56. Deutscher Schmuck- und Edelsteinpreis Idar-Oberstein 2026

„1001 Nacht“

Es waren sowohl die Edelsteingestaltung als auch die Gestaltung eines Schmuckstücks aus Edelmetall und Edelsteinen erlaubt. Somit waren ungefasste Edelsteine, der Edelstein im Schmuckstück (hier durften nur Edelmetalle verwendet werden), das Edelsteinobjekt und die Edelsteinskulptur zugelassen. Die Verwendung von Synthesen war nicht erlaubt. Perlen durften nur in Verbindung mit Edelsteinen verwendet werden.

16. Sep. 2026 Christel Trimborn
Kommentare (0)


Mit ihrer Arbeit „Scheherazade“ gewann die Preisträgerin nach einstimmigem Urteil der Jury den Hauptwettbewerb. Inspiriert von der klugen Scheherazade aus „1001 Nacht“, die den König durch ihre Geschichten von seinem grausamen Vorhaben abbringt, sie umzubringen, setzt die Preisträgerin die Erzählung gestalterisch um: Durch das Bewegen des Tigerauges beginnt das Gesicht der jungen Frau zu strahlen – ein Sinnbild für die Kraft ihrer Erzählungen. Besonders überzeugt zeigte sich Jurymitglied Dr. Heide Rezepa-Zabel von der Nutzung der geschichteten Struktur des Tigerauges, die Gegensätze wie Licht und Schatten sowie Tag und Nacht sichtbar macht. Gelobt wurden zudem der handwerklich perfekt gestaltete und gravierte Edelstein, das faszinierende Farbspiel und die außergewöhnliche, zugleich kraftvolle Neuinterpretation des Themas. Gerade die Verwendung des vergleichsweise einfachen Steins mache das Werk so besonders und eindrucksvoll, so Juror Scott Wempe.

2. Preis: Miriam Krasenbrink, Essen, Urkunde und 2500 Euro, Ring aus Silber mit blauen, gelben, grünen und orangefarbenen Saphiren sowie Granaten

Lesen Sie weiter mit

Sie sind noch nicht registriert?

Jetzt GZ+ testen

1 Monat kostenlos
Danach 9€/Monat


Sie sind Abonnent der GZ?

Jetzt kostenlos registrieren

Für Abonnenten der GZ-
Druckausgabe kostenlos

Sie sind bereits registriert?

Für registrierte Nutzer