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Fe, Stahlpreis: Drei Länder, drei Städte, drei Schulen

Schmuckmuseum Pforzheim

Wismar, Hasselt, Lappeenranta – in diesen drei Städten haben sich in den letzten Jahren drei innovative Ausbildungsstätten für Schmuckdesign entwickelt. Mit der Ausstellung zeigt das Schmuckmuseum Pforzheim vom 5. November 2020 bis zum 14. Februar 2021 die Ergebnisse des Wettbewerbs Fe, Stahlpreis 2020.

Wismar, Hasselt, Lappeenranta - in diesen drei Städten Deutschlands, Belgiens und Finnlands haben sich in den letzten Jahren drei innovative Ausbildungsstätten für Schmuckdesign entwickelt. Ihre Studenten hatten die Möglichkeit, am 6. Internationalen Stahlschmuck-Wettbewerb teilzunehmen. Entstanden ist eine vielfältige Ausstellung, die das breite Spektrum von Stahl vor Augen führt: Schmuckstücke, die zugleich stabil und erstaunlich leicht sind, hart und zart oder starr und fließend. Bereits in den Entwürfen ist teilweise das Entstehen von Patina mitgedacht. Darüber hinaus geht es um Vorstellungen von Schönheit oder das Material und seine Geschichte – von der Begeisterung für Mechanik zur Kritik an der Industrialisierung gleichermaßen. »Mit dieser Schau zeigt das Schmuckmuseum neue Aspekte internationalen zeitgenössischen Schmucks - der an Orten entsteht, die nicht im Brennpunkt der Schmuckszene stehen, aber dadurch Nährboden für erfrischende und neue Ansätze in der Schmuckkunst sind«, ordnet Museumsleiterin Cornelie Holzach ein. Solch experimentellem Vorgehen kann insbesondere an Hochschulen Raum gegeben werden. Initiiert wurde der Wettbewerb des Jahres 2020 vom gemeinnützigen Verein Kolloquium Nordrhein-Westfalen in Kooperation, anlässlich von dessen 30-jährigem Bestehen, mit ausgewählten Ausbildungsstätten und Künstlern; ausgelobt wurde er von Prof. Andrea Wippermann aus Wismar. Teilnehmen konnten Studenten der Hochschule Wismar sowie deren Partnerhochschulen in Hasselt und Imatra. Die vier Preisträger aus den 26 Einreichungen sind Aniko Barka und Sandro Kesterke von der Hochschule Wismar sowie Centaine Wekking und Jolien Hulsmans von der PXL-MAD School of Arts in Hasselt, die mit ihren Arbeiten die fünfköpfige Jury überzeugten. Dieser gehörten Prof. em. Georg Dobler und Prof. em. Dorothea Prühl sowie die Projektmanagerin des Kolloquiums Nordrhein-Westfalen Jutta Vondran an, ebenso wie die Leiterin des Goldschmiedehauses Hanau, Christianne Weber-Stöber, und die Leiterin des Schmuckmuseums Pforzheim Cornelie Holzach. Die Ausstellung im Schmuckmuseum zeigt die Arbeiten der Preisträger sowie eine Auswahl der eingereichten Arbeiten - Exponate, von Schmuck über Gerät bis zu Objekten, die die Besonderheiten von Stahl zur Geltung bringen. Als Ausstellung im Dialog sind bei Schütt – Schmuck & Edelsteine direkt gegenüber vom Schmuckmuseum unter dem Titel »Rock Stars« Arbeiten von Studenten des Fachbereichs Schmuck- und Edelsteingestaltung der Hochschule Trier zu sehen. www.schmuckmuseum.de

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