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Vicenzaoro als Sprungbrett für den Aufschwung

Vicenzaoro

Die Fachverbände versuchen, über die Covid 19-Krise hinauszublicken und halten die von der Italian Exhibition Group organisierte Messe vom 5. bis 9. September für die ideale Gelegenheit für den Neustart.

In diesen Tagen, an denen Italiens Ökonomie und die Weltwirtschaft der wohl größten und schwierigsten Herausforderung der letzten siebzig Jahre gegenüberstehen, blickt die Branche hoffnungsvoll auf die Vicenzaoro als Wendepunkt für das Image des Landes und Chance für die Schmuckbranche. Die Worte der Unternehmervertreter zeugen daher vom festen Willen, die Coronavirus-Notsituation mit Stolz und Würde anzugehen. „Wir sind immer noch hier, stärker als zuvor“, sagt die bekannte Schmuckherstellerin Licia Mattioli, die im italienischen Unternehmerverband Confindustria das Amt der Vizepräsidentin für Internationalisierung bekleidet. „Das ist die Botschaft, die wir bei der nächsten Vicenzaoro vermitteln müssen, um neu durchzustarten, angefangen mit unserer Fähigkeit, schöne, erlesene Dinge zu schaffen, indem wir gehobenes Kunsthandwerk mit industrieller Fertigung verbinden und die Nische der Spitzenqualität und Hochwertigkeit besetzen, für die wir weltberühmt sind.“ Zwar sind genauere Prognosen derzeit fast unmöglich, doch, so Ivana Ciabatti (Vorsitzende der Confindustria-Schmucksparte Federorafi), „müssen wir mit Kampfgeist und Zuversicht nach vorn blicken. Wenn die bisherigen Planungen bestätigt werden, findet die Vicenzaoro zu einem Zeitpunkt statt, an dem in Italien und anderen Ländern, allen voran China, die Wirtschaft wieder angelaufen ist.“ Laut Luca Parrini, seines Zeichens Vorsitzender der Schmucksparte des italienischen Handwerksverbands Confartigianato, „setzen die Unternehmen alles daran, bestens gerüstet zu sein, sobald der Markt wieder erste Bewegung zeigt, um die Kunden endlich wieder persönlich treffen und herzlich begrüßen zu dürfen. Durch diese Krise haben wir einen wichtigen zwischenmenschlichen Aspekt eingebüßt, denn die Kundenbindung erfolgt bei uns nicht nur über die Produkte, sondern auch durch das persönliche Verhältnis.“ Die im September stattfindende Messe umfasst auch das im Januar so erfolgreich vorgestellte Event „VO Vintage“, das ganz auf Uhren und Schmuckstücke mit Sammlerpotenzial ausgerichtet ist. VO Vintage wird auch für fachfremde Liebhaber zugänglich sein und die Möglichkeit des Direktkaufs vor Ort bieten. Zu den Teilnehmern zählen neben unabhängigen Brands hoch angesehene Branchengrößen wie die Academy der FHH (Fondation Haute Horlogerie) und die AHCI (Académie Horlogère des Créateurs Indépendants). Als Thema für die vom 5. bis 9. September stattfindende Vicenzaoro haben die Messeveranstalter die menschliche und somit die ethische und nachhaltige Seite der Schmuckindustrie gewählt. Kurz alles, was unter die Überschrift „Human Touch“ fällt – ein wirklich hoffnungsvolles Motto in diesem Moment, in dem unsere sozialen Kontakte noch so stark eingeschränkt sind.

www.vicenzaoro.com

 

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