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Neubau in Glashütte: Wempe vergrößert das Ausbildungszentrum für Uhrmacher

Nachwuchsförderung ist für Juwelier Wempe ein wichtiges Thema. Das beweist das neue Ausbildungszentrum in Glashütte, in dem angehende Uhrmacherinnen und Uhrmacher ihren Beruf erlernen. Der Neubau bietet mehr Platz und die Möglichkeit zum vielfältigen, konzentrierten Lernen und Arbeiten.

Wempe hat in Glashütte eine besondere Position: Über dem Ort, direkt neben der historischen Sternwarte Urania, werden nicht nur die Uhren der eigenen Linien Wempe Zeitmeister und Wempe Chronometerwerke gefertigt. Hier geht es auch um den Nachwuchs im Uhrmacherhandwerk: Seit 2006 werden angehende Uhrmacherinnen und Uhrmacher in Glashütte ausgebildet. Bislang mussten sie sich die Räumlichkeiten mit der Produktion teilen – da wurde es bisweilen recht eng. Nun aber gibt es neue Räumlichkeiten, in denen sich alles um das Lernen und das Handwerk dreht.

Mit einem Fest für die Mitarbeiter hat Wempe-Chefin Kim-Eva Wempe nun das neue Ausbildungszentrum eröffnet, das als Neubau auf das bestehende Manufakturgebäude gesetzt wurde. Hier werden künftig pro Jahrgang acht junge Menschen auf den Beruf vorbereitet – insgesamt also 24 Ausbildungsplätze stehen somit zur Verfügung; zuvor hatte man lediglich sechs Uhrmacherinnen und Uhrmacher pro Jahrgang ausbilden können. Sie werden von drei Ausbildern betreut, unter ihnen die Leiterin des Wempe-Ausbildungszentrums in Glashütte, Elisabeth Gläser.

Sie stellt eine enorme Nachfrage fest: Pro Jahr bewerben sich 150 bis 200 Interessenten bei Wempe für die Uhrmacherlehre, die so vielfältig ist wie bei kaum einem anderen Arbeitgeber.





Vielseitige Kompetenzen

Die Auszubildenden erlernen innerhalb von drei Jahren die verschiedenen Fertigungsverfahren und Reparaturtechnologien von mechanischen Groß- und Kleinuhrwerken. Den theoretischen Hintergrund vermittelt die Uhrmacherschule in Glashütte. Auch der Lebensmittelpunkt befindet sich während der Lehre in Glashütte: Während des ersten Ausbildungsjahres wohnen die Auszubildenden in Wohngemeinschaften, für die Wempe zwei Apartments in Glashütte angemietet hat.

Innerhalb von drei Jahren machen die angehenden Uhrmacherinnen und Uhrmacher viele Erfahrungen: Sie können die verschiedenen Bereiche ihre Berufs am Hamburger Hauptsitz von Wempe oder in einer der Niederlassungen kennenlernen, ebenso die Produktion in Glashütte. Einmalig ist zudem die Markenvielfalt, mit der sie während der Ausbildung in Berührung kommen: Es geht nicht nur um die Wempe-Uhrenlinien, sondern auch um über 30 verschiedene Uhrenmarken, deren Modelle und Uhrwerke, mit denen geschult wird.

Übernahmequote von über 90 Prozent

So vorbereitet, stehen nach der Ausbildung bei Wempe drei Karrierewege offen: in der Fertigung, in einer der beiden Servicewerkstätten in Hamburg oder Glashütte oder als Serviceuhrmacher oder Serviceuhrmacherin in einer der 32 Niederlassungen. Das ist offenbar attraktiv: Über 90 Prozent der Absolventinnen und Absolventen bleiben nach ihrer Ausbildung bei Wempe.

Überdurchschnittliche Leistungen

Übrigens schließen die meisten von ihnen mit überdurchschnittlichen Leistungen ab, was zahlreiche Auszeichnungen belegen: So holte Wempe in den vergangenen zehn Jahren jedes Jahr den Sieg im sächsischen Landeswettbewerb der Uhrmacherinnen und Uhrmacher und belegte im Bundeswettbewerb schon viermal den ersten Platz. „Wir sind sehr stolz auf die Erfolge unserer Auszubildenden. Sie sind ein Beleg für die hohe Qualität unserer Ausbildung“, sagt Ausbildungsleiterin Elisabeth Gläser.

Text: Iris Wimmer-Olbort

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