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Evolution der Submariner: Facelift für die Taucheruhr

Rolex zeigt die Neuheiten 2020

In kleinen Schritten vorwärts: Wie man es von Rolex kennt, werden Modelle behutsam modernisiert und erneuert. Die wichtigste Evolution 2020 ist die überarbeitete Submariner mit größerem Durchmesser. Auch noch neu: Zifferblätter in knalligen Farben. 

Endlich ist es soweit: Wegen Corona zeigt Rolex erst jetzt im September die Neuheiten des Jahres; der ursprünglich geplante Premierentermin zur Baselworld im April war wie auch die Messe der Corona-Krise zum Opfer gefallen. Dass nun gleich eine ganze Riege neuer Modelle vorgestellt wird, zeigt die Zuversicht, mit der die  Uhrenmarke die kommenden Monate angeht.

Sie muss wahrscheinlich wenig fürchten: In den vergangenen Jahren war die Nachfrage stets größer als das Angebot. Viele Kaufwillige sind regelmäßig leer ausgegangen, weil nicht genügend Uhren ausgeliefert wurden – vor allem Edelstahlmodelle. Eine leicht nachlassende Nachfrage könnte Händlern und Kunden also vielleicht größere Chancen geben, begehrte Modelle zu ergattern. Bei der wichtigsten Neuerscheinung wird das aber wahrscheinlich auch 2020 so bleiben: Nur wenige Kunden werden sich über eines der neuen Submariner-Modelle freuen. 

Top: Die neue Submariner 

Rolex hat die legendäre Taucheruhr überarbeitet: Die "Oyster Perpetual Submariner" und die "Oyster Perpetual Submariner Date" haben ein neu gestaltetes Gehäuse erhalten, das um einen Millimeter auf 41 Millimeter vergrößert wurde. Ein kleiner Schritt – und doch erfordert das Anpassungen zum Beispiel des Armbands. Dieses wurde entsprechend proportioniert. Deshalb ist die Neuerung bei der Submariner 2020 in Edelstahl auf den ersten Blick kaum festzustellen, zumal Zifferblatt und drehbare Cerachrom-Lünette in traditionellem Schwarz gehalten sind.

Ganz neu ist das Innenleben: In der Submariner arbeitet nun das neu entwickelte Kaliber 3230, ein Rolex-Werk mit automatischem Selbstaufzugsmechanismus und 70 Stunden Gangreserve.

Ebenfalls neu sind drei Ausführungen der Submariner Date: Ein Modell in Edelstahl Oystersteel verbindet ein schwarzes Zifferblatt mit grüner Cerachrom-Lünette. Eine Farbkombination, die eingefleischten Rolex-Fans bekannt vorkommt – sie fand sich schon zwischen 2003 und 2010 in der Submariner-Kollektion. Dieser Version muss die "Submariner Date" mit grünem Blatt und grüner Lünette weichen – diese wird nicht mehr erhältlich sein.

Mit neuem Farbenmix tritt auch die weißgoldene Submariner Date auf: Sie kombiniert ein schwarzes Zifferblatt mit einer blauen Lünette. Die dritte „Submariner Date“ in Bicolor-Optik verbindet Edelstahl, Gelbgold, blaues Zifferblatt und blaue Lünette. In allen drei Modellen Submariner Date kommt das Rolex-Kaliber 3235 zum Einsatz, ebenfalls ein Manufakturwerk mit automatischem Selbstaufzugsmechanismus und rund 70 Stunden Gangreserve. 

Mut zur Farbe 

Bei weiteren Neuheiten blickt Rolex zurück in die 1970er Jahre: Da waren Uhren mit knallbunten Zifferblättern schon einmal überaus beliebt. Daran knüpfen neue Varianten der Automatikuhr „Oyster Perpetual 36“ an, die es nun in den Nuancen „Candy Pink“, Türkisblau, Gelb, Korallenrot und Grün gibt – jeweils mit Edelstahlgehäuse und Edelstahlarmband. Dem Motto Farbe bleibt Rolex auch bei neuen Ausführungen der „Oyster Perpetual Datejust 31“ in Rolesor treu – diese gibt es nun mit Zifferblättern in Aubergine oder Mintgrün.

 

Oyster Perpetual Submariner

Oyster Perpetual Submariner

Oyster Perpetual Submariner Date

Oyster Perpetual 36

Oyster Perpetual 36

Oyster Perpetual 36

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