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Marc Czemper, Albert Fischer, Sven Severin und Britta Rehme

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Malerisches Engagement

Es war eins der Inhorgenta-Highlights dieses Jahr: Street-Art-Künstler Ivan Beslic hatte live am Stand von Casio ein G-SHOCK Bild gemalt. Mittlerweile wurde es versteigert – der Erlös kommt dem Uhrmachernachwuchs zugute.

Die Idee von Casio, eine G-SHOCK live auf der Inhorgenta vom Künstler Ivan Beslic malen zu lassen, hat nicht nur auf der Messe hohe Wellen geschlagen, sondern auch nachher – und das im positiven Sinne: Das Kunstwerk wurde zugunsten der Ausbildungsinitiative des Zentralverbands der Uhrmacher versteigert. Im Hamburger G-SHOCK Store übergab Marc Czemper, Division Manager Uhren bei Casio, das Kunstwerk nun an den Meistbietenden. Erst einmal symbolisch, als Druck, denn das Original-Kunstwerk ist riesig und rund 15 Kilo schwer.

Die Versteigerung des Bildes auf der Kunstauktionsplattform e.artis hatte 3500 Euro als finales Gebot erbracht. Diese Summe rundete der Gewinner auf 4040 Euro auf – passend zum 40-jährigen Jubiläum der G-SHOCK in diesem Jahr. Wie Marc Czemper mitteilte, fließt das Geld in die Ausbildungsinitiative des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, der damit etwa einem Jahrgang die Werkstatt-Startausrüstung finanzieren kann. Ein großer Schritt, denn eines ist in Zeiten des Fachkräfte- und Nachwuchsmangels auch im Uhrmacherhandwerk klar: „Die Nachwuchssorgen bekommen wir nur gemeinsam im Schulterschluss mit vielen Mitgliedern der Branche in den Griff“, sagte Albert Fischer, Präsident des Zentralverbands, der zur Übergabe ebenfalls anwesend war. Auch Marc Czemper schlägt in dieselbe Kerbe: „Wir wollen dem traditionellen und vielleicht bei manchen als etwas angestaubt angesehenen Job des Uhrmachers Auftrieb verleihen.“ Genau wie G-SHOCK eine Uhr sei, die einen nie im Stich lasse, lasse Casio die Branche mit ihren Nachwuchssorgen nicht allein, sagte Marc Czemper.

Den Zuschlag erhält ein alter Bekannter

Das Höchstgebot für das Kunstwerk hatte Sven Severin abgegeben, für Casio ein durchaus bekannter Name. Denn der geschäftsführende Gesellschafter der Digitalagentur Marshall Stewart & Delaney ist bereits seit einem Vierteljahrhundert mit der der Marke Casio und damit auch dem  G-SHOCK Kosmos vertraut: „Wir arbeiten seit 25 Jahren für Casio, haben damals die erste Internetseite gebaut“, berichtete er der GZ. Seit den ersten Online-Aktitiväten realisiert er mit seinem Team große Teile des Web-Auftritts von Casio Europe, darunter neben Website auch andere Marketinginstrumente wie beispielsweise Newsletter. Die Digitalagentur ist so tief mit der Casio-DNA verwoben, dass sich Sven Severin aus dem tiefsten Inneren freut: „Casio ist eine Herzensangelegenheit für uns.“

Auf das Kunstwerk aufmerksam wurde der Marketing- und Kommunikationsspezialist wie wohl die gesamte Branche erstmals auf der Inhorgenta. „Als ich dann Marc Czempers Post bei LinkedIn zur Versteigerung entdeckt habe, war für mich sofort klar: ‚Da bieten wir mit.‘“

Kunstvolle Pläne

Wohin das Original des Bildes genau kommt, steht noch nicht zu einhundert Prozent fest. „Die Idee war, es nicht bei uns im Büro zu verstecken, sondern es als Dauerleihgabe an einem Ort auszustellen. Für den  G-SHOCK Store hier ist es aber zu groß und schwer. Deshalb kommt es erstmals in unser Büro in den Konferenzraum oder an den Empfang und wird dann vielleicht eine Leihgabe für Events oder Messen. Es sollen möglichst viele Leute etwas davon haben.“ In jedem Fall profitiert aber der Uhrmachernachwuchs davon.

https://gshock.casio.com/de/

Das Kunstwerk von Ivan Beslic.

G SHOCK-Store in Hamburg.

Marc Czemper (Division Manager Casio Europe), Albert Fischer (Präsident des Zentralverbands für Uhrmacher), Ersteigerungssieger Sven Severin (Geschäftsführer Marshall Stewart & Delaney Gmbh) und Britta Rehme (Senior Brand Manager Casio)

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