Bastian

Mit Mut in eine neue Zeitrechnung

Bastian-Inhaber Michael Nordahl Andersen lässt sich vom hohen Silberpreis nicht irritieren und bekommt positives Feedback auf mutige Design-Neuheiten an der 500-Euro-Grenze.

04. Mai 2026 Ulrich Voß
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Getreu dem Namenszusatz „inverun“, der sich auf die drei lateinischen Begriffe ingenuus, verum und unicus für edel, echt und einzigartig bezieht, bleibt Bastian dem Silber treu. Eine Legierungsalternative, wie sie Pandora angekündigt hat, komme für Bastian nicht infrage. Bei Bastian wird es keine strategische Änderung geben, sagt Andersen.

Er zeigt, wie man in diesen Tagen eine Kollektion aufbaut. Sein erster Ansatzpunkt ist der Fokus auf besondere Schnelldreher, die nicht nur zum Design-Anspruch passen, sondern bereits ihre Fangemeinde haben. Bestes Beispiel hierfür ist die aktuelle Ergänzung der „Mikado“-Kollektion um schwarz-rhodinierte Elemente. Das Design von Dietmar Sebastian mit ungleichmäßig angeordneten „Stäben“ wurde in der neuen „Signature-Collection“ um einen schwarz-rhodinierten Rahmen ergänzt. Beim Anhänger macht diese markante Einrahmung und insgesamt opulentere Ausführung einen großen Preisunterschied aus, der Preis steigt von 289 auf 449 Euro VK. Doch die Resonanz bei Handel und Konsumenten sei sehr positiv, berichtet Andersen. Der Mut habe sich ausgezahlt.

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