Preisverleihung Ende Januar

Binder Design Award feiert Jubiläum

Zum fünften Mal hat die Binder-Gruppe gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung Pforzheim ihren Design Award vergeben. Unter dem Motto „Verborgene Verbindungen“ überzeugte der kreative Nachwuchs mit konzeptionell starken Schmuckarbeiten.

04. Feb. 2026 Christian Lücke
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Mit der diesjährigen Preisverleihung des Binder Design Awards Ende Januar feierte die Binder-Gruppe ein kleines Jubiläum: Bereits zum fünften Mal wurde der Nachwuchspreis in Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung (HfG) Pforzheim verliehen. Seit seinem Start steht der Wettbewerb für den intensiven Austausch zwischen angehenden Schmuckdesignern sowie der Industrie.

Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe stand das Thema „Verborgene Verbindungen“. Im Rahmen eines semesterbegleitenden Projekts setzten sich die Studierenden mit unsichtbaren Zusammenhängen, emotionalen Bindungen und technischen Details auseinander. Dies wurde interpretiert in außergewöhnlichen Schmuckobjekten mit hoher gestalterischer und konzeptioneller Tiefe. Die Preisverleihung fand am 29. Januar in den Räumen der egf Manufaktur in Pforzheim statt.

Die Preisträger

Den ersten Platz belegte Julian Graeve, der mit einem Preisgeld von 2.500 Euro ausgezeichnet wurde. Der zweite Platz ging an Georg Schiller (1.000 Euro). Über den dritten Platz und ein Preisgeld von 500 Euro freuten sich Philipp Birkel und Laurin Huniar. Eine Belobigung erhielt Ella Schmeding.

Nick Binder, Geschäftsführer der Binder-Gruppe, wurde in der Pressemitteilung so zitiert: „Fünf Jahre Design Award zeigen, wie wertvoll die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Hochschule Pforzheim ist. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich nicht nur die Anzahl der Teilnehmenden, sondern vor allem das kreative Niveau der Einreichungen über die Jahre hinweg weiterentwickelt hat.“

Einblicke in die Praxis

Begleitend zum Designprozess erhielten die Studierenden praxisnahe Einblicke in die industrielle Schmuckfertigung, unter anderem bei Besuchen der Unternehmen FBM in Mönsheim und der egf Manufaktur in Pforzheim. Die Jury bestand aus Professorin Christine Lüdeke, Juwelier Georg Leicht, Schmuckdesigner Lukas Grewenig, Dr. Fernando Fastoso sowie Cornelie Holzach, ehemalige Leiterin des Schmuckmuseums Pforzheim.

Fünf Jahre und noch kein Ende in Sicht

Auch künftig soll der Wettbewerb den kreativen Dialog zwischen Nachwuchsdesign und Schmuckindustrie fördern und weiter vertiefen.

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