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Jünger, cleaner, selbstbewusster

Manu Schmuck

Seit inzwischen 17 Jahren arbeiten Manu-Inhaber Johannes Weege und Pixelgold-Gründer Rainer Schäle zusammen. Auch das neue Image, mit dem sich Manu seit Mitte August selbstbewusst seinen Partnern und Kunden präsentiert, kommt aus der Bergischen Kreativagentur.

„Wir haben uns gefragt, wie Manu mit seinen bei Stammkunden beliebten und erfolgreichen Schmuckdesigns in Zukunft ein jüngeres, moderneres Publikum erreichen kann, ohne die vorhandenen Partner zu verprellen,“ erläutert Rainer Schäle die Grundidee. Die entwickelte er übrigens aus eigenem Antrieb für das befreundete Schmuckunternehmen. Der Wunsch: Emotionaler und gleichzeitig weiterhin reduziert sollte Manu sich präsentieren.

Strategische Maßnahmen

Johannes Weege ließ sich darauf ein. Mitten in der Coronakrise gab er grünes Licht für den Imagewandel. Das Logo wurde optisch verschlankt und auf den Markennamen Manu, ohne den Zusatz „Schmuck“, reduziert. Der in die Jahre gekommene Claim („Das Tüpfelchen auf dem Ich“) durch eine rein grafische Variante ersetzt. Eine der wichtigsten strategischen  Maßnahmen: Der Aufbau einer neuen Webseite, die das verjüngte Image von Manu perfekt verkörpert. Hier dominieren helle Farben, emotionales Wording und eine übersichtliche Schmuckpräsentation. „Um den Kunden eine Orientierung innerhalb unserer rund 300 Stücke großen Kollektion zu ermöglichen, wurden die Modelle in sechs Kategorien unterteilt“, sagt Johannes Weege. Besonders ausdrucksstark ist die neue Bildsprache. Zwei Modelshootings und Imagefotos repräsentieren die  Kollektionen „Zeitlos“ und „Modern“. Mit ihren unterschiedlichen Looks – mal überwiegen weiche, warme Farben, mal harte Kontraste und eine kühle Optik – sprechen sie verschiedene Schmuckkundinnen an. Liebhaberinnen klassischen Schmucks ebenso wie eine jüngere, coole und designorientierte Zielgruppe.

Endkunden informieren – Fachhandel stärken
Wurden mit dem bisherigen Internetauftritt überwiegend Handelspartner angesprochen, hat die neue Webseite eine deutlich höhere Endkundenausrichtung. Der Fokus liege jedoch eindeutig auf der Stärkung des Fachhandels, versichert Johannes Weege. „Wir werden weiterhin auf einen eigenen Onlineshop verzichten,“ sagt er. Interessiert sich ein Endkunde für ein Schmuckstück, findet er unter manuschmuck.de zwar Materialinfos und die UVP, wird jedoch über den Kaufen-Button direkt an einen Händler in seiner Umgebung verwiesen.

www.manuschmuck.de

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