Emotionaler Trauerschmuck
„Glückskind“ von BrittasSchmiede gewinnt German Design Award 2026
Bild: Britta Schwalm / German Design Award
Eine Auszeichnung für feinsinniges Handwerk mit großer emotionaler Tiefe: Die Schmuckdesignerin und Goldschmiedin Britta Schwalm, Gründerin von BrittasSchmiede in Langen bei Frankfurt, hat mit ihrer Kollektion „Glückskind“ den German Design Award 2026 in der Kategorie „Excellent Product Design – Luxury Goods“ gewonnen.
Verborgenes Baby im Inneren
Im Mittelpunkt der Kollektion steht der Ring „Jamie“, dessen Innenseite ein kleines, schlafendes Baby birgt: verborgen, tastbar, beschützend. Diese zarte Geste entfaltet vor allem in emotional schwierigen Lebensphasen eine stille Kraft. Viele Eltern, die einen schmerzhaften Verlust erlitten haben, finden in der Haptik des Rings Trost, ohne dass dieser nach außen als Trauerschmuck erkennbar wäre. Gerade diese Zurückhaltung macht den Entwurf so besonders.
Die Kollektion „Glückskind“ umfasst neben Ringen auch Anhänger und Charms mit Namen wie „Sam“ oder „Twisted“. Jedes Schmuckstück wird individuell gefertigt und ist in verschiedenen Edelmetalllegierungen erhältlich. Die Stücke vereinen klassisches Goldschmiedehandwerk mit moderner, emotionaler Gestaltung.
Jury-Begründung
Die Jury des German Design Award lobte vor allem die subtile Integration des Babys und die gelungene Verbindung von Gestaltung, Symbolik und handwerklicher Präzision. Besonders beeindruckte der „sensible Umgang mit Erinnerung und Neubeginn“, der Luxus hier nicht als äußeren Wert, sondern als Ausdruck innerer Tiefe interpretiert.
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