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Kering verkauft Luxusuhrenmarken an das Management

Der Luxusgüterkonzern Kering verkauft seine beiden Schweizer Uhrenfirmen Ulysse Nardin und Girard-Perregaux an das aktuelle Management.

Die Schweizer Uhrenmarken, die der französische Luxusgüterkonzern vor elf Jahren übernommen hatte, verbrannten viel Geld. Kering gab nun die Unterzeichnung einer Vereinbarung zum Verkauf seiner gesamten Beteiligung (100 %) an der Sowind Group SA, der die Schweizer Uhrenhersteller Girard-Perregaux und Ulysse Nardin gehören, an das aktuelle Management unter Führung von Patrick Pruniaux bekannt. Ulysse Nardin wurde 2020 mit einem Umsatz von 40 Millionen Schweizer Franken auf Platz 45 der Schweizer Wettbewerber eingestuft. Girard-Perregaux schaffte es nicht in die Top 50. Beide Marken konnten sich nicht so recht in dem von Modelabels wie Gucci dominierten Konzern etablieren. Zuletzt musste die Sowind Gruppe aufgrund der Pandemie von einem Viertel der 400 Mitarbeiter trennen. Die erste Hälfte des Jahres 2020 war laut einem damaligen Finanzbericht von Kering „von einem starken Rückgang ihres Marktes betroffen“. „Dies galt umso mehr für Girard-Perregaux und Ulysse Nardin, da der globale Uhrenmarkt seit mehreren Jahren fragil ist und in der ersten Hälfte des Jahres 2020 deutlich geschrumpft ist“, fügte der Halbjahresabschluss 2020 der Gruppe hinzu. Der Verkauf steht im Einklang mit der Strategie von Kering, den Marken Vorrang einzuräumen, die das Potenzial haben, zu beträchtlichen Vermögenswerten innerhalb der Gruppe zu werden, und die Kering im Laufe der Zeit entscheidend unterstützen kann, heißt es in einer Erklärung zur Ankündigung des Deals.

„Die umfangreiche Arbeit, die die Gruppe in den letzten Jahren bei Girard-Perregaux und Ulysse Nardin geleistet hat, hat die Grundlagen für nachhaltiges Wachstum gelegt. Kering hat seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, die Voraussetzungen für die langfristige Entwicklung von Unternehmen zu schaffen, die die Gruppe verlassen Interesse ihrer Mitarbeiter, Partner, Kunden und lokalen Gemeinschaften", erklärte Jean-François Palus, Kering Group Managing Director. „Auf der soliden Grundlage, die dank der Unterstützung und Investitionen von Kering geschaffen wurde, verfügen wir über die richtige Aufstellung und die richtigen Ressourcen, um einen Plan umzusetzen, der die langfristige Entwicklung beider Marken sicherstellen kann“, erklärte Patrick Pruniaux, seit 2018 CEO von Girard-Perregaux und Ulysse Nardin, der nun als Eigentümer einsteigt.

Der Wert des Verkaufs wurde nicht bekannt gegeben, aber das börsennotierte Unternehmen Kering sagt, dass seine finanziellen Auswirkungen in den am 31. Dezember 2021 geschlossenen Konten ausgewiesen werden. Die Transaktion wird voraussichtlich bis Ende des ersten Halbjahres 2022 abgeschlossen sein“, fügt das Unternehmen hinzu.

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