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Geneva Watch Days
Foto: Fcerez/iStockphoto

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Antwort auf Messeabsagen: Uhrenmarken planen Geneva Watch Days

Geneva Watch Days

Mehrere Schweizer Luxus-Uhrenmarken, unter anderem, Bulgari, Breitling, Ulysse Nardin, Girard-Perregaux und MB&F planen, am ursprünglichen Termin der abgesagten Watches & Wonders vom 26. bis 29. April die Geneva Watch Days zu veranstalten.
 
Das dezentrale Event der verschiedenen Marken soll verteilt auf mehrere Genfer Hotels stattfinden. Zwei markenübergreifende Abendveranstaltungen sind geplant. Die Initiative wurde am Montagabend von Jean-Christophe Babin, CEO von Bulgari, vorgestellt. Die Veranstaltung soll Medienschaffenden und Händlern erlauben, sich in einem überschaubaren Zeitraum im Zentrum der Schweizer Uhrenindustrie über die Neuheiten zu informieren, anstatt an diversen Roadshows der Marken in verschiedenen Ländern teilnehmen zu müssen. „Neben diesen Marken befinden wir uns derzeit in fortgeschrittenen Gesprächen mit mehreren anderen wichtige Namen wie Chopard und H. Moser & Cie., von denen wir hoffen, dass sie dabei sein werden - plus einige andere, die sich sicher interessieren werden, wenn sie von  unserer Initiative erfahren“, sagt Jean-Christophe Babin. Was Rolex, Tudor, Patek Philippe und die zum Richemont-Konzern gehörenden Marken, wie A. Lange & Söhne, IWC, Jaeger-LeCoultre undVacheron Constantin, machen werden, ist noch nicht bekannt. Patek bemüht sich laut einem Rundschreiben ebenfalls um eine Alternative. Die beteiligten Marken an den Geneva Watch Days werden einen Lenkungsausschuss einrichten, der die Ausstellungsräume und Konditionen mit den Hotels aushandelt. Der Ausschuss wird mit dem Staat und der Stadt Genf und den zuständigen Institutionen eng zusammenarbeiten, um ein Maximum an Sicherheit und Hygiene für die Teilnehmer zu garantieren und sie vor Covid-19 zu schützen. Die Veranstalter der Geneva Watch Days beabsichtigen nicht, den Genfer Uhrensalon oder die Baselworld zu ersetzen. Sie wollen in schwierigen Zeiten für Sichtbarkeit der Marken sorgen und zudem die Genfer Wirtschaft unterstützen, die aufgrund der Absagen des Autosalons sowie der Watches & Wonders empfindliche Einbußen hinnehmen muss. Pierre Maudet, Staatsrat von Genf, begrüßte die Initiative und sagte die Unterstützung von Stadt und Land zu. In den nächsten Tagen will der Lenkungsausschuss mit der Organisation der Veranstaltung beginnen.

 

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