klumpf, Stefan Schiffer (egf)

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Matthias Heimberg wird Geschäftsführer bei Binder

Friedrich Binder GmbH & Co. KG

Die Friedrich Binder GmbH & Co. KG ernennt Matthias Heimberg zum weiteren Geschäftsführer, für Vertrieb und Marketing, wie die Firma in einer Pressemitteilung verkündet.

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v.l.n.r. Matthias Heimberg, Kai-F. Binder, Frank Klumpf, Stefan Schiffer (egf)

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Matthias Heimberg wird Geschäftsführer bei Binder

Friedrich Binder GmbH & Co. KG

Die Friedrich Binder GmbH & Co. KG ernennt Matthias Heimberg zum weiteren Geschäftsführer, für Vertrieb und Marketing, wie die Firma in einer Pressemitteilung verkündet.

Matthias Heimberg (50) studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel, mit Vertiefung in Marketing und Finanzen und bringt Erfahrung in der Konsumgüter-, der Uhren- und der Schmuck-Branche mit. Er übernahm verschiedene Funktionen in West- und Osteuropa, u.a. bei Procter & Gamble, bei L’Oréal Produits de Luxe und bei Maurice Lacroix. Anschließend leitete er mehrere Jahre als Direktor den Schmuckbereich bei der Juwelier-Kette Bucherer, und kreierte unter anderem die Marke Bucherer Fine Jewelry. Zuletzt war er als Geschäftsführer für die Schmuckmarke Tamara Comolli tätig. Kai-F. Binder: „Mit Matthias gewinnen wir eine international erfahrene Führungskraft, die das bestehende Team bei Binder sehr gut ergänzen wird. In den Bereichen Vertrieb und Marketing bestehen für uns als international tätiges Unternehmen große Chancen, nicht zuletzt aufgrund der Digitalisierung. Das Wissen und die Erfahrung von Matthias aus unterschiedlichen Branchen werden uns helfen, diese Potentiale zu nutzen.“ Matthias Heimberg: „Es ist für mich eine große Ehre, die Führung bei Binder zusammen mit Frank Klumpf übernehmen zu dürfen. Kai-F. Binder kenne ich schon seit meiner Zeit bei Bucherer und ich konnte mein Verständnis für die Firma Binder in den letzten Monaten weiter vertiefen. Ich bin sehr beeindruckt von der 111-jährigen Unternehmens- Geschichte, dem vielfältigen Produktsortiment und der breiten Kundenbasis, die alle Bereiche der Schmuckindustrie abdeckt. Ich freue mich, zusammen mit dem Team die Zukunft der Firma zu gestalten, die Marke Binder weiter zu etablieren und die Innovation zu stärken.“ Dieses Jahr begeht die Binder Gruppe, zu der neben dem gleichnamigen Kettenspezialisten auch die egf Manufaktur gehört, ihr 111- jähriges Firmen-Jubiläum.

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Handelsverbände schicken Brandbrief an Kanzlerin

Brandbrief

Die Präsidenten des HDE sowie der Landes- und Bundesfachverbände wenden sich in einem Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder. Darin erkennen die Unterzeichner ausdrücklich an, dass der Gesundheitsschutz in Zeiten der Pandemie oberste Priorität hat, monieren jedoch in aller Deutlichkeit, dass die versprochenen Hilfsleistungen nicht bei den Handelsunternehmen ankommen. Der von den Schließungen betroffene Einzelhandel sehe sich deshalb ohne Zukunftsperspektive und in akuter Existenzgefahr.

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Handelsverbände schicken Brandbrief an Kanzlerin

Brandbrief

Die Präsidenten des HDE sowie der Landes- und Bundesfachverbände wenden sich in einem Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder. Darin erkennen die Unterzeichner ausdrücklich an, dass der Gesundheitsschutz in Zeiten der Pandemie oberste Priorität hat, monieren jedoch in aller Deutlichkeit, dass die versprochenen Hilfsleistungen nicht bei den Handelsunternehmen ankommen. Der von den Schließungen betroffene Einzelhandel sehe sich deshalb ohne Zukunftsperspektive und in akuter Existenzgefahr.

In dem Schreiben heißt es im Wortlaut: „Dem Handel ist sehr bewusst, dass das hohe Niveau der Infektionszahlen zu weiteren Entscheidungen zwingt, insbesondere mit der Verlängerung des Lockdowns, um die Frequenzen in den Innenstädten und im öffentlichen Nahverkehr, und um damit die Gesamtzahl der Kontakte, zu senken. Gesundheitsschutz hat oberste Priorität und wir erkennen an, dass die Pandemie äußerst schwierige politische Abwägungsentscheidungen fordert. Der von der Schließung betroffene Einzelhandel steht jedoch vor dem akuten Verlust seiner Existenz. Unsere Kaufleute sind tief enttäuscht und können nicht nachvollziehen, dass die versprochenen Hilfeleistungen nicht ankommen. Mit der vollständigen Geschäftsschließung erbringt der Einzelhandel in dieser schwierigen Zeit der Pandemie ein Sonderopfer für die gesamte Gesellschaft, und erhält erkennbar aus den Hilfsprogrammen keine oder nur eine sehr geringe Kompensation. Erschwerend kommt hinzu, dass z.Zt. keine Perspektive für das Wiedereröffnen der Geschäfte aufgezeigt wird. In breiten Teilen des Handels schwindet daher die Akzeptanz für die politischen Entscheidungen, auch mit dem besonderen Verweis darauf, dass unsere Hygienekonzepte bei niedrigen Erkrankungszahlen bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein sicheres Einkaufen möglich machen. Wir erleben mit großer Sorge, dass sich aus Verzweiflung Initiativen bilden, die trotz Schließungsverfügung Lokale und Geschäfte öffnen, ihre Anliegen über Kettenbriefe mit großer Reichweite transportieren und zu massiven Protestaktionen aufrufen wollen. Der Bundesfinanzminister kündigt vollmundig und ohne Unterlass Milliarden Staatshilfen an - ohne Wirkung für den Einzelhandel! Eindringlich bitten wir Sie darauf hinzuwirken, dass Vizekanzler Scholz für die Bundesregierung das Wort einlöst und die Finanzhilfen unkompliziert, schnell und auch tatsächlich im Handel ankommen.“

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Die Luxusmarke Tiffany meldet einen neuen Rekord

Umsatzplus

Die Umsätze beim Schmuckverkäufer Tiffany liefen zu Weihnachten so gut wie nie. Während Europäer und Amerikaner weniger kauften, boomte das Geschäft in China.

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Die Luxusmarke Tiffany meldet einen neuen Rekord

Umsatzplus

Die Umsätze beim Schmuckverkäufer Tiffany liefen zu Weihnachten so gut wie nie. Während Europäer und Amerikaner weniger kauften, boomte das Geschäft in China. 

Der in New York ansässige Juwelier teilte einen Rekordumsatz für das Weihnachtsgeschäft mit. Im Jahresvergleich betrage der Anstieg im Zeitraum vom 1. November bis 31. Dezember etwa zwei Prozent. Grund für das Umsatzplus ist das Wachstum in China: Hier konnte ein Plus von über 50 Prozent verzeichnet werden, während der Umsatz in Europa um 8 und in Nord- und Südamerika um fünf Prozent zurückging. Tiffany teilte weiterhin mit, dass der Nettoumsatz in der Region Asien-Pazifik in den zwei Monaten insgesamt um 20 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 gewachsen sei. Tiffany profitierte auch stark vom stark gestiegenen Onlinehandel in der Corona-Pandemie, denn die Verkäufe über das Internet stiegen am Jahresende im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 80 Prozent. Vielleicht sehen einige in dem Schmuck in Zeiten von Niedrigzinsen und der Unsicherheit durch die Coronakrise auch eine Wertanlage.

Ein guter Start für die LVMH, die sich erst vor kurzem nach langen Verhandlungen mit Tiffany auf eine Übernahme geeinigt hatten. Wie Tiffany weiter mitteilte, hat LVMH-Inhaber Bernard Arnault seinen Sohn Alexandre (28) bei dem Juwelier untergebracht. Der nun künftig gemeinsam mit Anthony Ledru die Juwelier-Kette leiten wird. Dabei wird Ledru die Führungsrolle übernehmen.

 

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Seiko feiert Geburtstag

Seiko

Erst im letzten Jahr feierte Seiko das 60-jährige Jubiläum der Premium-Marke Grand Seiko. In 2021 begeht der japanische Uhrengigant sein 140-jähriges Firmenjubiläum.

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Seiko feiert Geburtstag

Seiko

Erst im letzten Jahr feierte Seiko das 60-jährige Jubiläum der Premium-Marke Grand Seiko. In 2021 begeht der japanische Uhrengigant sein 140-jähriges Firmenjubiläum.

Stilecht wird dazu ein technisches Highlight aus den 1960er-Jahren, eine für das Unternehmen besonders innovative Dekade, neu aufgelegt, die zweite Serie von »King Seiko«, bekannt als »King Seiko KSK«. Wie bei allen historischen Neuinterpretationen bleibt die stilbildende Ästhetik des 1965 präsentierten Originals – ein relativ kantiges und dank seiner vielen Facetten das Licht reflektierende Gehäuse, facettierte Bandanstöße und markante Stundenmarker sowie scharf geschnittene Zeiger – erhalten. Statt des originalen Handaufzugswerks schlägt im 38,1 Millimeter großen und 11, Millimeter hohen Edelstahlgehäuse das topmoderne Automatikkaliber 6L35 hinter einem geschlossenen, und mit einer Gravur versehenen Boden. Die Referenz SJE083J1 ist auf 3.000 Stück limitiert und kostet 3.400 Euro. 

 

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Schmuckmuseum: Visionen der 1960er und 1970er Jahre

Schmuckmuseum

Vom 27. März bis zum 27. Juni 2021 zeigt das Schmuckmuseum Pforzheim die Ausstellung „Einfach brillant - Künstler-Juweliere der 1960er und 1970er Jahre“.

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Schmuckmuseum: Visionen der 1960er und 1970er Jahre

Schmuckmuseum

Vom 27. März bis zum 27. Juni 2021 zeigt das Schmuckmuseum Pforzheim die Ausstellung „Einfach brillant - Künstler-Juweliere der 1960er und 1970er Jahre“.

Diese Ausstellung, die aus einer der wichtigsten Privatsammlungen der Welt stammt - zusammengestellt von der in Cincinnati ansässigen Kimberly Klosterman - und vom Cincinnati Art Museum als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird, zeigt die Arbeiten einer internationalen Gruppe unabhängiger Juweliere sowie bedeutender Juwelierhäuser. Die Schmuckdesigner und -hersteller der 1960er und ‘70er Jahre waren in ihrer Vision kompromisslos. Sie brachten den Schmuck auf ein neues künstlerisches Niveau, das mit den radikalen Veränderungen der Gesellschaft in diesen Jahrzehnten einherging.

 

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Neue Uhrenmarke aus erfahrenen Händen

Ligure Watches

Ein sportlicher, markanter Look mit starken Details: Das Premierenmodell der neuen Uhrenmarke Ligure Watches ist ein gelungenes Statement – eine Taucheruhr, die zum Auftakt in drei Farben erhältlich ist. Dahinter stehen vier erfahrene Experten aus Business und aus der Uhrenbranche, unter ihnen Manager Loek Oprinsen, der in Deutschland für EBEL verantwortlich ist.

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Neue Uhrenmarke aus erfahrenen Händen

Ligure Watches

Ein sportlicher, markanter Look mit starken Details: Das Premierenmodell der neuen Uhrenmarke Ligure Watches ist ein gelungenes Statement – eine Taucheruhr, die zum Auftakt in drei Farben erhältlich ist. Dahinter stehen vier erfahrene Experten aus Business und aus der Uhrenbranche, unter ihnen Manager Loek Oprinsen, der in Deutschland für EBEL verantwortlich ist. 

Loek Oprinsen ist in der Uhrenbranche wohlbekannt – nach Stationen als Manager für verschiedene große Konzerne. Heute ist er mit seiner Firma Vertriebspartner für mehrere Marken und hat insbesondere EBEL in Deutschland wieder zu Erfolgen geführt. Der umtriebige Manager hat zudem ein Faible für Neues. Gemeinsam mit drei Freunden – Jannieke, Pieter und Rob – gründete er deshalb die Marke Ligure Watches, die mit Hilfe eines Crowdfunding-Projekts auf Indiegogo im Sommer 2021 die ersten Modelle verkaufen soll. Zur Premiere stellt Ligure Watches die Taucheruhr „Taratuga“ vor, die in drei Farbvarianten sowie mit zusätzlicher GMT-Anzeige erhältlich ist. Für Verkaufspreise zwischen 800 und 950 Euro bietet man Gehäuse, Drehlünette und Band aus hochwertigem Edelstahl, ein Schweizer Automatikwerk von Sellita, leuchtstoffbeschichtete Anzeigen, entspiegeltes Saphirglas sowie eine Wasserdichtheit bis 200 Metern dank verschraubter Krone.

Als „das Schönste an dem Projekt“ bezeichnet Loek Oprinsen die Zusammenarbeit mit seinen Freunden, die gemeinsame Werte bezüglich ihrer Uhrenmarke teilen: „Eine neue Marke muss authentisch sein, Qualität bieten und ein erkennbares Design zum bestmöglichen Preis haben.“ Das sei laut Oprinsen bei weitem nicht mehr selbstverständlich: „In unserer Branche werden Uhren immer teurer und die Qualität immer schlechter, nur um die Margen zu maximieren. Wir vier waren uns hingegen über das wichtigste Ziel einig: Eine hochwertige Uhr zu einem erschwinglichen Preis zu schaffen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Ligure-Uhren ist hervorragend.“ Die Resonanz ist bislang gut – auch von prominenter Seite. Karl Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern und bekennender Uhrenfan, äußerte sich begeistert: „Ich habe die Kollektion von Ligure Watches gesehen – reinster italienischer Stil, hergestellt mit Geschmack und Passion. Wunderbar!“

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Überbrückungshilfen nicht passend!

Handelsverband Deutschland (HDE)

Die Verlängerung des Lockdowns im Non-Food-Handel ist beschlossene Sache: Nun fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) einen klaren Fahrplan zur Wiedereröffnung der Geschäfte und eine Anpassung der staatlichen Hilfen.

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Überbrückungshilfen nicht passend!

Handelsverband Deutschland (HDE)

Die Verlängerung des Lockdowns im Non-Food-Handel ist beschlossene Sache: Nun fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) einen klaren Fahrplan zur Wiedereröffnung der Geschäfte und eine Anpassung der staatlichen Hilfen. Außerdem sollte die geplante Einschränkung der Bewegungsfreiheit in Hotspots auf einen Umkreis von 15km rund um den Wohnort nicht für den Einkauf sowie Click & Collect gelten.

„Den Lockdown einfach nur zu verlängern und keinerlei Perspektiven oder Pläne für eine Wiedereröffnung der Geschäfte zu präsentieren, ist zu wenig. Die geschlossenen Handelsunternehmen brauchen jetzt klare Aussagen, unter welchen Bedingungen sie wann ihren Betrieb wieder aufnehmen können“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Derzeit sei nicht eindeutig geklärt, bei welchen Corona-Zahlen und Inzidenzwerten mit einer Lockerung für den Einzelhandel gerechnet werden könne. Die Handelsunternehmer aber müssten entscheiden, ob sie Ware bestellen und Marketingmaßnahmen planen. Dafür bräuchten sie zumindest eine einigermaßen zuverlässige Grundlage. Zudem moniert der HDE, dass die staatlichen Hilfen auch weiterhin für viele notleidende Händler keine wirksame Unterstützung bringen. „Für den Handel steht die schnelle Eindämmung der Pandemie an erster Stelle. Wenn die Politik dazu aber den Non-Food-Handel schließt, dann muss sie auch die entstehenden wirtschaftlichen Schäden abfedern. Da muss der Bundesfinanzminister Wort halten“, so Genth weiter. Große Teile einer Branche in den künstlichen Winterschlaf zu schicken, ohne gleichzeitig für entsprechende Notunterstützung zu sorgen, sei extrem kurzsichtig. Die aktuell verfügbaren und angekündigten Überbrückungshilfen seien für den Einzelhandel nicht passend. Zudem kommt selbst das bereits zugesagte Geld gar nicht oder zu spät an. Der Einzelhandel insgesamt erhielt im vergangenen Jahr 2020 Überbrückungshilfen in Höhe von 90 Millionen Euro. Der vom Lockdown betroffene Nonfood-Handel aber verzeichnete im selben Zeitraum 36 Milliarden Euro Umsatzminus durch die Pandemie und die damit verbundenen Schließungen. Die staatlichen Hilfen reichten dabei nicht einmal annähernd für die Begleichung der Fixkosten. Denn diese lagen bei den betroffenen Händlern gleichzeitig bei rund zwölf Milliarden Euro. „Der Bundesfinanzminister muss sich jetzt bewegen. Wenn die Hilfen nicht angepasst werden, gibt es für viele Händler keine Zukunft mehr. Es zeichnet sich eine Pleitewelle ab, wie wir sie noch nicht erlebt haben“, so Genth weiter. Für die Nutzung von Click & Collect und den Einkauf im Lebensmitteleinzelhandel drängt der HDE darauf, Ausnahmen bei den Mobilitätsbeschränkungen in Hotspots festzulegen. Ansonsten nehme man vielen geschlossenen Händlern eine der letzten Möglichkeiten, wenigstens noch einigen Umsatz zu erzielen.

 

 

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HDE-Umfrage unter Innenstadthändlern

Existenzangst

Der zweite Lockdown entwickelt sich für viele Händler zum Desaster, denn für einen Großteil der innerstädtischen Händler beginnt das neue Jahr mit Existenznot. Wie die aktuelle Trendumfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) zeigt, bangen knapp zwei Drittel der Innenstadthändler um ihre Existenz.

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HDE-Umfrage unter Innenstadthändlern

Existenzangst

Der zweite Lockdown entwickelt sich für viele Händler zum Desaster, denn für einen Großteil der innerstädtischen Händler beginnt das neue Jahr mit Existenznot. Wie die aktuelle Trendumfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) zeigt, bangen knapp zwei Drittel der Innenstadthändler um ihre Existenz.

Besonders groß ist die Angst im Schuh- und Lederwarenhandel, wo 82 Prozent der Befragten ihre unternehmerische Existenz in Gefahr sehen. Auch Bekleidungs- und Textilhändler sind akut betroffen. Hier geben 76 Prozent an, die Existenzgefahr zu spüren. Bei den befragten Juweliere dagegen, sehen immerhin auch 34 Prozent ihre unternehmerische Existenz in Gefahr.Der Handelsverband Deutschland (HDE) hatte erst Anfang der Woche in einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewarnt, 50.000 Geschäfte mit zusammen 250.000 Arbeitsplätzen steckten in Existenznot. Wie der HDE rufen nun auch die Fachverbände nach mehr finanzieller Unterstützung. Die bisher angebotenen Hilfen seien „absolut unzureichend“, beklagt BTE-Geschäftsführer Rolf Pangels (Handelsverband Textil). Allein die Umsatzverluste des Winter-Lockdowns dürften sich bis Ende Januar auf zehn Milliarden Euro summieren.

 

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HDE lehnt Verlängerung der Gewährleistung im Handel ab

Gewährleistung

Der Handelsverband Deutschland (HDE) lehnt eine von der Bundesjustizministerin vorgeschlagene Verlängerung der Gewährleistungsfrist beim Kauf von hochwertigen Gütern im Einzelhandel entschieden ab. Eine solche Änderung würde für die derzeit ohnehin von der Coronakrise schwer getroffenen Nicht-Lebensmittelhändler eine Zusatzbelastung in Millionenhöhe auslösen. Zudem würden Änderungen im Gewährleistungsrecht nicht dazu führen, dass die Lebensdauer von Produkten oder deren Reparierbarkeit zunehmen würde.

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HDE lehnt Verlängerung der Gewährleistung im Handel ab

Gewährleistung

Der Handelsverband Deutschland (HDE) lehnt eine von der Bundesjustizministerin vorgeschlagene Verlängerung der Gewährleistungsfrist beim Kauf von hochwertigen Gütern im Einzelhandel entschieden ab. Eine solche Änderung würde für die derzeit ohnehin von der Coronakrise schwer getroffenen Nicht-Lebensmittelhändler eine Zusatzbelastung in Millionenhöhe auslösen. Zudem würden Änderungen im Gewährleistungsrecht nicht dazu führen, dass die Lebensdauer von Produkten oder deren Reparierbarkeit zunehmen würde.

„Die Kunden sind mit den Regelungen für Umtausch und Gewährleistung seit Jahren sehr zufrieden. Es gibt keinen Grund, dieses funktionierende System zu verändern“, so HDE–Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Eine HDE-Umfrage aus dem vergangenen Jahr macht deutlich, dass fast 90 Prozent der Verbraucher mit den Rückgabemöglichkeiten und der Abwicklung in den Geschäften zufrieden oder sehr zufrieden sind. Die Tatsache, dass Justizministerin Lambrecht ihre für den Einzelhandel teuren Vorschläge zudem ausgerechnet in dieser für viele Nicht-Lebensmittelhändler existenzgefährdenden Coronakrise macht, wertet der HDE als unsachliches Wahlkampfmanöver. Nach Einschätzung des HDE würde eine Umsetzung des Vorschlages im Einzelhandel zu einer Belastung in Millionen-Höhe führen. Bereits das aktuell geltende Gewährleistungsrecht kostet die Einzelhandelsunternehmen rund 1,4 Milliarden Euro pro Jahr. Außerdem erreicht eine Verlängerung der Gewährleistungsfristen nach Ansicht des HDE auch das anvisierte Ziel nicht. „Wenn die Justizministerin den Herstellern einen wirtschaftlichen Anreiz geben will, besonders langlebige und gut reparierbare Produkte zu entwickeln, setzt sie beim Handel an der völlig falschen Stelle an“, so Genth weiter. Der Einzelhandel könne die Mangelfreiheit eines Produkts bei Übergabe gewährleisten, nicht aber die Lebensdauer und die Reparierbarkeit garantieren. Hierzu müsste die Rechtsordnung vielmehr gesetzliche Garantieverpflichtungen vorsehen, die vom Hersteller, nicht aber vom Händler zu erfüllen seien. Und auch die von der Justizministerin beklagte „Wegwerf-Mentalität“ der Verbraucher sei über die Gewährleistungsfristen nicht zu steuern. So zeigt eine Studie des Umweltbundesamtes, dass die Verbraucher häufig neue Produkte kaufen, obwohl die alte Ware noch einwandfrei funktioniert. Grund sind oft technische Innovationen, wie beispielsweise bei Smartphones und anderen Elektronikprodukten.

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Faire Wettbewerbsbedingungen statt Digitalsteuer

Digitalsteuer

Entgegen einem Vorschlag des Bundesvorsitzenden der Grünen, Robert Habeck, sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) keine Notwendigkeit für die Einführung einer Digitalsteuer.

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Foto: filmfoto/iStockphoto

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Faire Wettbewerbsbedingungen statt Digitalsteuer

Digitalsteuer

Entgegen einem Vorschlag des Bundesvorsitzenden der Grünen, Robert Habeck, sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) keine Notwendigkeit für die Einführung einer Digitalsteuer.

Da stationärer Handel und Online-Handel immer stärker Hand in Hand gehen, ist eine strikte Zweiteilung weder umsetzbar noch zeitgemäß. Worauf es ankommt, ist vielmehr die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen. Insbesondere gegenüber Händlern aus Fernost besteht ein Ungleichgewicht, solange sie nicht ausnahmslos die korrekte Umsatzsteuer abführen. „Es muss sichergestellt werden, dass alle Händler bereits bestehende Steuerpflichten einhalten. Dafür braucht es keine neue Abgabe oder Steuer“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. In den vergangenen Monaten haben sich viele stationäre Händler eine Online-Präsenz aufgebaut, sind etwa auf Online-Plattformen aktiv. Es besteht die Gefahr, dass eine Digitalsteuer auch auf ihre Kosten gehen könnte. „In Frankreich hat die Digitalsteuer kleinen und mittleren Händlern einen Bärendienst erwiesen. Dort wurde der erhöhte Steuersatz direkt an die Marktplatzhändler weitergegeben“, so Tromp weiter. Die Vertriebskanäle mit einer Digitalsteuer gegeneinander auszuspielen, sei daher nicht zielführend. Wettbewerbsverzerrungen lassen sich nur ausräumen, wenn im internationalen Online-Handel gleiche steuerliche Wettbewerbsbedingungen herrschen. „Die Besteuerung muss dort stattfinden, wo die Gewinne erwirtschaftet werden. Die EU-Staaten sind schon auf einem guten Weg, hierfür die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen“, betont Tromp. So hat die EU-Kommission den Vorschlag unterbreitet, für Digitalunternehmen ohne physische Präsenz in einem Land eine digitale Betriebsstätte einzuführen. Damit könnten die in einem Land erwirtschafteten Gewinne auch einer Besteuerung unterzogen werden. „Diesen Vorschlag gilt es umzusetzen. Einheitliche Lösungen auf europäischer Ebene leisten einen wichtigen Beitrag zum fairen Wettbewerb“, so Tromp weiter.

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Senkung der Mehrwertsteuer hat Konsum kaum stimuliert

Umfrage des ifo-Instituts

Die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer hat die Konsumausgaben laut Umfragen des ifo-Instituts nur wenig stimuliert.

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Foto: Simon Lehmann/iStockphoto

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Senkung der Mehrwertsteuer hat Konsum kaum stimuliert

Umfrage des ifo-Instituts

Die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer hat  die Konsumausgaben laut Umfragen des ifo-Instituts nur wenig stimuliert.

„Das Ziel war, die Bürger*innen dadurch zu größeren Anschaffungen zu bewegen. Dieses ist nicht erreicht worden, wie zwei Umfragen nahelegen“, schreiben die ifo-Autoren Clemens Fuest, Andreas Peichl und Florian Neumeier in einem Aufsatz. 6,3 Milliarden Euro an zusätzlichem Konsum habe die Steuer gebracht, diese stünden zu den Kosten in Höhe von 20 Milliarden Euro in keinem Verhältnis. „Die Entscheidung, die Mehrwertsteuersenkung nicht über den Dezember 2020 hinaus zu verlängern, kann vor diesem Hintergrund trotz der noch immer unsicheren Lage der Konjunktur nur begrüßt werden.“ Nur zwei Prozent der Befragten, die im Zeitraum von Juli bis Oktober eine größere Anschaffung getätigt hatten, gaben dabei an, dass sie ohne die Mehrwertsteuersenkung auf diese Anschaffung verzichtet hätten. Von jenen, die bis Jahresende noch größere Anschaffungen planten, gaben nur 12 Prozent im Oktober an, dass sie ohne Mehrwertsteuersenkung darauf verzichten würden. Im November war es dann mit 29 Prozent ebenfalls eine Minderheit, die angab, dass die Mehrwertsteuersenkung bei ihren Konsumabsichten eine Rolle gespielt habe. Rechnet man diese Angaben auf alle deutschen Haushalte hoch, ergibt sich ein geschätzter Konsumeffekt in Höhe von 6,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg der privaten Konsumausgaben um nur 0,6 Prozent gegenüber 2019. Der geschätzte Steuerausfall beträgt hingegen 20 Milliarden Euro. Die Maßnahme hat also nur ein Drittel ihrer Kosten eingespielt. Die Befragten gaben an, dass sie trotz Senkung der Mehrwertsteuer auf Konsum verzichtet hätten, weil sie höhere Ausgaben in der Zukunft erwarteten und der Einkauf durch Corona eingeschränkt sei.

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Schweizer Uhrenexporte fast wieder auf Niveau von 2019

Schweizer Uhrenmarkt

Der Rückgang der Schweizer Uhrenexporte hat sich in den letzten Monaten peu á peu verlangsamt. Im November lag das Minus nur noch bei 3,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Rückkehr zur Normalität verdanken die Eidgenossen vor allem den chinesischen Verbrauchern. 

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Schweizer Uhrenexporte fast wieder auf Niveau von 2019

Schweizer Uhrenmarkt

Der Rückgang der Schweizer Uhrenexporte hat sich in den letzten Monaten peu á peu verlangsamt. Im November lag das Minus nur noch bei 3,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Rückkehr zur Normalität verdanken die Eidgenossen vor allem den chinesischen Verbrauchern. 

Über die letzten 11 Monate sind die Uhrenexporte insgesamt um 23,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Bi-Metalluhren entwickelten sich im November besonders gut, sowohl wert- als auch mengenmäßig. Der Exportumsatz für Stahluhren blieb stabil. Produkte aus Edelmetallen waren weniger gefragt. Die Volumina sanken bei den anderen Materialien und anderen Metallkategorien sowie bei Stahluhren besonders stark. Bei Uhren mit einem Preis von weniger als 200 Franken (Exportpreis) war ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, insbesondere bei der Anzahl der ausgeführten Uhren. Die Ausfuhren im Bereich von 200 bis 500 Franken lagen im Durchschnitt, genau wie Uhren zu Preisen von  über 3.000 Franken. Letztere verzeichneten im Vergleich zu 2019 einen Anstieg bei der Anzahl der Artikel -  zum ersten Mal seit Februar. Die Spanne von 500 bis 3.000 Franken blieb auf dem Niveau des Vorjahres. Wie im Zeitraum von Juni bis September war der weniger starke Rückgang auf globaler Ebene im November hauptsächlich der sehr starken Performance Chinas (+ 69,5%) zu verdanken - nach einer vorübergehenden Flaute im Oktober (allerdings immer noch mit + 15,1% Wachstum). Über ein Drittel der wichtigsten Direktmärkte für Schweizer Uhrenexporte verzeichnete ebenfalls einen Aufschwung. Dies trägt jedoch dazu bei, den Abwärtstrend in gewissem Maße abzuschwächen. Unter ihnen das Vereinigte Königreich (+ 21,8%), Taiwan (+ 18,5%) und Russland (+ 36,3%) verzeichneten ein stetiges Wachstum. Umgekehrt waren auf anderen Schlüsselmärkten weiterhin mehr oder weniger starke Rückgänge zu verzeichnen, einschließlich der USA (-2,8%) und Hongkong (-14,0%), Deutschland (-1,1%), Singapur (-31,9%), Vereinigte Arabische Emirate (-3,7%), Italien (-27,8%) und Frankreich (-29,0%).

 

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