Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

„Wir konnten gleich acht Marken überzeugen“

INHORGENTA MUNICH

Auf der kommenden Inhorgenta Munich vom 22. bis 25. Februar 2019 erfährt die Uhrenhalle A1 unter anderem mit der „Watch Boutique“ eine deutliche Aufwertung. Projektleiterin Stefanie Mändlein erläutert exklusiv in der GZ, was es damit auf sich hat.

GZ: Die Uhrenhalle steht schon länger auf Ihrer Agenda. Was hat sich bislang hier getan?

Stefanie Mändlein: Es ist unser erklärtes Ziel, die Uhrenkompetenz der Inhorgenta Munich deutlich auszubauen. Dabei sind wir schon ein gutes Stück vorangekommen. Neben der ­Citizen Group inklusive ihrer renommierten Tochtermarken Frédérique Constant, Alpina und Bulova werden 2019 unter anderem Bruno Söhnle aus Glashütte sowie die Schweizer Uhrenmarke Maurice Lacroix an der Messe erstmals oder als Rückkehrer teilnehmen. Mit der nun neu lancierten „Watch Boutique“ konnten wir außerdem gleich acht namhafte Marken überzeugen.

Was hat es mit der „Watch Boutique“
auf sich?

Wir wollen damit den Look & Feel der Uhrenhalle deutlich aufwerten. Der im venezia­ni­schen Stil gehaltene Ausstellungsbereich soll das neue Herz der Halle sein. Die Watch ­Boutique bietet eine ganz eigene Atmosphäre, die Architektur entführt in eine feine Shopping-Passage, die zum Schaufensterbummel einlädt. Hier können die Fachbesucher die Welt der acht Marken mit allen Sinnen erleben. Eine Bar im Lounge-Stil lädt ein, das einmalige Ambiente bei einem Kaffee oder Prosecco zu genießen.

Welche Marken sind in der „Watch ­Boutique“ vertreten?

Alle acht Uhrenmarken sind Neuaussteller oder Rückkehrer, die wir vor allem mit der Idee der „Watch Boutique“ überzeugt haben. Unseren Besuchern bieten wir so einen noch größeren Überblick über den vielschichtigen Uhrenmarkt. Alle Marken zeichnen sich durch ein eigenständiges Profil aus. So steht zum Beispiel Michel Herbelin für stilvolle französische Uhrmacherkunst, Sinn präsentiert einsatztaug­liche Zeitmesser mit innovativen Technologien und Staudt Watches ist ein ganz junger Mechanik-Anbieter aus Belgien. Die Watch Boutique ist also genau das Richtige für Besucher, die in München Neues entdecken wollen.

Was wird fachlich darüber hinaus ­geboten?

Im Mittelpunkt der „Watch Boutique“ steht ein Round Table. Hier finden täglich Gesprächsrunden zu aktuellen Themen wie zum Beispiel die Digitalisierung der Vertriebswege statt. Und es werden Best-Practice-Beispiele aus der Uhrenbranche vorgestellt.  

Text: Axel Henselder

www.inhorgenta.com

Zurück

Zeit für eine Trendwende

Marktübersicht

Die diesjährige Baselworld vom 23. bis 30. März steht vor großen Herausforderungen. Die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie feiern keine Rekorde mehr, die Luxusgüterkonjunktur kühlt sich weltweit ab. Doch vieles im Vorfeld der Leitmesse deutet auf einen Umschwung hin.

Mehr >>

Mathias Stotz

Uhrenkauf ohne Fachhandel ist kein echtes Erlebnis

Interview

Matthias Stotz, Geschäftsführer der Uhrenfabrik Junghans, im Gespräch mit der GZ.

Mehr >>

Größer und schöner

Vicenzaoro

Corrado Facco, Managing Director der Italian Exhibition Group (IEG), spricht im GZ-Interview über Wachstumsperspektiven der Goldschmiedemesse Vicenzaoro nach der Fusion von Rimini Fiera und Fiera di Vicenza, aus der die IEG – umsatzmäßig die zweitgrößte Messegesellschaft Italiens – hervorgegangen ist.

Mehr >>

Auf dem Rücken der Juweliere

Online-Konkurrenz

Immer mehr Schmuck- und Uhrenhersteller setzen auf das Internet als Vertriebskanal. Doch der Ärger mit dem Fachhandel ist vorprogrammiert. Wohin diese Online-Konkurrenz führen kann, zeigt das Beispiel Rivoir mit der Plattform Verlobungsringe.de und dem Regensburger Partnerjuwelier Kappelmeier.

Mehr >>

„Die Branche setzt auf den Herbst“

Die Nachfrage nach geschliffenen Diamanten stagniert. Die Preise geben nach. Nun hofft die Branche auf eine Kehrtwende, wie Jochen Müller, Präsident der Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein, im GZ-Interview erläutert.

Mehr >>

„Wir machen Schluss mit kompliziert“

Dr. E. Wirth & Co.

Jüngst stellte der Versicherungsmakler Dr. E. Wirth & Co. eine neue Police speziell für kleine und mittlere Betriebe vor: die „Juwelier Block Compakt“. Geschäftsführer Sven-Christian Dihle berichtet im GZ-Interview über die Resonanz.

Mehr >>

Neue Kaufimpulse braucht das Land

Weihnachtsgeschäft

Die Jahresendrallye steht in den Startlöchern. Jetzt geht es darum, die richtigen Produkte zum richtigen Zeitpunkt in den Schaufenstern zu dekorieren. Schließlich trägt das Weihnachtsgeschäft beim Fachhandel immer noch zu einem Viertel der Jahresumsätze bei.

Mehr >>

„Was jetzt passiert, das ist normal“

2016 ist ein besonderes Jahr für Carl F. Bucherer.

Gerade wurde die neue Manufaktur in Lengnau eröffnet und zur Baselworld wurden ein neues Werk sowie ein Marken-Refresh präsentiert. Ein offenes Gespräch mit CEO Sascha Moeri über seine starken Visionen und den zurzeit schwachen Puls der Schweizer Uhrenindustrie.

Mehr >>

Glühende Verehrung

Seit jeher wird Gold und Silber wiederverwertet.

Die Rohstoffe sind einfach zu wertvoll. Heute stammen circa 30 Prozent des weltweiten Goldangebots aus dem Recycling. Die deutschen Scheideanstalten spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie bedienen praktisch zu 100 Prozent die Nachfrage nach dem gelben Edelmetallaus der Wiederaufbereitung. Doch damit nicht genug: Das Leistungsportfolio umfasst zum Beispiel auch die Entwicklung neuer Legierungen und den 3-D-Druck von Modellen. Auf den folgenden Seiten finden Sie ein Update über die Angebote der führenden Scheideanstalten. 

Mehr >>

Das große Comeback?

In den USA ist Gelbgold seit einiger Zeit wieder auf dem Vormarsch, die Gründe scheinen vielfältig.

Eine Bevorzugung der natürlichen Goldfarbe im Rahmen einer allgemeinen Rückbesinnung auf traditionelle Werte, Authentizität und Unverfälschtheit kann da ebenso ausschlaggebend sein wie die intensive Werbung für (Gelb-) Gold als Kapitalanlage. Die GZ analysiert, ob sich dieser Trend auch in deutschen Juweliergeschäften widerspiegelt oder in Zukunft durchsetzen kann.

Mehr >>