Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

Die Delegierten des ZV tagten in den Räumen des Hotels Alpenhof in Augsburg.

| Wirtschaft

Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik

Verband heisst Verbundenheit

Der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik freut sich über ein erfolgreiches Jahr 2015. Die Mitgliederzahlen steigen und die Zusammenarbeit im Netzwerk funktioniert.


Auf der letzten Delegiertentagung Ende des Jahres 2015 in Augsburg wurden neue Mitglieder begrüßt, nutzbringende Partnerschaften besiegelt und aktuelle Aktivitäten thematisiert. Präsident Ernst Gottlieb hob zu Beginn der Tagung die gute Zusammenarbeit der Landesinnungs- und Obermeister sowie der Mitgliedsbetriebe hervor. „Verband ist gleich Verbundenheit“, erklärte Gottlieb und führte darauf den wachsenden Erfolg in den Arbeitsgemeinschaften zurück.

STEIGENDE MITGLIEDERZAHL

So war und ist die Stimmung positiv. Erfreulich sind vor allem die stetig steigenden Mitgliederzahlen. Zum Verband gehören derzeit deutschlandweit 210 zertifizierte Uhrmachermeisterbetriebe, die damit die definierten fachlichen Anforderungen der Branche erfüllen. Weitere 89 sind derzeit in der Evaluierungsphase. Als neue Mitglieder begrüßt der Verband überdies den kompletten Südtiroler Landesverband. Unter den Partnern etablierte sich Tutima, die Uhrenfabrik aus Glashütte, die in Zusammenarbeit mit dem Verband dafür sorgen wird, dass besonders die zertifizierten Betriebe ausreichend mit Ersatzteilen beliefert werden.

Zum Thema „Evaluierung und Zertifizierung“ und deren Bedingungen laufen derzeit Gespräche mit der Swatch Group. Über eine Unterstützung der Richemont Group stehen konkrete Verhandlungsergebnisse noch aus.

Das Ziel sei vor allem, der Titel

„Made in Germany"

SIEGEL „MADE IN GERMANY“

Ein großes Thema ist aktuell das Siegel „Made in Germany“. Der Verband will den Begriff weiter mit Leben füllen und steht dazu in Abstimmung mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks sowie in stetem Kontakt mit dem Wirtschaftsministerium in Berlin. Zudem besteht ein guter Kontakt zu Firmen aus Glashütte wie Bruno Söhnle, Nomos und Mühle, die dem Thema ebenfalls hohe Bedeutung zuschreiben. Ziel sei vor allem, den Titel „Made in Germany“ als Richtschnur für die Uhren- und Schmuckbranche zu etablieren. Danach sollen Werte wie Fairtrade, Umweltbewusstsein sowie der Verzicht auf Blutdiamanten und Kinderarbeit zum Standard werden. Der Zentralverband sieht sich in diesem Bereich in der Vorreiterrolle mit gleichzeitiger Kontrollfunktion.

JUNGE TALENTE FÖRDERN


Sehr am Herzen liegt dem Zentralverband auch der Nachwuchs im Uhrmacherhandwerk. „Aus dem Lehrling wird ein Mitarbeiter, wird ein Betriebsnachfolger“, so Gottlieb. Er appelliert an alle Kolleginnen und Kollegen, die Ausbildung in ihrem Unternehmen anzubieten und durch junge Talente die Branchenzukunft zu sichern. Das bereits etablierte duale System zeige überdies, dass die schulische Ausbildung heutzutage mit dem akademischen Weg gleich ziehen kann, für junge Menschen immer attraktiver wird und in der Gesellschaft immer mehr an Stellenwert gewinnt.

Fotos: Zentralverband

Zurück

| Wirtschaft

Lieblingsstücke sicher versenden

BJS Bertram Juwelier Service

Über den Kölner Dienstleister BJS kann man Wertpakete fünfstellig versichert verschicken. Mehr dazu von Ansprechpartnerin Anja Bertram und Geschäftsführer Peter Bertram.

Mehr >>

| Wirtschaft

Dialog auf Augenhöhe

Parcel Broker

Das Münchner Unternehmen ist auf Wertlogistik spezialisiert – mit lösungsorientiertem Service, einer durchdachten Software und eigener Valoren-Transportversicherung.

Mehr >>

| Wirtschaft

Corona Jahr 2020: Deutliche Einbrüche bei Schmuck- und Uhrenindustrie

Einbrüche

Die Corona-Pandemie ging nicht spurlos an der deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie vorbei. Der Bundesverband der Schmuck- und Uhrenindustrie vermeldet in seinem heute vorgestellten Wirtschaftsbericht deutliche Umsatz- und Exportrückgänge.

Mehr >>

| Wirtschaft

Silber hält sich besser als Gold

Silber

Die globale Silbernachfrage wird dieses Jahr 1 Mrd. Unzen (31.103t) erreichen, das entspricht einem Wachstum von 11% gegenüber Vorjahr und markiert ein 8-Jahreshoch.

Mehr >>

| Wirtschaft

Nach Wirtschaftsgipfel: HDE vermisst Öffnungsperspektiven

Handelsverband Deutschland (HDE)

Nach dem heutigen Wirtschaftsgipfel begrüßt der Handelsverband Deutschland (HDE) die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministers, dass die staatlichen Überbrückungshilfen künftig auch Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 750 Millionen Euro offenstehen sollen. Der HDE hatte dies bereits seit Monaten gefordert. Nach wie vor aber setzt sich der Verband für weitere Veränderungen bei den Coronahilfen ein und pocht auf eine transparente und faire Öffnungsperspektive für den Handel.

Mehr >>

| Wirtschaft

Handel fordert Stufenplan zur Wiedereröffnung und wirksame Corona-Hilfen

Wiedereröffnung

Mit Blick auf den heutigen Wirtschaftsgipfel bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) einen transparenten und fairen Plan zur Wiedereröffnung aller Geschäfte. Zudem setzt sich der Verband für Änderungen bei den staatlichen Corona-Hilfen ein.

Mehr >>

| Wirtschaft

Starker US-Dollar belastet Goldpreis

Goldpreis

Ein etwas festerer US-Dollar hat den Goldpreis belastet, berichtet Heraeus.

Mehr >>

| Wirtschaft

Alexander Schmidt startet Aktion unter aufdringlich.eu

Aktion

Gegen das Ladensterben stemmt sich der Unternehmensberater Alexander Schmidt. Seit dem Wochenende ist die Webseite aufdringlich.eu online und ruft unter #LeiseLauterWerden zum Protest auf.

Mehr >>

| Wirtschaft

Platin holt auf

Platin

Platin handelt derzeit bei rund 1.250 US-Dollar je Unze. Damit konnte das Edelmetall in den letzten zwölf Monaten um rund 25 Prozent an Wert zulegen. Aktuell erreicht es sogar das höchste Niveau seit sechs Jahren. Ist das der Startschuss für eine Rally? Dieser Frage geht Heraeus nach.

Mehr >>

| Wirtschaft

HDE: Corona-Gipfel ohne Perspektive für den Handel

Handelsverband Deutschland (HDE)

Händler verlieren im Lockdown rund 700 Millionen Euro pro geschlossenem Verkaufstag, und ein Ende ist nicht absehbar. Der Einzelhandelsverband sieht hier ein Versagen der Politik.

Mehr >>