Männerschmuck

Mann oh Mann!

Männer tragen Schmuck! Nicht vorsichtig, nicht versteckt, sondern als Zeichen von Stil, Persönlichkeit und Präsenz. Zwischen Diamanten, Rough Luxury, spirituellen Symbolen und modernem Understatement entsteht ein Markt, der neue Zielgruppen anspricht und dem Fachhandel frische Impulse liefert. Die GZ zeigt die spannendsten Marken, Looks und Stilwelten des neuen Männerschmucks.

01. Juni 2026 Caroline Schiedt
Kommentare (0)

Was Männer schmückt

Männer schmücken sich seit Jahrtausenden. Mit Gold und Edelsteinen, mit Waffen, Uhren, Amuletten, Tätowierungen oder Siegelringen. Mal als Zeichen von Macht und Status, mal aus Glauben, Ritual oder Rebellion. Und doch wurde Männerschmuck kulturhistorisch lange erstaunlich wenig betrachtet. Genau hier setzt die große Sonderausstellung „Zier & Zeichen: Was Männer schmückt“ im Landesmuseum Württemberg an. Sie spannt ab Oktober 2026 einen Bogen von der Steinzeit bis in die Gegenwart und zeigt, wie eng Schmuck seit jeher mit männlicher Identität verbunden ist. Dabei wird schnell klar: Schmuck war bei Männern nie bloße Dekoration. Er markierte Zugehörigkeit, Würde, Rang oder gesellschaftliche Stellung. Kronen, Amtsketten und kostbare Waffen dienten der Inszenierung von Autorität. Ringe standen für Macht, Bündnisse oder Loyalität. Selbst funktionale Objekte wie Gürtel, Fibeln oder Uhren entwickelten sich über die Jahrhunderte zu persönlichen Statussymbolen.

Lesen Sie weiter mit

Sie sind noch nicht registriert?

Jetzt GZ+ testen

1 Monat kostenlos
Danach 9€/Monat


Sie sind Abonnent der GZ?

Jetzt kostenlos registrieren

Für Abonnenten der GZ-
Druckausgabe kostenlos

Sie sind bereits registriert?

Für registrierte Nutzer