Das Magazin für Schmuck und Uhren

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Foto: Andrea D’Aquino

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„Wir sind die Messe für Entdecker“

INHORGENTA

Stefanie Mändlein, Projektleiterin der Inhorgenta Munich, spricht im GZ-Interview über prominente Neuzugänge und die Ziele der Messe für 2019.

GZ: Frau Mändlein, die Inhorgenta hat in den letzten Jahren vorwiegend im Bereich Schmuck und Steine gepunktet und einen Ausstellerzuwachs erzielt. Jetzt können Sie auch bei den Uhren prominente Zugänge vermelden?

Stefanie Mändlein: In der Tat. Nach mehr als zehn Jahren kehrt die japanische Citizen Group zurück und wird neben der Muttermarke Citizen erstmals auch ihre bekannten Tochtermarken Frédérique Constant, Alpina und Bulova in München präsentieren – und das gleich auf über 200 Quadratmetern. Ich bin sehr froh und stolz, dass wir einen wichtigen Akteur der Branche mit unserem Konzept überzeugen konnten. Damit setzt die Inhorgenta Munich ihren Erfolgskurs der vergangenen Jahre fort. Wir erwarten auch für das kommende Jahr weiteres Wachstum.

Sie haben kürzlich auch einen Uhren-Roundtable in Frankfurt veranstaltet. Was war das Ziel?

Wir wollten unser Konzept und unsere Ideen potenziellen Neuausstellern präsentieren und mit ihnen diskutieren, wie wir noch besser auf ihre Bedürfnisse eingehen können.

Waren Sie erfolgreich?

(Lacht) Sagen wir mal so: Ich bin optimistisch, dass wir noch den ein oder anderen Uhrenhersteller für 2019 gewinnen können. Ich lasse es Sie wissen, wenn es in trockenen Tüchern ist.

Wie sehen Sie die Inhorgenta im Vergleich zu anderen Messen aufgestellt?

Ich finde, wir haben eine sehr klare Positionierung – wir sind die Messe für Entdecker. Nur bei uns kann man abseits des Mainstreams zahlreiche interessante internationale Schmuckmarken und Designer, aufstrebende Uhrenmarken oder auch seltene Edelsteine entdecken. Ich verstehe das aber noch weitgehender: In unserem Seminarprogramm kann man viele wichtige Themen für sich „entdecken“, die entscheidend für den künftigen Geschäftserfolg sind. Außerdem kann man bei unserem Inhorgenta Award Schmuck und Uhren in spektakulärer Inszenierung sehen und neue Präsentationsmöglichkeiten entdecken. Und last, but not least: Man kann hier – und das kann keine Digitalisierung leisten – Menschen entdecken, Kontakte knüpfen, Netzwerke schmieden.

Sie sagen, das kann keine Digitalisierung leisten. Gleichzeitig kümmern Sie sich sehr stark um das Thema, ob beim Inhorgenta Forum oder Ihren Trendfactorys.

Das ist absolut richtig. Das Thema Digitalisierung betrifft uns alle in der Branche, ob Produzent, Händler, Messeveranstalter oder Sie als Verlag. Wer sie verschläft, der wird nicht überleben. Deswegen bearbeiten wir das Thema sehr intensiv. Wir sehen es als unsere Pflicht an, unseren Besuchern die neuesten Trends und Entwicklungen auch im Digitalen vorzustellen und sie fit für die Zukunft zu machen. Die Inhorgenta ist eine Show, die sich intensiv um die Zukunft der Branche bemüht, Denkanstöße gibt, aber auch Lösungen präsentiert. Deswegen bin ich sicher, dass sie selbst auch eine gute Zukunft hat.

www.inhorgenta.com 

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